Heute Abend stand wieder ein interessantes Thema auf dem Programm

Kameradenhilfe ist ein spannendes, interessantes und auch wichtiges Thema! Wie helfe ich einem Freund, wenn er kurz vor einer Auseinandersetzung steht und vom Angreifer bedroht wird?

Es war recht warm, so habe ich die Klimaanlage eingeschaltet, jedoch nur so, dass wir uns nicht erkälten würden. So konnten wir es gut aushalten, ausserdem war nur das Warmup schweisstreibend, die geübten Techniken und Befreiungen zur Kameradenhilfe waren weniger anstrengend. Es ging darum so schnell und effektiv eine wie möglich eine Auseinandersetzung zu beenden, ohne sich selbst und den Kameraden in Gefahr zu bringen. Durch das Einhalten der entsprechenden Angriffsrichtung – von hinten an den Aggressor heranzutreten – funktionierte die Befreiung problemlos. Sehr wichtig dabei waren wieder, eigentlich wie immer, der volle Hüfteinsatz und das Überraschungsmoment. Teils musste das volle Körpergewicht eingesetzt werden um den Griff des Angreifers zu lösen. Unmittelbar nach dem Lösen des Griffs musste der Takedown eingeleitet werden. Alternativ zeigte ich auch noch Lösungen mit Handhebeln, welche jedoch ausschliesslich mit vorhergehendem Klaps ins Gesicht funktionierten.

In der Einsteigerlektion ging es heute wieder um den Ausweichschritt im Y-System. Es galt jeweils das Greifen am Kragen abzuwehren und auch Faustangriffe, gerade ausgeführt oder als Schwinger, zu blocken. Massgebend für einen erfolgreichen Block ist die Y-Fluchtbewegung. Oft wurde in die falsche Richtung ausgewichen, was jedoch in der Realität schmerzhafte Folgen hätte. Auffallend war wie die allgemeine Stimmung stieg als ich den Daumenstopper zeigte. Schmerzhaft, ich weiss, jedoch sehr wirkungsvoll. Die Zeit verflog im Nu und ein spannender Krav Maga – Abend war vorbei. Die Besucherzahlt der
Lektionen hielt sich heute im Rahmen, es waren eher weniger als sonst üblich.
Ferien, warmes Wetter, was auch immer, bin mal gespannt was morgen so läuft?

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Unser Peter hat heute Geburtstag!

Lieber Peter,

im Namen Deiner Schülerinnen und Schüler wünsche ich Dir alles Liebe zum Geburtstag! Auf dass Deine Krav Maga Schule weiter wächst und wir noch viele coole und lehrreiche Trainings unter Deiner Leitung erleben können!

Dolli

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Der Krav Maga – Abend begann so gemütlich, das änderte sich

Heute trainierten mehr als 20 Schüler Krav Maga und besuchten die erste Basic-Lektion. Es ging um drillmässige Befreiungen. Als Druckmittel verwendeten wir den Stock. So musste man sich rechtzeitig aus der Umklammerung lösen, ansonsten bekam man eins mit dem Stock. Ganz klar wurde allen auch vorgeführt, dass es zu einer erfolgreichen Befreiung unbedingt eine Ablenkung braucht. Ein Klaps oder ein Schrei, Kick oder sonst etwas hilft in jedem Fall. Spannend fand ich die seitliche Handgelenkbefreiung wo man auf direkten Weg den Angreifer in einen Z-Hebel verwickeln kann. Diese Technik kam mir heute bei der Trainingsvorbereitung in den Sinn. In der Bewegung ausgeführt funktioniert es super. Erschwerend war die Ausführung der Befreiung auf Kommando. Obwohl drillmässig haben dies alle super gemeistert, cool. Am Schluss weckte ich noch etwas die Konzentration mit einer anstrengenden Koordinationsübung.

In der anschliessenden Advanced-Lektion ging es, wie vor Wochen, um Kampfsituationen. Zum Aufwärmen kämpften wir locker, jeder musste möglichst viele Treffer auf die Weste des Gegners setzen. Dies ist eine gute Vorübung für den Kampf in der Realität. Weiter ging es dann mit Kampfübungen, wo der Verteidiger sich gegen mehrere Angreifer welche mit Stock und Messer bewaffnet sind, zur Wehr setzen musste. Dies übten wir in Dreiergruppen bis zum Umfallen.

Kurz vor Schluss wurden wir durch einem Anruf von Sarah unterbrochen. Larissa kam, total unüblich, noch nicht vom Training nach Hause. Sie besuchte ja nur die erste Lektion, sollte deshalb schon längst zu Hause sein. Weil sie vor Wochen einmal bewusstlos wurde, immer wieder über Kopfschmerzen klagte, heute Abend es ihr sturm wurde, hatte ich Angst. Sofort schwärmten wir aus, ich blieb als Zentrale in der Krav Maga – Schule und wurde jeweils mit Infos versorgt. Die zwei möglichen Nachhausewege wurden von der Suchtruppe abgefahren, im Wald wurden die Nebenstrassen abgesucht. Ich vermutete, dass ihr etwas hätte im Wald zustossen können…, jedenfalls hatte ich Angst und war dann froh, dass Larissa nach langem Bescheid gab. Fehlalarm, sie machte nur einen Überraschungsbesuch bei ihrem Freund. Naja, zum Glück! Dem ganzen Suchtrupp, herzlichen Dank fürs Helfen, es war ein super Einsatz!

Hier noch ein kleiner Ausschnitt aus dem Training. Schlagen und Laufen, den Sichtwinkel bewusst erweitern, Zuschlagen und gleichzeitig die Bodenunebenheiten im Auge behalten. War spassig 🙂

Nach 45 Min. Sparring mussten wir nochmals ran, volle Konzentration…

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Am 8. Juni gab es wieder ein paar Sondertechniken von Kropf

Wie jeden Mittwoch gab es heute die beiden Karate-Lektionen für Kinder und Jugendliche. Es war recht harzig den Teilnehmern der ersten Gruppe die Namen der Karate-Techniken beizubringen. Es funktionierte erst als ich allen die nötige Konzentration – per Umweg – abverlangte. Aber der Weg dorthin war extrem lang. Wie machen das die Lehrer denn in der Schule, fragte ich mich? Wohl fast ein Ding der Unmöglichkeit, denn ich musste mit einigen Tricks arbeiten. Doch am Schluss, nach diversen „Straf-Anstrengungen“ wie Rumpfbeugen, Kniebeugen oder Liegestützen für diejenigen die es nicht mehr wussten, klappte es besser.  Hauptsache das Ziel wurde erreicht und ich bin mir sicher, dass die Karate-Technik-Ausdrücke nun bei im Kopf gespeichert sind und alle trotzdem beim Lernen Spass hatten. Die Rollenspiele wurden ebenfalls gut verstanden und umgesetzt, und ich denke schon, dass ich die Denkweise der Kinder damit etwas in eine positivere und weniger aggressive Richtung lenken konnte.

Die zweite Karate-Lektion ging dann total reibungslos von sich, dort klappte alles tiptop. Die Neuzugänge meisterten den „Sprung ins kalte Wasser“ problemlos.

Die erste Krav Maga Trainingseinheit mit dem Hauptthema „Verfolger abwehren“ wurde überaus gut besucht. Draussen war es herbstlich kühl, wie es eben im Juni so ist ;). Wir heizten den Raum aber sehr rasch auf, die Körpertemperatur aller leistete ihren Beitrag dazu. Zum Aufwärmen kam mir nachts wieder einmal eine neue Aufwärmübung in den Sinn. Das Schlagkissen musste in vier verschiedenen Positionen mit einer hohen
Schlagfrequenz getroffen werden. Ich schnaufte wie ein Bär. Danach sind wir gleich ins Technikprogramm eingestiegen. Aufgabe war die verschiedensten Varianten von einer Verfolgung abzuwehren und zu kontern. Trotz Warnung kommt uns der Aggressor hinterher und sucht die Auseinandersetzung. Dafür übten wir 5 verschiedene Reaktionsvariationen. Sobald man sich umdrehte durfte der Angreifer mit einem Schwinger zuschlagen und wir mussten entsprechend reagieren, sei es mit Eindrehen, Schneidetechnik gegen den Bizeps, Wurf, mit Ellenbogenblock, U-Hebel oder mit der Hand ins Gesicht um den Takedown einzuleiten.  Danach gab es noch zwei weitere Varianten wozu wir die Handschuhe zum Schutz anzogen. Der Angreifer kam diesmal gleich hinterrücks mit Schlägen die es zu blocken und mit Faustschlägen zu kontern galt. Allgemein war es wieder einmal ein gelungenes Training und alle hatten ihren Spass.

Beim zweiten Training ging es um die Basic-Techniken des Boxens. Auch diese Lektion wurde hervorragend besucht. Einige Schüler vermisste ich schon und ich frage mich wo sie bleiben. Es sollte doch keine Überwindung brauchen meine Lektionen zu besuchen, oder doch? Also sich einfach aufraffen und kommen, um den Spassfaktor kümmere ich mich! Mit den Pratzen übten wir zwei verschiedene Schlagkombinationen und zwar verlangte ich maximale Beschleunigung. Es machte allen grossen Spass, es klang auch super, zack, zack, bum und dann war es wieder still, und nochmals….Das stabile und kraftvolle Laufen übten wir auch wieder einmal, es tat allen richtig gut. Wie immer, alles ging viel zu schnell vorbei. Ich könnte problemlos einen Tag lang unterrichten. Nach dem Training  gingen wir noch Pizza und Salat essen und wir trafen dabei noch das Karate-Team bei denen Sarah heute trainierte. Es war ein Zufall und lustig, wir waren die einzigen Gäste, konnten also bequem
miteinander reden, so soll es sein, so macht es Spass.

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Sonntagstraining, Thema auf der Flucht

Heute trafen wir uns wieder in einer kleinen Gruppe zum Training. So an einem Sonntagmorgen zu trainieren ist einfach speziell. Mühsam das frühe Aufstehen, aber tut man es, dann fühlt man sich rundum wohl und hat ein zufriedenes Gefühl. Nicht alle schafften es heute pünktlich zu sein, nicht weiter schlimm, das Aufwärmtraining dauerte lang genug, so kamen alle in den Genuss davon. Danach ging es sofort zum Thema Flucht, damit meine ich, man läuft weg, flüchtet vor dem Streit. Der Aggressor verfolgt einen und nun kann man nicht mehr anders als sich umzudrehen und den Angriff zu blocken und zu
kontern. Diese Situation übten wir in den verschiedensten Kontervariationen. Eine der Aktion beendeten wir sogar auf dem Boden, mit dem Knie auf dem Ellenbogen, ihr wisst, wirksam und sehr schmerzhaft. Dank den Westen konnten wir sehr realitätsnah üben. Ich kam zum Schluss, dass wir derartige Übungen öfters machen müssen. Sich umzudrehen, orientieren welche Art von Gefahr auf einem zukommt und danach schnell zu Blocken und zu Kontern war sehr spannend und gefiel allen sehr gut. Kaum war die Lektion zu Ende flogen die T-Shirts durch den Raum, es war heiss, auch ich musste meins sofort ausziehen. Als ich ein Shirt zurückschiessen wolle blieb es gleich oben an der Decke hängen. Das sah cool aus, habs gleich fotografiert.

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Training am Freitag, alles easy und entspannt

Weil wegen der Auffahrt die Trainingseinheiten ausfielen wollte ich eine Alternative anbieten, deshalb gab es heute ein Zusatztraining für alle. Frischeinsteiger und Advanced bunt gemischt, aber mit weniger Teilnehmern als sonst. Vermutlich lag es am Wetter, denn die Sonne kam langsam zum Vorschein und draussen war es wärmer als drinnen. Pünktlich um 19.00 Uhr ging es los. Das heutige Aufwärmtraining beinhaltete etwas für den Bauch, für die Beine, viel Dehnen und die Armmuskulatur wurde nur wenig beansprucht. Es ging weiter mit Schleifblöcken, einem Schleifblock ohne Y-Schritt, ausgeführt mit der schwachen Hand und als Variante einmal ausgeführt mit der starken Hand. Dabei galt es den Körper via Hüfte wegzuklappen wie eine Tür die sich öffnet, dies ohne einen Vorwärtsschritt zu machen. Die zwei Varianten gaben Grund genug, sie bis zum Schluss mehrmals zu wiederholen. Mit Handschuhen und Weste wurde danach immer schneller und intensiver geübt. Erst mit der Zeit stellte sich der Erfolg ein und die Hüftgelenke wurden allgemein passend zur Armbewegung abgedreht und zum Kontern wieder eingedreht. Alles Gute kommt aus der Hüfte, dies war das heutige Motto und in diesem Sinne freue ich mich auf die kommenden Lektionen und bin gespannt, ob die Bewegungen künftig korrekt ausgeführt werden? Das gesamte Training verlief relativ ruhig und es passierte nichts besonders Erwähnenswertes.

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Ganz frisch ist der Monat Juni und schon ist bei uns wieder einiges los

Im ersten Krav Maga – Training des aktuellen Monates ging es heute um den
Schleifblock. Ich machte erst einmal ein lockeres Aufwärmtraining, speziell für den Bauch und die Bein-Muskulatur. Langsame aber intensive Bewegungen, Wiederholungen mit „Muskelkatergarantie“. Das Krav Maga – Training ist schon ganz  speziell, darin enthalten werden aussergewöhnlich unterschiedliche Muskelpartien trainiert, ich kenne keine andere Sportart wo dies der Fall ist. Es ging mir heute Abend darum allen Teilnehmern die vier Schleifblock-Techniken beizubringen. Überraschend gegen den Angreifer „y-mässig“ nach vorne zu fallen und dabei einen Schleifblock als Schutz auszuführen, dies wurde immer und immer wieder geübt. Einmal nahmen wir den Aussenschleifblock, dann den Innenschleifblock, ungeachtet wie der Angreifer zuschlug.  Schliesslich weiss man in der Realität auch nicht mit welcher Hand der Angreifer angreift. Genau dies wollte ich vermitteln und zeigen, dass ein Schleifblock reflexartig ausgeführt sehr nützlich und schützend ist.

In der zweiten Lektion zeigte ich dann ein paar interessante Befreiungen, Befreiungen mit Hebeln, das war für alle einerseits spannend, andererseits auch ganz wenig schmerzhaft. Das Training von Befreiungshebeln ist immer schmerzhaft, ohne leichte Schmerzen kann man es nicht lernen. Amüsant finde ich es immer wieder, wenn ich nach Lösungen von unterschiedlichen Angriffsarten gefragt werde. Oft wollen die Partner zuhause testen was man im Selbstverteidigungstraining so lernt. Also, auch heute Abend wurde ich nach
einer Würgesituation befragt und antwortete darauf mit einer kleinen aber feinen, relativ fiesen Reaktionsmöglichkeit. Ich bin mir ganz sicher, dass die gezeigte Technik nicht mehr vergessen wird. Autsch!!! Die zweite Trainingseinheit war super spassig und lehrreich.

Zwischen den beiden Trainingseinheiten erzählte ich allen über meine gemachten Erfahrungen in Bezug Nahrungsmittelergänzung. Die Problematik der Ernährung am Abend, nach dem Training. Als optimale Lösung besorgte ich das beste Eiweiss, welches individuell gemixt werden kann. Eiweiss welches auch zum Abnehmen verwendet werden kann. Ich selbst verwende das Pulver damit ich nicht zunehme, habe ich doch oft nach dem Training so richtigen Heisshunger, kann ich das Hungergefühl mit der Eiweissmischung von Vitalmind total eliminieren. Früher hielte ich nicht viel von solchen Nahrungsmittelergänzungen, doch lernt man nie aus, heute bin ich anderer Meinung und setze das Eiweiss gezielt ein. Ich kann es jedem empfehlen der sich nach dem Training nicht falsch ernähren möchte. Mix dir einen Shake und du wirst danach keinen Hunger mehr verspüren und kannst damit auch ruhiger schlafen!

Nach der zweiten Trainingseinheit gingen wir gemeinsam noch „eins ziehen“, ins Restaurant Da Luca, Bahnhof. Ihr wisst ja, Sarah und ich bestellten nur einen Salat, es blieb dann auch dabei! Alle anderen hatten grösseren Hunger und es blieb nichts übrig. Entsprechend werde ich dann das Freitagstraining ausrichten müssen. Der Abend war total lustig, wir konnten viele lustige Infos ausgetauscht, halt, glaube, ich habe am meisten geredet, ich und Sarah, war doch so, oder? Sorry, wir sind halt so. Die Anderen konnten
nicht viel sagen, denn meistens mussten sie über uns zwei lachen. Spät in der Nacht
begaben wir uns danach auf den Heimweg. Ich freue mich jedenfalls auf den nächsten gemeinsamen Abend!

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Der letzte Sonntag im Mai und es wird fleissig trainiert

An einem wunderschönen Sonntagmorgen (29. Mai) trafen wir uns für eine weitere Krav Maga-Lektion. Sonntag sind meist nicht allzu viele Teilnehmer anwesend, aus diesem Grund gestalte ich diese Trainingseinheit meistens besonders und wähle ganz spezielle Techniken oder Themen. Dieses Mal ging es um das „Kampffeeling“. Zuerst gab es ein leichtes Krafttraining und etwas Kondition, bis wir uns dann in die Vollmontur – Weste, Helm und Handschuhe – stürzten. Vorgängig übten wir die Kampf-Konter-Kombination an den Boxfiguren, erst danach mit dem Partner. Dieser musste mit den Fäusten angreifen, zur Abwehr musste man seitlich im Y-Schritt in den Angriff hineinlaufen und leicht blocken und danach mit geraden Faustschlägen kontern. In der Bewegung stand man oftmals nicht wie geplant vor dem Angreifer, aber so ist es auch in der Realität. Bis zum Schluss übten wir ausschliesslich diese Kampfszene, klingt langweilig, war es jedoch keinesfalls. Zusehens sah es bei allen Schülern immer besser aus. Die Bewegungen wurden immer geschmeidiger, es gefiel mir sehr gut. Der Angreifer durfte frei und überraschend angreifen, so galt es reflexartig zu reagieren und zu kontern. Platschnass vor Schweiss beendeten wir dann das Training mit ein paar Entspannungsübungen. Danach konnten wir den wunderschönen Sonntag mit bestem Gewissen geniessen.

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Pflichtbewusstsein wird bei uns GROSS geschrieben

Als Instruktoren der Krav Maga Self Protect Association Switzerland sind Markus und ich verpflichtet, alle zwei Jahre den CPR-Kurs zu besuchen und die obligatorische Prüfung zu absolvieren. Die Rezertifizierung haben wir beide erfolgreich abgeschlossen und sind nun für die nächsten 2 Jahre gerüstet. Zudem haben wir unsere interne „Apotheke“ aufgestockt und sind gerade daran, intern einen etwas geschützteren Ort zur Behandlung von allfälligen Blessuren zu schaffen. Selbstverständlich hoffen wir beide, dass wir das Gelernte nie anwenden müssen!

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Heute war es extrem warm, aber nicht in der Krav Maga – Schule

Was für ein super Luxus, wir haben insgesamt drei Klimaanlagen in unserer Krav Maga Schule – aber nur weil dort vor Jahren mein Hauptladen war. Während dem Training stelle ich alle Anlagen aber auf maximal 26°, ansonsten würden wir uns erkälten. Trotzdem, es brauchte sicherlich etwas an Überwindung an so einem schönen sommerlichen Abend ins Training zu kommen. Die erste Lektion war einigermassen gut besucht, in der zweiten waren wir dann nur noch 7. In der ersten Lektion ging es um Befreiungen mit sofortiger
Kontermöglichkeit. Etwas Kondition war ebenfalls gefragt, sorry für mein Zählerei,
bringe die Zahlen manchmal etwas durcheinander oder bleibe oft auch bei einer
Zahl hängen 🙂 Was dann aber wiederum euch zugute kommt. Ihr werdet konditionell so auch immer besser.

Es ging also heute Abend um Befreiungen aus den unterschiedlichsten Situationen heraus. Unter anderem musste man sich aus dem „Schwitzkasten“ befreien und sofort kontern, oder auch nur aus einer einfachen Armklammer musste man sich befreien und sofort zeigen, dass man es dem Angreifer nicht leicht machen wird. Schwieriger wurde es dann als es galt, sich aus der Umklammerung zu befreien. Mit der richtigen Bewegung war dies aber auch kein Problem. Super, dass wir heute Abend wieder einen neuen Interessenten begrüssen durften, er wird nun den Einsteigerkurs absolvieren!

Im darauffolgenden Training ging es dann um verschiedene Verteidigungstechniken gegen Messerangriffe und Stockschläge. In Dreiergruppen musste man sich abwechslungsweise einmal gegen einen Messerangriff, dann sofort gegen einen Stockangriff, dann wieder gegen einen Messerangriff etc. verteidigen.  Keine leichte Aufgabe, doch ein gutes Training für die Realität. Im Ernstfall muss man in der Lage sein schnellstmöglich die wirkungsvollste Abwehrtechnik abzuspulen. Man muss unmittelbar auf die unterschiedlichsten Angriffe reagieren können und ein entsprechendes „Rezept“ finden.

Eine Viertelstunde früher als sonst machten wir Feierabend und gingen dann in die
Sonne. Ihr wisst, ich habe nur einen Salat bestellt, bin ja nicht doof. Alex war derselben Meinung, die anderen schoben sich wie wild Kohlenhydrate in den Rachen, soll ja um diese Uhrzeit nicht so gut sein. Naja, jedem das seine 🙂

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