Soll ich am 20. April 19 ein Training anbieten?

Keine Ahnung ob meine Mitglieder über Ostern zu Hause bleiben? Wenn, ob sie Interesse haben am Samstag, 11.00 Uhr zu trainieren? Welches Thema würde sie wohl interessieren? Schlagtechniken? Hebeltechniken? Block-Konterübungen? Befreiungstechniken? Kick-Box-Training? Liebe Mitglieder, schreibt mir doch kurz in dem Kommentar was ihr so denkt. Merci Peter

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Trainings-Memo 12. Dezember 18 in Herzogenbuchsee

Im ersten Training ging es zu Beginn um die Rundumverteidigung. Dazu positionierte ich ein paar Leute mit dem Kissen in einer Sternformation und einer stand in der Mitte und musste verschiedene Techniken, passend zur Position, auf die Kissen schlagen. Die schnelle Laufbewegung und komplette Körperverschiebung und einen festen Stand wurden damit trainiert. Konditionell war es ebenfalls recht anspruchsvoll. Dann zeigte ich noch ein paar Boxkombinationen auch mit Schlägen in die Nieren, bei denen wir dann den Schritt 3 und 4 machten, um den Treffer anzubringen. Dafür mussten wieder einmal unsere Boxfiguren hinhalten. Anschliessend übten wir die Ausweichbewegung für einen Messerstich Nr. 3 und Nr. 4. Dafür zeigte ich diesmal eine schnellere Varianten als vor einer Woche.
Wie man nach der Blockbewegung sofort mit dem Handrücken den Angreifer irritieren kann und somit die Chance für eine kräftige Kontertechnik, wie z.B. einen Kniestoss und Ellenbogenschlag bekommt. Als Drill übten wir dann die Rundumverteidigung mit Schutzwesten und Helm und jeder Teilnehmer bekam jeweils nur eine Chance (1 Leben).
Der Drill begann mit einer langen Schlagkombination, danach wurde der Verteidiger mit dem Messer attackiert. Der Angreifer konnte frei entscheiden ob mit Stich 4 oder 3 zugestochen wurde. Der Verteidiger musste nun reflexartig kontern und möglichst schnell den Kampf beenden. In dieser Form übten wir dann bis zum Schluss der Lektion.

In der zweiten Lektion ging es dann um den Ausweichschritt Nr. 6 und Nr. 7 in Kombination mit einer Konterattacke. Musst du nach links um zu kontern, dann bewege zuerst das linke Bein und ziehe das andere Bein dann sofort nach damit du wieder stabil stehen kannst!
Diese Laufregel musste zuerst einmal verankert werden. Zum verinnerlichen zeigte ich drei verschiedene Übungen. Damit konnten die Einsteiger relativ schnell verstehen, dass sie nur erfolgreich kontern können, wenn zuerst ein stabiler Stand erreicht wurde.
Es half, wenn man nach der Ausweichbewegung und dem Block einem abschliessenden Roundhous-Kick als Konter starten musste. Oder beim Ausweichen fast gleichzeitigem den Arm Fassen oder das gegnerischen Handgelenkes packen musste. Wenn dann der Angreifer seinen Arm zurückziehen wollte konnte kontrolliert werden ob man einen festen Stand einnehmen konnte oder nicht.
Ich liess den Teilnehmer/innen viel Zeit, um sich mit den Bewegungen vertraut zu machen. Mit der Zeit konnte ich den Fortschritt bei allen gut erkennen, das ist immer wie Öl für meinen Motivations-Motor. Als die meisten die Aufgaben umsetzen konnten gingen wir dann zu den effektiven Kontertechniken, wie zum Beispiel Kniestoss, Ellenbogenschlag und Hammerschlag.

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Krav Maga Seminar in Zürich im November 18

Das Krav Maga Self Protect Seminar am 25. November 2018 in Zürich ist schon eine Weile her. Die Teilnehmer/innen waren sehr interessiert und es wurde konzentriert geübt, so muss es sein. Die Vorkenntnisse waren bei den Teilnehmer/innen sehr unterschiedlich. Für mich war diese Konstellation eine grosse Herausforderung, denn schliesslich wollte ich allen Ansprüchen gerecht werden.
Das gemeinsame Tagesziel, lernen wie man sich im Falle eines Übergriffes am besten schützen kann, war der Hauptgrund, warum wir uns an einem Sonntag treffen wollten. Nach einer kurzen Einleitung starteten wir gleich mit ein paar spannenden Übungen. 
Zu Beginn gab es einen kleinen Test. Damit zeigte ich den Teilnehmer/innen, wie falsch eine Person ohne Nahkampftraining reagiert. Statt bei einer Bedrohung Distanz zu generieren, passiert immer wieder das Gegenteil, man geht auf den Angreifer zu und verkürzt damit die Reaktionszeit. 

Immer wieder verwende ich denselben Test, um zu beweisen, dass es notwendig ist, sich strategische Bewegungsabläufe anzugewöhnen. Weil alle gleich bei der ersten Übung spüren, dass meine Behauptungen stimmen, gelingt es mir schnell, das Vertrauen zu gewinnen. Mit ein paar weiteren Grundlagen zeigte ich die Vorteile des Krav Maga Self Protect Systems: Wie man sich in die Pool Position bringt, um effizient zu kontern. Um den Angreifer auszuschalten, braucht es nicht nur eine Technik, denn oft merkt man erst etwas später, z.B. nach einem Schlag, dass es los geht. Ich vertrete die Meinung, dass man bei einer Schlägerei immer zuerst kassiert, bevor man kontern kann. Aus diesem Grund übe ich mit meinen Schülern immer wieder das Ausweichen, mitunter das Retourlaufen und sich mit einer cleveren Beinarbeit aufzufangen. Das Gewicht auf das hintere Bein zu verlagern um sich, wie eine Feder, für den Konter aufzuladen.

Das Schlagen mit der offenen Hand, Hammerschläge, Ellenbogenschläge und starke Kniestösse, wiederholten wir so lange bis es klappte. Danach zeigte ich, wie man diese Schlagtechniken geschickt verwenden kann, um sich erfolgreich zu verteidigen. Die Verteidigung mit Hilfsmitteln machte speziell Spass und fand grosses Interesse.  Mit einem kleinem Holzstab übten wir, ein paar empfindliche Stellen am menschlichen Körper zu treffen. Mit einem solchen Hilfsmittel ist es im Ernstfall ziemlich sicher möglich, einen körperlich überlegenen Angreifer zu besiegen. Das Thema Bodenkampf war ebenfalls ein Bestandteil des Seminars. Doch nur kurz, denn wir übten auch noch die Abwehr eines Stockangriffs und die Bedrohung mit einem Messer abzuwehren. Für die Bedrohung mit einer Pistole abzuwehren, zeigte ich nur zwei Techniken aus der frontalen Position. Die Zeit verging extrem schnell, wie immer, denn ich hätte noch so einiges zeigen können. Ich hoffe darauf, dass die Teilnehmer/innen noch einmal ein Seminar bei mir besuchen werden! Denn nur an einem Tag einen Selbstverteidigungskurs zu besuchen reicht nicht aus, das Seminar sollte immer wieder wiederholt werden! Noch besser wäre es Krav Maga Self Protect regelmässig zu trainieren. Aber eben, die Zeit, nicht alle haben oder wollen ihre Freizeit für die eigene Sicherheit investieren. So ist es gut, ab und zu ein Tagesseminar bei mir zu besuchen. Ich freue mich jedenfalls schon auf das nächste.

Ganz wichtig ist mir immer, dass sich niemand verletzt und entsprechend passe ich den Lernstoff dem vorhandenen Level an. Aus diesem Grund ist kein Seminar gleich. Es wird immer für alle etwas Spannendes dabei sein.

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Instruktoren-Training Nr. 4 in Liestal

Am 24. November 2018 verabredeten wir uns in Liestal zum letzten Instruktorentraing im alten Jahr. Ist wirklich schon bald wieder ein Jahr vorbei? Unglaublich! Je älter ich werde, um so schneller vergeht die Zeit. Aber halt! Es war ein spezielles Jahr. Vermutlich lag es an den aussergewöhnlichen Wetterbedingungen. Der Sommer 2018 war kurzweilig wie noch nie. Es war sehr warm und wir konnten das wunderschöne Wetter in vollen Zügen geniessen. Hoffentlich wird das nächste Jahr auch wieder so wunderschön, denn ich möchte mit meinen Leuten unter freiem Himmel trainieren, bei schönstem Wetter gemeinsam schwitzen!

Zurück zum Instruktoren-Training in Liestal. Dort ging es um die Zusammenfassung der Instruktorenprüfungstechniken, alles bekannte Techniken. Giuseppe betonte, dass ein Instruktor diese Techniken nicht mehr nur beherrschen muss, sondern er muss auch den Ablauf erklären können. Auch auf kritische Fragen der Schüler die passende Antwort kennen. Ebenfalls muss ein Instruktor die Basic-Technik in einem möglichen Angriffs-Szenario integrieren können. Allgemein konnten die Anwesenden alle Techniken recht gut. Generell galt es, mit Rücksicht zu trainieren, denn  es waren fast 80 Teilnehmer/innen die in Liestal trainierten.

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Vor dem feinen Apéro Riche wurden verschiedene Diplome verteilt.

Mit Stolz konnten wir im Namen der Krav Maga Schule wieder ein Diplom entgegen nehmen. Unser Head Instruktor Alexander Baumann hat die zweijährige Ausbildung zum Advanced-Instruktor II erfolgreich bestanden und sein Diplom erhalten. Der Lohn für sein grosses Engagement!
Herzliche Gratulation!

Nun durften wir uns mit einem sehr guten Essen verwöhnen lassen. Diesmal war es wieder einmal ganz besonders gut! Herzlichen Dank dem Organisator!
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Happy New Year

Soeben aus aktuellem Anlass eine passende Neujahrskarte erstellt. Die Aufnahme vom Sprung entstand im November 2018 in der Krav Maga Schule anlässlich eines Tests. Mit zwei kleinen Blitzgeräten und dem Hähnel-Auslöse-System wollten wir testen, wie kurz man die Verschlusszeit einstellen kann, um einen Sprung in der Bewegung einzufangen. Vor Jahren war es noch unmöglich, eine derartige Aufnahme im Innenraum ohne Bewegungsunschärfe zu erstellen. Mit den kleinen Helfern von Hähnel ging es aber problemlos. Umgekehrt verhielt es sich mit dem Sprung. Vor über dreissig Jahren konnte ich noch um einiges höher springen. Die Hintergrundaufnahme entstand in Florida, als wir im Mai 18 dort in den Ferien waren. Alles hat gepasst und in wenigen Minuten entstand diese Karte, mit der ich euch einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen kann.

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Trainings-Memo 23. November 18 in Zürich

An diesem Freitag startete mein langes Wochenende in Zürich. Einige Termine, Kurse und Einzellektionen warteten auf mich. In solchen Fällen nehme ich meinen Wohnwagen mit und bleibe meistens bis am Dienstagmorgen dort. Schon am Nachmittag war ich in Wollishofen auf dem Campingplatz.
Zu meinem Erstaunen war der Campingplatz bis am Abend voll, fast wie in der Hochsaison.

Den Wohnwagen unter den Baum zu stellen war keine gute Idee. Es regnete die ganze Nacht und unter dem Baum tropfte es auch nach dem Regen weiter. Daraus habe ich gelernt, das werde ich künftig unterlassen, denn die grossen Tropfen weckten mich immer wieder.

Die Freitagabend Lektion wurde mittelmässig besucht. Das schöne war, dass Personen kamen, die ich seit Monaten nicht mehr gesehen hatte. Immer wenn die Gruppe klein ist, gehe ich mehr ins Detail und verlange perfektere Ausführungen bei den einzelnen Techniken. Es bleibt jeweils mehr Zeit, um jedem einzelnen einen hilfreichen Tipp geben zu können.
Damit alle sich steigern konnten, blieben wir relativ lange bei derselben Technik. Nach dem Aufwärmprogramm übten wir intensiv den Lowkick. Dort ging es darum etwas „Dampf“ in diesen Kick zu generieren. Ich zeigte wie wichtig es ist, dass man sich nicht auf den Fuss (Schlagfuss) konzentrieren sollte, sondern auf das Knie, welches eine Kreisbewegung ausführen muss. Sobald das Knie über der Zielachse hinaus war, sollte das Unterbein kurz ausgestreckt werden und sofort wieder zurückgezogen werden. Mit der kreisförmigen Knie- und Körperdrehung gelang es, die Schlagkraft zu erhöhen, treffen sollte dann das Schienbein.
Wie man dann einen Lowkick im Nahkampf einbringen kann und welchen Vorteil dadurch entsteht, zeigte ich mit ein paar Konterübungen. Ein einfacher Angriff und eine schnelle Kontertechnik mit anschliessendem Lowkick auf das gegnerische Knie. Die Reaktion, sein Einknicken nutzten wir dann für den Takedown; das wiederholten wir mehrmals. Einen Schlussdrill brauchte es nicht mehr. Mit all den Wiederholungen ging uns allen langsam die Energie aus und mit gutem Gewissen konnten wir ins wohlverdiente Wochenende starten. Ausser ich, denn am Samstag musste ich noch nach Liestal.

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Trainings-Memo 22. November 18 in Bern

Zu Beginn, Thierry kam an diesem Abend als letzter und spontan kam mir die Idee ihn zu überraschen (verarschen). Alle die schon da waren versteckten sich schnell in der Damengarderobe versteckt.
Thierry betrat den Raum und ich erzählt ihm, dass er heute wohl der einzige Teilnehmer sein würde. Sein Gesichtsausdruck war sehr amüsant! Er zog ein langes Gesicht und wollte umkehren und wieder nach Hause gehen. Als er dann einen Blick in die Männergarderobe warf, sah er die vielen Kleider und dann flog mein Schwindel auf und alle kamen lachen aus der Damengarderobe. Das war ein lustiger Start, es hat allen Spass gemacht. Nun konnte es los gehen und wir sind gemeinsam in Bern kravmagamässig durchgestartet.

Nach ein paar Aufwärmbewegungen ging es dann mit Schattenboxtechniken und Ellenbogenschläge los. Gleich anschliessend zeigte ich ein paar Möglichkeiten wie man sich erfolgreich befreien kann, wenn man am Arm oder am Handgelenk gehalten wurde. Statt, wie vom Angreifer erwartet, zogen wir den Arm nicht weg. Ganz im Gegenteil wir gingen gleich auf den Angreifer los. Von dieser Aktion überrascht war die anschliessende Befreiungstechnik relativ einfach. Aber nach der Befreiung hiess es den Angreifer zu kontrollieren. Entweder mit Schlägen oder mit der offenen Hand von weiteren Attacken abzubringen. Insgesamt übten wir nur zwei Handgelenkbefreiungssituationen. Einmal die Variante über Kreuz und einmal wenn man doppelhändig festgehalten wurde. Bei den Folgetechniken, wie man sich nach der der Befreiung verhalten sollte, waren wir dann kreativer. Die Fortgeschrittenen durften sogar Takedowns einbauen. Wer dies konnte, versuchte sich auch gleich noch mit den Fixiertechniken vertrauter zu machen. Alles funktionierte sehr gut, die Fortgeschrittenen waren unter sich und die Anfänger konnten in aller Ruhe um die Details kümmern. Beim Schlussdrill ging es dann darum zu schauen was man noch abrufen konnte. So musste man sich mit Liegestützen und auf mein Kommando aufstehen und sich auf den jeweiligen Handgelenk-Attacke konzentrieren. Die Entspannungsübung am Schluss war freiwillig, denn es war schon etwas spät. Immer mehr schaffen es durchzuhalten, toll! Das ist dein Lohn für deine Ausdauer!

In der zweiten Lektion übten wir Pistolenbefreiungen. Vor allem diese bei denen man von der Seite her bedroht wurde. Eine ganz besondere Situation üben wir immer und immer wieder. Wenn jemand mit der Pistole auf dich zu läuft und verschiedene Drohungen ausspricht. Bei dieser Entwaffungstechnik geht es um eine übermässige Schnelligkeit und einem gezielten Faustschlag. Selbstverständlich übten wir die Variante mit dem Faustschlag nur mit den Leuten die auch bereits eine Schutzausrüstung besitzen. Steffen wollte es wissen und verlangte von mir eine kleine Demo. Ohne zu wollen hat ihn der schnelle Faustschlag trotz Helm umgehauen.

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