Abrollen, Schlagkraft und Takedowns, standen heute auf dem Programm


Wegen der klirrenden Kälte und den gefährlichen Strassenverhältnissen waren die Trainingseinheiten heute eher schwach besucht. In der ersten Lektion waren wir nur 14, noch weniger dann in der Advanced-Lektion. Ja, der Winter ist nun da und wir nehmen es wie es kommt. Das beste Mittel gegen die extreme Kälte, draussen waren es -10°, ist und bleibt Krav Maga zu trainieren. Morgen soll es noch kälter werden. Damit niemand sich eine Zerrung holen konnte, gestaltete ich ein angepasstes Aufwärmprogramm. Langsam und gezielt wurden alle Extremitäten warm gemacht. Heute war es sehr wichtig, denn heute übten wir das vorwärts Abrollen und das rückwärts Rollen. Sehr schnell könnte man sich bei derartigen Übungen verletzen und sich dabei eine Zerrung holen. So rollten wir vor-rückwärts, wichtig dabei, dass der Kopf nicht den Boden berührte, mussten danach sofort aufstehen und gegen einen Angreifer, der mit dem Schlagkissen ankam, kicken. Das erste Thema war die Schlagkraft, mit welcher Technik man überdurchschnittlich stark zuschlagen kann. Nur durch den ganzheitlichen Körpereinsatz vermochte man den Schlag wirkungsvoll ins Ziel zu bringen. Ganzheitlichkeit, mit dem ganzen Körper gekoppelt, darin lag das Geheimnis. Selbstverständlich funktionierte das ausschliesslich, wenn das Handgelenk kräftig genug ist und beim Schlagen nicht umknickt. Weniger problematisch waren danach die Ellenbogenschläge, doch auch bei den Ellenbogenschlägen ist es massgebend, dass sie mit vollem Körpereinsatz ausgeführt werden. Als die Nahkampfschlagtechniken sassen, ging es mit Partnerübungen weiter. Für diese Übung übten wir eine Situation, in der man doppelhändig am Revers gestossen wurde. Mit zwei unterschiedlichen Ellenbogenschlägen musste man sich befreien und kontern und es galt, ein Haken zu den Nieren als Abschlusstechnik einzusetzen. Zum Abschluss der ersten Lektion gab es noch ein paar Liegestützen und Faustschläge, was einiges an Kondition forderte.

In der Advanced-Lektion ging es heute um die Interpretation der vorgegebenen Techniken. Entsprechend umgesetzt übten wir diese Technikabläufe dann mehrmals durch. Sehr interessant waren die Ausführung von Stefan, praxisbezogene Hinweise, sind immer willkommen und für alle lehrreich. Jedenfalls liebe ich es, wenn man aus der Praxis vernimmt was funktioniert und was weniger gut funktioniert. Bis heute fanden wir immer eine Lösung. Meistens liegt es an der Intensivität der einleitenden Technik. Wird die erste Technik nicht intensiv genug, oder nicht wirkungsvoll ausgeführt, dann hat der Täter zu viel Zeit um sich zu wehren und sich zu verrenken, was die Fixierung erheblich erschwert. Entsprechend routiniert sollte man schon sein um in solchen Situationen sofort umzuschalten und einen anderen Hebel anzuwenden. Die Advanced-Prüfungstechniken haben wir nun schon bald durch und schon bald können wir einen Prüfungstermin vereinbaren.

Über kravmagaschule

Krav-Maga-Self Protect, Selbstverteidigung mit System.
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