An einem warmen Januarabend, wurde wieder eifrig Krav-Maga trainiert bis die Eingangstüre war voller Kondenswasser war


Viele Krav-Maga-Fans kamen heute zum Training um den „Krav-Hunger“ zu stillen. Es gibt schon ein paar Mitglieder welche ich im neuen Jahr noch nie sah, das finde ich schade.
😦
Wir Menschen sind eben schon total unterschiedlich. Für die Einen ist es ein totaler Genuss auf der Skipiste zu sein uns bei schönem Wetter Ski zu fahren und damit neue Energie zu tanken. Genau so ist es für mich ein Hochgenuss meinen Schülern Krav-Maga-Selfprotect beizubringen, die Fortschritte zu sehen und zu beobachten, wie sich die Grundhaltung und die damit verbundene Grundzufriedenheit  verbessert.

Bin ich vor dem Training noch so müde, danach ist alle wie weggeblasen und ich fühle mich topp. Dasselbe höre ich oft auch von den Schülern, ach wie bin ich müde, erschöpft…, nach dem Training ist man trotz Anstrengung fitter als vorher.  Bestimmt können das einige von euch bestätigen? Man fühlt sich einfach besser, wenn man kein schlechtes Gewissen hat.

Im ersten Training holten wir erst einmal tief Luft um unsere Lungen zu öffnen. Weiter ging es dann mit einer Schlagkombination, kam mir vor als ob ich Tae-Bo unterrichten würde, oder so ähnlich. Weiter ging es mit den BOBs, die mussten heute Abend ganz viel harte Schläge einstecken. Es ist mir schon klar, dass die gezeigten Schlagkombinationen extrem fies sind, doch wollen wir ja lernen uns im Ernstfall effektiv zu verteidigen. Daher sind meine Schlagkombinationen ultimativ. Gegen den Schluss zeigte ich eine ganz neue „Krav-Kropf-Befreiungstechnik“ welche mir einmal in der Nacht in den Sinn kam. Wow, die Technik hat es in sich, Dominique ist nur so durch den Raum geflogen! 🙂 Passend zu dieser Technik zeigte ich noch zwei Möglichkeiten, falls die Technik misslingen sollte. Wenn der Angreifer den Arm zurückziehen wollte, war die Lösung mit dem Handhebel ebenfalls sehr eindrucksvoll und effektiv. Die Zeit wurde etwas knapp, die zweite Truppe wartete schon und ohne dass ich mein T-Shirt wechseln konnte ging es mit der zweiten Gruppe weiter. Das Thema war „Schlägerei“, Selbstverteidigung in der Gruppe, keine Zeit für Takedowns, nur schnelle kurze Schockschläge und Befreiungstechniken. Mit Westen und Handschuhen studierten wir drei Techniken hinter einander ein. In Vierergruppen ging es dann abwechslungsweise zur Sache. Jeder musste einmal gegen drei Angreifer kämpfen. Es blieb kein T-Shirt trocken, Kondenswasser lief an den Fensterscheiben runter, ich musste nach dem Training rasch die Klimaanlage starten um alles wieder zu trocknen. Interessant waren auch die hinterlassenen Spuren auf den Matten, die schwarzen Fusseln stammten von neuartigen Hosen. Wohl aus einem geheimen Stoff gefertigt der sich von selbst auflöst. 🙂 Ich freue mich, wenn sich der Betreffende endlich die offiziellen Hosen kaufen wird.

Der Abend ging wieder schnell vorbei und schon können einige kaum den Samstag abwarten. Ich werde wohl nicht darum kommen um ein Samstagstraining zu organisieren.

Über kravmagaschule

Krav-Maga-Self Protect, Selbstverteidigung mit System.
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