Trainings-Memo 07. November 18 in Herzogenbuchsee


Zum Aufwärmen verwendeten wir unterschiedliche Laufbewegungen in Verbindung mit Kick-Kombinationen. Ebenfalls dabei war der Back-Kick auf Kniehöhe. Ein gezielter Back-Kick auf das Knie des Verfolgers kann die Auseinandersetzung durchaus positiv beeinflussen.
Ebenfalls  integrierte ich im Aufwärmteil eine Geschicklichkeitsübung mit den Pistolen. Du wurdest immer wieder von einem anderen Winkel aus bedroht und musstest so schnell wie möglich nach der Pistole greifen. Die Teilnehmer/innen konnten damit eine wichtige Erfahrung machen. Die Schnelligkeit steigert sich, wenn man vor der Aktion nicht zuerst den Blick auf die Pistole richtet, sondern einfach zuerst mit der Hand startet und bis sie am Ziel ist, ist man dann mit dem Focus auch dort.

Im Hauptteil ging es dann um die Wiederholung der Bodenkampftechniken. Der Angreifer kam von der Seite und würgte dich, konnte dann je nachdem seinen rechten oder seinen linken Arm wegziehen. Situativ galt es dann zu reagieren. Beide Kontertechniken vermochten den Angreifer komplett zu fixieren.

Die Zeit verging im Fluge, ich hatte alle Hände voll zu tun und musste vielerorts noch einmal aufzeigen, wie die Technik funktioniert. Immer gut, denn so habe ich auch gleich trainiert :-). Um den Block und den Beinhebel anzubringen, müsste man im Ernstfall den Fuss kurz an den Kopf des Angreifers schlagen. Der Angreifer würde dadurch geschwächt und du kannst mit dem Bein den Hebel einfädeln. Nicht vergessen, das funktioniert nur, wenn du mindestens ein Handgelenk festhalten kannst!!

Für den Übergang Lektion-Ende in die zweite Lektion nutzte ich das „Handschuhkickboxsparring“. Diejenigen die fertig waren, konnten sich damit noch etwas austoben und diejenigen, die für die zweite Lektion gekommen sind, konnten sich gleich aufwärmen. Das „Handschuhboxsparring“ eignet sich optimal, um das Distanzgefühl und das Reaktionsvermögen zu trainieren.

In der zweiten Lektion ging es dann um die ganzheitliche Drehbewegung in Verbindung eines Hammerschlages in den Genitalbereich. Wir gingen davon aus, dass uns jemand hinterlistig überwältigen wollte. Wir konterten mit einem Tiefschlag und mit unterschiedlichen Folgetechniken: Z.B. einem Kniestoss und Ellenbogenschlag ins Genick oder mit einem Box in das gegnerische Gesicht und danach ein Kniestoss. Sollte der Angreifer dann noch etwas weiter weg sein, dann verwendeten wir einen Frontkick, statt einem Kniestoss. Dann noch die Variante mit dem Kniestoss und einem anschliessendem Frontkick.
Ein kleiner Drill mit den grossen Schlagkissen und die Schlussentspannung bildeten dann das Trainingsende. Total müde ging ich erst mal entspannt duschen, denn am Nachmittag leitete ich bereits einen anspruchvollen Eventkurs « Mehr Sicherheit im Berufsalltag». Für die übliche Büroarbeit danach konnte ich mich nicht mehr aufraffen. Deshalb auch mein verspäterer Blogbeitrag.

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Krav-Maga-Self Protect, Selbstverteidigung mit System.
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