Am 8. Juni gab es wieder ein paar Sondertechniken von Kropf


Wie jeden Mittwoch gab es heute die beiden Karate-Lektionen für Kinder und Jugendliche. Es war recht harzig den Teilnehmern der ersten Gruppe die Namen der Karate-Techniken beizubringen. Es funktionierte erst als ich allen die nötige Konzentration – per Umweg – abverlangte. Aber der Weg dorthin war extrem lang. Wie machen das die Lehrer denn in der Schule, fragte ich mich? Wohl fast ein Ding der Unmöglichkeit, denn ich musste mit einigen Tricks arbeiten. Doch am Schluss, nach diversen „Straf-Anstrengungen“ wie Rumpfbeugen, Kniebeugen oder Liegestützen für diejenigen die es nicht mehr wussten, klappte es besser.  Hauptsache das Ziel wurde erreicht und ich bin mir sicher, dass die Karate-Technik-Ausdrücke nun bei im Kopf gespeichert sind und alle trotzdem beim Lernen Spass hatten. Die Rollenspiele wurden ebenfalls gut verstanden und umgesetzt, und ich denke schon, dass ich die Denkweise der Kinder damit etwas in eine positivere und weniger aggressive Richtung lenken konnte.

Die zweite Karate-Lektion ging dann total reibungslos von sich, dort klappte alles tiptop. Die Neuzugänge meisterten den „Sprung ins kalte Wasser“ problemlos.

Die erste Krav Maga Trainingseinheit mit dem Hauptthema „Verfolger abwehren“ wurde überaus gut besucht. Draussen war es herbstlich kühl, wie es eben im Juni so ist ;). Wir heizten den Raum aber sehr rasch auf, die Körpertemperatur aller leistete ihren Beitrag dazu. Zum Aufwärmen kam mir nachts wieder einmal eine neue Aufwärmübung in den Sinn. Das Schlagkissen musste in vier verschiedenen Positionen mit einer hohen
Schlagfrequenz getroffen werden. Ich schnaufte wie ein Bär. Danach sind wir gleich ins Technikprogramm eingestiegen. Aufgabe war die verschiedensten Varianten von einer Verfolgung abzuwehren und zu kontern. Trotz Warnung kommt uns der Aggressor hinterher und sucht die Auseinandersetzung. Dafür übten wir 5 verschiedene Reaktionsvariationen. Sobald man sich umdrehte durfte der Angreifer mit einem Schwinger zuschlagen und wir mussten entsprechend reagieren, sei es mit Eindrehen, Schneidetechnik gegen den Bizeps, Wurf, mit Ellenbogenblock, U-Hebel oder mit der Hand ins Gesicht um den Takedown einzuleiten.  Danach gab es noch zwei weitere Varianten wozu wir die Handschuhe zum Schutz anzogen. Der Angreifer kam diesmal gleich hinterrücks mit Schlägen die es zu blocken und mit Faustschlägen zu kontern galt. Allgemein war es wieder einmal ein gelungenes Training und alle hatten ihren Spass.

Beim zweiten Training ging es um die Basic-Techniken des Boxens. Auch diese Lektion wurde hervorragend besucht. Einige Schüler vermisste ich schon und ich frage mich wo sie bleiben. Es sollte doch keine Überwindung brauchen meine Lektionen zu besuchen, oder doch? Also sich einfach aufraffen und kommen, um den Spassfaktor kümmere ich mich! Mit den Pratzen übten wir zwei verschiedene Schlagkombinationen und zwar verlangte ich maximale Beschleunigung. Es machte allen grossen Spass, es klang auch super, zack, zack, bum und dann war es wieder still, und nochmals….Das stabile und kraftvolle Laufen übten wir auch wieder einmal, es tat allen richtig gut. Wie immer, alles ging viel zu schnell vorbei. Ich könnte problemlos einen Tag lang unterrichten. Nach dem Training  gingen wir noch Pizza und Salat essen und wir trafen dabei noch das Karate-Team bei denen Sarah heute trainierte. Es war ein Zufall und lustig, wir waren die einzigen Gäste, konnten also bequem
miteinander reden, so soll es sein, so macht es Spass.

Über kravmagaschule

Krav-Maga-Self Protect, Selbstverteidigung mit System.
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