Durchs Band super Stimmung in der Krav Maga Schule

Wie jeweils am Mittwoch üblich gab es zwei Kinder-Karate-Lektionen welche im gewohnten Rahmen verliefen. Zwischenzeitlich ist es mir recht gut gelungen auch die schwierigeren Fälle abzuholen, das heisst ich konnte bei allen Teilnehmern den Ehrgeiz wecken. Die Kinder schwitzen von Lektion zu Lektion mehr und das soll genauso sein.

Die erste Krav Maga Lektion mit dem Thema „Verteidigung am Boden“ war für alle sehr interessant. Das Interesse war gross, die Teilnehmerzahl bestätigte es. Wir übten die unterschiedlichsten Möglichkeiten am Boden liegend zu Kicken, mit dem Ziel schnellstmöglich aufzustehen. Danach ging es darum am Boden liegend Fusstritte abzublocken und mit entsprechenden Massnahmen den Angreifer zum Sturz zu bringen. Mit Hilfe der verschiedenen Beinhebeln gelang dies problemlos. Wir übten die Hebel mit Armen und mit den Beinen. Gegen den Schluss gab es noch eine spektaktuläre Technik gegen einen Stampftritt ins Gesicht, es machte Schwupps und der Angreifer lag verblüffend am Boden. Ganz zum Schluss zeigte ich noch eine einfachere Variante mit einem Fingerhebel, welcher zwar schmerzhaft aber effektiv ist.

Im zweiten Training ging es dann um direkte Konter. Man wird angepöbelt, angefasst und darauf musste man sofort ohne Umweg kontern. Die Kontertechnik sollte vom Angreifer als Signal verstanden werden, dass er kein leichtes Spiel haben würde, wenn…

Es ist nämlich gar nicht so einfach mit einer wirkungsvollen Kontertechnik zu reagieren. Oft ist man überrascht und vergisst zu reagieren. Mit den gezeigten und geübten Techniken wollte ich aufzeigen, dass man mit relativ einfachen Mitteln aus den verschiedensten Situationen kontern kann. Ich denke, dass alle Techniken gut ankamen und bedanke mich noch bei Dominique für die Analyse der einzelnen Bewegungsabläufe, mit den einzelnen Schritten konnten die Einsteiger sich die Technik besser aneignen.

Dank der Klimaanlage ging es relativ schnell und der Trainingsraum war wieder trocken. Meine Bobs und ich freuen uns schon auf das morgige Training!

Veröffentlicht unter Allgemeines, Trainingseindrücke | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Heute Abend wurden Basic-1 Prüfungen durchgeführt, super Ergebnisse

In der Krav Maga – Schule wurden heute Abend
Basic-1-Prüfungen durchgeführt und es gab ein paar Zeichen echter Nervosität.
Total unbegründet, denn alle waren sehr gut vorbereitet. Nie würde ich jemanden
zur Prüfung zulassen, wenn ich nicht zu 90 % sicher wäre, dass er oder sie die
Prüfung nicht bestehen würde. Die Schüler haben mit Bravur bestanden und es gab
praktisch bei keinen Techniken Probleme. Ausnahme war die Rückwärtsrolle, da
mussten wir alle schmunzeln, nein laut Lachen.

Ich finde es super, wie seriös die Prüflinge sich darauf
vorbereiten! Allen Teilnehmern herzliche Gratulation zur bestandenen Prüfung!

Veröffentlicht unter Allgemeines, Prüfungsbericht | Hinterlasse einen Kommentar

Kurz mal ans Meer gefahren

Meine Tochter Larissa und ich sind für ein paar Tage in
Italien gewesen und haben uns für ein passendes Center für einen Work-Shop
umgeschaut.

http://www.vti.it/de/content/canale/Fitnesscenter_282.aspx

Voraussichtlich werden wird dort im Mai 2012 einen Krav
Maga-Work-Shop durchführen. Am Meer trainieren und danach gemeinsam „sünnelä“

Veröffentlicht unter Allgemeines, Uncategorized | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Das Donnerstagtraining war scharf!

In den heutigen beiden Trainingseinheiten drehte sich alles um die Verteidigung bei einem Angriff mit dem Messer oder einer anderen möglichen Stichwaffe (Rüstmesser, Schraubenzieher, Kugelschreiber, etc.). Dazu baute ich am Anfang einen Theorieblock ein, bei dem ich die wichtigsten Verhaltensgrundsätze erklärte und die Gefährlichkeit von Messerattacken aufzeigte. Das Messer stellt ohne Zweifel die gefährlichste Nahkampfwaffe dar. Es ist leicht in der Hand zu verstecken, schnell einsatzbereit und kann ohne grösseren Aufwand oder Training schwere Verletzungen beim Gegenüber verursachen. Auch geübte Kämpfer bestätigen, dass man diese Art von Angriffe nur sehr schwer ankommen sieht. Aus diesem Grund ist es bei einer sich anbahnenden Konfrontation enorm wichtig, schnell Distanz zum Aggressor aufzubauen und davon auszugehen, dass der Gegner bewaffnet sein könnte, denn heutzutage haben leider viele Menschen auf der Strasse irgend ein entsprechendes „Hilfsmittel“ dabei. Durch das Schaffen einer Sicherheitsdistanz erhält man so einerseits einen besseren Überblick über die Lage, behält so im besten Fall die Hände des Gegenübers im Blick und verschafft sich so eine grössere Reaktionszeit, welche unser Leben retten kann. Wie mehrmals erwähnt ist Flucht die beste Verteidigung gegen einen solchen Angriff, also sollte man lernen zu Spurten. Auch bei einer Bedrohung sollte man sich stets fragen, ob man für z.B. 50.- Franken wirklich seine eigene Gesundheit riskieren möchte. Demzufolge sollte die Konfrontation mit einem Messer nur dann aufgenommen werden, wenn wir wirklich keine andere Wahl haben und keine Fluchtmöglichkeit vorhanden ist.

Im Krav Maga trainieren wir die Verteidigung gegen Messerangriffe im Affekt. Das bedeutet, wenn der Aggressor in einem Konflikt unmittelbar ein Messer oder eine andere Stichwaffe zieht und uns attackiert oder dies unmittelbar vorhat. Gegen einen geübten Messerkämpfer sind die Verteidigungschancen eher gering. Deshalb sollte man wann immer möglich entweder einen Gegenstand zur Verteidigung einsetzen (Stuhl, Schirm, etc.) oder/und darauf hoffen, dass wir uns schnellstmöglich aus der Gefahrenzone begeben können.

 Wie erwähnt ist es bei der Abwehr das Ziel, den ersten (oftmals überraschenden) Angriff möglichst unbeschadet zu überstehen. Sollte uns der erste Angriff treffen, dann sieht es schlecht aus! Aus diesem Grund begannen wir mit dem lockeren Üben des Kreisblocks 360° mit diversen Angriffswinkeln. Danach verschärften wir das Tempo etwas indem wir als Angriffsmittel die Pratzen einsetzten. Mit dem Kreisblock sind wir in der Lage, sämtliche Angriffe welche von aussen zum Körper hin ausgeführt werden, zu blocken. Dazu ist es enorm wichtig, dass unser näherer Arm den Kontakt zum Waffenarm des Gegners aufnimmt, dies verkürzt den Weg und vermindert die Abwehrzeit. Weiter ist es, speziell bei Messerangriffen, entscheidend, dass wir neben der Armabwehr auch unseren Körper aus der Gefahrenzone bewegen und so Distanz zur Waffe aufbauen. Erst jetzt, nachdem wir die Abwehr geübt hatten, nahmen wir die Gummimesser zur Hand.

Nach der Abwehr ist die Kontrolle des Waffenarmes entscheidend, da ein Angreifer immer mehrmals nacheinander zustechen will, besonders wenn sein erster Versuch geblockt wurde. Dazu fassten wir unmittelbar nach dem Block den Waffenarm, streckten unseren Arm durch und bauten somit Druck auf den Gegner auf, gefolgt von schnellen Konterattacken zum Gesicht des Gegners. Anschliessend übten wir noch verschiedene mögliche Takedownvarianten bei einem Angriff von unten und bei einem geschwungenen Angriff.

Nachdem wir die unvorbereitete Abwehr aus verschiedenen Winkeln und Richtungen geübt hatten, wendeten wir uns der vorbereiteten Abwehr zu. Hier ist entscheidend, den Angriff so schnell als möglich zu stoppen und gleichzeitig eine Konterattacke zum Gesicht des Gegners anzubringen. Dazu schiessen wir unseren Oberkörper regelrecht nach vorne, blocken und schlagen gleichzeitig zu. Danach liessen wir noch einen Fussschlag in die Weichteile des Gegners folgen, um dann unmittelbar die Flucht anzutreten.

Die Advanced-Lektion hängte nahtlos an das vorher Geübte an. Wo vorhanden wurden Handschuhe und Helm angezogen um das vorher Trainierte noch etwas realistischer zu gestalten. Nun konnten die Konterattacken nämlich mit leichtem Kontakt ausgeführt werden. So merkten auch die Angreifer, dass es nicht leicht ist, seinem „Befehl zum Zustechen“ zu gehorchen, nachdem man unmittelbar getroffen worden ist. Obwohl es keine Garantie dafür gibt, dass der Angreifer nach dem Konter wirklich aufgibt kann man davon ausgehen, dass es ihn für ein paar Sekunden stoppen kann. Diese Zeit müssen wir jeweils nutzen, um eine finale Technik anzubringen oder/und die Flucht anzutreten.

Für mich gingen diese 1,5 Stunden wieder einmal viel zu schnell vorüber. Da es halt sehr viele verschiedene Angriffsvarianten mit dem Messer gibt, kann man diese Abwehren nicht genug üben. Nur durch ständiges Training werden die Bewegungsabläufe, welche teilweise (vor allem wenn beidseitig trainiert wird) eine hohe Anforderung an die eigene Koordinationsfähigkeit stellen, verinnerlichen. Diesbezüglich werde ich mit Peter bald die Möglichkeit eines entsprechenden Wochenendseminars besprechen, so dass wir uns während 1,5 Tagen intensiv diesem Thema widmen können.

 Da es sich bei der Messerabwehr um ein sehr technikorientiertes Thema handelt, kam der Fitnessaspekt gestern leider etwas zu kurz. Ich bin aber sicher, dass wir dies mit Peter nächste Woche wieder aufholen können! Es war mir wie immer eine Freude, das Training zu leiten, ihr habt sehr gut mitgemacht! Besten Dank noch an Sarina, welche die Instruktionen gestern auf Video festgehalten hat. Diese Aufnahmen dienen uns einerseits als Qualitätskontrolle und andererseits als gegenseitiger Informationsaustausch.

Markus

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Der Trainingsmittwoch, von Karate bis Krav Maga

Sehr gut gestartet bin ich bereits mit dem Kinderkarate, es gab zwar eine kleine Verspätung, was nicht weiter schlimm war, der Rest klappte recht gut. Gleich zu Beginn startete ich mit einem spielerischen Aufwärmtraining. Es ging darum möglichst viele Pratzen einzusammeln und auf seine vorbestimmte Matte zu legen. Wer die meisten Pratzen sammeln konnte war der Sieger. Weiter ging es mit einem Rumpfbeugen-Wettbewerb. Dort gab es eine super Überraschung, unser Mike schaffte unglaubliche 75
Rumpfbeugen. In der Regel schaffen untrainierte Kinder in seinem Alter nicht mehr als deren 30, da staunten wir alle nicht schlecht, denn er wollte nicht aufgeben, es war extrem. Danach ging es mit verschiedenen Karatetechniken weiter und am Schluss folgte das Dehnprogramm. Die zweite Karate-Lektion verlief total gewohnt. Hauptthema waren die zwei ersten Katas, welche wir mehrmals durchliefen. Wir waren nur wenige, so konnte ich gut auf die einzelnen Bewegungen eingehen und korrigieren.

Krav-Maga-Lektion 1 mit dem Thema Block und fixieren startete pünktlich um 19.00 Uhr. Wie schon oft sah es anfangs nicht so aus als kämen viele ins Training. Doch eine Minute vor Beginn füllte sich der Raum zusehends. Ich bin mir fast sicher, dass es heute rekordmässig viele Teilnehmer hatte. Dies obwohl draussen schön Wetter war. Ebenfalls schön war, dass ich einen neuen Teilnehmer aus einer anderen Schule begrüssen durften der nun zu mir wechseln wird und weiter mit uns trainiert.

Zum Aufwärmen gab es eine Übung für die Reaktionssteigerung. Darauf folgte die Förderung der Geschicklichkeit und Schnelligkeit. Unter konditioneller Belastung musste jeder sich gegen einen „Schlagkissen-Überfall“ mit vorgegebener Technik verteidigen. Entweder musste man schnell aufstehen oder vorher 5 schnelle Liegestütze machen. Danach waren alle aufgewärmt und wir gingen zu den heutigen Techniken über. Speziell war, dass wir heute den Angriff blocken mussten und ohne zu kontern den Angreifer fixierten. Diese Kombination erforderte viel Konzentration, dem Block durfte man keine grosse Aufmerksamkeit schenken, vielmehr galt es sich auf die Knotenpunkte des Angreifers zu konzentrieren, also entweder das Handgelenk oder die Schulter… im Handgemenge musste man sich also „einzufädeln“ und einen Hebel ansetzen. Spannend war die Technik wo man sich gegen einen Schwinger abducken musste, den Arm wie eine Angel nach oben halten musste um den zweiten Schlagarm abzufangen, danach sofort einen Hebel ansetzte um den Takedown einzuleiten. Die Techniken kamen allgemein sehr gut an und die Stimmung stieg. Die T-Shirts waren total durchnässt und jeder übte mit vollem Elan. Trotz den vielen Schülern hatte es aber genügend Platz.  Alle steckten einander mit guter Laune an, wir hatten es am Mittwoch wirklich super zusammen!

In der zweiten Lektion gab es ebenfalls einen neuen Interessenten. Zuerst wollte er an einem Schnupperkurs teilnehmen, ich konnte ihn aber für ein Gratisprobetraining motivieren, weil es in den Einsteigerlektionen sehr ähnlich zu und her geht wie in einem Schnuppertraining. Hauptsächlich übte ich mit den Einsteigern den Y-Schritt. Das rationelle Ausweichen, dies mit verschiedenen Übungen. Gleichzeitig auszuweichen und zum Eigenschutz auch noch einen Tiefschlag zu platzieren war nicht für alle Teilnehmer einfach. Eben darum muss es immer wieder, wie ein Reflex, geübt werden. Die Einsteigerlektion war ebenfalls hervorragend besucht und die allgemeine Stimmung war sehr angenehm. Solche Abende liebe ich! Freue mich schon auf die nächste Woche!

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Selbstverteidigungs-Workshop „Pallas und Krav Maga“ – spannend!

Heute startete ich zusammen mit Annette den ersten gemeinsamen Selbstverteidigungskurs in Burgdorf. Unser Auftraggeber war das Team
der Velostation – Burgdorf.

Pallas und Krav Maga Selfprotect, grundsätzlich geht es in beiden Systemen um die Selbstverteidigung, jedoch gibt es markante Unterschiede. Der Schwerpunkt: Pallas = Gefahren erkennen, Grenzen setzen, Deeskalation. Der Schwerpunkt: Krav Maga Selfprotect = effiziente Techniken für den Nahkampf, wenn es zum Ernstfall kommen sollte.

Als hätten wir dies schon oft gemacht, konnten wir den Unterschied eindrucksvoll vermitteln. Die Zusammenarbeit mit Annette war professionell. Bestimmt werden wir noch weitere derartige Kurse anbieten! Gemäss dem Feedback der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurde das Konzept verstanden und kam sehr gut an. Annette erklärte die Wirkung der Körpersprache und machte passend dazu ein paar Übungen. Ich zeigte als Kontrast dazu passende Techniken. Leider kommt es heute oftmals unverhofft zu einem Handgemenge, und es ist enorm wichtig, den Erstangriff unbeschadet zu überstehen. Zum Teil gab es überraschte Blicke als ich Annette über den frisch polierten Turnhallenboden schleifte und fixierte. Die Vorführungen erreichten nicht bei allen denselben Eindruck… so geschah es, dass ein Teilnehmer welcher „es wissen wollte“, mich auf einmal anfiel. Relativ schonend hebelte ich ihn kurzerhand in die Knie, liess danach aber gleich los. Ich war erstaunt, denn er kam danach gleich noch einmal und wollte mich an den Armen festhalten, so musste ich ihn, vorsichtig wie ihr wisst (ihr kennt mich ja), mit einem Fingerhebel von seinem Vorhaben abhalten. Diesmal ging es ganz auf den Boden *auaächz*. Weitere Versuche blieben danach aus. Spannend, was den Leuten so in den Sinn kommt! Die Armbefreiungstechniken waren grundsätzlich sehr einfach, doch sieht es oft einfacher aus, bei der Ausführung zeigt sich dann immer die Schwierigkeit. Wir konnten wie meistens sehen, dass es an der ganzheitlichen Ausführung scheiterte. Es ist nicht einfach zu laufen und gleichzeitig die korrekte Armbewegung auszuführen. Selbstverständlich könnte man dieselbe Armbefreiungstechnik auch ohne Laufbewegung vermitteln, was jedoch in der Realität nie funktionieren würde. Es braucht also regelmässiges Training um den Ernstfall unbeschadet zu überstehen – exakt dies wollten wir vermitteln! Anschliessend gab es noch ein feines Apéro, dort konnten wir noch über die unterschiedlichen Meinungen diskutieren. Ich hörte auch immer wieder, dass über
meine beiden Hebeleinlagen geredet wurde. Die Testperson musste eingestehen, dass er keine Chance hatte. Der Informationskurs – „Pallas/Krav Maga“ hat mir sehr gut gefallen und ich freue mich, wenn es bald wieder weitere derartige Aufträge geben wird. Annette, merci, es war super!

Veröffentlicht unter Allgemeines, Auftritte, Sicherheitstipps, Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Wieder einmal an einem Sonntag Krav Maga trainiert

Sonntagstraining in der Krav Maga Schule. Draussen regnete und hagelte es… ein Grund mehr um Krav Maga zu trainieren. Ich staunte nicht schlecht, als auch noch meine Tochter auftauchte. Sarah kam zwar etwas später, aber sie kam und rein das zählt. Noch nie war das Sonntagstraining so gut besucht wie heute und wir konnten so richtig Gas geben. Das gemeinsame Lachen kam auch nicht zu kurz. Lustig, dass Sarah und Alex zusammen am Fahrkurs vom TCS waren.

Den Trainingsinhalt habe ich sehr abwechslungsreich gestaltet. Zu Beginn machten wir unsere Lockerungsübungen mit eingebautem Konditionsteil. Ich weiss, nicht alle hatten Freude daran. So an einem Sonntagmorgen den Puls hoch zu jagen ist für viele ungewohnt. Weiter ging es mit ein paar coolen Techniken am Bob. Ebenfalls übten wir mit unserem Wurfdummy das „Wurfrad“. Weiter ging es etwas gemütlicher, es gab zwei Hebeltechniken, beides Fingerhebel. Zum Schluss wiederholten wir die Schlagtechniken, welche wir anfangs an den Bobs trainierten, mit den Partnern. Dazu zogen wir unsere Schütze an und legten los.
Verschwitzt und äusserst zufrieden beendeten wir das Training um 11.30 Uhr. Es war toll, sehr schön war noch das kleine Präsent von Pascal, eine Schachtel Ragusa! Und schwups, schon waren sie gegessen, mein absoluter Lieblingsschoggi, herzlichen Dank! 🙂

Wie es so ist wenn es draussen regnet und Markus und ich Zeit haben, dann wird nachgedacht. Schon lange wollten wir einen Film zusammenschneiden um ihn dann auf der Titelseite laufen zu lassen, auch im Schaufenster…
So gingen wir spontan ins Geschäft um zu filmen, Sarina stellte sich ebenfalls spontan zur Verfügung, alles bestens. Kusi und Sarina,  vielen Dank für eure Geduld 🙂 Zuhause suchte und durchforschte ich ein paar Filmausschnitte welche ich im Lauf der Zeit aufgezeichnet hatte und bastelte daraus ein kleines Werbevideo. Es ist noch ganz ansprechend, oder was meint Ihr dazu?

Veröffentlicht unter Allgemeines, Trainingseindrücke, Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Krav Maga in Buchsi: wir werden auch in punkto Anatomie immer besser…

Fleissig wurde auch heute Abend Krav-Maga-Selfprotect geübt. In der Einsteigerlektion ging es hauptsächlich um drei wirkungsvolle Faustschlagtechniken, welche durch ihre Einfachheit reflexartig ausgeführt werden können. Diese baute ich bereits beim  Aufwärmen ein, währenddem alle über die Schlagkissen laufen mussten. Danach folgte eine weitere Übung, welche mir auch nachts einmal in den Sinn gekommen war: umfallen und sofortiges umdrehen, währenddem der Partner im „Krav-Maga-Schritt“ über einen hinwegläuft. Danach aufstehen und Wechsel der Rollen.

Danach ging es zu den Bobs, dort konnten alle richtig zuschlagen und die Technik realitätsnah ausüben. Wir starteten immer in der Interview-Stellung. Völlig
unerwartet musste ein einziger Schlag zielgenau ausgeführt werden, dieser sollte reflexartig, schnell und ganzheitlich zusammen mit dem Körper erfolgen. Alle drei
Faustschlagtechniken übten wir sehr intensiv und ausführlich über lange Zeit. Zur Auflockerung gab es dann noch eine spezielle „Krav-Peter-Technik“, die Antwort auf einen
Schwinger welcher mit der starken Hand ausgeführt wurde. „Haargel-Block“, volle Deckung, Konzentration auf den zweiten Arm des Gegners, Handgelenk mit lins fassen,
eindrehen und mit einem Fingerhebel zu Boden werfen. Diese Technik funktionierte schnell, war einfach und sah auch noch elegant aus.

Ganz am Schluss gab es noch eine kurze Entspannungsphase, gemütlich lagen wir
am Boden und alle folgten meinen Anweisungen, mussten die Fäuste unter das Rist
legen (Insider)… was für ein Gelächter! Es kann gut sein, dass ich zum Geburtstag ein Anatomie Buch geschenkt bekomme… 😉

In der Advanced-Lektion dehnten wir uns gleich weiter, viele absolvierten heute gleich beide Lektionen. Es gab heute Abend nur zwei Kampfkombinationstechniken. Die einte Technik beinhaltete zwei variable Beinhebel nach einem Sturz. Es ging darum sich nach einem Sturz optimal zu schützen und reflexartig zu reagieren. Ob das linke oder das rechte Bein des Angreifers zur Verfügung stand war egal. Je nachdem wie der Angreifer nach dem angebrachten Beinhebel gefallen war konnte die Schlusstechnik variiert werden. Zur  Auswahl stand ein Hebel oder ein Fussschlag.

Weiter übten wir die gleiche Box-Nahkampf-Technik wie schon letzte Woche:
Ablenkung der starken Hand des Angreifers mit gleichseitigem Hammerschlag ins Gesicht. Dann folgte ein Haken in die Rippen oder nochmals ins Gesicht, je nach Deckungsreaktion. Selbstverständlich zogen wir dazu unsere Schutzweste und Helme an. Und schon war dieser Abend auch wieder gelaufen. Es war warm und wir haben intensiv geschwitzt, aber so muss es sein.

Veröffentlicht unter Trainingseindrücke | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Heute lief es rund in der Krav-Maga-Schule

Zur ersten Kinder-Karate-Lektion rumpelte es unten in der Umkleidekabine. Es war unser Mike, der in einem Wutausbruch alle Stühle und die Wandabtrennung umgeworfen hatte… kaum zu glauben was so ein kleiner Mensch anrichten kann! Spannend, ich hatte alle Hände voll zu tun und war ganz froh, dass ich nun die Altersgruppe getrennt habe. In der Lektion selber ging es dann aber immer wie besser, wir übten die Karatestellungen, Lauf und Wendetechnik. Das Einsammeln der Pratzen (ein lustiges Spiel) hat allen, wie immer, viel Spass gemacht. In der darauffolgenden Karate-Lektion ging es mit mehr Disziplin um dieselben Punkte. Zusätzlich trainierten wir aber auch noch die erste Kata. Es sah schon mal ganz schön aus, der Weg ist klar, nun feilen wir künftig noch an den einzelnen Techniken.

Gleich anschliessend folgte die erste Krav-Maga-Basic/Advanced-Lektion. Total anders als sonst üblich habe ich heute das Aufwärmtraining gestaltet. So musste man sich gleich einen Partner suchen und seine Betatschungsversuche blockieren und das Umfeld beachten. Wir waren heute mehr als 20 Leute, die gleichzeitig blockierten und Liegestützen, Rumpfbeugen und Kniebeugen auf Kommando ausführten. Ein schneller Partnerwechsel kam auch noch erschwerend dazu. Ja, wer mich kennt der weiss es, diese Übung kam mir wieder einmal während der Nacht in den Sinn. Es hat jedenfalls wunderbar funktioniert, alle waren voll dabei und wir schwitzten uns den Speck vom Leib.

An den Bobs ging es dann mit ganz speziellen Schlagkombinationen weiter. Alles von mir eigens entwickelte Kombinationen. Auch hier gaben alle Vollgas, es gab leider auch
leider leichte Verstauchungen. Starkes Zuschlagen erfordert eben auch starke
Armgelenke. Je schwächer die Armgelenke sind umso genauer muss der Schlag
auftreffen. Alle Kombinationen starteten wir aus der Überraschungsposition, nicht in der Kampfstellung, was durchaus realistisch ist. Auf der Strasse wird wohl selten vorher die Kampfstellung eingenommen, fies und überraschend wird zugeschlagen. So ging es mir darum, dass wir uns bewusst werden, dass man in so einem solchen Fall sofort von Null auf Hundert beschleunigen muss. Mir war schon klar, dass die gezeigten Techniken sehr hart und brutal waren, aber je kürzer die Auseinandersetzung desto grösser die Chance unbeschadet davon zu kommen. Zum Ausklang gab es dann noch eine Kickkombination mit Kissen, da konnten alle nochmals so richtig Gas geben. Die Lektion war, wie immer, extrem schnell vorbei. Speziell war, dass zwei von uns danach gleich zum Pizzaessen gingen und ich durfte weiter trainieren. Wo bleibt hier die Gerechtigkeit? Sie taten mir so leid, lieber Krav-Maga trainieren, statt Pizza essen müssen 🙂

In der zweiten Lektion ging es dann um die Schulung der Laufreflexe, wenn man von hinten aggressiv gestossen wird. Es galt, sofort aus der Linie zu verlassen, im Y-System zu gehen, sich auf das rechte, starke Bein abzustützen und sich damit aufzufangen und die Deckung hoch zu nehmen. Hier zeigte ich dann verschiedene Takedownmöglichkeiten. Auch in dieser Lektion wurde mit voller Konzentration gearbeitet. Wie ich beobachten konnte hatte auch unser neuer Schüler Gefallen gefunden und wird weiterhin bei uns trainieren.

Zuschauer hatten wir ebenfalls, ein alter Karate-Freund (Schwarzgurt) hat sein Versprechen eingelöst und schaute sich mal an was wir da so machen. Ich glaube es hat ihm gefallen, mal schauen ob er auf einmal auch bei uns auf der Matte steht.

Veröffentlicht unter Trainingseindrücke | Hinterlasse einen Kommentar

Die Krav Maga Selfprotect Association Switzerland erfüllt den Sicherheitsauftrag an der Karate Europameisterschaft mit Bravour

Vom 06. bis 08. Mai fand in der Kolping Arena in Kloten/ZH die Elite-Karate Europameisterschaft 2011 statt. Da es sich dabei um einen Grossanlass mit vielen Besuchern und Athleten handelte musste natürlich sichergestellt werden, dass alles in geordneten Bahnen und möglichst ohne Zwischenfälle abläuft. Die Krav Maga Self Protect Association Switzerland (KMS) wurde vom EM-Organisationskomitee mit dem Sicherheitsauftrag betraut – eine grossartige Gelegenheit und Chance als Gesamtteam mit Schülern aus mehreren KMS-Trainingscenter zusammenzuarbeiten und die Schweiz diesbezüglich würdig zu vertreten.

Gleich mehrere Teilnehmer der Krav-Maga-Schule-Herzogenbuchsee haben sich für diesen unentgeltlichen Einsatz in Kloten gemeldet, vorbildlich! Um sich optimal vorzubereiten wurde im Vorfeld vom Chefausbilder Giuseppe Puglisi in Liestal ein kostenloser Sicherheitskurs durchgeführt. Und zur Repetition und Verinnerlichung habe ich die dort gelernten Hebel- und Abführtechniken immer wieder in meinen Trainingseinheiten eingebaut.

An allen 3 Tagen besammelte sich das jeweilige Sicherheitsdispositiv bereits um 07:00 Uhr im Schluefweg-Zentrum, um die Arbeit aufzunehmen. Nach dem Ausrüsten mit der neuen Kleidung und den Funkgeräten wurde die Gruppe von Marco Schnyder durch die Katakomben der Eishalle geführt. Nicht unbedingt einfach, sich auf Anhieb darin zurecht zu finden! Deshalb musste man schon früh am Morgen den Kopf bei der Sache haben. Nebst der Zutrittskontrolle zur Halle sowie zu diversen Sektoren galt es unter anderem auch, die VVIP-Lounch zu überwachen, Platzanweisungen vorzunehmen und diese durchzusetzen und den Informationsstand von Krav Maga Self Protect Schweiz zu betreuen. Zudem nutzte ich jede Gelegenheit um ein paar Fotos zu schiessen (deshalb Slideshow am Schluss nicht verpassen)!

Am Freitag stand neben der Eröffnungszeremonie und diversen Kämpfen auch ein Besuch von Bundesrat Ueli Maurer auf dem Programm, welcher ohne Zwischenfälle verlaufen ist. Besonders erfreulich aus Schweizer Sicht war der Europameistertitel für Fanny Clavien in der Kategorie Kumite der Damen bis 68 kg! Der Samstag war geprägt von vielen Besuchern und einem weiteren Europameistertitel: Diana Schwab setzte sich in der Kategorie Kumite Damen bis 61 kg gegen ihre Konkurrentinnen durch! An dieser Stelle herzliche Gratulation an unsere neuen Europameisterinnen!

Die Mannschafts-Kämpfe, bei denen die Emotionen noch einmal so richtig geschürt wurden und von unseren Leuten noch einmal volle Aufmerksamkeit erforderten, fanden am Sonntag statt. Ende dieses  Anlasses bildete die anschliessende Schlusszeremonie.

Die drei Tage waren für alle Beteiligten zwar anstrengend aber eine gute und lehrreiche Erfahrung sowie ein hoffentlich unvergessliches Erlebnis! Alles hat bestens geklappt, obwohl sich die meisten Teilnehmer vorher noch nicht kannten, geschweige denn je miteinander gearbeitet hatten. An dieser Stelle meinen herzlichen Dank an alle die sich für diesen Auftrag gemeldet haben! Ihr habt einen Superjob gemacht und ich bin sicher, dass wir die Krav-Maga-Schule Herzogenbuchsee würdig vertreten haben!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar