Trainings-Memo 06. November 2018 in Bern

Beim Aufwärmen übten wir unterschiedliche Schlagkombinationen. Darin enthalten waren die üblichen Boxschläge und alle Kicks. Es ist mir ein grosses Anliegen, dass meine Schüler auch das Boxen und das Kicken beherrschen! Aus diesem Grund integriere die Schlagtechniken im Aufwärmteil.

Dann ging es weiter mit der Wiederholung aller Bodenkampftechniken welche wir in den letzten zwei Wochen trainiert haben. Leider waren nicht alle dabei. Einfach schade, aber wir werden diese Techniken bestimmt bald wiederholen. Die Techniken waren: Angreifer befindet sich in der Mount Position auf dir und will dich mit seinen Fäusten schlagen. Wir gingen davon aus, dass wir seine Handgelenke fixieren konnten und für kurze ging es dann auch recht gut. Die Arme gestreckt, die Handgelenke des Angreifers fest im Griff ging es dann in die Brücke um den Angreifer abzuwerfen.

Mit der Zeit waren es dann genügend Bodenkampfwiederholungen und ich wollte noch ein paar Sachen im Stehen trainieren. So machten wir einen Drill mit der „Schlagkombinations-Strasse“, Siehe Videoclip weiter unten. Ganz am Schluss dann noch zur Belohnung das Handschuh-Sparring. Und auch noch unsere „Entspannungsübung“.

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Trainings-Memo 06. November 18 in Solothurn über den Mittag

Über den Mittag übten wir in Solothurn die schon seit Wochen geübte Messerabwehr. Alles noch einmal langsam den Stich von unten (Winkel 3) blocken und das Messer via Ellenbogen eindrehen um danach mit Druck auf seinen Ellenbogen kontrolliert zu entwaffnen. Ebenfalls optimierten wir unsere Schlagtechniken, denn wir wollen uns wie ein richtiger Boxer fühlen, dass ist ein cooles Gefühl. Auch wiederholten wir noch einmal die einte Bodenkampftechnik. Wiedermal so richtig „Bodenkuscheln“, siehe Clip bei Facebook…

Wichtig bei der Bodenkampftechnik war das sofortige mitdrehen und mit dem Körpergewicht den Druck beizubehalten. Danach sofort mit einem speziellem Druck mit dem Daumen und dem Augenstich mit dem Zeigefinger den Angreifer unter Druck behalten um danach sein Geschlechtsteil zu bearbeiten.

Ebenfalls wollte ich noch eine Block-Konter-Übung trainieren. Ich wählte dazu eine einfache Attacke und einen Gesichts-Takedown. Siehe hier den Clip bei Instagram…

Oder hier, aus einer anderen Perspektive…

Alles ging ruck zuck, wie es ja so üblich ist. Es muss über den Mittag relativ schnell gehen. Ein paar von uns mussten bereits zur Arbeit. Wer noch blieb der konnte noch ein Handschuh-Sparring mitmachen.

Ein Handschuh-Sparringtraining ist ideal für das Gefühl der Kampfdistanz und verbessert das Reaktionsvermögen. Ganz schnell noch die Entspannungsübung und dann Tschüss.

Hier noch ein paar Impressionen vom Handschuh-Sparring. Wer weiss, vielleicht bekommt noch jemand anders Lust auch mit uns in Solothurn zu trainieren?

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Traings-Memo 05. November 18 in Zürich

An diesem Montagabend war das Level der Teilnehmer/innen sehr unterschiedlich. Aus diesem Grund teilte ich die Gruppe auf. Es ging mehrheitlich um Bodenkampftechniken. Aber zuerst mussten wir gemeinsam unsere Muskulatur aufwärmen. Eine der beliebten Kraftübungen ist das Stemmen an den Beinen und der Trainingspartner macht dabei Liegestützen, siehe Bild. Auch sonst gab es noch so ein paar spezielle Kraftübungen. Es ist etwas ganz anderes eine Person zu stemmen, weg zu stossen, hoch zu heben oder zu tragen. Dazu braucht es einen festen Griff und starke Arme.
Auch Liegestützen dabei die Händen auf den Schlagkissen, stärken nicht nur die Oberarme sondern auch die Stützmuskulatur der Handgelenke. Starke Handgelenke sind im Krav wichtig, braucht es bekanntlich für eine starke Schlagkraft. Eine coole kravmagische Art um die Muskulatur zu stärken, viel spannender als im fitnessstudio.

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Bei den Bodenkampftechniken bestand die Aufgabe darin den Angreifer welcher sich zwischen den Beinen befand und würgte los zu werden. Den Würgegriff schnellstmöglich lösen und den Überraschungsmoment auszunutzen. Die Einsteiger bekamen die Aufgabe Schritt für Schritt vermittelt. Sie durften erst weitermachen, wenn die erste Bewegung der Befreiungstechnik klappte. Es gab wieder ein paar ungeduldige Schüler die bereits bei den ersten Übungen testen wollten ob die Technik im Ernstfall funktionieren würde. So musste ich einen Informations-Stopp einbauen und allen klar machen, dass man den Ernstfall nicht trainieren kann. Man weiss ja nicht im voraus wie man reagiert. Wir können uns den Bewegungsablauf einprägen, in dem wir immer und immer wieder denselben üben und zwar so lange bis man nur noch reagiert und nicht mehr bewusst an die einzelnen Bewegungen denkt. Will der Trainingspartner testen ob es funktioniert, dann sag ihm, dass er aufhören soll. Er hindert dich daran schneller zu werden und du brauchst viel länger bis du die 1500 Wiederholungen schaffst. Ebenfalls müssen wir uns alle bewusst sein, dass man möglichst schonend mit dem Trainingspartner umgehen sollte! Ansonsten hat man dann niemanden mehr der mit einem trainieren möchte. Es ist also wichtig den Mittelweg zu finden, damit es für beide stimmt! Sehr wichtig ist immer auch zu bedenken, dass bei den Übungen der Angreifer immer bereits weis wie die Kontertechnik aussehen wird. Sollte jemand testen wollen, dann mach einfach eine andere Kontertechnik als die die er erwartet.

Die Gruppe der Fortgeschrittenen durften bereits einen Ablauf üben und konnten auch bei der Würgegriffbefreiung am Boden variieren. Sie mussten nach der Bodenkampfattacke so schnell wie möglich aufstehen und einen weiteren Angriff abwehren. Dieser Angriff kam dann hinterlistig und er würgte mit seinem Unterarm den Hals und das Genick. Mit einer Drehung nach aussen und anschliessendem grossen Y-Schritt konnte man sich aus dem Unterarmwürger befreien und einen Takedown einleiten. Der andere Gegner stand danach wieder auf und bedrohte dich dann noch einmal mit einer Pistole, Höhe Kreuz. Somit hatten die Fortgeschrittenen eine spannende Aufgabe und ich konnte mich um die Einsteiger kümmern. Komplett waren es bei den Anfängern zwei Bodenkampftechniken über die gesamte Lektion verteilt. Gegen Ende konnte ich die Fortschritte gut erkennen. Das lange üben und ständige Wiederholen hat sich gelohnt. Dass das Krav Maga Training körperlich recht anstrengend sein kann, wissen viele nicht und verausgaben sich total. Viel zu schnell, gehen diese Lektion zu Ende. Die kropfische Entspannungsübung hatte aber trotzdem noch Platz. Die anderen Teilnehmer/innen mussten leider ein paar Minuten warten bis wir mit der zweiten Lektion starten konnten. Danke für das Verständnis!

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Trainings-Memo 02. November 18 in Zürich

An diesem Freitag waren mehr Teilnehmer/innen als üblich am Start. Als Aufwärmübung trainierten wir Schlagkombinationen in einer logischen Abfolge. Jede der Techniken übten wir danach auch noch einzeln. Hier ein kleiner Ausschnitt wo wir den Back-Kick übten. Siehe Instagram…

Auch dabei waren Ellenbogenschläge. Es ist nicht einfach mit einem Ellenbogenschlag zu treffen, dazu braucht es eine starke Hüftrotation. Gerade wegen der Hüftrotation eignen sich die Ellbogenschlagbewegungen bestens für das Aufwärmprogramm. Die Kombinationen trainierten wir dann auch noch in der Laufbewegung. Dabei das hintere Bein nicht stehen lassen!

Das Haupt-Thema war Bodenkampf. Total vier unterschiedliche Bodenkampf-Techniken.

Wir übten vier unterschiedliche Möglichkeiten wie man sich am Boden aus einem Würgegriff lösen kann. Details werde ich hier nicht erwähnen, das würde zu lange dauern. Alle die dabei waren wissen was gemeint ist, wenn ich die wichtigsten Hinweise hier aufliste:
Abdrehen Crevette Position, den Kopf unten lassen,  wichtig, das Knie zwischen dich und den Angreifer schieben. Seine Handgelenke möglichst lange festhalten. Bei der Hebeltechnik nicht vergessen mit der Hand «Gabel und den Arm zu Brückenpfeiler» aufzustellen. Zum Schluss wiederholten wir die anfangs geübten Schlagkombinationen und verwendeten dabei die grossen Schlagkissen. Eine Minute lang musste durchgehalten werden und diesen Drill wiederholten wir dann Dreimal. Die Motivation war wieder einmal super und das an einem Freitagabend! Toll mit euch den Freitagabend zu verbringen!

 

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Spezialkurs für die Frau

Den Spezialkurs für die Frau gebe ich schon seit mehr als 10 Jahren. Nach kurzer Zeit sind die Teilnehmerinnen voll motiviert und interessiert. Bei dem Modul in Solothurn waren es besorgte Väter die Ihre Töchter angemeldet haben. Was für ein Zufall, dass gleich zwei Väter dieselbe Idee hatten!
In diesem Kursmodul „Spezialkurs für die Frau“ geht es jeweils um die maximale Gewaltstufe, also, wenn es nicht mehr anders geht und man sich um sein Leben fürchten muss. Mit atypischem Verhalten die Erwartungen des Angreifers zerstören. Mit vollem Körpereinsatz zuschlagen und zwar mit den härtesten Gliedmassen wie Ellenbogen und Knie. Schwachstellen am menschlichem Körper treffen. In dem man immer wieder dieselbe Verteidigungshaltung einnimmt mehr Selbstvertrauen ausstrahlen. Klare Signale zeigen und zeigen, dass man bereit ist sich zu wehren. Am Schluss konnte noch freiwillig geprüft werden was man noch wusste. Ich spielte mit der Schutzausrüstung den Angreifer und die Teilnehmerinnen reagierten unter Stress ganz unterschiedlich. Nicht alle trauten sich diese Gelegenheit zu testen.
Wie immer war das Feedback sehr motivierend. Wichtig ist aber, dass nun auch die gezeigten Übungen zu Hause sich angeeignet werden! Einen Termin mit der Freundin abmachen und dann los!

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Trainings-Memo vom 01. November 18 in Solothurn

Im Kanton Solothurn ist der 01. November bekanntlich ein Feiertag. Aber ich will ja möglichst viele Menschen kravmagisch begeistern und habe dieses Training sogar offen für Neuiteressenten gelassen. Promt sind auch welche gekommen. Auch sonst kamen mehr Kravmagafans als erwartet.
Start mit Bodenkampfübung Spyder, Schlagbewegungen im retour laufen. Umfallen nach hinten, Abwehrbewegung auf dem Rücken liegend. Mit diesen Bewegungsabläufen gestaltete ich ein happiges Aufwärmprogramm.

Die Hauptaufgabe für die Einsteiger war:  Würgegriff lösen, am Boden auf dem Rücken liegend, Angreifer befindet sich zwischen den Beinen. In dem man die Beine fest zusammendrückte konnte man das Nachrutschen des Angreifers kurz verhindert werden. Diesen Augenblick galt es auszunutzen und sich seitlich zu drehen um das obere Knie dazuwischen zu schieben. Nun war es nicht mehr all zu schwierig, in dem man sein Knie nach unten stampfte verlor der Angreifer die Stabilität und es eröffneten sich viele weitere Optionen um ihn auszuschalten. Sogar mit einem gekonnten Fingerhebel gelang man ihn zur Aufgabe zwingen.

Aufgabe für die Advanced Gruppe war etwas happiger. Dort ging es um einen Ablauf. Faustangriff beim retour Laufen kontern, umfallen, Würgegriff  am Boden lösen und danach Pistolenbedrohung abwehren. Höhe Schulterblatt, von hinten. In Dreiergruppen wurden diese Abläufe intensiv geübt.

Zum Schluss machen wir noch einen kleinen Drill. Das Tragen von Menschen muss geübt sein und macht Spass. Es war wieder einmal mehr eine sehr angenehme Stimmung! Einfach toll, zu sehen wie alle mit grosser Begeisterung trainierten.

Nach dem Training werden mir oftmals von meinen Schülern die unterschiedlichsten Fragen gestellt. Mijo wollte wissen was man bei einem High-Kick allenfalls kontern könnte?
Ich war ganz klar im Vorteil, denn ich wusste was kam und mein Schüler nicht. Der Angriff wurde vorher abgesprochen. Er hatte die Erlaubnis mich zu treffen, aus Respekt war er aber vorsichtig und deshalb auch etwas langsam. Mein Schüler wollte wissen ob ein High-Kick strassenkampftauglich sei und ich zeigte ihm mit ein paar Beispielen, dass es durchaus möglich wäre einen hohen Kick zu umlaufen und dabei wurden wir gefilmt. Bei einem Low-Kick wäre es dann etwas schwieriger. Ein Low-Kick würde sich für den Street Fight besser eignen. Selbstverständlich war ich bei der Kontertechnik sehr rücksichtsvoll! Auf keinen wollen wir uns verletzen, der Spass steht bei uns im Vordergrund! Schau dir doch mal den Clip auf Instagram an…

 

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Trainings-Memo vom 31. Oktober 18 in Herzogenbuchsee

Anders als sonst üblich haben wir gleich die Handschuhe angezogen und dann ging es los. Aufwärmen mit gezielten Schlagkombinationen, mit vielen Wiederholungen. Weiter mit Block und Konter Übungen. Es ist mir klar, dass ein derartiges Aufwärmprogramm zu Zerrungen führen könnten. Aufmerksam habe ich alle beobachtet, aber auf meine Leute ist Verlass, waren alle mit dem notwendigen Respekt und mit Vernunft bei der Sache. Noch einmal wiederholten wir die neue Übungen, vor allem die Situation, wenn du auf dem Bauch liegst und dich jemand mit dem Unterarm von hinten würgt. Das funktioniert nur mit vielen Wiederholungen und einer guten Koordination. Es ist nämlich nicht ohne in so einer Situation mit dem Bein und dem Arm gleichzeitig zu reagieren. Auch übten wir noch einmal eine Bodenkampf-Situation in der wir den Angreifer der auf uns sass mit einem Würgegriff über uns zogen und dann mit dem ganzen Körper auf dem Bauch rutschend den Winkel veränderten. Die Winkelveränderung bewirkte eine Verstärkung des Würgegriffs. Wie üblich galt es abzuklopfen, wenn er zu stark wurde. Die Messerbedrohung, die Messerspitze direkt an den Hals gehalten, durfte auch nicht fehlen.

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Auch diese übten wir bereits vor einer Woche. Zum Schluss gab es noch einen Drill um zu schauen was noch vorhanden war. Wenn man so richtig ausser Athem ist, dann zeigt sich wie gut man trainierte. Denk immer daran, mindestens 1500 Wiederholungen braucht es mindestens! Damit du das so oft wiederholen kannst musst du auf den Trainingspartner Rücksicht nehmen! Ansonsten will mit der Zeit niemand mehr mit dir trainieren.

In der Spät-Lektion wiederholten wir die Hebeltechniken welche wir vor einer Woche trainierten. Zusätzlich übten wir eine Auseinandersetzung. Der Angriff erfolgte mit den Fäusten, diese Schlägen mussten wir abzuwehren, ausweichen und blocken und sofort mit der Angriffskombination kontern.  Diese war dann Jap, Cross hoch und Uppercut in den Solarplexus. Nach dem Gegenangriff musste man neben dem Angreifer stehen. Dies funktionierte nur wenn man die Laufschritte der Basic beherrschte. Mit dieser Übungsaufgabe konnte ich gleich einige Elemente aus dem Grundschulprogramm integrieren. Selbstverständlich hatten wir alle auch unseren Spass dabei.

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