Tagtäglich Krav Maga Trainings


Wieder durfte ich eine spannende Woche mit meinen Schülern verbringen. Es war nicht nur spannend, wer mich kennt, weiss, es war auch lustig. In Bern und in Zürich machen alle Schüler sehr grosse Fortschritte. Die Bewegungsabläufe werden den Schülern klarer und sehr gut umgesetzt. Besonders in Bern hatten wir einen riesen Spass, waren wir doch in dieser Woche auffallen wenig Teilnehmer, dadurch blieb uns mehr Zeit zum Blödeln. In Herzogenbuchsee sind die Besten zu Hause, dort konnte ich bereits das zweite interaktive Training durchführen. Die Einsteigerlektion am Mittwochabend war bestückt mit ein paar überraschenden Techniken. Die Neulinge waren voll begeistert. Verständlich hatten sie mit der Umsetzung noch etwas Mühe, doch das kommt schon noch. Auch die Dienstagslektionen werden immer beliebter und es nehmen an den Einsteiger- und Easy-Lektionen auch immer wieder „alteingesessene“ Schüler teil, was ich sehr gut finde. Man kann die Grundbewegungen nie genug trainieren, damit sie wirklich verinnerlicht werden. Insgesamt waren am Dienstag 22 Teilnehmer am Start. Auch das Donnerstagstraining war jetzt nach Ferienende wieder gut besucht. In der zweiten Lektion legt Markus jetzt je länger je mehr den Fokus auf das leichte Sparring mit der Schutzausrüstung. Interessant, wenn der Angreifer plötzlich irgendwie angreift und sich nicht an ein bestimmtes Schema halten muss. So kann absolut realitätsnah trainiert werden. Am Freitag, in Zürich, wollte es ein grosser Typ, so 195 cm hoch, wissen, er zweifelte an einer Technik und verlangte von mir, dass ich sie einmal an ihm testen sollte. Er würde sich wehren und ich solle versuchen ob ich ihn mit dieser Technik schlussendlich zu Fall bringen könnte und ob die darauffolgende Fixierung am Boden auch klappte. Für mich sind solche Sachen immer eine Herausforderung die mir Spass machen. Selbstverständlich bleibe ich mit der Ausführung so sanft wie möglich. Da er aber wusste was kam, war es für mich doppelt interessant, ich hätte ja einen ganz anderen Taekedown machen können, dann wäre es einfach gewesen. So kam es, er griff an, es ging abwärts, er verlor das Gleichgewicht, da er wusste was kam fing er sich in der Mitte auf, instinktiv wechselte ich rasch meine Position und nutzte seinen Druck, seine Kraft, stehen zu bleiben und zack, er war am Boden. Die Technik war die gleiche, der Arm befand sich eingeklemmt zwischen meinen Beinen und seine Gegenwehr brachte ihm nur unnötige Schmerzen. Somit waren alle Unklarheiten beseitigt und auch gleich für die anderen Teilnehmer war es jetzt noch klarer, dass die gelernten Techniken auch wirklich funktionieren. Das Beste daran, ohne die Faust dem anderen ins Gesicht zu schlagen. In Herzogenbuchsee liess ich dann die Woche mit einem Samstagstraining ausklingen. Gleich zu Beginn gab es Kampfbewegungsabläufe, diese wurden ganz langsam ausgeführt und dienten zum Aufwärmen der Muskulatur. Ohne Vorbereitung, ich nahm einfach Abläufe die mir spontan in den Sinn kamen, die speziell die Bewegung der Hüfte forderten. Gegen den Schluss holten wir noch die Schutzwesten raus und gaben Vollgas, hier ein kleines Video, hatte nur kurz Zeit, denn ich wollte ja auch noch mitmachen. Remo musste hinhalten, er hat es sehr gut ertragen.

Über kravmagaschule

Krav-Maga-Self Protect, Selbstverteidigung mit System.
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