Stock und Messerabwehr spannend verpackt

In der ersten Lektion ging es um die erfolgreiche Messer- und Stockabwehr, doch leider reichte die Zeit nur für das erste Thema. Das Aufwärmprogramm begann mit leichtem Joggen bei dem man gleichzeitig aufmerksam zuhören sollte. Alle mussten auf unterschiedliche Kommandos reagieren wie Richtung wechseln, Liegestützen machen oder das „Klappmesser“ auszuführen. Auf diese Art brachte ich den Plus leicht nach oben und steigerte die Konzentration. Als kleine Einlage gab es noch eine Laufstabilitätsübung. Ganz klar zeigte ich wie man kraftvoll vorwärtskommt und wie man seine Kraft mit Schreien massiv erhöhen kann. Ja, allgemein glaubt man ja meinen Erklährungen, doch nur zwei Teilnehmer vermochte ich zum Schreien zu motivieren. Der grosse Rest schrie auf ihre eigene Art, eine Art der Verschwiegenheit…
Lassen wir dieses Thema! In der heutigen Lektion ging es mir darum einmal einen Messerangriff von der Seite zu blocken und zu kontern. Weil bei diesem Ablauf am Schluss ein ultimativer Rundkick vorkam legte ich grossen Wert auf die starke Ausführung des Kicks. Wir übten dies sehr intensiv, sieht immer einfach aus, ich weiss. Erst wenn man die Hüfte auch wirklich voll ausdreht bekommt der Kick den notwendigen Schwung. In der Messerabwehr ist ein Rundkick ein sehr wichtiges Element, er kann auf relativ sicherer Distanz ausgeführt werden und weil der Kick maximal auf Kniehöhe eintrifft ist er wirkungsvoll und wird vom Messer nicht schnell genug erreicht. Nachdem wir den seitlichen Angriff (Eispickelhaltung) ausführlich übten, wechselten wir zum frontalem Angriff, einem gerade gestochenen Messerstich. Hier musste der Schneideblock etwas stärker als vorher ausgeführt werden, gut tat wer sich dazu die Armschoner überstülpte! Mit einem Handgelenkhebel wurde der Angreifer schlussendlich entwaffnet. Extrem schnell war die Lektion vorbei, nicht nur ich habe ganz erstaunt auf die Uhr geschaut. Es folgte die Lektion für Fortgeschrittene. Wie üblich war das Aufwärmen relativ kurz. Ich denke immer, dass die Leute wegen der Selbstverteidigung zu mir kommen und nicht für die Fitness. Wer fit bleiben will, der kann auch ohne mich Joggen gehen… sollte ich mich irren, bitte meldet euch?!! Schon nach 15 Minuten konnten wir mit den Techniken starten. Selbstverständlich mit Schutzausrüstung, Helm, Handschuhe und Westen. Gleich zu Beginn starteten wir mit einer komplexen Kampfkombination. Eine sehr realistische Kampfsituation bei der man während dem Laufen gezielte Schläge platzieren musste. Der Angreifer hatte die Aufgabe weiterhin zuzuschlagen, nicht zu stoppen und der Verteidiger musste ungeachtet der Anzahl Schläge, konsequent seine Verteidigungskombination durchziehen. Eine halbe Stunde vor Schluss wechselten wir zu einer weiteren Kampfsituationstechnik. Es galt einen frontalen Faustschlaghagel abzublocken und mit zwei ganz gezielten Faustschlägen die Auseinandersetzung zu beenden. Die zwei abschliessenden Schläge galt es auf den „geheimen“ Punkt zu treffen, korrekt getroffen führt diese Kombination zum sicheren Knockout. Diese Kombination wurde auch sehr schnell verstanden und super umgesetzt. Es wurde sehr ausdauernd trainiert – und schon war auch die Advanced-Lektion vorbei und ich war der Einzige bei dem das T-Shirt trocken blieb. Ist eben das harte Los des Trainers…

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PR24-Kurs Teil 2

An dem sonnigen Samstagnachmittag übten wir weiter…

Der zweite Teil des PR24-Kurses wurde heute durchgeführt. Gleich zu Beginn ging es in den Theorieraum, dort wiederholten wir die gesetzlichen Grundlagen. Danach mussten die Prüfungsfragebogen ausgefüllt werden. Nach der schriftlichen Prüfung ging es oben im Trainingsraum weiter. Die vor einer Woche gelernten Blocks und – Schlagtechniken wurden wiederholt und in der Ausführung verfeinert. Hüftbewegung, Beintechnik, das waren die beiden Hauptfaktoren welche es zu üben galt. Mit der Zeit sah man, dass der PR24 immer kontrollierter eingesetzt wurde und wir übten Angriffe mit Stöcken. Es galt schnell und präzis den Stockschlag zu blocken. Es pfitzte nicht schlecht, wenn man nicht schnell genug war und der Stock auf dem nackten Arm auftraf. Zum Glück wurde während des gesamten Kursverlaufs niemand verletzt! Während der Übungen bewertete Andy gleich die praktische Ausführung. Von den Teilnehmern wurde erst zu spät erkannt, dass sie soeben bewertet wurden. So gab es bei der praktischen Prüfung keinen unnötigen Stress. Diese Art der Prüfungsabnahme ist durchaus legitim und schützt vor Verletzungen. Allzu schnell kann es unter Prüfungsstress zu Ausrutschern kommen, welche unschöne Konsequenzen hätten. Es mag das Thema noch so ernst sein, der Spass darf aus meiner Sicht nie zu kurz kommen. Es wurde viel Gelacht und ich bin sicher, dass wir dieselben Teilnehmer auch demnächst in einem Folgekurs begrüssen dürfen.

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Heute Abend lief so einiges, wieder Karate und zwei Krav-Trainings

Das Karate-Training mit den Kindern war sehr erfreulich. Die Schüler machen zusehends grosse Fortschritte. Cool finde ich auch, dass es im Krav Maga Selfprotect ebenfalls vorwärts geht. Immer mehr Teilnehmer verstehen die Techniken und wir können immer interessantere Abläufe trainieren. In der ersten Lektion ging es erstmals um zwei Verteidigungstechniken. Damit es mit nur zwei Techniken nicht langweilig wurde, habe ich daraus einen Gesamtablauf mit Variante vorbereitet. Am Schluss musste man sich gegen drei variable Angriffssituationen verteidigen. Anfangs wurde man angepöbelt, danach musste man eine weitere Person welche mit dem Stock oder Messer angriff abwehren. Als Steigerung kam noch eine weitere Situation dazu, zusätzlich starteten wir aus einer Bodenkampfsituation. Kaum aufgestanden galt es weitere zwei Angreifer zu besiegen. Den kompletten Ablauf mussten wir immer schneller durchspielen. Allen Teilnehmern wurde volle Konzentration abverlangt, aber diese Trainingsart hat allgemein sehr guten Anklang gefunden. Je realistischer, desto spannender. Das anschliessende Einsteigertraining wurde um einiges einfacher aufgebaut. Es ging um Variationen einer Abwehr, eines Erstangriffes und die ultimative Folgetechnik. Wenn z.B. die Abwehr, z.B. ein „Schutzblock“, nicht ausreichte musste man schnell mit einer zusätzlichen Technik reagieren. So zeigte ich drei mögliche Situationen, welche wir mehrmals übten. Kontermöglichkeiten auf Ohrfeigen und Antworten auf Kicks und Umklammerungen über und unter den Armen waren auch dabei. Etwas Laufschule und rückwärts umfallen übten wir nur ganz kurz. An unseren BOBs trainierten wir noch das Schlagen einer Ohrfeige. Die allgemeine Erkenntnis daraus war, dass danach die Hand schmerzte. Pausenlos und fleissig wurde geübt, so haben wir uns am Schluss auch noch ein kleines Entspannungsprogramm gegönnt. Niemand wurde verletzt, alle Teilnehmer gingen motiviert nach Hause. So freue ich mich schon auf das morgige Training! Halt, eins wollte ich an dieser Stelle noch mitteilen; heute achtete ich mich speziell darauf, dass niemand mit Muskelkater nach Hause ging. Auch morgen wird bestimmt niemand über Muskelkater klagen, was in einer Woche schon wieder ganz anders sein könnte  🙂

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Krav Maga Selfprotect heute nach Lehrbuch

Heute Abend gab es Krav Maga Selfprotect nach Lehrbuch, ausschliesslich Techniken aus dem Prüfungsprogramm. Das Aufwärmtraining gestaltete ich heute recht locker. Als Spasseinlage zeigte ich noch zwei lustige Handgelenkdehnungsübungen, zwei clevere Begrüssungshebel. Mit den beiden Hebeln machten wir unsere Handgelenke etwas geschmeidiger. Das war spassig! Vorausschauend auf die bevorstehenden Messerabwehrtechniken war es mir wichtig die Konzentration aller Teilnehmer zu erhöhen. Das Üben der beiden Schneideblöcke raubte bereits einiges an Kondition und eignete sich deshalb bestens für das Erreichen der Betriebstemperatur. Danach stiegen wir ein, Messerabwehr gegen einen Angriff von Oben. Messerabwehr gegen frontalen Stich.
Das Lernziel war zu vermitteln wie man erfolgreich einen Schneideblock einsetzen kann und dass man nach dem Block den Kontakt zum Messerarm nicht verlieren darf. Bei der Messerabwehr an sich gibt es nicht allzu viele Abblockvarianten, doch müssen die wenigen Techniken regelmässig trainiert werden. Es ging recht schnell und die erste Lektion war vorbei. Ein paar blieben noch für die zweite Lektion und es kam auch noch jemand dazu, freute mich natürlich sehr! Anfangs holten wir die Konzentration mit einer
Kombination. Uh, ja, das müssen wir noch öfters üben! Mit den Schutzwesten,
Helm und Handschuhen stiegen wir ins Advanced-Prüfungsprogramm ein. Alles
Schlagtechniken, Bewegungsabläufe nach Vorschrift. Nur so kann man den Status
des Schülers prüfen? Es geht bei der Advanced2-Prüfung um die Koordinationsfähigkeit. Ein Advanced2-Schüler muss in der Lage sein, das Vorgezeigte korrekt umzusetzen. Aus diesem Grund findet man im Prüfungsprogramm Bewegungsabläufe die sich sehr ähnlich sind und der Unterschied im Detail liegt. Anders als sonst habe ich heute nicht mittrainiert, ich fand es wichtiger, dass ich bei den Anvettern Tipps geben konnte. Mein T-Shirt war trocken, – für mich komplett ungewohnt.:-(

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Karate und Krav Maga, heute volles Programm

Das Karate für Kinder begann, wie fast jeden Mittwoch, im Umkleideraum. Es ging nicht anders, es hätte zu lange gedauert bis alle bereit waren. Nur, wenn ich „Dampf“ mache, können wir jeweils pünktlich starten. Heute staunte ich aber nicht schlecht als ich sah,
dass einer der Jungs zur allgemeinen Belustigung sich in der Garderobe einen
Stuhl mehrmals an den Kopf schlug. Ich musste ihm klar formuliert aufzeigen wie
dumm und sinnlos sein Tun sei. Den anderen führte ich vor Augen, dass solches
Verhalten überhaupt nicht lustig sei. Punkt fertig, das Thema war gegessen.
Danach wurde umso intensiver Karate trainiert. Heute verlangte ich speziell
viel Disziplin, duldete keine Unterbrechungen. Alle mussten sich über die ganze
Zeit 100 % auf die Techniken konzentrieren. Die gesamte Lektion wurde dadurch
insgesamt sehr kurzweilig, pausenlos zog ich das Programm durch und korrigierte
nur wenn es nötig war.
Anschliessend gab es Krav Maga Selfprotect, Selbstverteidigung für Erwachsene.
Das heutige Thema hiess „Stockabwehr“. Selbstverständlich starteten wir mit
einem gut aufgebauten Aufwärmtraining. Naja, so gut war es vermutlich doch
nicht, denn ich habe mir eine Gesässmuskelzerrung zugezogen, ohhjjee, das tat weh. Lies mir aber nichts anmerken. Wegen dem Hauptthema integrierte ich bereits beim Aufwärmen den Stock. Wir trainierten „Stockmotorik“, übten die Geschicklichkeit beim Stockwechsel. Man durfte den Stock nicht fallen lassen, ansonsten gab es Strafliegestützen. Erschwerend kam eine weitere Übung dazu. Wir machten einige Kniebeugen und danach musste man 20 Mal den Stock hin und her schicken. Wie gesagt, dabei durfte man den Stock nicht fallen lassen. Dies wiederholten wir bis zur
Erschöpfung. Als erste Technik trainierten wir das Gerangel um einen Stock, mit
dem Ziel, sich des Stockes zu bemächtigen. Weiter übten wir die Stockabwehr aus
unterschiedlichsten Positionen, zum ersten Mal auch die Abwehrvariante, wenn
man mit einem Baseballschläger (doppelhändig) angegriffen würde. Die Techniken
wurden schnell verstanden und gut umgesetzt. Die seitliche Abwehr mit dem
Scherenblock mussten wir über längere Zeit üben. Dieser Scherenblock hat es
eben in sich, der Spezialblock braucht viel Übung. Einmal kapiert, ist Block
jedoch sehr wirkungsvoll. Das lange Üben hat sich gelohnt, am Schluss freute es
mich als ich sah wie der Scherenblock bei den meisten sehr gut funktionierte.
Zum Cooldown massierten wir uns mit dem Stock, leichtes Abklopfen der
Rückenpartie war angesagt. Lückenlos ging es in die nächste Lektion. Herzlich Willkommen zur Einsteigerlektion hiess es und das Thema dieser Lektion
war „Befreiungen“. Es gab ein kurzes Aufwärmprogramm und danach stiegen wir
gleich in das Trainingsprogramm ein. Anfangs übten wir die Befreiung gegen das
Festhalten des Handgelenkes, gleichseitig gehalten und über das Kreuz gehalten.
Daraus entwickelte ich einen Ablauf wie es in so einem Fall weitergehen könnte
und zeigte fortlaufend Erweiterungstechniken. Egal wie der Angreifer nach der
Handgelenkbefreiung reagierte, die Aktion endete in jedem Fall in einem Hebel.
Die Fähigkeit für eine schnelle Umstellung auf eine andere Kontervariante ist
mir sehr wichtig und deshalb üben wir oftmals einen ganzen Ablauf und nicht nur
einzelne Techniken. Zum Ausklang durften wir noch etwas „prätschen“ mit den
Pratzen holten wir den Puls noch etwas nach oben. Nicht fehlen durfte am
Schluss das Abklatschen mit den Pratzen, Massage auf spezielle Art 🙂 Ahja, unsere Stefie hat sich heute noch für 10 Wochen verabschiedet. Sie verreist ins Ausland, wir wollen nicht wissen wohin, das würde nur neidisch machen. Jedenfalls freue ich mich jetze schon, wenn Sie wieder bei uns ist!

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Stockabwehr und Fallschule, das war’s für heute

In der ersten Krav-Lektion war das heutige Thema „Stockabwehr“. Im ersten Teil der Lektion übten wir die Schlagbewegung. Um einen Angriff mit dem Stock erfolgreich abzuwehren, muss man auch verstehen wie man mit dem Stock umgeht und wie mit dem Stock zuschlagen wird. Die Fluchtbewegung von einem Angreifer mit Stock, mit der speziellen Beschleunigungstechnik aus der Hüfte haben wir ebenfalls geübt. Erst durch die Schraubbewegung der Hüfte schaffte man es die Fluchtbewegung zu optimieren. Ebenfalls musste man darauf achten, dass die Hüfte beim ersten Angriff weg vom Schlag gedreht wurde. Ein Schlag ins Gesicht sollte damit vermieden werden. Nachdem die Schlagcharakteristig und das Ausweichen klar war, ging es zur Stockabwehr. Schritt für Schritt übten wir einzelne Abläufe einer Kontervariante. Statt bei einem Stockangriff zurückzuweichen, sollte man mit dem Y-Schritt die Distanz zum Angreifer verkürzen und blocken. Als würde man einen Kopfsprung ins Wasser machen,  galt es die Arme weit nach vorne zu strecken. Somit würde der Stock bei einem Kontakt automatisch an den Armen abgleiten und der Kopf wäre auch geschützt. Wir übten diese Aussenblocktechnik mit weiteren Kontermöglichkeiten bis hin zur Entwaffnung.
Die erste Variante war mit einem Knie-Takedown und die zweite Kontervariante
endete mit einem Gesichtstakedown. Weiter zeigte ich eine Lösung wie man sich
des Stocks ermächtigen kann, sollte es zu einem Gerangel kommen.  Für das
bessere Verständnis, da es um dieselben Bewegungsabläufe ging, übten wir noch
Armbefreiungstechniken. Allegemein sind Armbefreiungstechniken sehr beliebt. Die Zeit verging extrem schnell und schon war die Lektion zu Ende und wir konnten uns der Advanced-Lektion widmen. Heute wollten wir das Abklopfen, das verletzungsfreie Fallen kümmern. Dazu holten wir die Matten aus dem kleinen Trainingsraum und legten diese auf die Schlagkissen. Dadurch entstand eine weiche Fläche wo wir, ohne sich dabei zu verletzen, das rückwärts Umfallen üben konnte. Auf einer weiteren Fläche mit drei Lagen von Matten übten wir die grosse Aussensichel. Das Ziel war, dass sich dabei niemand verletzen würde. Die Angst vom Fallen wurde mit dieser Übung abgebaut. Die Würfe und das Fallen wollte ich nicht allzu lange üben, schnell einmal können dabei Kopfschmerzen entstehen. Deshalb wechselten wir zu den Bobs, jeder konnte sich seinen Lieblingsbob selber wählen. Bis zum Schluss übten wir daran schweisstreibende Box-und-Kick-Kombinationen. Voller Konzentration wurde geboxt, der Schweiss schoss aus den Poren, super Einsatz!

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Der erste PR24 Kurs

Heute wurde in der Krav Maga Schule in Herzogenbuchsee der erste PR24-Kurs durchgeführt. PR24-Instruktor Andy Wyler wurde damit beauftragt und instruierte die korrekte Handhabung des Schlagstocks. Gleich zu Beginn, im Theorieteil, gab es Informationen über die Rechtsgrundlage. Der Police Tonfa ist eine Waffe und es ist Pflicht zu wissen was man damit anrichten kann und welche Konsequenzen es hat, wenn der Schlagstock einsetzen würde. Nach der Theorie ging es zur Praxis. Andy zeigte uns wie man sich mit dem PR24 schützen kann. So übten wir zuerst ein paar Blockvarianten. Die Ausgangsposition und die Lauftechnik waren für alle nicht ganz neu, kannten wir schon aus dem Krav Maga. Mit den Kissen übten wir die Schlagtechniken. Manometer, wenn man mit dem Stock treffen würde, dann ist der Knochen garantiert kaputt!!! Brutal! Die gelernten Schlagtechniken mussten mehrmals wiederholt werden. Schnell einmal war allen klar, dass es ohne Hüftdrehung nicht funktionierte. Auch musste die Beintechnik
stimmen, damit der Stock den nötigen Schwung bekam. Der gesamte Kurs wurde auf
zwei Nachmittage, à jeweils 4 Stunden, aufgeteilt. In einer Woche gibt es dann den Zweiten Teil mit der Abschlussprüfung. Ich freue mich schon! Hier ein paar Bilder vom heutigen Tag, viel Spass!

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Mein Gott, das waren heute zwei super Trainingseinheiten!

im ersten Training kamen wir sehr gut voran. Das Kinder-Karate wird immer wie spannender, da die Kidis die Techniken nun langsam kennen und können. Im ersten Krav Maga Training dauerte es nicht lange bis die Scheiben beschlagen waren. Es blieb garantiert kein T-Shirt trocken. Heute ist es mir speziell gelungen die körperlichen Anstrengungen gut verpackt rüberzubringen und alle begaben sich ohne Stress an die Leistungsgrenze. Das Thema des ersten Trainings war „Kombinationen“. Ja, so Kombinationen sind etwas tolles, ich finde das Kombinationstraining generell super. Zuerst übten wir den Bewegungsablauf mit den Pratzen. Den sauber ausgeführten Hakenschlag übten wir kurz an den Bobs. Etwas später ging es dann mit den Westen und Handschuhen weiter. Es galt jeweils zwei unterschiedliche Angriffe auf verschiedene Arten zu kontern und den Kampf zu beenden. Die unterschiedlichen Lösungsvarianten übten wir dann pausenlos. Das machte wirklich Spass. Sobald die Schüler merken wie logisch der Bewegungsablauf sich verhält, gaben alle Gas und wollten mit viel Ergeitz die Aneinanderreihung der Techniken beherrschen. Und so übten wir wie die Wilden. Es gab zum Glück nur wenig Ausrutscher! Vor allem bei den Frauen ging es heute etwas härter zu und her. Zum Schluss wiederholten wir die vier Kombinationsvariationen und spielten den Ablauf nochmals durch. Ein paar blieben noch und neue Teilnehmer kamen dazu. Und schon starteten wir mit der nächsten Lektion. In der Basic-Lektion ging es heute hauptsächlich um das Umklammern von der Seite über den Armen. Hier zeigte ich eine Befreiungsmöglichkeit und wie man sich in dieser Situation erfolgreich verteidigen kann. Es ging dann weiter mit zusätzlichen Abläufen welche bei einer derartigen Bedrohung entstehen können.  Den vorher geübten Kniestoss konnte man jetzt einsetzen, der passte vorzüglich in den Bewegungsablauf. Wir übten unterschiedliche Kontervarianten, der Angreifer konnte auf viele unterschiedliche Arten reagieren, auf jede Reaktion gab ich eine passende Antwort. So übten wir jeweils die verschiedenen „Antwortsmöglichkeiten“ durch
und alle hatten viel Spass an den wirkungsvollen Hebeln. Schon geil, wenn man das Hebeln beherrscht! 🙂

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Wie erwartet kamen heute weniger ins Training

Bereits schon seit gestern und heute den ganzen Tag hindurch bekam ich verschiedene Abmeldungen für die heutigen Trainingseinheiten. Man hat viel zu tun, vieles ist in Bewegung. Mutter ist gestürzt und muss betreut werden, Freundin ist die Treppe hinunter gefallen, alles voller blauer Flecken und muss versorgt werden…was ist denn los, allgemeines Stürzen, oder was? So kam es, dass heute Abend die beiden Lektionen relativ schwach besucht wurden. Das Thema war sicherlich interessant genug, daran kann es nicht gelegen haben 🙂  Eigenlob stinkt, ich weiss, sorry. Im ersten Training ging es um die Verteidigung am Boden gegen Kicks Richtung Kopf. Würger wollte ich auch noch üben, was zeitlich leider nicht mehr ging. Kein Problem, denn ich plane generell so, dass ich jeweils ein paar Techniken in Reserve nehme. Wir lernten gleich am Anfang das korrekte  Aufstehen auf zwei unterschiedliche Arten. Ebenfalls übten wir aus der Bodenlage zu kicken, was immer leichter aussieht als es dann in Wirklichkeit ist. Die Möglichkeiten, wie man sich am Boden vor den gefährlichen Fusskicks schützen kann sind beschränkt. Dennoch ist aber sehr wichtig, dass man die Techniken kennt und dass sie regelmässig geübt werden! Ich zeigte unterschiedliche Schutz-und-Kontermöglichkeiten. Die Bodenverteidigung faszinierte, irgendwie beruhigend zu Wissen, dass man am Boden nicht ganz chancenlos ist. Nichts Neues; die Flexibilität der Hüftbewegung ist auch am Boden für eine optimale Reaktionszeit massgebend. Bei den Verteidigungstechniken galt es bei der Ausweichbewegung zuerst mit der Hüfte zu starten, dadruch schaffte man es sehr schnell mit den Beinen zu kontern. – Und schon war die Basic-Einsteigerlektion vorbei und wir wechselten zum Advanced-Training, welches ich heute anders als sonst gestaltete. Im Advancedtraining verwendete ich Basic1 bis 3-Prüfungstechniken zum Aufwärmen. Mit schnellen und pausenlosen Wiederholungen waren wir blitzartig aufgewärmt. Aus einer ganz simplen Basic-Technik wurde nach und nach ein komplexer Ablauf. Die im gesamten Bewegungsablauf eingebauten Hebel sorgten dafür, dass die Schulter, der Rücken bis hin zu den Fingerlein und viele weitere Gliedmassen automatisch gut gedehnt und aufgewärmt wurden. Weiter ging es mit Advanced1-Prüfungstechniken. Stoppkick und Kniestoss in Verbindung des Y-Schrittes. Auch hier galt es die Übung so oft wir nur möglich zu wiederholen. Zu guter Letzt wechselten wir auf den Boden, zu den nächsten Prüfungstechniken. Vor Feierabend wurden alle Techniken nochmals wiederholt. Damit bleiben die geübten Abläufe besser im Gedächtnis hängen. Pünktlich war die Lektion fertig und nun durften wir uns entspannen. Am Sanstag trainieren wir dann weiter.

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Krav Maga Selfprotect Messerabwehr …

Krav Maga Selfprotect Messerabwehr und mit Hammerschlag gegen Würgen

Liege ich falsch oder haben immer mehr Leute Zeit für das Krav Maga Training weil es Winter wird? Die heutige Beteiligung war jedenfalls sehr gut. So macht es mir Spass! Es wird kälter, Barfuss zu trainieren wird langsam aber sicher gefährlich , gefährlich in Bezug auf die Gefahr sich zu erkälten. Gut tut wer mit Krav Maga Schuhen trainiert. Damit niemand frieren musste, sorgte ich mit einem entsprechendem Aufwärm-Programm, dass es im Trainingsraum schnell kuschelig warm wurde. Heute Abend war das Aufwärmen wieder einmal recht intensiv, darin enthalten waren ein paar spezielle Kraftübungen welche einiges an Durchhaltewillen abverlangten. In der ersten Lektion hatte ich das Ziel die verpassten Messertechniken vom letzten Mittwoch zu komplettieren. Zu Beginn waren jedoch ein paar Faustschlagkombinationen an den Boxfiguren geplant. Da es aber von der Teilnehmerzahl gleich optimal aufging entschied ich mich die Techniken mit Pratzen und Kissen zu üben. So übten wir den Handrückenschlag, Hammerschlag und den Hakenschlag in Kombination. Wichtig war, dass man nach dem Angriff zurückwich, gleichzeitig die Hand ausstreckte um eine Art Handrückenschlag auszuführen und danach im „y-mässigen“ Vorwärtslaufen einen zielsicheren Hakenschlag platzieren konnte. Exakt eine halbe Stunde vor Schluss wechselten wir das Thema und gingen über zur Messerabwehr. Anders als vor einer Woche ging es heute darum den Messerangriff in vorbereiteter Position zu trainieren. Das bedeutet, dass man den Angriff kommen sehen konnte und deshalb sofort blocken und schlagen musste. Wir übten beide Varianten zuerst einzeln, danach in der Kombination. Der Angreiffer musste einmal aus der Eispickelposition und einmal mit einem geraden Stich angreifen. Ganz kurz übten wir diese Kombinationsvariante schnell, bei der man zwei Angriffe in Folge blocken musste. Logisch, dass die gübten Abwehrtechniken dann koordinativ nicht mehr so schön ausgeführt wurden. Unter Druck sieht alles anders aus. Geübt wurde auch noch eine weitere Messerblockvariante mit Ellenbogenschlag und Block gleichzeitig. Eine Variante, wenn man sich bei der Abwehr falsch abdrehen würde. Es war interessant zu sehen, dass es funktionierte, denn diese Abwehr übten wir heute zum ersten Mal. Danach gab es eine gegenseitige Entspannungsmassage und die Lektion war zu Ende. Bei der zweiten Lektion standen dann deutlich weniger Teilnehmer auf den Matten. Hier ging es um die Befreiungmöglichkeit gegen doppelhändiges Würgen und Umklammern über und unter den Armen. Das Würgenlassen ist allgemein nicht so beliebt, doch da müssen wir durch. Ganz anders war das Interesse dann bei den Befreiungstechniken gegen eine Umklammerung von hinten. Dort zeigte ich heute zwei ganz schöne Hebeltechniken welche allgemein sehr gut Anklang fanden. Mit viel Spass und grossem Interesse wurden die Techniken geübt. Zwischendurch hörte man schmerzhafte Schreie, was aber ganz normal ist, wenn man solche Hebeltechniken trainiert 🙂 Das gegenseitige Abklopfen mit den Pratzen am Schluss war dafür wieder sehr entspannend. Ein gelungener Abend, speziell freute es mich, dass wir heute wieder einen Neuzugang verzeichnen durften und diesmal aus der anderen Richtung, nämlich aus der Region Emmental. Herzlich Willkommen in der Krav Maga Schule 🙂

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