Ausdauer, Stressübungen und Stabilität, das Thema von heute Donnerstag


Das Trainingsziel des heutigen Abends war vorgeschriebene Abläufe unter leichten Stressbedingungen zu durchlaufen. Ebenfalls wollte ich allen Teilnehmern gerecht werden, ungeachtet ob Einsteiger oder Fortgeschrittene. Alle konnten den Verteidigungsablauf mehrmals üben. Bei dem Einsteigern brachte es eine Steigerung der Koordination und bei den Fortgeschrittenen bedeutete es Konditionstraining und Festigung. Deutlich konnte ich sehen wie die Ausführung immer präziser und schneller wurde. Da man in Gruppen arbeiten musste, blieb kaum Zeit für eine Pause, kaum konnte man sich befreien kam schon der andere Angreifer auf dich zu und diesen galt es danach sofort abzuwehren. Die Abwehr wurde exakt vorgeschrieben. Speziell achtete ich auf den Y-Schritt und das man am sich am Schluss hinter dem Gegner befand. Die Stabilität musste unbedingt bewahrt werden!  An verschiedenen Positionen baute ich unterschiedliche Stressfaktoren ein. Als erstes verlangte kontinuierliche Wiederholungen und immer mehr zog ich dann an, man musste aufmerksam zuhören. Der Rhythmus zum Wechseln oblag mir, niemand durfte selber Entscheiden wann genug sei. Ich verlangte immer mehr. Lies ständig Wiederholungen, danach kam der Konditionelle Stress. Somit ging es zu Beginn überhaupt noch nicht um die exakte Ausführung der Techniken, sondern um die Vielzahl der Wiederholungen. Wie schon oft sah ich, dass dieser Druck sich lohnte, die Techniken wurden automatisch besser und besser ausgeführt. Ein nächster Stressfaktor war das strikte Verbot des Ellenbogenschlages. Dieser durfte nur ansatzmässig ausgeführt werden. Man musste sich also an noch mehr Vorgaben halten. Nun kam die Ermüdung. Ab dort unterteilte ich den Gesamtablauf in eine Einzeltechnik. Doch unbedingt musste man nach dem Hammerschlag sich hinter dem Angreifer befinden! Noch stressiger wurde es als die Einzeltechnik in der Zweieraufstellung gezeigt werden musste. Befand man sich nach der fertigen Technik nicht hinter dem Angreifer, so mussten Liegestützen gemacht werden. Nun erreichte ich den Stresshöhepunkt und jetzt ging es um die Wurst. Alle schafften es nun, es funktionierte, alle waren nach der Technik hinter dem Angreifer. Genau so soll es sein! Immer wieder erstaunlich was man mit geschicktem Druck erreichen kann. Auch die Einsteiger machten es super! Bleibt zu hoffen, dass es ihnen nicht verleidet ist, glaube zwar nicht? Da von uns ein paar im September die Instruktorenausbildung absolvieren werden, gab es im zweiten Training trockene Advancedtechniken. Die Techniken wurden noch nicht in Kombination ausgeführt. Vielmehr geht es momentan darum, dass die Techniken sitzen, denn so kann man sie später auch einmal instruieren. Wir haben also eine spannende Zeit vor uns, packen wir es an! Freue mich, wenn aus meiner Schule im nächsten Jahr schon ein paar Instruktoren hervorgehen!

Über kravmagaschule

Krav-Maga-Self Protect, Selbstverteidigung mit System.
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