Der Trainingsmittwoch, von Karate bis Krav Maga


Sehr gut gestartet bin ich bereits mit dem Kinderkarate, es gab zwar eine kleine Verspätung, was nicht weiter schlimm war, der Rest klappte recht gut. Gleich zu Beginn startete ich mit einem spielerischen Aufwärmtraining. Es ging darum möglichst viele Pratzen einzusammeln und auf seine vorbestimmte Matte zu legen. Wer die meisten Pratzen sammeln konnte war der Sieger. Weiter ging es mit einem Rumpfbeugen-Wettbewerb. Dort gab es eine super Überraschung, unser Mike schaffte unglaubliche 75
Rumpfbeugen. In der Regel schaffen untrainierte Kinder in seinem Alter nicht mehr als deren 30, da staunten wir alle nicht schlecht, denn er wollte nicht aufgeben, es war extrem. Danach ging es mit verschiedenen Karatetechniken weiter und am Schluss folgte das Dehnprogramm. Die zweite Karate-Lektion verlief total gewohnt. Hauptthema waren die zwei ersten Katas, welche wir mehrmals durchliefen. Wir waren nur wenige, so konnte ich gut auf die einzelnen Bewegungen eingehen und korrigieren.

Krav-Maga-Lektion 1 mit dem Thema Block und fixieren startete pünktlich um 19.00 Uhr. Wie schon oft sah es anfangs nicht so aus als kämen viele ins Training. Doch eine Minute vor Beginn füllte sich der Raum zusehends. Ich bin mir fast sicher, dass es heute rekordmässig viele Teilnehmer hatte. Dies obwohl draussen schön Wetter war. Ebenfalls schön war, dass ich einen neuen Teilnehmer aus einer anderen Schule begrüssen durften der nun zu mir wechseln wird und weiter mit uns trainiert.

Zum Aufwärmen gab es eine Übung für die Reaktionssteigerung. Darauf folgte die Förderung der Geschicklichkeit und Schnelligkeit. Unter konditioneller Belastung musste jeder sich gegen einen „Schlagkissen-Überfall“ mit vorgegebener Technik verteidigen. Entweder musste man schnell aufstehen oder vorher 5 schnelle Liegestütze machen. Danach waren alle aufgewärmt und wir gingen zu den heutigen Techniken über. Speziell war, dass wir heute den Angriff blocken mussten und ohne zu kontern den Angreifer fixierten. Diese Kombination erforderte viel Konzentration, dem Block durfte man keine grosse Aufmerksamkeit schenken, vielmehr galt es sich auf die Knotenpunkte des Angreifers zu konzentrieren, also entweder das Handgelenk oder die Schulter… im Handgemenge musste man sich also „einzufädeln“ und einen Hebel ansetzen. Spannend war die Technik wo man sich gegen einen Schwinger abducken musste, den Arm wie eine Angel nach oben halten musste um den zweiten Schlagarm abzufangen, danach sofort einen Hebel ansetzte um den Takedown einzuleiten. Die Techniken kamen allgemein sehr gut an und die Stimmung stieg. Die T-Shirts waren total durchnässt und jeder übte mit vollem Elan. Trotz den vielen Schülern hatte es aber genügend Platz.  Alle steckten einander mit guter Laune an, wir hatten es am Mittwoch wirklich super zusammen!

In der zweiten Lektion gab es ebenfalls einen neuen Interessenten. Zuerst wollte er an einem Schnupperkurs teilnehmen, ich konnte ihn aber für ein Gratisprobetraining motivieren, weil es in den Einsteigerlektionen sehr ähnlich zu und her geht wie in einem Schnuppertraining. Hauptsächlich übte ich mit den Einsteigern den Y-Schritt. Das rationelle Ausweichen, dies mit verschiedenen Übungen. Gleichzeitig auszuweichen und zum Eigenschutz auch noch einen Tiefschlag zu platzieren war nicht für alle Teilnehmer einfach. Eben darum muss es immer wieder, wie ein Reflex, geübt werden. Die Einsteigerlektion war ebenfalls hervorragend besucht und die allgemeine Stimmung war sehr angenehm. Solche Abende liebe ich! Freue mich schon auf die nächste Woche!

Über kravmagaschule

Krav-Maga-Self Protect, Selbstverteidigung mit System.
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