Trainings-Memo vom 09. November 18 in Zürich


In Zürich trafen wir uns wieder einmal an einem Freitagabend zu einem weiteren Krav Maga Training. Mit dabei waren zwei Neuinteressenten. Beide hatten bereits Kampfsporterfahrung, deshalb durften sie  spontan mitmachen. Wir trainierten Boxschläge und Kicks, perfektionierten den Bewegungsablauf, um damit die Schnelligkeit zu verbessern. Bei den Kicks ging es darum, einen Angreifer zu stoppen um danach einen Takedown einzuleiten. Mit zwei wirkungsvollen Methoden trainierte ich meine Schüler, wie man stark kicken kann.
Damit das Knie hoch genug und das Unterbein wieder zurückgezogen wurde, platzierte ich am Boden jemanden, der in der Liegestütze-Position verharren musste. Über ihn musste man dann auf das Kissen des dritten Trainingspartners kicken. Weil man denjenigen am Boden nicht mit dem Fuss treffen wollte, waren die Bemühungen sehr gross, die Ausführung wie verlangt zu machen. Warum man das Bein nach dem Kick so schnell wie möglich zurückziehen sollte, zeigte ich mit verschiedenen Beispielen. Einmal zu langsame Ausführung und einmal mit einer schnellen Ausführung. Die Teilnehmer/innen konnten sehen, dass die zweite Variante die bessere war, man danach noch stabil stehenbleiben konnte.

Ebenfalls zeigte ich, wie man einen Angreifer mit den Armen von sich fernhalten, also stoppen kann. Wenn man den Arm diagonal (Brustbein, Schlüsselbein) positionierte, wurde es für den Angreifer schwieriger näher zu kommen. Nachdem wir verschiedene Stopptechniken trainierten, ging es dann auf den Boden. Dort musste man die Würgegriffbefreiungstechnick, welche wir schon länger trainieren, wiederholen. Anschliessend gestaltete ich aus all diesen Techniken ein Szenario. Angreifer kam frontal, musste mit der diagonal gehaltenen Unterarm-Technik gestoppt werden, wurde dann noch mit einem Frontkick ausgeschaltet. Dann kam noch ein zweiter Angreifer von der Seite. Dieser musste mit einem gezielten Side-Kick gestoppt werden, dabei sind wir dann seitlich umgefallen und er kam und würgte dich am Hals. Davon musste man sich befreien und dann schnell aufstehen und die Flucht ergreifen. Selbstverständlich zeigte ich auch noch kurz, wie man schnellstmöglich aufsteht. Danach arbeiteten wir in Gruppen und jeder bekam immer nur eine Chance, dieses Szenario so perfekt wie möglich abzuarbeiten. So ging es dann pausenlos bis zum Schluss. Kein T-Shirt blieb trocken. Wir hatten uns das bevorstehende Wochenende aber sowieso verdient. Wieder einmal ist ein cooles Freitagabendtraining vorbei und wieder war es speziell cool. In Zürich ist es schon eine grosse Leistung, wenn man am Freitagabend vor dem Ausgang zuerst ins Training geht. Das schaffen nur Siegertypen 😊

Über kravmagaschule

Krav-Maga-Self Protect, Selbstverteidigung mit System.
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