Sommernachts-Krav Maga – Training

Super Timing heute, es begann zu Regnen und wir starteten mit unserem Training. Ein paar Krav Maga Schule Mitglieder trafen sich heute Abend zu einem spontanem Sommernachtstraining welches auf 20.30 Uhr angesagt wurde. Geübt wurden heute ein paar interessante Boxkombinationen und Fusskickkombinationen. Die Bobs mussten so einiges aushalten. Sehr schnell kamen alle so richtig ins Schwitzen und war es auch noch so anstrengend, am Schluss hatten wir doch alle ein richtig gutes Gefühl. Am Samstagabend Kalorien verbrennen, da dürfen wir uns „von“ nennen. 🙂

 

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Das erste Training im September 2011 war schweisstreibend

Extrem hohe Luftfeuchtigkeit! Geplant war eigentlich ein lockereres Training, extra angepasst für die Neueinsteiger. Es war jedoch dermassen feuchtwarm, dass es einem den Schweiss bereits bei den einfachsten Übungen aus den Poren spritzte. Das Aufwärmtraining begann, wie gewohnt, mit dem drehen der Hüften, danach stärkten wir die Bauchmuskulatur. Die Standfestigkeit übten wir mit „Seilziehen“, je tiefer das Schwergewicht verlagert wurde, desto stärker konnte man ziehen. Wir übten auch noch das elegante Ausweichen und wenn man nicht mehr ausweichen kann, das direkte Stoppen. Es zeigte sich, dass es für „Frischlinge“ überhaupt nicht so einfach war die Arme und die Beine gleichzeitig zu kontrolliert. Für die Fortgeschrittenen zeigte ich noch ein paar Zusatztechniken, schliesslich wollte ich nicht, dass es ihnen langweilig würde. Die letzte Viertelstunde wechselten wir dann noch auf zwei Armbefreiungstechniken, auch hier gab es Zusatztechniken für die Fortgeschrittenen. Es ist mir jeweils wichtig, dass ich allen Anwesenden gerecht werden kann.

In der Advanced-Lektion wurde heute ohne Helm und Weste trainiert. Heute ging es darum ein paar einzelne Techniken mehrmals zu wiederholen und die Geschwindigkeit bei der Ausführung zu erhöhen. Einerseits ging es um die schnelle Einleitung in einen Schulterhebel. Geübt wurde auch der bekannte „Schwimmschritt“ welcher am Boden ausgeführt wird. Zusehens wurde der Schwimmschritt schneller ausgeführt, üben, üben, üben…. Bei dieser Bodentechnik macht der Chef auch immer mit, denn bei dieser unbequemen Lieblingstechnik kann auch ich mich immer noch verbessern. Mit dem Wurfdummy wurden auch noch zwei Arten von Würfen geübt, die Geschwindigkeit ist beim Wurf ebenfalls massgeben, doch ging es heute Abend erst einmal wieder um die korrekte Ausführung. Und auf einmal war es dann genug, genug geschwitzt, Duschen war angesagt. Die meisten von uns gingen danach noch rasch einen Pouletsalat essen. Nun überlege ich mir schon ob ich ein Samstagtraining anbieten soll? Je nachdem wie viel im Geschäft abgeht, oder eben, wenn nichts läuft, dann gebe ich gerne ein Samstagstraining. Leider kann man das bei der Firma Kropf nicht vorhersehen, der Besucherandran, kann sich sekündlich ändern.

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Traditionelles Karate, Schlagkraft und Laufschule heute Abend

Wie am Mittwoch üblich, gab es heute als erstes ein traditionelles Karate-Training. Es ging um die Konzentrationsfähigkeit und die Disziplin. Ich verlangte 100 % Aufmerksamkeit, bekam ich diese nicht, mussten zur Strafe anstrengende (konditionsfördernde) Übungen gemacht werden. Relativ schnell brachte ich alle „Kidis“ dazu aufmerksam mitzumachen. Es ging um Grundtechniken, nur Oi-Zuki und Gedan-Barai, mehr nicht. Mir ist heute besonders aufgefallenm, dass es in erster Linie bei den Mädels besser klappte mit dem Bewegungsablauf. Auch im nächsten Karate-Training wird es dieselben Techniken geben, solange bis diese von allen akzeptabel ausgeführt werden. Karate-Do bei Peter bedeutet üben, üben, üben…mit Durchhaltevermögen.
Punkt 19.00 Uhr starteten wir das sehr gut besuchte Krav-Maga-Selfprotect Training. Das Thema der ersten Lektion war die Entwicklung der Schlagkraft. Ich zeigte heute wie wichtig die Atemtechnik ist, ohne gleichzeitiges Ausatmen niemand in der Lage ist wirklich stark zuzuschlagen. Es galt während der Ausführung des Schlages zu schreien. Mit unterschiedlichsten Methoden versuchte ich alle dazu zu bewegen, was mir leider nur zum teilweise gelang. Während dem Schlag laut zu Schreien bringt ja generell auch noch den Zusatzeffekt der Einschüchterung. Der Angreifer erschreckt sich in den meisten Fällen und verzögert seinen Angriff. Diese kurze Verzögerung könnte uns helfen den Erstangriff unbeschadet zu überstehen. Als es galt mit aller Kraft die Schlagkissen aus den Armen zu schlagen, es staunten so einige, machten eine total neue Erfahrung, weil sie es nicht schafften, es ihnen an der Schlagkraft fehlte. Nur wer beim Schlag gleichzeitg ausatmete und den ganzen Körper einsetzte schaffte es die Kissen runterschlagen. An den Boxfiguren konnte man spüren was es bedeutet, wenn man stark zuschlagen will. Vermutlich gab es heute Abend leichte Verstauchungen gegeben? Ein paar Girls konnten sich dazu durchringen Krav Maga Handschuhe zu kaufen, somit konnten sie noch mehr Gas geben. 🙂 Nachdem ich alle Gemüter total aufgezogen hatte, musste ich sie wieder beruhigen. Wir legten uns für ein paar Entspannungsübungen auf den Boden und alle konnten sich wieder „auffangen“ und beruhigen. Hoffentlich war dem so!? Im zweiten Krav Maga Selfprotect Training ging es um das Thema Laufschule und Befreiungen. Verbunden mit ein paar trickreichen Übungen trainierten wir vier Ausweichmöglichkeiten welche es bei Krav Maga Selfprotect gibt. Danach zeigte ich auf wie genau dieselben Laufschritte massgeben für die erfolgreiche Befreiung von diversen Arten von Umklammerung sind. Es wurde allen klar, wird man über die Arme festgehalten, dass die Befreiung spielend funktioniert, wenn die Laufbewegung korrekt ausgeführt wird. Der Angreifer hat keine andere Wahl, er wird meistens mitgerissen und danach ergibt sich die Befreiungschance. Ich denke, dass dieser Abend für alle Beteiligten wieder einmal extrem lehrreich gewesen war, oder wer anderer Meinung ist, der soll sich bitte melden!?

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Spontantraining am Samstag

Wie gewohnt wurde auch diesmal das Krav Maga Samstagtraining sehr kurzfristig ausgeschrieben, so läuft es mit den Spontantrainings, null Problemo, …und es wurde trainiert. Wegen der Hitze war geplant erst am Samstagabend zu trainieren, doch der Sommer hat sich dermassen krass verabschiedet, dass ich das Training für 16.00 Uhr ansagte. Wir waren nur eine kleine Truppe, deshalb gab es ein paar Konditionsübungen und danach Kombination von mehreren Techniken. Es galt sich nicht auf die Technik an sich zu konzentrieren, sondern um den Bewegungsfluss mit dem Y-Schritt zu unterbrechen. Der Bewegungsablauf wurde für das Selbststudium per Video aufgezeichnet. Es ist immer wieder interessant sich selber zu kontrollieren. Aus ein paar Szenen habe ich euch einen kleinen Video-Clip zusammengeschnitten, einerseits dient es den Beteiligten zur Kontrolle und die Zuhausegebliebenen sehen was geübt wurde.

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Basic 3 Prüfungen, 5 Kandidaten wollten es wissen

Heute Abend wurde in der Krav Maga Schule Basic 3 Prüfungen abgenommen. 5 Kandidaten haben sich angemeldet und wollten es wissen. Ich wiederhole mich immer wieder, Prüfungen sind bei Krav Maga Selfprotect absolut freiwillig. Es verhilft jedoch jedem einzelnen zu sehen, wo stehe ich und was kann ich verbessern. Es ist für mich auch klar, dass ich niemanden zur Prüfung zulasse von dem ich nicht 100 % überzeugt bin.  So überraschte es mich heute Abend nicht, dass ich keine einzige ungenügende Bewertung machen musste. Alle Teilnehmer haben vollen Einsatz geleistet und die Prüfung auch erfolgreich bestanden. Die genauen Punktzahlen werde ich jedem einzeln noch mitteilen. Erstmals wurde bei uns nun nach dem neuen Prüfungsreglement geprüft. Das neue Prüfungsprogramm ist aus meiner Sicht viel besser und realistischer. Nach der Prüfung gingen wir gemeinsam in die Pizzeria, die meisten assen jedoch keine Pizza, sondern bestellten einen Poulet-Salat. Selber hatte ich aber Lust auf einen Bananensplit, ja, es ist so, ich ass diesmal keinen Salat! Hier ein Erinnerungsbild, die Truppe nach der bestandenen Prüfung.

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Lockere Trainingseinheiten…

Die Trainingseinheiten von heute Donnerstag waren easy. In der ersten Lektion ging es, wie angekündigt, um die Schwachstellen des menschlichen Körpers. Entsprechend habe ich die erste Lektion gestaltet. Die beiden Neuzugänge wurden kurz instruiert und informiert, dann ging es los. Es gab ein lockeres Aufwärmen. Nach meinem Empfinden spürte ich, dass alle nach der Sommerpause etwas müde waren und so kreierte ich ein sehr  lockeres Aufwärmprogramm. Nur kurz beim „über das Kissen hüpfen“ trieb es allen kurz den Puls nach oben. Gleich anschliessend ging es los, das Thema, leichte Eskalationssituationen und wie ich deutliche Signale setzen kann. Wir übten anfangs eine Befreiung mit Daumendruck hinter dem Ohr. Langsam steigerten wir die Abwehrmassnamen, druckten gezielt auf gewissen empfindliche Körperstellen, klemmten zum Beispiel an der Innenseite der Beine… Insgesamt übten wir fünf mögliche „Signaltechniken“, alles Techniken um deutlich zu signalisieren, dass der Angreifer es sich noch einmal überlegen sollte. Dem Angreifer, sollte es zu einer Auseinandersetzung kommen, aufzuzeigen, dass man bereit ist sich zu wehren. Wir bleiben bei den körperlichen Schwachstellen, jedoch in der Eskalations-Phase. Es galt den ersten Schlag zu blockieren und mit einem gezielten Schlag auf eine empfindliche Körperstelle zu reagieren. Kurz und schnell die Auseinandersetzung zu beenden, sollte das Ziel sein. Für alle war das Thema spannend, wir konnten auch viel miteinander lachen. Besonders über das schmerzverzerrte Gesicht von Stefan. Sorry Stefan! In der anschliessenden Advanced-Lektion übten wir dann mit Westen weiter. Es ging um die Basic-3 Partnerübungen welche in der morgigen Prüfung geprüft werden. Gleich zu Beginn legten wir einen „Trockenstart“ hin und gingen zu den Techniken über. Es wurde intensiv geübt, ich habe ein sehr gutes Gefühl für die morgige Prüfung. Nach dem Training trafen wir uns noch zum Pizzaessen, ich ass jedoch nur einen Poulet-Salat, und etwas Pizza von Georgette, mehr nicht. 🙂

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Mittwoch, mehrere Trainingseinheiten gab es heute

Zu Beginn der ersten Trainingseinheit, Karate für Jugendliche, schaute ich kurz auf das Thermometer, es zeigte 23°. Im Vergleich zu draussen richtig Kühl. Denn draussen war es 31° warm, doch es zogen bereits Wolken auf, Abkühlung in Sicht. 🙂 Gespannt, ob die Mädels und Jungs bei diesem heissen Sommer-Wetter ins Karate-Training kommen werden? Sie kamen, zum Teil direkt aus der Badi. Nachdem die beiden Neuzugänge eingekleidet wurden, konnten wir los legen. Anfangs gab es ein paar Übungen zur Steigerung der Geschicklichkeit. Besonders ist, hat mir sehr gut gefallen, dass nun alle Namen der bis heute geübten Techniken sattelfest  bekannt sind. Wenn ich Age-Uke sage, wissen alle welche Abwehr damit gemeint ist. Heute ging es mir um die Abwehrtechnik Age-Uke welche wir mit Hilfe der Pratzen übten. Zwischendurch gab es noch eine spielerische Übung, „Pratzensammeln“, das gefiel allen. Am Schluss machten wir gemeinsam noch die erste Kata Heian Shodan. Schon warteten die Nächsten Schüler und es ging mit Krav Maga Selfprotect weiter. Heute waren es weniger Besucher als sonst im ersten Training. Ich vermute, dass es vielen zu Heiss war und niemand richtig mit Regen, mit einer Abkühlung rechnete. Wir hatten also genügend Platz und konnten so richtig los legen. Selbstverständlich achtete ich darauf, dass der Puls nicht all zu hoch
getrieben wurde. Bei diesen Temperaturen sollte man schon aufpassen. Wir übten einzelne Techniken aus dem Basic 3 Prüfungsprogramm. Das seitliche Umfallen, und Aufstehen mit Kicks am Boden, ging heute schon sehr gut, hat bei allen super ausgesehen. Die Bodentechniken sind auch für mich nicht gerade beliebt, doch zwinge ich mich immer wieder dazu sie in den Trainingseinheiten einzubauen. In der zweiten Lektion waren wir dann noch weniger. Besonders freute ich mich darüber, dass wir unseren Marcel wieder
zurück haben! Marcel hat wieder Zeit fürs Training, kommt wieder regelmässig,
so toll! Er trainierte heute gleich in der gewohnten Manier und brachte sogar
unsere Sarah ins Schwitzen. Geübt haben wir zwei verschiedene Befreiungen mit
darauffolgender Kontermöglichkeit. Danach übten wir jeden Ablauf einzeln, zum
Schluss fügten wir alle Techniken wieder zusammen und machten daraus einen kompletten und realistischen Ablauf. Ich hatte genügend Zeit bei allen ein paar wichtige Korrekturen anzubringen, welche gleich umgesetzt wurden. Unmittelbar konnte ich die
Verbesserung sehen. Es hat Spass gemacht, freue mich schon auf das morgige Training.:-)

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Das heutige Krav Maga Training war bestückt mit Grundtechniken

Auch heute war es draussen schon wieder viel heisser als drinnen im Trainingsraum, ohne Klimageräte wäre das Training sehr hart gewesen, gut ich hätte weniger Gas gegeben, passe mich jeweils ja den Gegebenheiten an. Das heutige Training war bestückt mit Basic-Bewegungsabläufen und mit zwischendurch gab es ein paar gymnastische Aufgaben zu lösen. Muskelkater sollte es nicht geben, es war ja sehr abwechslungsreich, es ging um die Schnellkraft. Das Wegklappen des gesamten Körpers bei einem Angriff gehört zu den wichtigsten Übungen überhaupt. Und gerade deshalb werden solche Übungen immer wieder in den Trainingseinheiten eingebaut. Den Körper wegklappen und den Schwung des Angreifers eine kurze Zeit mitnehmen und zu seinem Vorteil verwenden, so hiess
die heutige Aufgabe. Die zweite Aufgabe war dem Y-Schritt nach vorne mit gleichzeitigem Zuschlagen, und zwar Zuschlagen, nicht Streicheln! Um diesen Bewegungsablauf zu verinnerlichen braucht es viele Wiederholungen. Zur Auflockerung zeigte ich dann noch ein paar Varianten mit kurzen Fixierungen. Den geplanten „Gesichts-Takedown“ habe ich weggelassen, es war mir einfach zu heiss, auch unangenehm mit den schweissigen Händen so dem Partner ins Gesicht zu schlagen. Ich glaube darüber waren alle froh und ertrugen die schmerzenden Fingerhebel, genossen sie sogar.  In der zweiten Lektion ging es um meine Prüfungsvorbereitung für das kommende Wochenende. Wir übten kurz die Szene „mehre Angreifer“ durch. Nicht lange, man sah, dass es funktionierte und zeitlich auch passen würde. Weiter ging ich mit Domi noch alle Pistoenabwehrtechniken und alle Messerabwehrtechniken durch. Bis auf eine Technik ging alles geschmeidig durch. So, nun können die Prüfungen kommen, ich bin soweit! Ob ich es schaffe? Ihr werdet es hier lesen können.

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Lehrreiches Krav Maga Training bei sommerlicher Hitze

Heute trainierten wieder einmal die Kinder Karate. Nach den Sommerferien
sah man schon, dass sich die Kondition allgemein verschlechterte. Wie war das
damals bei mir als ich 14 Jahre alt war, muss kurz überlegen? – Ja es war
damals bei mir ganz anders, denn während den Ferien trainierte ich sogar noch
mehr, weil ich ja mehr Zeit zur Verfügung hatte. So ändern sich die Dinge…Wir
haben die verschiedenen Grundschultechniken aufgefrischt und auf verschiedene
Weise geübt. Zwischenzeitlich sind auch alle mit Kimonos ausgerüstet, es sah
richtig toll aus, wenn alle so in einer Reihe dastanden.

Im anschliessenden Krav Maga Training ging es gleich von
Anfang an zur Sache. Ich dachte mir zuerst, ob ich wegen dem heissen
Sommerwetter etwas Rücksicht nehmen sollte? Entschied aber danach das
Gegenteil. Das was ich geplant habe zogen wir durch, mit Vollmontur, der
Schweiss floss in Strömen. Hi und da gab es ein Stöhnen, doch alle zogen mit. Zum
ersten Mal gab es beim Aufwärmtraining Bodentechniken. Bodentechniken sind sehr
bewegungsintensiv und verlangen einem viel Kondition ab, so eignen sie sich
optimal als Aufwärmtechniken. Mit Vollmontur ging es dann zum Thema Kragengriff
und unmittelbarem Faustschlag. Hier zeigte ich 5 Lösungen in drei verschiedene
Richtungen. Es waren für diesmal wirklich brachiale Techniken welche nur mit
Helm und Weste trainiert werden können, die Verletzungsgefahr wäre ansonsten zu
gross gewesen. Allen hat es aber sichtlich Spass gemacht, ich staunte nicht
schlecht, dass es noch ein paar Schüler gab die sogar noch für die zweite
Lektion blieben.

In der zweiten Lektion, Einsteigerlektion, war etwas
gemächlicher, doch war die Lektion ebenfalls mit sehr raffinierten Techniken
bestückt. Aus der Schrittbewegung Nr. 1, seitlich nach hinten abdrehen,
kreierte ich diverse Folgetechniken. Vom einfachen Ausweisen und den Arm
wegdrücken, bis zum Armhebel, als Variante einen Handgelenkhebel… Danach ging
es mit Ausweichbewegung „Duggä“ weiter, Fischen des Schlagarms und Takedown. Am
Schluss übten wir noch lockere Kicks als Reflex beim Retourlaufen. Es waren
nicht so viele wie sonst, dafür hatte ich mehr Zeit mich um die beiden
Neuzugänge zu kümmern, darunter eine Polizistin, was mir persönlich sehr gut
gefällt!

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Jetzt auch noch Filmdarsteller

Schon früh am Morgen, Abfahrt 7.00 Uhr, ging es ab zu den Filmaufnahmen. Fünf von uns wurden als Darsteller gebucht. Wir sollten Polizisten spielen, Thema Ausschaffungslevel IV. Einerseits war wir für die Gewaltszenen verantwortlich, anderseits zeigte ich den Schauspielern die korrekte Festhaltetechnik. Am Drehort angekommen wurde uns klar, dass es sich um eine grosse Sache handelte. Vier Profi-Schauspieler, alle anderen wurden via Karstig rekrutiert. Insgesamt waren es ca. 50 Personen die sich für diesen als
Statisten zur Verfügung stellten. Gleich von Beginn an verstanden wir uns alle
sehr gut und machten unsere Spässe. Selbstverständlich respektierten alle einander
und es funktionierte überraschen diszipliniert. Alle gaben sich grosse Mühe,
die Polizeidarsteller brachten den Schwarzen gegenüber den nötigen Respekt auf,
denn sich einfach so fesseln zu lassen, das braucht schon viel Mut. Ich achtete
extrem stark darauf, dass immer wieder kommuniziert wurde, dass wir nur
Darsteller seien und alles nur gespielt würde. Ganz zum Schluss gab es dann
noch eine Aktion-Szene, ein Gefangener bekam die Aufgabe sich zur Wehr zu
setzen, ich fühlte seinen Puls, er war total nervös. Immer wieder versuchte ich
mit ihm ein paar Bewegungen abzusprechen, weder er noch der Regisseur wollte
das. Es soll realistisch aussehen. OK, Kamera Aktion hiess es und dann volle
Konzentration und dies drei Mal hintereinander.  Domi und ich haben es zum Glück ohne grosse Verletzungen überstanden und  konnten ihn recht gut bändigen. Um ca. 18.00 Uhr war Drehschluss und wir  konnten nach Hause fahren. Es gab ein paar Staus, auch noch ein extremer Regen,  um 20.00 Uhr assen wir aber bereits eine Pizza in der Sonne. Alle waren sich  einig, es war ein sehr interessanter und äusserst beeindruckender Tag am Set.

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