Trainings-Memo 22. November 18 in Bern


Zu Beginn, Thierry kam an diesem Abend als letzter und spontan kam mir die Idee ihn zu überraschen (verarschen). Alle die schon da waren versteckten sich schnell in der Damengarderobe versteckt.
Thierry betrat den Raum und ich erzählt ihm, dass er heute wohl der einzige Teilnehmer sein würde. Sein Gesichtsausdruck war sehr amüsant! Er zog ein langes Gesicht und wollte umkehren und wieder nach Hause gehen. Als er dann einen Blick in die Männergarderobe warf, sah er die vielen Kleider und dann flog mein Schwindel auf und alle kamen lachen aus der Damengarderobe. Das war ein lustiger Start, es hat allen Spass gemacht. Nun konnte es los gehen und wir sind gemeinsam in Bern kravmagamässig durchgestartet.

Nach ein paar Aufwärmbewegungen ging es dann mit Schattenboxtechniken und Ellenbogenschläge los. Gleich anschliessend zeigte ich ein paar Möglichkeiten wie man sich erfolgreich befreien kann, wenn man am Arm oder am Handgelenk gehalten wurde. Statt, wie vom Angreifer erwartet, zogen wir den Arm nicht weg. Ganz im Gegenteil wir gingen gleich auf den Angreifer los. Von dieser Aktion überrascht war die anschliessende Befreiungstechnik relativ einfach. Aber nach der Befreiung hiess es den Angreifer zu kontrollieren. Entweder mit Schlägen oder mit der offenen Hand von weiteren Attacken abzubringen. Insgesamt übten wir nur zwei Handgelenkbefreiungssituationen. Einmal die Variante über Kreuz und einmal wenn man doppelhändig festgehalten wurde. Bei den Folgetechniken, wie man sich nach der der Befreiung verhalten sollte, waren wir dann kreativer. Die Fortgeschrittenen durften sogar Takedowns einbauen. Wer dies konnte, versuchte sich auch gleich noch mit den Fixiertechniken vertrauter zu machen. Alles funktionierte sehr gut, die Fortgeschrittenen waren unter sich und die Anfänger konnten in aller Ruhe um die Details kümmern. Beim Schlussdrill ging es dann darum zu schauen was man noch abrufen konnte. So musste man sich mit Liegestützen und auf mein Kommando aufstehen und sich auf den jeweiligen Handgelenk-Attacke konzentrieren. Die Entspannungsübung am Schluss war freiwillig, denn es war schon etwas spät. Immer mehr schaffen es durchzuhalten, toll! Das ist dein Lohn für deine Ausdauer!

In der zweiten Lektion übten wir Pistolenbefreiungen. Vor allem diese bei denen man von der Seite her bedroht wurde. Eine ganz besondere Situation üben wir immer und immer wieder. Wenn jemand mit der Pistole auf dich zu läuft und verschiedene Drohungen ausspricht. Bei dieser Entwaffungstechnik geht es um eine übermässige Schnelligkeit und einem gezielten Faustschlag. Selbstverständlich übten wir die Variante mit dem Faustschlag nur mit den Leuten die auch bereits eine Schutzausrüstung besitzen. Steffen wollte es wissen und verlangte von mir eine kleine Demo. Ohne zu wollen hat ihn der schnelle Faustschlag trotz Helm umgehauen.

Über kravmagaschule

Krav-Maga-Self Protect, Selbstverteidigung mit System.
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