Der Krav Magi Chlaus und seine Geschichte

Bekanntlich habe ich in den vergangenen Jahren meinen Mitgliedern immer einen Weihnachts-Videogruss via YouTube oder Facebook gesendet. Leider schaffte ich es in den letzten zwei Jahren aus zeitlichen Gründen nicht, doch in diesem Jahr wollte ich es unbedingt durchziehen! 

Und wie ich halt so bin, oft weiss ich was ich tun sollte, aber das Wie kam mir einfach nicht in den Sinn. Immer wieder überlegte ich mir, wie ich einen Weihnachtsgruss mit einem Weihnachtsmann mit Krav Maga in einen sinnvollen Zusammenhang bringen soll. Es kam der Tag, das Kostüm habe ich angezogen, alles war bereit. Für das Vorhaben blieb nur wenig Zeit, ich hatte in dem Ding recht warm, ein Zurück gab es nicht mehr, verschickte noch rasch ein Foto von mir per WhatsApp, nun musste ich abliefern. Ich sagte dem Kameramann, dass er mich einfach mit der Kamera verfolgen soll und ich würde ein paar Sachen machen. Nach ca. 10 Minuten war das Ganze im Kasten und danach habe ich mir die Aufnahmen mehrmals am PC angeschaut. Meine Tochter antwortete auf meine WhatsApp Nachricht mit «oh der Krav Magi Chlaus»und dann kam mir die Idee. Genau! Der KravMagiChlaus trainiert bei uns in der Krav Maga Schule, das ist es! Nun konnte ich ein Weihnachtsgruss-Video zusammenschneiden und hier ist das Ergebnis.

An dieser Stelle wünsche ich all meinen treuen und lieben Schülern frohe Festtage, einen guten Rutsch ins neue Jahr und beste Gesundheit! Ich freue mich, euch auch im neuen Jahr wieder kravmagisch zu begeistern!

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Trainings-Memo 18. November 18 in Herzogenbuchsee

Wenn ich Zeit habe, keinen Auftrag habe, dann biete ich meinen Mitgliedern in Herzogenbuchsee die Möglichkeit, auch noch am Sonntagmorgen zu trainieren. Es kommen nur die wirklich grossen Krav Maga Fans und das ist gut so. Entsprechend kann ich dann auch die Lektionen gestalten. Da wird nicht diskutiert, da wird mit vollem Einsatz trainiert. Wir übten gleich mit einer «Technikschlange» mehrere Attacken kontern. Die Motivation an diesem Sonntagmorgen konnte man richtig spüren, aber ich weiss, dass es dann auch Verletzungen geben kann. So musste ich gut aufpassen, konnte nur kurz ein paar Szenen einfangen.

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Trainings-Memo 16. November 18 in Zürich

In dieser Krav Maga Lektion ging es zu Beginn um einen stabilen Stand. Die Bereitschaftsposition, wie auf zwei Schienen stehen und den Schwerpunkt absenken. Das war die Aufgabe für die Beine und der Oberkörper sollte dabei beweglich und entspannt, nachgiebig sein. Auf diese Weise schafft man es, den Stoss mit dem Oberkörper abzufangen. Wenn man das einmal beherrscht, schafft man es sehr schnell zu kontern.
Anschliessend gab es noch ein paar Techniken, welche wir einzeln und in der Kombination übten. Im Zusammenhang mit der Stabilität übten wir dann auch noch den Doppelblock und wenn dich jemand mit beiden Händen am Revers festhält.
Mit dieser Angriffs-Situation gab es dann unterschiedliche Kontertechniken. Dabei achtete ich auf die Verhältnismässigkeit. Merke dir, wenn dich jemand mit beiden Händen am Revers festhält, dann sind seine Hände schon einmal besetzt und du kannst davon ausgehen, dass er dich mit einem Kniestoss oder Kopfstoss attackieren könnte oder er zieht seine Schlaghand raus und will damit zuschlagen.
Das schnelle Aufstehen, sich dabei noch mit dem Arm zu schützen und den Verfolger mit einem Back-Kick von weiteren Attacken abzubringen, war anstrengend und hatte einen guten Trainingseffekt. Nur wer über eine sehr gute Kondition verfügte schaffte es, die vielen von mir verlangten Wiederholungen auszuführen. Am Schluss dann noch die «Entspannungsübung»und danach hatten wir uns ein schönes Wochenende verdient.

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Trainings-Memo 15. November 18 in Bern

Wie bereits per Rundmail informiert, starteten wir heute Abend in Bern mit der ersten Grundlagen-Lektion.
Während fünf Wochen wird dies so bleiben. Mit dabei waren Einsteigerinnen, welche mit dem Starterkurs begonnen haben. Wir kümmerten uns erst einmal um das Fundament, um den stabilen und festen Stand. Zwischendurch stärkten wir unsere Rumpfmuskulatur. Wie immer gestalte ich solche anstrengenden Übungen spannend, damit auch alle schön mitmachen. Wie ihr wisst, bringe ich euch in Höchstform, ohne dass ihr es bemerkt; oder sagen wir einmal fast.

In Verbindung mit der Ausweichbewegung übten wir den festen Stand. Mit einer guten Stabilität kannst du deinen Angreifer beeindrucken und je nachdem wie gut du die Körpersprache beherrscht, wird er von dir absehen. Bekanntlich suchen Täter Opfer und keine Gegner.
Die Übungsaufgabe bestand darin, dass dein Trainingspartner exakt dort hinstehen musste, wo du gerade gestanden bist. Deine ganzheitliche Körperverschiebung musste in einem 30° Winkel nach hinten oder auch nach vorne geschehen. Indem  der Trainingspartner unbeirrt dorthin stand wo du warst, wurdest du dazu gezwungen, bei der Ausweichbewegung beide Füsse zu verstellen. Bei den Anfängern ist es in der Regel immer so, dass sie nur mit einem Bein ausweichen und das andere stehen lassen, dadurch eine kampfuntaugliche Position einnehmen.
Nun ging es zur Körperverschiebung Nr. 3: Recht lange, mit vielen Wiederholungen übten wir das Auszuweichen über Kreuz. Wenn jemand dich von hinten attackierte musste man sofort mit dem Kreuzschritt die Bereitschaftsposition einnehmen. Ich erwähnte wie wichtig es sei, dass man die Hände schnell nach oben nehmen sollte und dabei die Schultern fest gegen den Kopf drückt. Das gezeigte Beispiel beeindruckte alle, auffällig hilflos schien derjenige den ich erwischte,
denn er liess seine Arme unten und meinte, er sei in der Bereitschaftsposition. Eben nicht! Aber bestimmt wird er es jetzt nicht mehr vergessen.

Schläge mit der offenen Hand übten wir dann im Stehen. Ohne dabei zu laufen, sondern nur mit der Hüftdrehung musste man es schaffen, einen starken Schlag hinzubekommen. Nach einer Weile klappte es dann nicht schlecht. Danach gingen wir dann zur Lauftechnik, stiegen für jeden Schritt mit dem vorderen Bein über eine Pratze. Der hintere Fuss musste dann dort platziert werden, wo vorher der vordere Fuss stand. Mit der gezeigten Lehrmethode funktionierte es recht schnell. Weiter ging es dann, die Schlagbewegung mit der offenen Hand und der Laufbewegung zu koordinieren. Sogar einen 60 Sek. Drill konnte ich einbauen, doch unser Thierry fehlte. Wir haben für ihn extra einen Clip aufgenommen und ihn dann per WhatsApp gegrüsst.
Die Kropf-Entspannungsübung musste ich den Neulingen zuerst erklären. Wer versteht schon, was ich unter Entspannung verstehe? Jedenfalls waren es einige, die nicht durchgehalten haben. Das sollte sich aber in den nächsten Wochen wieder bessern!

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Trainings-Memo 14. November 18 in Herzogenbuchsee

Block und Konter Übungen. Zuerst übten wir ein paar Boxkombinationen. Mit Schutzausrüstung trainierten wir dann, auf die eingeübten Angriffskombinationen zu kontern. Eine Kombination davon war: Jap, Jap und Hook stark. Siehe die  Momentaufnahme weiter unten! Beim ersten Jab traf uns der Angreifer mitten ins Gesicht. Dank der Ausweichbewegung konnte die Schlagstärke abgeschwächt werden und so wurde es möglich, den Cross mittels Wasserradblock zu blocken und mit einem Kniestoss zu kontern.  Es waren dann total drei derartige Szenarien.  Als Drill mussten dann die Schüler verschiedene Fitnessübungen absolvieren und auf mein Kommando dann das verlangte Szenario durchmachen. In dieser Lektion konnte man erfahren, wie schnell man in der Halbdistanz getroffen wird. Wie schnell der Angreifer im Nahbereich steht und welche Kontertechnik sich am besten eignet. Zum Schluss gab es die bekannte Entspannungsübung. Alles musste schnell gehen, denn die zweite Gruppe wartete schon. 

Die zweite Lektion startete mit drei Minuten Verspätung. Den Einstieg machten wir mit Handschuhboxen. Als Kraftübung, verbunden mit der Laufschule, haben wir den Trainingspartner im ganzen Trainingsraum herum gestossen. Wichtig bei der Kraftübung war, dass das starke Bein hinten blieb, von dort die Schubkraft kam. Weiter musste beachtet werden, dass beim Vorwärtsschritt immer zuerst das vordere Bein angehoben wurde, um den nächsten Schritt zu machen. Mit dieser Übung lernt man, wie man während der Laufbewegung  einen anhaltenden Druck beibehalten kann. Das Gleiche galt bei der nächsten Übung, bei der man den Trainingspartner doppelhändig am Arm ziehen musste. Der Trainingspartner versuchte so gut wie möglich entgegen zu halten. Diese Übungen brauchten viel Kraft und eine grosse Portion Kondition. Auf diese Weise brachten wir unsere Muskulatur auf Betriebstemperatur.
Nun ging es zu den Krav Maga Techniken. Wir übten den doppelhändigen Block mit den Pratzen. Anschliessend trainierten wir verschiedene Angriffe, bei denen wir dann den Doppelblock für den Gegenangriff nutzten. Wie gewohnt ging es dann noch kurz in die Entspannungsübung. Und dann ging es ab nachhause, ab ins Bett. Gute Nacht. 

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Trainings-Memo 13. November 18 in Solothurn über den Mittag

Sehr knapp kam ich mit meinem Wohnwagen zurück aus Zürich. Bekanntlich bleibe ich in Zürich, wenn ich dort über das Wochenende Aufträge habe und übernachte jeweils auf dem dortigen Campingplatz. Es hatte einen grossen Stau und deshalb wurde es zeitlich knapp, so geschehen an diesem Dienstagmorgen. Den Wohnwagen rasch abgekoppelt, abgestützt und sofort die Krav Maga Klamotten angezogen. Dann ging es ab nach Solothurn ins Mittagstraining. Das Thema war Boxen. Vorbereitungs-Schläge und einen finalen Schlag. Wir übten eine Angriffs-Situation, bei der wir dann mit einer Boxkombination konterten. Umgekehrt gestalteten wir mit derselben Kombination eine mögliche Block-Kontervariante. Könnte ja sein, dass uns jemand mit Jab, Jab und einem Hakenschlag angreifen will. Die Zeit verging extrem schnell. Wie immer über den Mittag hatten alle grossen Spass und waren voller Motivation dabei. Mir ging es ebenfalls so, denn es freut mich immer speziell, wenn ich die Fortschritte sehe, die meine Schüler machen. Nur ganz kurz konnte ich einen Moment einfangen, siehe Video Clip.

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Trainings-Memo 20. November 18 in Solothurn

Boxen und Block und Konterübungen standen auf dem Programm. Hinstehen wie ein Boxer und aussehen wie man bereit wäre um zu kämpfen war auch in Solothurn über den Mittag mein Schwerpunkt. Zum Ausdruck bringen, dass du bereit bist aufs Ganze zu gehen, dich so teuer wie möglich zu verkaufen. Dazu brauchst lernen dich wie ein Kämpfer aufzustellen. 
Damit man ein gutes Distanzgefühl bekommt ist es wichtig mit unterschiedlichen Methoden zu trainieren. Es braucht eine gewisse Schnelligkeit um in der Halbdistanz zu blocken, dazu braucht es eine schnelle Drehbewegung, die „kropfsische Schraubbewegung“. Mit dem Schlussdrill galt es sich nach der Flucht distanzmässig passend aufstellen und die Unterarm-Block-Übung auszuführen. Ich schaffte es kurz ein paar Szenen einzufangen und habe sie in einem Clip zusammengestellt. Siehe Youtube unter Unterarmblock. 

Die Teilnehmer/innen haben es sehr gut gemacht und ich habe grosse Achtung vor dieser Leistung. Es braucht so einiges an Disziplin um sich regelmässig ein Zeitfenster offen zu halten um über den Mittag trainieren zu können. 

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