Trainings-Memo vom 30. Oktober 18 in Solothurn über den Mittag

Schlagkombination, links Japp, rechts Cross und rechts Upercap, rechts Roundhous-Kick. Das war die Kombination die alle in Fahrt brachte.
Danach wiederholten wir die Messerattacke zu kontern welche wir seit Wochen üben. Stich Nr. 3 mit dem Unterarmblock links und Entwaffnung. Danach ging es zu einer neuen Übung mit einem Takedown und anschliessend trainierten wir eine Bodenkampfsituation. Angreifer oder Verteidiger war bei dieser Übung kein Thema, es ging darum, dass man jederzeit in unterschiedliche Varianten kämpfen muss. Die Aufgabe war also, dass nach dem Gesichtstakedown man sich auf den Bauch setzte und derjenige der unten war musste nur schnell reagieren. Mit den Beinen sein Gewicht nach vorne bringen und ihn mit der Brücke abwerfen und gleich mitdrehen um den Gegenangriff zu starten. Mit der definierten Trainingsmethode machte es grossen Spass. Alle waren voller Begeisterung dabei und ich hatte nicht viel zu tun, nutzte die Gelegenheit mit dem Handy ein paar Eindrücke einzufangen, siehe Instagram und Facebook.

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Trainings-Memo 29. Oktober 18 in Zürich die zweite Lektion

Das Aufwärmtraining gestaltete ich wie folgt: Jemand verfolgte dich mit dem Schlagkissen und sobald er dich an schupste musstest du dich umdrehen und auf das Kissen kicken und mit links und mit rechts mit der offenen Hand auf das Kissen schlagen. Für die Stärkung der Rumpfmuskulatur ging es dann auf den Boden. Dein Trainingspartner setzte sich auf deine Schienbeine und nun musstest du Rumpfbeugen machen und jedes Mal wenn du hoch kamst mit der offenen Hand auf das Kissen schlagen.

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Auch übten wir noch unterschiedliche Messerbedrohung. Einmal hinterlistiger Angriff, das Messer an den Hals gehalten, dann frontal mit links und rechts mit der Klinge an den Hals gehalten. Bei der Messerattacke von hinten ging es um einen schnellen und sicheren Griff an das gegnerische Handgelenk. Weisst du noch 2 zu 1? Die Achselhöhlen fest an den Körper gepresst musstest du dich dann ganzheitlich nach hinten aus der Affäre ziehen, so richtig rausschlingen. Den Überraschungsmoment galt es sofort auszunutzen und sofort hinter ihn zu gehen und ihn dann zu entwaffnen. Eine relativ einfache Technik, die aber Geschicklichkeit und Schnelligkeit abverlangt. Ebenfalls sehr schnell musste man bei den anderen drei Bedrohung sein. Ganz wichtig war die Schnelligkeit bei der ganzheitlichen Bewegung bei der es darum ging Distanz zwischen Klinge und Hals zu bringen. Bei der frontalen Messerbedrohung ging es darum so schnell wie möglich hinter den Ellenbogen des Messerarms zu gelangen und den Angreifer daran zu hindern, dass er weitere Ausholbewegungen machen kann. Relativ einfach war dann die Entwaffnung. Aber nur sofern man sich ganzheitlich, also mit gestreckten Armen, bewegte. In allen drei anderen Techniken ging es um denselben Griff, wie man damit verhindern kann, dass der Messerbesitzer allenfalls sein Messer in die andere Hand wechseln konnte. Im Drill musste man während einer Minute pausenlos einen Kniestoss und einen Frontkick auf das Schlagkissen schlagen. So richtig ausgepowerte galt es dann alle geübten Messerbedrohung-Situationen zu wiederholen. Für mich war spannend zu sehen, dass unter Stress praktisch immer die von mir beanstandeten Korrekturen vergessen gingen. Ganz klar, wir müssen die Übungen noch ein paar Mal wiederholen.

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Advanced Prüfung 27. Oktober 2018

Nach den Privatlektionen organisierte ich am Samstag eine Advanced 1 Prüfung. Für einen verdienten Advanced-Level verlange ich von meinen Schülern mehr als nur die Technik zu können. Ich will sehen, dass verstanden wird wie man kämpfen sollte, wenn es um das eigene Leben geht. Wir trainierten die höchste Gewaltstufe. Ebenfalls durfte alle mitmachen die sich für die Advanced 2 Prüfung vorbereiten wollten. Die Konstellation passte sehr gut. Alle konnten sich nicht nur bei den Techniken verbessern, sonder auch über das Warum Gedanken machen. Warum man eine Technik so ausführen sollte. Welche Schwächen können bei der Ausführung entstehen, was für zusätzliche Schläge für eine wirkungsvoll Ablenkung gut wären?

Wir konzentrierten uns auf die kniffligsten Fähigkeiten, vor allem das Abwehren von einer Bedrohung mit einer Pistole. Die drei Krav-Schüler die sich haben prüfen lassen schafften alles was ihnen aufgetragen wurde. Es war eine wahre Freude ihnen zuzuschauen. Bin mega Stolz auf sie! Es war super toll zu sehen wie das was sie bei mir über all die Jahre gelernt haben umgesetzt wurde.

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Nach zwei Stunden waren wir mit dem Programm durch und alle konnten  Stolz sein auf ihre Leistung. Ich habe versprochen, dass wir weitere derartige Advanced-Trainings/Prüfung organisieren werde.

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Trainings-Memo 29. Oktober 18 in Zürich

Stau, Stau in Zürich…Unglaublich viel Verkehr auf der Autobahn und in der City sorgten dafür, dass ich mich 10 Minuten verspätete. Ausgerechnet heute, dachte ich mir! Denn dieser Abend war offen für Neuinteressenten und bei denen wollte ich einen guten Eindruck machen. Doch dann war es soweit, alle zogen sich blitzartig um und wir konnten sofort starten. Damit so schnell wie möglich das KravmagaFeeling aufkam gestaltete ich ein spezielles Aufwärmtraining. Wir starteten mit Schlagbewegungen, siehe Hyperlink zu Facebook. Der Pratzenhalter musste während den Schlagbewegungen tief in den Knien stehen bleiben bis die Oberschenkel brannten. Danach dasselbe in der Bewegung. In die erste Lektion kamen viel mehr Teilnehmer/innen als gedacht. Somit musste ich die Lektion entsprechend anpassen. Ich konzentrierte mich auf Übungen welche weniger Platz beanspruchten.

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Nach dem Schlagtraining ging es in den Bodenkampf. Die Szene war, wie schon vor einer Woche, das Opfer lag auf dem Rücken und der Täter sass auf dem Bauch und wollte mit der rechten Faust ins Gesicht schlagen. Wir übten folgende Lösung: Die Beine anziehen, dadurch sein Gewicht nach vorne verlagern, sein Bein blocken und zwar auf diese Seite auf die du ihn drehen wolltest. Ihn an den Ohren nach unten reissen und mit der Brücke und einer viertel Drehung abwerfen. Sofort auf ihn und mitrollen und mit dem Finger in seine Augen drücken. Danach einen Armwechsel machen, dann mit der linken Elle seine Luft und Blutzufuhr verringern. Damit entstand die Möglichkeit in seine Hoden zu schlagen. Weiter ging es dann mit der Situation, dass das Opfer auf dem Rücken lag und der Angreifer zwischen den Beinen durch an den Hals ging um zu würgen. Den Würgegriff konnte man mit den Oberschenkeln-Klemmbewegung leicht lösen. Anschliessend musste man sich in die Embryostellung drehen, dazu kurz das Gesäss anheben, somit löste sich der Druck auf dem Hals. Anschliessend mit dem oberen Bein Distanz zwischen sich und den Angreifer zu verschaffen. Anschliessend galt es mit dem unteren Bein das gegnerische Bein (Standknie) nach unten zu stampfen und schon lag der Angreifer auf dem Boden und drehte sich auf den Rücken. Diesen Moment nutzten wir dann um ihn zu kicken und aufzustehen.

Zum Schluss wollte ich schauen wie viel die Teilnehmer/innen noch wussten. Der Verteidiger musste über 1 Min. lang einen Low-Kick auf das Kissen schlagen. Sobald die Zeit um war musste man sich am Boden mit den zwei gelernten Techniken verteidigen. Das Ganze drei Mal in Folge. Bei den Drillübungen geht es nicht mehr um die detaillierte Ausführung, viel wichtiger ist, dass man es immer und immer wieder probiert. Wie ich immer sage, sei besorgt, dass du alle Abläufe 1500 Mal wiederholen kannst, damit es zu deiner Technik wird. Um dieses Ziel zu erreichen musst du vorsichtig üben, den Ablauf je nach dem langsam ausführen. Nimm Rücksicht auf deinen Trainingspartner sonst will niemand mehr mit dir trainieren!

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Trainings-Memo vom 26. Oktober 18 in Zürich

Nur wenige konnten sich in Zürich am Freitagabend für ein Training motivieren. Wo bleibt die Trainingsdisziplin? Immer wieder dasselbe, dachte ich, man will lernen sich zu verteidigen, aber dafür zu schwitzen, das will man nicht. Mein Handy meldete die unterschiedlichsten Kurznachrichten (Ausreden). Aber lassen wir das.
Gleich zu Beginn startete ich mit einem anspruchsvollem Aufwärmprogramm. Da an diesem Abend nur 9 Teilnehmer/innen am Start waren gestaltete ich die verschiedenen Übungen in der Dreiergruppe. Z.B. diese Übung, siehe Bild.
Jemand macht Liegestützen, wird von einem anderen tiefstehend, seine Beine nicht abstützend getragen und jemand übt den Sidekick.

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Anschliessend ging es dann zu denselben Hebeltechniken wie in Herzogenbuchsee. Insgesamt waren es an diesem Abend drei unterschiedliche Hebeltechniken die man üben musste. Für mehr reicht die Zeit und die Konzentration der Teilnehmer/innen nicht aus. Als Test ob man die Techniken noch abrufen kann gab es einen spezielle Drill. Eine genau definierte Schlagkombination musste über 1 Min. auf das Kissen geschlagen und gekickt werden. Auf mein Kommando erfolgte dann der Angriff den man mit einem Hebelschlüssel beenden musste. Wie immer zeigte ich den Teilnehmer/innen, dass für eine erfolgreiche Hebeltechnik ein paar Ablenkungsmanöver notwendig sind. Weil es nur so wenige waren, konnten wir recht intensiv üben und alle kamen einen grossen Schritt weiter. Ein recht anspruchsvolles Training war vorüber und nun konnten wir mit guten Gewissen das Wochenende geniessen.

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Trainings-Memo vom 25. Oktober 18 in Bern

Diese Woche war ich für am Donnerstag in Bern eingeteilt und zum Training kam nur einer der angemeldeten Neuinteressenten. Ansonsten waren alles Fortgeschrittene am Start. Eigentlich hatte ich ein Training für Einsteiger geplant, dachte das alle Neuinteressenten/innen zum Probetraining kommen würden. Um den Trainingsablauf möglichst wenig zu stören gibt es bei mir nur einmal pro Monat die Gelegenheit für ein Probetraining und wer dann nicht kommt, der muss ein paar Wochen warten. Gerade deshalb verwundert es mich immer wieder, wenn Leute sich anmelden und dann doch nicht erscheinen. Doch nun zum Trainingsinhalt. Es gab ein Mix zwischen Basic-Techniken und Advanced-Übungen. Anfangs übten wir eine Schlagkombination und mir war es wichtig, dass während dem die einte Faust schlägt sich der andere Faust/Arm um die Deckung kümmerte. Zuerst langsam, danach immer schneller und erweitert mit Laufbewegung. Zusätzlich verlangte ich pro Schlag eine maximale Hüftdrehung um damit nicht nur die Reichweite zu verlängern, sondern auch die Weichteile zu schützen. Je stärker man beim Schlag die Hüfte dreht um so mehr dreht man dazu auch die Knie und schützt somit die Schwachstelle zwischen den Beinen. Auch sonst noch gab es so einige muskulaturstärkende Übungen für die Beine, Arme und den Rumpf. Die zu Beginn einstudierte Schlagkombination übten wir dann mit den Pratzen. Der «Pratzenhalter» musste rückwärts laufen und immer in Bewegung bleiben. So konnten alle das Schlagen in der Laufbewegung und das Distanzgefühl trainieren. Der aerobe Trainingsteil brachte alle auf Touren und nun ging es etwas ruhiger zu den Hebeltechniken über.
Wir trainierten drei verschiedene Armhebel aus unterschiedlichen Situationen. Die Angriffe waren dieselben wie im Spättraining am Mittwochabend in Herzogenbuchsee. Gegen ende gab es für die Fortgeschrittenen eine etwas schwierigere Aufgabe. Du wurdest hinterlistig attackiert und beim abdrehen musste es dir gelingen beide oder nur einen Arm des Angreifers einzuklemmen und einen Gesichts-Takedown starten. Es kam ein zweiter Angreifer, mit Schlag-Kissen auf dich zu und du musstest den Kampf so schnell wie möglich beenden. Dabei solltest du beachten, dass der Erstangreifer dich nicht noch einmal von hinten attackieren konnte. Wer schnell genug war, dem gelang es. Wer zu langsam war, der durfte es noch einmal versuchen. Sichtlich machte es allen grossen Spass. Siehe Clipp… bei Facebook. Es war wieder einmal mehr eine super Stimmung in Bern. So habe ich es gern.

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Trainings-Memo vom 24. Oktober 18 in Herzogenbuchsee Spätlektion

In der zweiten Lektion ging es mehrheitlich um die Hebeltechnik. Mit ein paar cleveren Ablenkungs-Tricks gelingt es mit Hebeln eine Auseinandersetzung elegant zu beenden. Die Hebeltechnik muss aber immer und immer wieder pro Hebelvariante  wiederholt werden! Sie muss intuitiv abrufbar sein und deshalb auch variantenreich trainiert!
Zu Beginn gingen wir davon aus, dass es uns gelang mit dem «Haargelblock» eine Ohrfeige abzublocken und mit der anderen Hand einen Finger des Angreifers zu erwischen. Sofort fassten wir sein Handgelenk und bogen seinen Finger gegen seinen Ellbogen. Nicht vergessen, senkrecht bleiben, die Achselhöhle schliessen und nie stehen bleiben! Bei dieser Technik musste man gerade zurücklaufen um Zeit zu gewinnen, damit den Finger korrekt zu spannen. Durch den Schmerz ging dabei der Angreifer auf die Knie. Danach ging es zu einem Armschlüssel. Ein sehr effizienter Hebel, nützlich wenn man dem Angreifer körperlich unterlegen ist. Damit verbunden übten wir die Situation, dass der Angreifer dich am Revers festgehalten hat und mit der anderen Faust zuschlagen wollte. Mit einer Vierteldrehung fasten wir mit beiden Händen seinen Arm und leiteten einen frontalen Armschlüssel ein. Durch die schnelle Drehbewegung vermochte man den Angreifer relativ gut zu kontrollieren und auf den Boden zu bringen. Weiter gingen wir davon aus, dass uns der Angreifer gleichseitig an unserem Handgelenkt festhalten würde und wir ihn dann mit einem Kniestoss ablenkten. Er neigte sich nach vorne und dem Verteidiger gelang seinen Arm einzufädeln, dann folgte eine ganze Körperdrehung um einen Armhebel einzuleiten. Nun musst man nur noch mit dem Zeigefinger Richtung Boden zeigen und sich ganzheitlich auf die Knie fallen lassen. Mit diesem Arm/Schulterhebel gelang es dann schnell den Angreifer auf den Boden zu bringen und zu kontrollieren.
Wieder gingen wir davon aus, dass der Angreifer uns am Revers festhalten würde. Zur Verteidigung fassten wir das andere Handgelenk des Gegenübers und platzierten schnell einen Kniestoss. Durch die Neigung nach vorne konnten wir dann den Armschlüssel auf seinem Rücken einfädeln. Dieser Hebel zieht massiv in der Schulter, man musste aufpassen, denn wegen dem starken Schmerz ging der Takedown sehr schnell! Es konnte passieren, dass es einem nach unten riss. Deshalb sage ich immer, laufen, laufen, laufen. Mit der Zeit waren es genug Hebeltechniken und ich baute noch einen kleinen Drill ein. Alle mussten eine coole Box und Kick – Kombination während einer Minute auf das Kissen schlagen. Nach der Anstrengung prüften wir nach an welche Hebeltechniken sich die Teilnehmer/innen erinnern konnten. Ich war angenehm überrascht wie viele Abläufe noch vorhanden waren. Bin richtig stolz auf meine Schüler!

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