Heute hatten überraschend wenig Krav-Maga-Fans Zeit fürs Training. Wir waren im ersten Training nur eine kleine Truppe. So viele Krankmeldungen und sonstige Abmeldungen wie heute habe ich noch nie erhalten. Euch allen wünsch ich rasche und gute Besserung! Leider gibt es auch Verletze, Achtung, nicht bei uns haben sie sich verletzt, nein sie haben wilde Turnübungen gemacht und bei der Arbeit einen Wirbel verrenkt. Lieber mehr trainieren, dann passiert euch das weniger! Euch allen wünsche ich auch gute Besserung, freue mich, wenn ihr wieder dabei seid. Andererseits ist es momentan auch eine müde Zeit, am Abend so schnell dunkel, regen… Da muss man den inneren Schweinehund überwinden, schafft man es, bereut es keiner, aber das wisst ihr ja selber.
Heute, wie gesagt, es waren nicht viel, konnten wir sehr gut und intensiv trainieren, es war übersichtlich und die Techniken wurden mehrmals wiederholt. Die Techniken verbunden mit den Laufbewegung konnten wir drillmässig üben. Ich konnte richtig zusehen wie die Ausführung von allen massiv verbessert wurde. Die Wiederholungen haben sich gelohnt.
In der zweiten Trainingseinheit waren es dann etwas mehr, wir trainierten die Advanced-Prüfungstechniken. Meine strenge Kritik hat sich auch wieder gelohnt. Alle konnten sich steigern, sich die massgebenden Bewegungen besser merken. Auch übten wir ein paar Techniken für die Basic2-Prüfung, welche morgen stattfinden wird.
Keine Angst, ihr seid gut vorbereitet, ihr werdet es schaffen!
Im ersten Training ging es anfangs um die Kondition. Die Kombination, besser gesagt, das aneinanderreihen von verschiedenen Bewegungen, Boxtechnik, Fussstoss, abliegen, drehen, Liegestützen, Aufstehen, Back-Kick, und nochmals von vorne…
Danach übten wir Armbefreier kombiniert mit Stockabwehrtechniken, Armbefreier verbunden mit Messerabwehrtechniken. Also, zuerst wurde man am Arm gerissen, festgehalten, setzte sich zur Wehr, danach kam der Angreifer mit einem Stock oder einem Messer zurück und startete einen erneuten Angriff. So musste man sich schnellstmöglich für zwei unterschiedliche Angriffe einstellen. Total ungewohnt war, dass in dieser Lektion heute Abend nur eine Frau dabei war. Viele sind leider krank, auch mich hat es ein wenig erwischt, Halsweh wie blöd. Es wird morgen bestimmt schon besser gehen. Fast hätte ich es vergessen, die Kampfstellung kam nicht zu kurz, gut, dass wir diese wieder einmal angeschaut haben, war bitter nötig!
Im zweiten Training, konnten wir bereits wieder einen Neuzugang verzeichnen, so toll! Saskia trainiert nun auch mit uns. Im zweiten Training haben wir uns intensiv aufgewärmt, gedehnt und die Bauchmuskeln strapaziert. Dann ging es ebenfalls zur Kampfstellung und zu verschiedenen Armbefreiungstechniken. Es ist extrem wichtig, dass die Armbefreier automatisch funktionieren. Wie alle Teilnehmer sicherlich bestätigen können, die Armbefreiungstechniken sehen einfacher aus als das sie es sind. Nur, wenn man den Arm schnellstmöglich zu seinem Körper ran zieht hat die Technik bei einem starken Gegner Erfolg. Ohne lange zu überlegen, einfach los und weg, so muss es sein! Keine Angst, wir werden noch weiter daran üben. Mir ist es wichtig, dass ihr das auch wirklich könnt.
Sehr nett, empfand ich auch, dass ich einem Schüler auch gleich noch eine Videokamera für seine Ferien verkaufen konnte. Ja, das kann man nur in der Krav-Maga-Schule in Herzogenbuchsee, eine einzigartige Konstellation. Nirgends anderswo kannst Du dir nach dem Krav-Maga-Training gleich noch eine Videokamera kaufen. Das ist doch genial, gel?
Alle Kandidaten, bis auf Stefan, er hat leider eine Mittelohrenzündung, kamen heute Abend ins Krav-Maga-Training. Super, bedenkt man doch dass es in letzter Zeit schon ein recht hohes Pensum war! Nach fünf Minuten Aufwärmen ging es los. Locker übten wir die verschiedenen Prüfungstechniken. Ohne Pause eine Technik nach der anderen, niemand merkte wie die Zeit verging, so war es auf einmal halbzehn. Begonnen haben wir um sieben, also haben die meisten zwei Stunden geübt. Was für eine Kondition? Die letzen drei Advanced-1-Prüfungstechniken konnten wir ebenfalls noch auf Video bannen, nun ist die Reihe komplett. Ein exklusiver Luxus der Krav-Maga-Schule-Herzogenbuchsee. Die Prüfung kann kommen!
Die Trainingseinheiten am Sonntag, sollen speziell bleiben und genau so speziell hat das erste Training auch begonnen. Alex brachte zwei Säcke voll „Gipfeli“ , was für eine super Geste, sehr lieb, vielen Dank! Logisch gab es dazu Kaffee. So begann alles gemütlich mit Kaffee und Gipfeli. Währen dem Training rechte es sich der gemütliche Start, siehe Filmbeitrag.
Am Sonntag Krav-Maga trainieren, eigentlich gedacht für regnerische und kalte Tage, wo man nichts anderes unternehmen mag. Nein, kein Regen es war ganz anders, die Sonne schien und es war sommerlich warm und doch trainierten ein paar Verbissene Krav-Maga-Selfprotect. Es ging heute darum sich vor einem übermächtigen Angreifer schützen zu können. Was tun, wenn ein 120 kg-Mann dich angreift? In dem Fall sollte man die Beine zur Hilfe nehmen, doch zählt für den Erfolg die optimale Bein- und –Lauftechnik, schnelles Umsteigen und Wechsel der Beine sind in so einem Fall unerlässlich. So trainierten wir ausführlich den Doppelfussstoss, in der Rückwertsbewegung, davon in zwei Varianten. Parallel dazu übten wir einen „Klammerwurf“ mit dem Wurfdummy und simulierten Verteidigung gegen mehrere Angreifer mit vier Schlagfiguren.
Es blieb auch noch etwas Zeit für interessante Rückmeldungen und Ideen. Zum Thema „Stress-Situations-Übungen“… bin ich klar der Meinung, dass es im Vorfeld wichtiger ist, erst einmal die Treffsicherheit der Schlagtechniken nachhaltig zu verbessern. Nachweislich steigt auch das Selbstvertrauen automatisch mit der Treffsicherheit. Optimale Treffsicherheit = weniger Stress.
Das heutige Vorbereitungstraining begann etwas zögerlich, nur langsam kamen wir alle in Fahrt. Wie geplant übten wir die sieben Techniken. Im ersten Moment hatte ich echt bedenken, ob wir das noch schaffen würden, doch bald darauf gab es keine Zweifel mehr. Irgendwie hat es klick gemacht und überall ging die Post ab! Es lag an den Laufbewegungen, laufen, laufen, bis die Technik zu ende ist, das war der Knackpunkt. Viel zu früh blieben die meisten stehen. Nun sieht es bereits sehr gut aus, der Einsatz hat sich gelohnt! In den nächsten Trainings können wir alle Techniken hintereinander üben, freue mich jetzt schon!
Im heutigen Krav-Maga-Basictraining ging es um das schnelle Umschalten, seitlich ausweichen (Y) und sofortiges kontern. Beim rückwertsausweichen gleichzeitig die Faustausstrecken um den ersten Angriff bestmöglich zu überstehen und danach sofort mit einem starken Faustschlag kontern. Grundsätzlich sieht es nach einer einfachen Übung aus, doch dem war nicht so, was bestimmt alle Teilnehmer bestätigen können. Die Schlagkraft konnte ebenfalls an den vorhanden Bob’s geübt werden.
Übrigens hatten wir heute Abend einen netten Besucher, Gregor kam vorbei, heute wohnhaft in Bassersdorf. Vor vier Jahren gehörte er zu meinen Schülern und er wollte mal sehen wie es bei uns zwischenzeitlich läuft. Es war eine super Überraschung, habe mich sehr darüber gefreut!
Ganz am Schluss übten wir zwei verschiedene Befreiungstechniken welche im Basic2-Programm vorkommen. Einmal die Befreiung, Klammerung von hinten über die Arme und Klammerung von hinten unter den Armen. Besonders spassig fanden alle die Variante mit der Vortäuschung der Ellenbogenschläge und dem darauf folgendem Fingerhebel.
Das anschliessende Advanced-Training wurde überraschend mager besucht. Keine Ahnung was los war? Es wird wohl kaum etwas mit dem Fasnachtbeginn zu tun haben??? Gut das noch ein paar andere Teilnehmer blieben! Trainiert wurden noch die restlichen Prüfungs-Techniken. Ich musste auch her halten und bekam von Annette einige harte Treffer aufs Schlüsselbein, das war gemein! Nun sind es nur noch 2 Übungen welche nicht per Video aufgezeichnet wurden. Ab sofort können die Techniken zum Studium angeschaut werden. Ein paar Techniken wurden repetiert und zwei neue Stockabwehrtechniken einstudiert. Weil die Teilnehmeranzahl ungewohnt klein war, konnten wir intensiver als sonst üben. Für die Linkshänder unter uns zeigte ich auch die Variante, wenn man mit der linken Hand angegriffen wird. Die Beinarbeit unterscheidet sich in diesem Fall schon etwas, sollte deshalb auch beidseitig geübt werden. Allen hat es gefallen, das Feedback war gut, ja es stimmt, es bringt auch den Basic-Schülern etwas im Advanced-Training reinzuschauen. Klar, dass ich mich aber hauptsächlich den Advanced-Schülern widme. Heute ging es aber optimal.
Schön-, dies war’s für heute, der Abend endete friedlich, ich ging duschen. Ach, noch was, möchte noch ein Kompliment loswerden. Ich finde es sehr rücksichtsvoll wie Thom die Dusche verlässt, immer alles sauber, super, vielen Dank! Ganz toll fand ich auch die heutige Geste von Georgette, hätte ich es doch vergessen! Es ist halt so, ich vertraue allen Mitgliedern voll und ganz, ansonsten würde er nicht in der Krav-Maga-Schule-Herzogenbuchsee trainieren.
Zum Teil treffen wir uns am Samstag wieder zum üben, üben, üben….! Am Sonntag gibt es ein Spezialtraining, freue mich!
Zum Schluss noch ein paar treffende Worte aus einem e-Mail welches ich heute bekommen habe:
man muss kein jünger einer bestimmten kampfsportart oder stilrichtung sein, oder ?
alles andere wäre sicher zu eng gedacht , unterm strich zählt doch nur ,
seine angst beherrschen und transformieren zu können in eben einer sog. “ ausnahmesituation“,
und irgendwie sich und / oder seine familie möglichst weitgehend unverletzt aus einem
gefahrenbereich bringen zu können, realistisch…………..das wäre schon ganz , ganz viel.
Ja, was soll ich euch heute Interessantes erzählen, alles ging so schnell?
Hattet ihr auch das Gefühl, dass die Zeit heute Abend raste? Extrem schnell, waren die beiden Lektionen vorbei. In der ersten Lektion ging es anfangs um ein paar Schlagkoordinationstechniken. Ein Faustschlag im Rückwertsgehen und ein Faustschlag mit der starken Hand beim Vorwärtslaufen. Bei diesen Techniken ist es wichtig, dass das Auftreffen des Schlages und das Abstellen des Fusses gleichzeitig passiert. Damit erreicht der Schlag eine maximale Schlagwirkung.
Wir trainierten den Kreisfusstritt, nach dem Tritt galt es die Stabilität sofort wieder zu erlangen. Einmal die Variante, Bein zurückziehen und einmal mit vorne abstellen. Der rund geschlagene Fusstritt an das gegnerische Knie ist eine sehr effektive Methode einen körperlich überlegenen Angreifer abzuwehren.
Anschliessend ging es zur Messerangriffs-Abwehrtechnik. Ein Messerstoss von unten mit Block und Armhebel. Danach Messerangriff mit „Eispickel“ und zur Abwehr einen Block und einen Schulterhebel. Beide Techniken hatten es in sich und müssen nachhaltig geübt werden. Heute Abend gab es für die beiden Techniken genügend Zeit. Alle haben sehr interessiert mitgemacht, es war super! Keine Panik, wenn es nicht gleich funktionierte, diese Techniken musste ich auch extrem oft üben, mit der Zeit wird es immer logischer und besser!
In der darauffolgenden Lektion gab es ein Lauftraining. Krav-Maga-Technisches Laufen. Ich habe euch ausführlich die Technik über die körperliche Stabilität gezeigt. Wenn ihr das nächste Mal geschupst werdet, wisst ihr jetzt wie es geht, dass man nicht umfällt. Gerade bei den Neueinsteigern gab es verschiedene „Aha-Erlebnisse“. Besonders gestaunt haben alle Kursteilnehmer als Andy beim Versuch Sabrina das zweite Mal hochzuheben scheiterte. Nachdem Sabrina den Schwerpunkt senkte und die „Hara-Stellung“ einnahm schien es als wäre sie 20 kg schwerer.
Wie gesagt es war kurzweilig und ich in überzeugt, dass es allen Teilnehmern gerecht wurde, alle konnten profitieren und ihre Lauftechnik verbessern.
Heute Abend konnten wir uns auch noch definitiv für das Sonntagstraining verabreden. Es wird also durchgeführt, es gibt genügend Anmeldungen. Ich werde mir für am Sonntag etwas Besonderes einfallen lassen.
Wie verabredet trafen wir uns für die Vorbereitungen des bevorstehenden Auftritts. Ein ganz grosses Kompliment an die Truppe, es kamen praktisch alle und so bin ich sicher, dass es ein Erfolg geben wird!
Im ersten Blog übten wir drei Befreiungstechniken, im zweiten Blog werden diese drei Befreiungstechniken hintereinander ausgeführt. Zur Statusbestimmung kann filmerisch kontrolliert werden wo noch Verbesserungsmöglichkeiten existieren. Das seitliche Wegstossen funktioniert erst gut, wenn man mit der zweiten Hand wirklich am Kopf stösst und nicht an der Schulter. Dies sollte speziell beachtet werden! Verbunden mit den Befreiungstechiken möchte ich auch die verbale Unterstützung üben. Sich verbal und körperlich zur Wehr zu setzen ist realitätsnah und muss deshalb auch geübt werden!
Der dritte Blog besteht aus 4 Techniken welche auch als Gedankenstützen im Kurzvideo gezeigt werden. Trockenübungen zu Hause sind erwünscht, wenn nicht sogar Pflicht. Es ist sehr hilfreich, wenn man sich die Technik im geistigen Auge immer wieder vorstellt.
Gleich anschliessend trafen wir uns für die Prüfungsvorbereitung Basic2 und Advanced 1.
Bei den Advancedtechniken ging es um den Stockabwehrblog. Bis auf eine Technik konnten wir alle durchmachen und haben diese auch per Kurzvideo aufgezeichnet.
Die Basic2-Techniken wurden auch bis hin zu den Befreiungstechniken geübt. Dort sah ich keine grossen Probleme, die Teilnehmer sind entsprechend gut vorbereitet. In dieser Woche werde ich auch noch weitere Basic2-Techniken in den Trainingseinheiten einbauen, somit werden bestimmt alle die Prüfung bestehen. Gedanken mache ich mir über den Prüfungstermin, die Prüfung ist für nächsten Dienstagabend geplant und es könnte spät werden… Der Freitag darauf wäre, wegen der Terminverschiebung, wieder frei. Persönlich wäre mir der Freitag lieber. Muss mal schauen…
Die Advanced-Stockabwehr-Techniken haben wir auch kurz per Video dokumentiert, können also hier als Gedankenstütze abgerufen werden. Fehlen tut und nur noch eine Technik, diese mit dem Kniestoss. Bei allen Teilnehmern sah ich bei diesen Techniken keine grossen Probleme, die Techniken wurden sauber, wie verlangt, ausgeführt. Die Techniken wurden mit vollem Einsatz ausgeführt, so intensiv, dass es leider einen, fast zwei, Verletzte gab. Kusi- hoffentlich geht es Deinem Finger wieder besser?!!! Auch den letzten Teil der Prüfung „Model Mugging“ konnten wir klären. Ich bin damit eiverstanden, dass wir ein paar Techniken vorher absprechen und damit Verletzungen vermeiden können. Alles in allem war es wieder ein gelungener Abend. Beim Putzen der Duschen ging mir durch den Kopf, was für eine tolle Gruppe ich da bei mir habe, darauf kann ich wirklich Stolz sein!
Am Freitagabend und den ganzen Samstag verbrachte ich in einem Seminar zum Thema Messerkampf und Verteidigung gegen Messerangriffe. Selbst nicht ganz unerfahren in diesem Thema war es trotzdem sehr spannend einem erfahrenen Polizisten zuzuhören. Alle die geschichtlichen Informationen über das Messer, deren unterschiedlichen Anwendungsmöglichkeiten fand ich sehr gut. Was für eine grausame Zeit hat der Mensch doch durchlebt, zu welchen Grauentaten wurde das Messer vom Mensch eingesetzt, unfassbar?
Auch heute noch zählt das Messer zu den brutalsten Mordwerkzeugen. Nach einem Schnitt oder Stich in die richtige Stelle, stirbt das Opfer langsam und ultimativ, kein Rettungssanitäter kann danach noch Hilfe leisten. Auch nicht, wenn er gleich neben dem Opfer stünde.
Kenne ich doch so einige Messerabwehrmassnahmen und Abwehrtechniken, war bis anhin davon überzeugt, ein Messerangriff relativ gut zu überstehen. So kam ich heute zu der Erkenntnis, dass es immer besser ist bei einem Messerangriff so schnell wie möglich zu flüchten. Erst im äussersten Notfall würde ich den Versuch starten einen Messerstecher abzuwehren und einen Gegenangriff zu starten. Künftig werde ich meinen Schüler massiver auf die Gefährlichkeit von Messerangriffen instruieren und dieses Thema mit der nötigen Respekt behandeln. Das Messer (auch ein Teppichmesser) erlebt zurzeit eine Renessaince. Die Vorteile liegen auf der Hand, ein Messer kostet wenig, braucht wenig Übung um grossen Schaden anzuwenden und man kann es relativ gut verstecken. Somit wird das Messer vermehrt bei Streitigkeiten eingesetzt. All die am Seminar trainierten Situationen haben mir aufgezeigt, dass es nur mit sehr viel Übung möglich ist einen Messerangriff zu überleben. Ohne Stich oder Schnittverletzungen wird es bestimmt nicht ablaufen, dies muss in Kauf genommen werden. In der Krav-Maga-Schule werden wir deshalb die Verteidigung gegen Messerangriffe künftig vermehrt trainieren.
Diese Woche ist happig, geschäftlich und auch mit Trainingseinheiten war es intensiv und ich kam erst heute zum blogen.
Wie immer startet die Woche mit Karate, am Dienstag gab es dann ein Spezialtraining für die Advanced-Schüler welche sich für die Prüfung enden Monat angemeldet haben. Wir trainierten fleissig drei Techniken. Zur Unterstützung haben wir die drei Techniken kurz per Video aufgezeichnet. Die drei Techniken sind so gesehen nicht all zu schwierig, benötigen aber intensives Training damit alle Details funktionieren.
Mittwochtraining…
Am Mittwoch ging es mit demselben Thema, Verteidigung gegen Messer und Stock – Angriffe, weiter. Wir bleiben noch eine Weile dabei, die Verteidigung gegen Messerangriffe muss über lange Zeit geübt werden, damit es im Ernstfall einigermassen funktioniert.
Im zweiten Training ging es wieder um die Grundlagen der Stabilität. Immer wieder bin ich überrascht wie unstabil wir Menschen ohne entsprechende Übungen auf den Beinen stehen. Gerade bei den Neuzugängen konnte ich es erkennen, dass dort der Hauptgrund liegt warum man immer wieder hört, dass Menschen einfach so überfallen werden und sie sich nicht zu Wehr setzen konnten. Wie den, wenn man im Stress über seine eigenen Beine stolpert. Aus diesem Grund lege ich grossen Wert auf die Laufstabilität. Meine Schüler verfügen bereits nach wenigen Trainingseinheiten über einen stabilen Stand. Ebenfalls hatten wir an diesem Abend Zeit „Auftritts-Techniken“ für den Showblog zu üben. Die Techniken konnte ich problemlos in dieser Einsteigerlektion einbauen.
Krav-Maga-Donnerstagtraining
Auch diese Woche konnten wir Neuzugang verbuchen, ein nettes und sportliches Paar. Es macht mich stolz, dass immer mehr, ohne Werbung, zu uns finden! Die erste Lektion habe ich so gestaltet, dass alle profitieren konnten. Es ging um das Ausweichen, verbunden mit einer Befreiung, wenn der Angreifer dich am Kragen packen und zuschlagen will. Einerseits wurde am Kragen gepackt und in der anderen Hand mit der Pratze eine Faustschlag simuliert den es zu blocken galt. Alles musste als Gesamtes ausgeführt werden, den Körper zuerst und danach die Arme, dann konnte man den Angriff sehr gut umgehend und der Situation entsprechend zurückschlage (Rossmüntschi). Am Schluss der ersten Lektion wurde die Technik noch fies, den Kopf einknicken und gleichzeitig ein Kniestoss austeilen ist schon krass, aber effektiv.
In der Advanced-Lektion ging es um Drill der Prüfungstechniken. Die Fusstechniken in dieser Anzahl und in der hohen Schlagfrequenz vermochten die T-Shirts zu nässen.
Danach ging es mit den drei Prüfungswurftechniken weiter. Grosse Aussensichel, kleine Innensichel und Fallrückzug. Auch haben wir diese Techniken auf Video aufgezeichnet, können also jederzeit abgerufen werden.
Ab morgen geht es dann für mich gleich mit Krav-Maga-Selfprotect weiter. Von morgen Abend an bis am Sonntag bin ich am Advanced-Instruktoren-Kurs. Bin gespannt was ich dort wieder alles lerne? Freue mich! Ihr werdet es in den kommenden Trainingseinheiten garantiert mitbekommen.