Trainings-Memo 15. November 18 in Bern

Wie bereits per Rundmail informiert, starteten wir heute Abend in Bern mit der ersten Grundlagen-Lektion.
Während fünf Wochen wird dies so bleiben. Mit dabei waren Einsteigerinnen, welche mit dem Starterkurs begonnen haben. Wir kümmerten uns erst einmal um das Fundament, um den stabilen und festen Stand. Zwischendurch stärkten wir unsere Rumpfmuskulatur. Wie immer gestalte ich solche anstrengenden Übungen spannend, damit auch alle schön mitmachen. Wie ihr wisst, bringe ich euch in Höchstform, ohne dass ihr es bemerkt; oder sagen wir einmal fast.

In Verbindung mit der Ausweichbewegung übten wir den festen Stand. Mit einer guten Stabilität kannst du deinen Angreifer beeindrucken und je nachdem wie gut du die Körpersprache beherrscht, wird er von dir absehen. Bekanntlich suchen Täter Opfer und keine Gegner.
Die Übungsaufgabe bestand darin, dass dein Trainingspartner exakt dort hinstehen musste, wo du gerade gestanden bist. Deine ganzheitliche Körperverschiebung musste in einem 30° Winkel nach hinten oder auch nach vorne geschehen. Indem  der Trainingspartner unbeirrt dorthin stand wo du warst, wurdest du dazu gezwungen, bei der Ausweichbewegung beide Füsse zu verstellen. Bei den Anfängern ist es in der Regel immer so, dass sie nur mit einem Bein ausweichen und das andere stehen lassen, dadurch eine kampfuntaugliche Position einnehmen.
Nun ging es zur Körperverschiebung Nr. 3: Recht lange, mit vielen Wiederholungen übten wir das Auszuweichen über Kreuz. Wenn jemand dich von hinten attackierte musste man sofort mit dem Kreuzschritt die Bereitschaftsposition einnehmen. Ich erwähnte wie wichtig es sei, dass man die Hände schnell nach oben nehmen sollte und dabei die Schultern fest gegen den Kopf drückt. Das gezeigte Beispiel beeindruckte alle, auffällig hilflos schien derjenige den ich erwischte,
denn er liess seine Arme unten und meinte, er sei in der Bereitschaftsposition. Eben nicht! Aber bestimmt wird er es jetzt nicht mehr vergessen.

Schläge mit der offenen Hand übten wir dann im Stehen. Ohne dabei zu laufen, sondern nur mit der Hüftdrehung musste man es schaffen, einen starken Schlag hinzubekommen. Nach einer Weile klappte es dann nicht schlecht. Danach gingen wir dann zur Lauftechnik, stiegen für jeden Schritt mit dem vorderen Bein über eine Pratze. Der hintere Fuss musste dann dort platziert werden, wo vorher der vordere Fuss stand. Mit der gezeigten Lehrmethode funktionierte es recht schnell. Weiter ging es dann, die Schlagbewegung mit der offenen Hand und der Laufbewegung zu koordinieren. Sogar einen 60 Sek. Drill konnte ich einbauen, doch unser Thierry fehlte. Wir haben für ihn extra einen Clip aufgenommen und ihn dann per WhatsApp gegrüsst.
Die Kropf-Entspannungsübung musste ich den Neulingen zuerst erklären. Wer versteht schon, was ich unter Entspannung verstehe? Jedenfalls waren es einige, die nicht durchgehalten haben. Das sollte sich aber in den nächsten Wochen wieder bessern!

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Trainings-Memo 14. November 18 in Herzogenbuchsee

Block und Konter Übungen. Zuerst übten wir ein paar Boxkombinationen. Mit Schutzausrüstung trainierten wir dann, auf die eingeübten Angriffskombinationen zu kontern. Eine Kombination davon war: Jap, Jap und Hook stark. Siehe die  Momentaufnahme weiter unten! Beim ersten Jab traf uns der Angreifer mitten ins Gesicht. Dank der Ausweichbewegung konnte die Schlagstärke abgeschwächt werden und so wurde es möglich, den Cross mittels Wasserradblock zu blocken und mit einem Kniestoss zu kontern.  Es waren dann total drei derartige Szenarien.  Als Drill mussten dann die Schüler verschiedene Fitnessübungen absolvieren und auf mein Kommando dann das verlangte Szenario durchmachen. In dieser Lektion konnte man erfahren, wie schnell man in der Halbdistanz getroffen wird. Wie schnell der Angreifer im Nahbereich steht und welche Kontertechnik sich am besten eignet. Zum Schluss gab es die bekannte Entspannungsübung. Alles musste schnell gehen, denn die zweite Gruppe wartete schon. 

Die zweite Lektion startete mit drei Minuten Verspätung. Den Einstieg machten wir mit Handschuhboxen. Als Kraftübung, verbunden mit der Laufschule, haben wir den Trainingspartner im ganzen Trainingsraum herum gestossen. Wichtig bei der Kraftübung war, dass das starke Bein hinten blieb, von dort die Schubkraft kam. Weiter musste beachtet werden, dass beim Vorwärtsschritt immer zuerst das vordere Bein angehoben wurde, um den nächsten Schritt zu machen. Mit dieser Übung lernt man, wie man während der Laufbewegung  einen anhaltenden Druck beibehalten kann. Das Gleiche galt bei der nächsten Übung, bei der man den Trainingspartner doppelhändig am Arm ziehen musste. Der Trainingspartner versuchte so gut wie möglich entgegen zu halten. Diese Übungen brauchten viel Kraft und eine grosse Portion Kondition. Auf diese Weise brachten wir unsere Muskulatur auf Betriebstemperatur.
Nun ging es zu den Krav Maga Techniken. Wir übten den doppelhändigen Block mit den Pratzen. Anschliessend trainierten wir verschiedene Angriffe, bei denen wir dann den Doppelblock für den Gegenangriff nutzten. Wie gewohnt ging es dann noch kurz in die Entspannungsübung. Und dann ging es ab nachhause, ab ins Bett. Gute Nacht. 

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Trainings-Memo 13. November 18 in Solothurn über den Mittag

Sehr knapp kam ich mit meinem Wohnwagen zurück aus Zürich. Bekanntlich bleibe ich in Zürich, wenn ich dort über das Wochenende Aufträge habe und übernachte jeweils auf dem dortigen Campingplatz. Es hatte einen grossen Stau und deshalb wurde es zeitlich knapp, so geschehen an diesem Dienstagmorgen. Den Wohnwagen rasch abgekoppelt, abgestützt und sofort die Krav Maga Klamotten angezogen. Dann ging es ab nach Solothurn ins Mittagstraining. Das Thema war Boxen. Vorbereitungs-Schläge und einen finalen Schlag. Wir übten eine Angriffs-Situation, bei der wir dann mit einer Boxkombination konterten. Umgekehrt gestalteten wir mit derselben Kombination eine mögliche Block-Kontervariante. Könnte ja sein, dass uns jemand mit Jab, Jab und einem Hakenschlag angreifen will. Die Zeit verging extrem schnell. Wie immer über den Mittag hatten alle grossen Spass und waren voller Motivation dabei. Mir ging es ebenfalls so, denn es freut mich immer speziell, wenn ich die Fortschritte sehe, die meine Schüler machen. Nur ganz kurz konnte ich einen Moment einfangen, siehe Video Clip.

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Trainings-Memo 20. November 18 in Solothurn

Boxen und Block und Konterübungen standen auf dem Programm. Hinstehen wie ein Boxer und aussehen wie man bereit wäre um zu kämpfen war auch in Solothurn über den Mittag mein Schwerpunkt. Zum Ausdruck bringen, dass du bereit bist aufs Ganze zu gehen, dich so teuer wie möglich zu verkaufen. Dazu brauchst lernen dich wie ein Kämpfer aufzustellen. 
Damit man ein gutes Distanzgefühl bekommt ist es wichtig mit unterschiedlichen Methoden zu trainieren. Es braucht eine gewisse Schnelligkeit um in der Halbdistanz zu blocken, dazu braucht es eine schnelle Drehbewegung, die „kropfsische Schraubbewegung“. Mit dem Schlussdrill galt es sich nach der Flucht distanzmässig passend aufstellen und die Unterarm-Block-Übung auszuführen. Ich schaffte es kurz ein paar Szenen einzufangen und habe sie in einem Clip zusammengestellt. Siehe Youtube unter Unterarmblock. 

Die Teilnehmer/innen haben es sehr gut gemacht und ich habe grosse Achtung vor dieser Leistung. Es braucht so einiges an Disziplin um sich regelmässig ein Zeitfenster offen zu halten um über den Mittag trainieren zu können. 

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Trainings-Memo vom 12. November 18 in Zürich

Immer wieder montags… Immer wieder toll, dass jeden Montag so viele „KravFans“ in Zürich trainieren möchten! Ich erinnere mich noch an früher, wie das damals bei mir so war. Der Montag war für mich nicht mein Motivationstag. Aber die Zürcher ticken anders, sind diszipliniert und motiviert und super fleissig. Zwischenzeitlich haben wir die Garderobe etwas erweitert und nutzen den Eingangsbereich und das Fitnessgerät als Kleiderständer. Wir ziehen uns also vor der Garderobe um. Krav Maga beginnt bereits beim Umziehen, du musst dein Umfeld im Auge behalten, dich auf deine Sachen konzentrieren, damit am Schluss nichts liegen bleibt. 🙂

Das Trainingsthema war Boxen, die korrekte Boxhaltung und Deckung. Schwaches Bein vorne, die fordere Schulter etwas tiefer und die Führungsfaust Richtung des Gegners halten und auf zwei Schienen stehen, Bauch leicht seitlich eingedreht. Wenn du dich so aufstellst, dann weiss der Angreifer, dass er nun kein Opfer vor sich hat, sondern jemand der bereit ist um zu kämpfen, sollte er angreifen wollen. Vielleicht gelingt es dir damit den Kampf zu verhindern, damit wäre das Ziel erreicht.
Beim Aufwärmen war das Ziel, zentrierte Boxschläge auf die Pratzen zu platzieren und jemand hatte die Aufgabe, dieses Vorhaben zu stören. Ganz schön anstrengend, aber es machte Spass. Mit dieser Übung trainierten wir die Kampfübersicht zu bewahren und das Reaktionsvermögen. 

In der zweiten Lektion ging es um Kombinationen: Jab, Cross hoch und Uppercut in den Bauch. Jab hoch, Cross Bauch, Jab und Cross hoch. Front-Kick stark, Roundhouse-Kick schwach, Front-Kick schwach, Knie-Stoss stark. Diese vier Kombinationen wurden nummeriert. Als Test nannte ich nur noch die Zahl und die Teilnehmerinnen mussten dann die passende Kombination schlagen. In dieser Lektion waren die Frauen in der Überzahl und das Boxen kam sehr gut an. Ebenfalls wiederholten wir die Messerbedrohungsabwehr. Der Angreifer hielt dir das Messer an den Hals und du musstest dich so schnell wie möglich aus dieser Situation befreien. Als Drill galt es dann die vier unterschiedlichen Kombinationen mehrfach zu wiederholen und auf mein Kommando wechselten wir dann zur Messerbedrohung. Das Ziel war, mit der Schlagkombination den konditionellen Teil zu fördern und trotz grosser Anstrengung die Konzentration zu bewahren. Die Gruppe war gegen Lektionsende sichtlich erschöpft aber glücklich. Und dann, ja was kam dann? Unsere so beliebte Entspannungsübung, mit der ich die Sichtweise der Dinge bewusst machen möchte. „Es ist immer so wie du darüber denkst“. Lerne also deine Gedanken zu kontrollieren!

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Spezialkurs für die Frau in Zürich 11.11.18

An diesem Sonntag fanden gleichzeitig zwei Kurse der Krav Maga Schule statt. Ein Event-Kurs leitete Alex, mein Stellvertreter, in Herzogenbuchsee und ich leitete den Spezialkurs für die Frau in Zürich. Wie üblich sind die Teilnehmerinnen zu Beginn kritisch. Innert kurzer Zeit konnte ich aber die Begeisterung spüren. Die Frauen waren sehr interessiert und die drei Stunden vergingen sehr schnell. Am meisten Eindruck machte der kleine Stick, die Verteidigung mit Hilfsmittel.
Dass die Verteidigung mit einem kleinem Holzstab dermassen effizient sein kann, überraschte total. Auch die Verteidigung am Boden beeindruckte alle Teilnehmerinnen und machte ihnen Mut. Die beigebrachten Schlagtechniken wurden sehr gut umgesetzt. Nun mussten sie nur noch in der strategisch passenden Reihenfolge angewendet werden. Dazu zeigte ich ein paar Situationen. Danach war es klarer.
Wie man z.B. einen starken Hammerschlag üben kann, zeigte ich in Kombination mit der Körperverschiebung.
Immer wieder machte ich darauf aufmerksam, dass es wichtig sei, mit vollem Körpereinsatz den Schlag zu machen.

Am Schluss übten wir noch ein Rollenspiel in dem ich mit Schutzausrüstung den Angreifer spielte. Selbstverständlich war dieser Part freiwillig. Zum Teil musste ich recht harte Schläge aushalten, reagierte aber erst, wenn ein körperlicher Schwachpunkt wie z.B. die Nase getroffen wurde. Ebenfalls beendete ich die Attacke nach einem Treffer zwischen die Beine.  Das Feedback am Schluss war sehr positiv und ich wurde darin bestärkt, dass ich weiterhin derartige Kurse anbieten soll. Niemand hatte sich verletzt, alles verlief wie geplant und es würde mich sehr freuen, wenn die Teilnehmerinnen nun irgendwo weiter trainieren würden. Nicht alle waren aus der Region, aber vielleicht konnte ich sie dazu motivieren.

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Alex Baumann lieferte den Frauen vom Korbball-Verein einen sauber strukturierten Eventkurs und verschaffte den Interessentinnen damit einen super Einblick in das Krav Maga Self Protect System.  Es ging um Befreiungstechniken und das Abwehren von Würgegriffen. Ebenfalls übten alle ein paar Elemente aus dem Bodenkampf. Sichtlich hatten die Frauen grossen Spass und ich bekam ein paar Tage später ein sehr gutes Feedback.  Für das Vertrauen und den Auftrag möchte ich mich hiermit bei Nina ganz herzlich bedanken!

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Advanced – Training Prüfung in Zürich

Am 10. November 18 reservierte ich das Dojo in Zürich für ein paar erfahrene Krav Maga Schule Mitglieder, die eine Prüfung ablegen wollten. Weitere Teilnehmer/innen nutzten diese Gelegenheit um zusätzliche Advanced – Techniken und Trainingsarten kennen zu lernen. Es war richtig toll, denn wir hatten genügend Zeit, uns einmal um die Details im Advanced-Bereich zu kümmern. Endlich einmal ein paar unbeliebte Techniken, die im Prüfungsprogramm stehen, üben. Eine dieser unbeliebten Prüfungstechniken ist diese Bodenkampf – Technik. Wenn du dir den Clip (Unbeliebt) anschaust, dann wirst du uns bestimmt verstehen.

Weiter ging es dann mit diversen kniffligen Techniken, die viel Geschick erforderten. Da war zum Beispiel der Scheren-Block bei einer Stockabewehr und Pistolenbedrohung mit der linken Hand. Mit einer speziellen Übung, einer Pistolenbedrohung mit der rechten Hand nach der Pistole zu greifen, einem Handwechsel und mit einem Bein-Feger erforderte eine gute Koordination. Mit dieser Übung konnte ich erkennen, wie weit der Schüler ist.

Mehr Zeit blieb mir nicht um Aufzeichnungen zu machen. Ein paar Eindrücke konnte ich aber doch noch einfangen. Zum Schluss waren wir uns einig, dass wir uns bald wieder einmal treffen möchten, um auf diese Weise zu trainieren. Es hat richtig Spass gemacht, an dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass ich euch sehr gerne trainiere, ihr seid eine coole Truppe!

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