Trainings-Memo 20. November 2018 in Bern

Wir starteten in Bern wieder mit Boxen im Stehen. Alle Schläge übten wir mit voller Körperdrehung, Jab, Cross, Hook und Uppercut inklusive Ellenbogenschläge. Dabei achteten wir uns ganz speziell auf die Deckung. Wir hielten die Ellenbogen jeweils vor dem Körper. Anschliessend kombinierten wir alle Schläge mit einer Laufbewegung. Den Schlag mit dem Schritt und dem Körpergewicht zu kombinieren, zu verstärken war der Sinn dahinter. Denn schlussendlich ist der Körper die Waffe und die Faust nur das Werkzeug. Für die optimale Verbindung des Körpers und der Faust braucht es eine gute Körperspannung. So wurde auch die Bauchmuskulatur kurz gestärkt und dann ging es ab ins das Trainingsprogramm, Block und Konter. Die Angriffe übten wir bereits vor einer Woche, dieselbe Schlagkombination galt es nun zu blocken und zu kontern. Ich wollte vor allem die Unterarmblocks trainieren, wie schon am Mittag in Solothurn. Koordinativ war die Aufgabe recht anspruchsvoll, dafür aber lehrreich. Das Distanzgefühl und die Kampfübersicht und auch das Reaktionsvermögen wurden gefordert und trainiert. Mit dem Schlussdrill erledigten wir dann noch den Aeroben Teil der Lektion. Die Aufgabe war aus einer Bodenkampfsituation eine Verfolgung zu starten und danach den Angriff zu blocken und kontern. Es war mir bewusst, dass nicht alle begeistert waren noch einmal Gas zu geben, weil das gesamte Training schon recht fordernd war. Aber da musst du durch, das macht dich stark! Nur kurz konnte ich noch einen Moment mit dem Handy einfangen. Leute weiter so, es kommt gut! 

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Trainings-Memo 19.November 2018

Seit langem ein Montagabend der mittelmässig besucht wurde. (Mein Handy füllte sich mit Krankmeldungen). Diesmal waren die Frauen in der Überzahl, bravo!
Die Trainings beginnen bei mir meistens mit einem kravmagischen Aufwärmprogramm. Immer wieder fallen mir neue Übungsabläufe ein die man auch als Aufwärmübung nutzen kann. Darauf bin ich stolz!
Diesmal integrierte ich sogar  das Umfallen nach hinten, abdrehen in die Embryostellung und schnelles wegrollen und vorwärts aufstehen. Selbstverständlich zu Beginn ganz langsam und vorsichtig.
Wir übten wieder ein paar Bodenkampfsituationen. Einer sitzt in der Mountposition auf dir und bearbeitet dich mit Faustschlägen. Mit einer hohen Körper-Brücke im passendem Moment gelang es seinen Kopf seitlich zu fassen und die Daumen in seine Augen zu drücken und ihn gleichzeitig abzuwerfen. Wichtig war die Fähigkeit das man mit den Händen am Kopf des Angreifers bleiben konnte. Alles musste schnelle gehen, wollte man den Angreifer mit der Brücke und einer Kopfdrehung abzuwerfen. War man zu langsam konnte er sich sperren. Wichtig! Man musste mit ihm eindrehen und ganz nahe bleiben.
Die Fortgeschrittenen bekamen eine zusätzliche Kombinationsaufgabe mit 5 Techniken in Folge. Einige der Einsteiger schauten den Fortgeschrittenen zu anstatt selber zu trainieren. Ich dachte mir, wieder einmal typisch, immer wieder dasselbe. Ich konnte es deutlich in seinem Gesicht lesen, warum kann ich diese Kombinationen nicht auch üben? Ganz logisch, weil die Fortgeschrittenen bereits mehrere Jahre trainierten und die Grundtechniken bereits 1500 Mal wiederholten. Bis dahin dauert es eine Weile und dazu braucht man viel Geduld und Trainingsdisziplin. Also, konzentriere dich auf deine Aufgabe und wiederhole, wiederhole und wiederhole den Ablauf!

Ohne Unterbrechung ging es dann in die zweite Lektion.
Das Aufwärmprogramm beinhaltete wieder einmal Boxbewegungen und Ellenbogenschläge. Ideal zum Aufwärmen geeignet wegen der Drehbewegung.
Ellenbogenschläge übten wir danach mit Rumpfbeugen. Der Partner sitzt auf die Beine und hält das Schlagkissen vor sich fest, aufsitzen und zwei runde Ellenbogenschläge auf das Kissen schlagen und wieder abliegen. Senkrechte Kniebeugen, Rücken an Rücken, trainieren wir auch immer wieder. In der Selbstverteidigung ist es extrem wichtig, dass man sich senkrecht in die Knie begeben kann! Damit ist es auch möglich einen gleichmässigen Druck. z.B. bei einem Hebel beizubehalten.
Die einte Angriffskombination trainierten wir mit Pratzen. Hammerschlag links,  Jab mit links, Cross mit rechts und Kniestoss mit rechts.
Diese Angriffsart wollten wir dann blocken und kontern. Den Hammerschlag interpretierten wir als Ausraster nachdem wir ihn berührten und mit der Hand in Brusthöhe zurückwiesen. Hammerschlag und Jab mit links blockten wir dann mit dem Block Nr. 1, mit rechts. Die linke Hand vor dem Gesicht gehalten, Schritt nach rechts hinein, seinen Arm runter drücken und einen Beinfeger anbringen und damit den Angreifer destabilisieren. Nicht sofort wurde verstanden, dass wir diesmal interaktiv trainierten. Deshalb dauerte es relativ lange bis die Technik umgesetzt wurde. Leider ist es oft so, dass die Angriffstechniken nicht gut genug ausgeführt werden. Die meisten konzentrieren sich nur immer auf die Kontertechniken und der Trainingspartner fühlt sich als Angreifer gelangweilt, was komplett falsch ist!
Denn jedes Mal wenn man den Angreifer spielt sollte man die verlangten Angriffstechniken mit der selben Konzentration ausführen wie bei der Kontertechnik. Auf diese Weise wird das Krav Maga Self Protect Training um einiges interessanter. Der Schluss Drill und die Entspannungsübung durften selbstverständlich nicht fehlen. Leider kamen wir nicht so weit wie gewünscht, aber das passiert ja nicht so oft. Wir haben ja noch Zeit, viel Zeit.

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Der Krav Magi Chlaus und seine Geschichte

Bekanntlich habe ich in den vergangenen Jahren meinen Mitgliedern immer einen Weihnachts-Videogruss via YouTube oder Facebook gesendet. Leider schaffte ich es in den letzten zwei Jahren aus zeitlichen Gründen nicht, doch in diesem Jahr wollte ich es unbedingt durchziehen! 

Und wie ich halt so bin, oft weiss ich was ich tun sollte, aber das Wie kam mir einfach nicht in den Sinn. Immer wieder überlegte ich mir, wie ich einen Weihnachtsgruss mit einem Weihnachtsmann mit Krav Maga in einen sinnvollen Zusammenhang bringen soll. Es kam der Tag, das Kostüm habe ich angezogen, alles war bereit. Für das Vorhaben blieb nur wenig Zeit, ich hatte in dem Ding recht warm, ein Zurück gab es nicht mehr, verschickte noch rasch ein Foto von mir per WhatsApp, nun musste ich abliefern. Ich sagte dem Kameramann, dass er mich einfach mit der Kamera verfolgen soll und ich würde ein paar Sachen machen. Nach ca. 10 Minuten war das Ganze im Kasten und danach habe ich mir die Aufnahmen mehrmals am PC angeschaut. Meine Tochter antwortete auf meine WhatsApp Nachricht mit «oh der Krav Magi Chlaus»und dann kam mir die Idee. Genau! Der KravMagiChlaus trainiert bei uns in der Krav Maga Schule, das ist es! Nun konnte ich ein Weihnachtsgruss-Video zusammenschneiden und hier ist das Ergebnis.

An dieser Stelle wünsche ich all meinen treuen und lieben Schülern frohe Festtage, einen guten Rutsch ins neue Jahr und beste Gesundheit! Ich freue mich, euch auch im neuen Jahr wieder kravmagisch zu begeistern!

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Trainings-Memo 18. November 18 in Herzogenbuchsee

Wenn ich Zeit habe, keinen Auftrag habe, dann biete ich meinen Mitgliedern in Herzogenbuchsee die Möglichkeit, auch noch am Sonntagmorgen zu trainieren. Es kommen nur die wirklich grossen Krav Maga Fans und das ist gut so. Entsprechend kann ich dann auch die Lektionen gestalten. Da wird nicht diskutiert, da wird mit vollem Einsatz trainiert. Wir übten gleich mit einer «Technikschlange» mehrere Attacken kontern. Die Motivation an diesem Sonntagmorgen konnte man richtig spüren, aber ich weiss, dass es dann auch Verletzungen geben kann. So musste ich gut aufpassen, konnte nur kurz ein paar Szenen einfangen.

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Trainings-Memo 16. November 18 in Zürich

In dieser Krav Maga Lektion ging es zu Beginn um einen stabilen Stand. Die Bereitschaftsposition, wie auf zwei Schienen stehen und den Schwerpunkt absenken. Das war die Aufgabe für die Beine und der Oberkörper sollte dabei beweglich und entspannt, nachgiebig sein. Auf diese Weise schafft man es, den Stoss mit dem Oberkörper abzufangen. Wenn man das einmal beherrscht, schafft man es sehr schnell zu kontern.
Anschliessend gab es noch ein paar Techniken, welche wir einzeln und in der Kombination übten. Im Zusammenhang mit der Stabilität übten wir dann auch noch den Doppelblock und wenn dich jemand mit beiden Händen am Revers festhält.
Mit dieser Angriffs-Situation gab es dann unterschiedliche Kontertechniken. Dabei achtete ich auf die Verhältnismässigkeit. Merke dir, wenn dich jemand mit beiden Händen am Revers festhält, dann sind seine Hände schon einmal besetzt und du kannst davon ausgehen, dass er dich mit einem Kniestoss oder Kopfstoss attackieren könnte oder er zieht seine Schlaghand raus und will damit zuschlagen.
Das schnelle Aufstehen, sich dabei noch mit dem Arm zu schützen und den Verfolger mit einem Back-Kick von weiteren Attacken abzubringen, war anstrengend und hatte einen guten Trainingseffekt. Nur wer über eine sehr gute Kondition verfügte schaffte es, die vielen von mir verlangten Wiederholungen auszuführen. Am Schluss dann noch die «Entspannungsübung»und danach hatten wir uns ein schönes Wochenende verdient.

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Trainings-Memo 15. November 18 in Bern

Wie bereits per Rundmail informiert, starteten wir heute Abend in Bern mit der ersten Grundlagen-Lektion.
Während fünf Wochen wird dies so bleiben. Mit dabei waren Einsteigerinnen, welche mit dem Starterkurs begonnen haben. Wir kümmerten uns erst einmal um das Fundament, um den stabilen und festen Stand. Zwischendurch stärkten wir unsere Rumpfmuskulatur. Wie immer gestalte ich solche anstrengenden Übungen spannend, damit auch alle schön mitmachen. Wie ihr wisst, bringe ich euch in Höchstform, ohne dass ihr es bemerkt; oder sagen wir einmal fast.

In Verbindung mit der Ausweichbewegung übten wir den festen Stand. Mit einer guten Stabilität kannst du deinen Angreifer beeindrucken und je nachdem wie gut du die Körpersprache beherrscht, wird er von dir absehen. Bekanntlich suchen Täter Opfer und keine Gegner.
Die Übungsaufgabe bestand darin, dass dein Trainingspartner exakt dort hinstehen musste, wo du gerade gestanden bist. Deine ganzheitliche Körperverschiebung musste in einem 30° Winkel nach hinten oder auch nach vorne geschehen. Indem  der Trainingspartner unbeirrt dorthin stand wo du warst, wurdest du dazu gezwungen, bei der Ausweichbewegung beide Füsse zu verstellen. Bei den Anfängern ist es in der Regel immer so, dass sie nur mit einem Bein ausweichen und das andere stehen lassen, dadurch eine kampfuntaugliche Position einnehmen.
Nun ging es zur Körperverschiebung Nr. 3: Recht lange, mit vielen Wiederholungen übten wir das Auszuweichen über Kreuz. Wenn jemand dich von hinten attackierte musste man sofort mit dem Kreuzschritt die Bereitschaftsposition einnehmen. Ich erwähnte wie wichtig es sei, dass man die Hände schnell nach oben nehmen sollte und dabei die Schultern fest gegen den Kopf drückt. Das gezeigte Beispiel beeindruckte alle, auffällig hilflos schien derjenige den ich erwischte,
denn er liess seine Arme unten und meinte, er sei in der Bereitschaftsposition. Eben nicht! Aber bestimmt wird er es jetzt nicht mehr vergessen.

Schläge mit der offenen Hand übten wir dann im Stehen. Ohne dabei zu laufen, sondern nur mit der Hüftdrehung musste man es schaffen, einen starken Schlag hinzubekommen. Nach einer Weile klappte es dann nicht schlecht. Danach gingen wir dann zur Lauftechnik, stiegen für jeden Schritt mit dem vorderen Bein über eine Pratze. Der hintere Fuss musste dann dort platziert werden, wo vorher der vordere Fuss stand. Mit der gezeigten Lehrmethode funktionierte es recht schnell. Weiter ging es dann, die Schlagbewegung mit der offenen Hand und der Laufbewegung zu koordinieren. Sogar einen 60 Sek. Drill konnte ich einbauen, doch unser Thierry fehlte. Wir haben für ihn extra einen Clip aufgenommen und ihn dann per WhatsApp gegrüsst.
Die Kropf-Entspannungsübung musste ich den Neulingen zuerst erklären. Wer versteht schon, was ich unter Entspannung verstehe? Jedenfalls waren es einige, die nicht durchgehalten haben. Das sollte sich aber in den nächsten Wochen wieder bessern!

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Trainings-Memo 14. November 18 in Herzogenbuchsee

Block und Konter Übungen. Zuerst übten wir ein paar Boxkombinationen. Mit Schutzausrüstung trainierten wir dann, auf die eingeübten Angriffskombinationen zu kontern. Eine Kombination davon war: Jap, Jap und Hook stark. Siehe die  Momentaufnahme weiter unten! Beim ersten Jab traf uns der Angreifer mitten ins Gesicht. Dank der Ausweichbewegung konnte die Schlagstärke abgeschwächt werden und so wurde es möglich, den Cross mittels Wasserradblock zu blocken und mit einem Kniestoss zu kontern.  Es waren dann total drei derartige Szenarien.  Als Drill mussten dann die Schüler verschiedene Fitnessübungen absolvieren und auf mein Kommando dann das verlangte Szenario durchmachen. In dieser Lektion konnte man erfahren, wie schnell man in der Halbdistanz getroffen wird. Wie schnell der Angreifer im Nahbereich steht und welche Kontertechnik sich am besten eignet. Zum Schluss gab es die bekannte Entspannungsübung. Alles musste schnell gehen, denn die zweite Gruppe wartete schon. 

Die zweite Lektion startete mit drei Minuten Verspätung. Den Einstieg machten wir mit Handschuhboxen. Als Kraftübung, verbunden mit der Laufschule, haben wir den Trainingspartner im ganzen Trainingsraum herum gestossen. Wichtig bei der Kraftübung war, dass das starke Bein hinten blieb, von dort die Schubkraft kam. Weiter musste beachtet werden, dass beim Vorwärtsschritt immer zuerst das vordere Bein angehoben wurde, um den nächsten Schritt zu machen. Mit dieser Übung lernt man, wie man während der Laufbewegung  einen anhaltenden Druck beibehalten kann. Das Gleiche galt bei der nächsten Übung, bei der man den Trainingspartner doppelhändig am Arm ziehen musste. Der Trainingspartner versuchte so gut wie möglich entgegen zu halten. Diese Übungen brauchten viel Kraft und eine grosse Portion Kondition. Auf diese Weise brachten wir unsere Muskulatur auf Betriebstemperatur.
Nun ging es zu den Krav Maga Techniken. Wir übten den doppelhändigen Block mit den Pratzen. Anschliessend trainierten wir verschiedene Angriffe, bei denen wir dann den Doppelblock für den Gegenangriff nutzten. Wie gewohnt ging es dann noch kurz in die Entspannungsübung. Und dann ging es ab nachhause, ab ins Bett. Gute Nacht. 

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