Frühling draussen, Hochsommer drinnen


Bei schönstem abendlichen Frühlingswetter fand heute die Fortsetzung vom gestrigen Basic-Training statt. Natürlich wärmten wir uns zuerst gründlich auf, dazu hatte ich heute im Gegensatz zu gestern mehr Gewicht auf die Bein- und Hüftarbeit gelegt. Nachdem wir schön warm waren gab es erstmals wieder einen technischen Abschnitt. Wir wiederholten kurz die gestrige Übung mit dem Zurückweichen, diesmal mit einer Ohrfeige als Konter und anschliessendem „aus der Kampflinie gehen“.

Danach repetierten wir kurz das Ausweichen gegen einen Versuch des Angreifers, das Shirt zu packen. Man hat es deutlich gesehen, sobald die Bewegung aus der Hüfte kommt spart man Zeit und Energie. Danach konterten wir mit einer Ohrfeige, um den Gegner zu verwirren und Zeit zu gewinnen. Um etwas mehr Action in die Sache zu bringen, übten wir anschliessend den Y-Schritt am Gegner vorbei, mit gleichzeitigem Checken der schwachen Hand, einem starken Hakenschlag und sofortiger Neuorientierung Richtung Gegner. Der Vorteil des Y-Schrittes ist, dass der Angreifer sich nach einem Konter erstmals neu orientieren muss, was uns einen wichtigen Vorteil verschaffen kann.

Als nächstes gingen wir verschiedene Abwehrmöglichkeiten durch, falls es der Gegner doch schaffen sollte, uns am Shirt zu packen. Wie erwähnt, nicht die packende Hand ist hier das Problem, sondern die andere Hand welche danach zuschlagen kann. Also führten wir wieder wie vorhin die Ausweichbewegung mit der Hüfte und dem hinteren Bein aus und wehrten mit der Unterarm-Schneidetechnik ab. Danach simulierten wir die Situation, falls diese Technik nicht zum gewünschten Erfolg führen sollte. Zum einen beugten wir mit der Schneidetechnik den Arm des Gegners… wie ihr gesehen habt, begibt er sich dann sogleich in die passende Haltung, um ihn am Kopf nach hinten umzuwerfen. Hier ist wichtig, dass man den euch packenden Arm nicht loslässt und ihn entsprechend mit dem eigenen Unterarm fixiert. Die andere Möglichkeit, ihn durch schnelle Körperdrehungen mittels einem so entstehenden Armstreckhebel auf den Boden zu bringen, hat es zwar in sich, gelang aber durch mehrfaches Üben bei den meisten recht gut. Wie gesagt, vielfaches Üben macht den Meister und führt zu der so wichtigen Verinnerlichung. Erst dann ist man in der Lage, die Verteidigungstechniken abzurufen, ohne überlegen zu müssen.

Danach übten wir noch verschiedene Abwehren gegen beidhändiges Packen am Shirt. Erneutes Abdrehen des Körpers (Schutz der Lebenswichtigen Zonen), gleichzeitiges Fixieren der einen Hand und Zurückstossen des Kopfes des Angreifers mit der anderen Hand. Als der Angreifer uns packte und zurückzustossen versuchte kam  neben der Drehung und Fixierung der einen Hand die Stopp-Schneide-Abwehr gegen das Schlüsselbein/Hals zur Anwendung. So haben wir eine gute Chance, den Angreifer zu stoppen. Sollte er dennoch weiterhin nach vorne drängen, so lief er geradewegs in unseren anschliessenden Kniestoss rein 😉

Nachdem wir noch mögliche Verteidigungen gegen das Reissen an den Haaren von vorne und hinten durchgegangen sind, konnten wir die restliche Energie noch mit der mehrfachen Schlagkombination schwacher/starker Faustschlag mit abschliessendem Ellenbogenschlag loswerden, bis wir unser wohlverdientes Cool-Down beim Dehnen machen konnten.

Ich hatte den Eindruck, dass dieser Abend wieder viel zu schnell vorüber war. Dennoch gab es das eine oder andere durchgeschwitzte T-Shirt. Wie sagt unser Peter noch immer? So soll es sein!

Besten Dank noch an Patrick, der sich immer zur Verfügung stellt um am Abend die Kravmaga-Schule ordnungsgemäss zu schliessen 🙂 Nächste Woche haben wir unseren Peter wieder. Mal schauen was für Übungen er sich diesmal während den Ferien ausgedacht hat 🙂

So long, Markus

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