Trainings-Memo vom 12. November 18 in Zürich

Immer wieder montags… Immer wieder toll, dass jeden Montag so viele „KravFans“ in Zürich trainieren möchten! Ich erinnere mich noch an früher, wie das damals bei mir so war. Der Montag war für mich nicht mein Motivationstag. Aber die Zürcher ticken anders, sind diszipliniert und motiviert und super fleissig. Zwischenzeitlich haben wir die Garderobe etwas erweitert und nutzen den Eingangsbereich und das Fitnessgerät als Kleiderständer. Wir ziehen uns also vor der Garderobe um. Krav Maga beginnt bereits beim Umziehen, du musst dein Umfeld im Auge behalten, dich auf deine Sachen konzentrieren, damit am Schluss nichts liegen bleibt. 🙂

Das Trainingsthema war Boxen, die korrekte Boxhaltung und Deckung. Schwaches Bein vorne, die fordere Schulter etwas tiefer und die Führungsfaust Richtung des Gegners halten und auf zwei Schienen stehen, Bauch leicht seitlich eingedreht. Wenn du dich so aufstellst, dann weiss der Angreifer, dass er nun kein Opfer vor sich hat, sondern jemand der bereit ist um zu kämpfen, sollte er angreifen wollen. Vielleicht gelingt es dir damit den Kampf zu verhindern, damit wäre das Ziel erreicht.
Beim Aufwärmen war das Ziel, zentrierte Boxschläge auf die Pratzen zu platzieren und jemand hatte die Aufgabe, dieses Vorhaben zu stören. Ganz schön anstrengend, aber es machte Spass. Mit dieser Übung trainierten wir die Kampfübersicht zu bewahren und das Reaktionsvermögen. 

In der zweiten Lektion ging es um Kombinationen: Jab, Cross hoch und Uppercut in den Bauch. Jab hoch, Cross Bauch, Jab und Cross hoch. Front-Kick stark, Roundhouse-Kick schwach, Front-Kick schwach, Knie-Stoss stark. Diese vier Kombinationen wurden nummeriert. Als Test nannte ich nur noch die Zahl und die Teilnehmerinnen mussten dann die passende Kombination schlagen. In dieser Lektion waren die Frauen in der Überzahl und das Boxen kam sehr gut an. Ebenfalls wiederholten wir die Messerbedrohungsabwehr. Der Angreifer hielt dir das Messer an den Hals und du musstest dich so schnell wie möglich aus dieser Situation befreien. Als Drill galt es dann die vier unterschiedlichen Kombinationen mehrfach zu wiederholen und auf mein Kommando wechselten wir dann zur Messerbedrohung. Das Ziel war, mit der Schlagkombination den konditionellen Teil zu fördern und trotz grosser Anstrengung die Konzentration zu bewahren. Die Gruppe war gegen Lektionsende sichtlich erschöpft aber glücklich. Und dann, ja was kam dann? Unsere so beliebte Entspannungsübung, mit der ich die Sichtweise der Dinge bewusst machen möchte. „Es ist immer so wie du darüber denkst“. Lerne also deine Gedanken zu kontrollieren!

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Spezialkurs für die Frau in Zürich 11.11.18

An diesem Sonntag fanden gleichzeitig zwei Kurse der Krav Maga Schule statt. Ein Event-Kurs leitete Alex, mein Stellvertreter, in Herzogenbuchsee und ich leitete den Spezialkurs für die Frau in Zürich. Wie üblich sind die Teilnehmerinnen zu Beginn kritisch. Innert kurzer Zeit konnte ich aber die Begeisterung spüren. Die Frauen waren sehr interessiert und die drei Stunden vergingen sehr schnell. Am meisten Eindruck machte der kleine Stick, die Verteidigung mit Hilfsmittel.
Dass die Verteidigung mit einem kleinem Holzstab dermassen effizient sein kann, überraschte total. Auch die Verteidigung am Boden beeindruckte alle Teilnehmerinnen und machte ihnen Mut. Die beigebrachten Schlagtechniken wurden sehr gut umgesetzt. Nun mussten sie nur noch in der strategisch passenden Reihenfolge angewendet werden. Dazu zeigte ich ein paar Situationen. Danach war es klarer.
Wie man z.B. einen starken Hammerschlag üben kann, zeigte ich in Kombination mit der Körperverschiebung.
Immer wieder machte ich darauf aufmerksam, dass es wichtig sei, mit vollem Körpereinsatz den Schlag zu machen.

Am Schluss übten wir noch ein Rollenspiel in dem ich mit Schutzausrüstung den Angreifer spielte. Selbstverständlich war dieser Part freiwillig. Zum Teil musste ich recht harte Schläge aushalten, reagierte aber erst, wenn ein körperlicher Schwachpunkt wie z.B. die Nase getroffen wurde. Ebenfalls beendete ich die Attacke nach einem Treffer zwischen die Beine.  Das Feedback am Schluss war sehr positiv und ich wurde darin bestärkt, dass ich weiterhin derartige Kurse anbieten soll. Niemand hatte sich verletzt, alles verlief wie geplant und es würde mich sehr freuen, wenn die Teilnehmerinnen nun irgendwo weiter trainieren würden. Nicht alle waren aus der Region, aber vielleicht konnte ich sie dazu motivieren.

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Alex Baumann lieferte den Frauen vom Korbball-Verein einen sauber strukturierten Eventkurs und verschaffte den Interessentinnen damit einen super Einblick in das Krav Maga Self Protect System.  Es ging um Befreiungstechniken und das Abwehren von Würgegriffen. Ebenfalls übten alle ein paar Elemente aus dem Bodenkampf. Sichtlich hatten die Frauen grossen Spass und ich bekam ein paar Tage später ein sehr gutes Feedback.  Für das Vertrauen und den Auftrag möchte ich mich hiermit bei Nina ganz herzlich bedanken!

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Advanced – Training Prüfung in Zürich

Am 10. November 18 reservierte ich das Dojo in Zürich für ein paar erfahrene Krav Maga Schule Mitglieder, die eine Prüfung ablegen wollten. Weitere Teilnehmer/innen nutzten diese Gelegenheit um zusätzliche Advanced – Techniken und Trainingsarten kennen zu lernen. Es war richtig toll, denn wir hatten genügend Zeit, uns einmal um die Details im Advanced-Bereich zu kümmern. Endlich einmal ein paar unbeliebte Techniken, die im Prüfungsprogramm stehen, üben. Eine dieser unbeliebten Prüfungstechniken ist diese Bodenkampf – Technik. Wenn du dir den Clip (Unbeliebt) anschaust, dann wirst du uns bestimmt verstehen.

Weiter ging es dann mit diversen kniffligen Techniken, die viel Geschick erforderten. Da war zum Beispiel der Scheren-Block bei einer Stockabewehr und Pistolenbedrohung mit der linken Hand. Mit einer speziellen Übung, einer Pistolenbedrohung mit der rechten Hand nach der Pistole zu greifen, einem Handwechsel und mit einem Bein-Feger erforderte eine gute Koordination. Mit dieser Übung konnte ich erkennen, wie weit der Schüler ist.

Mehr Zeit blieb mir nicht um Aufzeichnungen zu machen. Ein paar Eindrücke konnte ich aber doch noch einfangen. Zum Schluss waren wir uns einig, dass wir uns bald wieder einmal treffen möchten, um auf diese Weise zu trainieren. Es hat richtig Spass gemacht, an dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass ich euch sehr gerne trainiere, ihr seid eine coole Truppe!

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Trainings-Memo vom 09. November 18 in Zürich

In Zürich trafen wir uns wieder einmal an einem Freitagabend zu einem weiteren Krav Maga Training. Mit dabei waren zwei Neuinteressenten. Beide hatten bereits Kampfsporterfahrung, deshalb durften sie  spontan mitmachen. Wir trainierten Boxschläge und Kicks, perfektionierten den Bewegungsablauf, um damit die Schnelligkeit zu verbessern. Bei den Kicks ging es darum, einen Angreifer zu stoppen um danach einen Takedown einzuleiten. Mit zwei wirkungsvollen Methoden trainierte ich meine Schüler, wie man stark kicken kann.
Damit das Knie hoch genug und das Unterbein wieder zurückgezogen wurde, platzierte ich am Boden jemanden, der in der Liegestütze-Position verharren musste. Über ihn musste man dann auf das Kissen des dritten Trainingspartners kicken. Weil man denjenigen am Boden nicht mit dem Fuss treffen wollte, waren die Bemühungen sehr gross, die Ausführung wie verlangt zu machen. Warum man das Bein nach dem Kick so schnell wie möglich zurückziehen sollte, zeigte ich mit verschiedenen Beispielen. Einmal zu langsame Ausführung und einmal mit einer schnellen Ausführung. Die Teilnehmer/innen konnten sehen, dass die zweite Variante die bessere war, man danach noch stabil stehenbleiben konnte.

Ebenfalls zeigte ich, wie man einen Angreifer mit den Armen von sich fernhalten, also stoppen kann. Wenn man den Arm diagonal (Brustbein, Schlüsselbein) positionierte, wurde es für den Angreifer schwieriger näher zu kommen. Nachdem wir verschiedene Stopptechniken trainierten, ging es dann auf den Boden. Dort musste man die Würgegriffbefreiungstechnick, welche wir schon länger trainieren, wiederholen. Anschliessend gestaltete ich aus all diesen Techniken ein Szenario. Angreifer kam frontal, musste mit der diagonal gehaltenen Unterarm-Technik gestoppt werden, wurde dann noch mit einem Frontkick ausgeschaltet. Dann kam noch ein zweiter Angreifer von der Seite. Dieser musste mit einem gezielten Side-Kick gestoppt werden, dabei sind wir dann seitlich umgefallen und er kam und würgte dich am Hals. Davon musste man sich befreien und dann schnell aufstehen und die Flucht ergreifen. Selbstverständlich zeigte ich auch noch kurz, wie man schnellstmöglich aufsteht. Danach arbeiteten wir in Gruppen und jeder bekam immer nur eine Chance, dieses Szenario so perfekt wie möglich abzuarbeiten. So ging es dann pausenlos bis zum Schluss. Kein T-Shirt blieb trocken. Wir hatten uns das bevorstehende Wochenende aber sowieso verdient. Wieder einmal ist ein cooles Freitagabendtraining vorbei und wieder war es speziell cool. In Zürich ist es schon eine grosse Leistung, wenn man am Freitagabend vor dem Ausgang zuerst ins Training geht. Das schaffen nur Siegertypen 😊

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Trainings-Memo vom 08. November 18 in Bern

Der Donnerstagabend war in Bern recht gut besucht und es ging um das Boxfeeling. Wir trainierten Schlagtechniken in der Rückwärtsbewegung und Vorwärtsbewegung und das Blocken nach innen mit dem Unterarm. Ich zeigte, wie man diesen Unterarmblock maximal nutzen kann, wie schnell aus der Block-Schutzbewegung ein Boxschlag entstehen kann. Den damit verbundenen Zeitgewinn nutzen wir dann für die Kontertechnik. Der Angriff wurde definiert und blieb immer gleich. Die Kontertechniken waren unterschiedlich, aber immer mit demselben Ziel, dass man am Schluss hinter dem Angreifer steht. Die Ausführung des Unterarmblocks nach innen ist nicht so einfach. Viele haben den Schlag nicht abgeleitet, sondern nach unten geschoben, was die Deckung verschlechterte.
So kam jeder der Teilnehmer/innen für kurze Zeit zu mir und ich zeigte die Ausführung 1:1. Die Wiederholungen auf Kommando waren schweisstreibend und zur Belohnung gab es dann ein «Box-Kick-Handschuh-Sparring». Immer wieder cool! Alle waren mit voller Begeisterung dabei.

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In der anschliessenden Advanced-Lektion musste jemand in der Mitte stehen und wurde aus verschiedenen Richtungen angegriffen. Es zeigte sich, dass bei einigen Teilnehmer/innen die Ideen ausgingen. Statt zu handeln wurde zu lange überlegt. Ich merkte mir ein paar Situationen und zeigte danach mögliche Kontertechniken auf die unterschiedlichen Attacken. In etwa so hätte man reagieren können. Siehe Clip, den wir am Dienstagabend gemacht haben! In der Advanced – Lektion übten wir die Wurftechnik.

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Trainings-Memo 07. November 18 in Herzogenbuchsee

Zum Aufwärmen verwendeten wir unterschiedliche Laufbewegungen in Verbindung mit Kick-Kombinationen. Ebenfalls dabei war der Back-Kick auf Kniehöhe. Ein gezielter Back-Kick auf das Knie des Verfolgers kann die Auseinandersetzung durchaus positiv beeinflussen.
Ebenfalls  integrierte ich im Aufwärmteil eine Geschicklichkeitsübung mit den Pistolen. Du wurdest immer wieder von einem anderen Winkel aus bedroht und musstest so schnell wie möglich nach der Pistole greifen. Die Teilnehmer/innen konnten damit eine wichtige Erfahrung machen. Die Schnelligkeit steigert sich, wenn man vor der Aktion nicht zuerst den Blick auf die Pistole richtet, sondern einfach zuerst mit der Hand startet und bis sie am Ziel ist, ist man dann mit dem Focus auch dort.

Im Hauptteil ging es dann um die Wiederholung der Bodenkampftechniken. Der Angreifer kam von der Seite und würgte dich, konnte dann je nachdem seinen rechten oder seinen linken Arm wegziehen. Situativ galt es dann zu reagieren. Beide Kontertechniken vermochten den Angreifer komplett zu fixieren.

Die Zeit verging im Fluge, ich hatte alle Hände voll zu tun und musste vielerorts noch einmal aufzeigen, wie die Technik funktioniert. Immer gut, denn so habe ich auch gleich trainiert :-). Um den Block und den Beinhebel anzubringen, müsste man im Ernstfall den Fuss kurz an den Kopf des Angreifers schlagen. Der Angreifer würde dadurch geschwächt und du kannst mit dem Bein den Hebel einfädeln. Nicht vergessen, das funktioniert nur, wenn du mindestens ein Handgelenk festhalten kannst!!

Für den Übergang Lektion-Ende in die zweite Lektion nutzte ich das „Handschuhkickboxsparring“. Diejenigen die fertig waren, konnten sich damit noch etwas austoben und diejenigen, die für die zweite Lektion gekommen sind, konnten sich gleich aufwärmen. Das „Handschuhboxsparring“ eignet sich optimal, um das Distanzgefühl und das Reaktionsvermögen zu trainieren.

In der zweiten Lektion ging es dann um die ganzheitliche Drehbewegung in Verbindung eines Hammerschlages in den Genitalbereich. Wir gingen davon aus, dass uns jemand hinterlistig überwältigen wollte. Wir konterten mit einem Tiefschlag und mit unterschiedlichen Folgetechniken: Z.B. einem Kniestoss und Ellenbogenschlag ins Genick oder mit einem Box in das gegnerische Gesicht und danach ein Kniestoss. Sollte der Angreifer dann noch etwas weiter weg sein, dann verwendeten wir einen Frontkick, statt einem Kniestoss. Dann noch die Variante mit dem Kniestoss und einem anschliessendem Frontkick.
Ein kleiner Drill mit den grossen Schlagkissen und die Schlussentspannung bildeten dann das Trainingsende. Total müde ging ich erst mal entspannt duschen, denn am Nachmittag leitete ich bereits einen anspruchvollen Eventkurs « Mehr Sicherheit im Berufsalltag». Für die übliche Büroarbeit danach konnte ich mich nicht mehr aufraffen. Deshalb auch mein verspäterer Blogbeitrag.

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Trainings-Memo 06. November 2018 in Bern

Beim Aufwärmen übten wir unterschiedliche Schlagkombinationen. Darin enthalten waren die üblichen Boxschläge und alle Kicks. Es ist mir ein grosses Anliegen, dass meine Schüler auch das Boxen und das Kicken beherrschen! Aus diesem Grund integriere ich die Schlagtechniken im Aufwärmteil.

Dann ging es weiter mit der Wiederholung aller Bodenkampftechniken, welche wir in den letzten zwei Wochen trainiert haben. Leider waren nicht alle dabei. Einfach schade, aber wir werden diese Techniken bestimmt bald wiederholen. Die Techniken waren: Angreifer befindet sich in der Mount Position auf dir und will dich mit seinen Fäusten schlagen. Wir gingen davon aus, dass wir seine Handgelenke fixieren können und für kurze Zeit ging es dann auch recht gut. Die Arme gestreckt, die Handgelenke des Angreifers fest im Griff, ging es dann in die Brücke um den Angreifer abzuwerfen.

Mit der Zeit waren es dann genügend Bodenkampfwiederholungen und ich wollte noch ein paar Sachen im Stehen trainieren. So machten wir einen Drill mit der „Schlagkombinations-Strasse“, siehe Videoclip weiter unten. Ganz am Schluss dann noch zur Belohnung das Handschuh-Sparring. Und auch noch unsere „Entspannungsübung“.

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