Ein Kurs nach dem andern, da muss gut geplant werden

In der Woche 16 blieb keine Zeit um zu Bloggen, ein Kurs jagte der anderen. Weil ich mir irgendwo einen Virus eingefangen hatte, war ich über für ein paar Tage stark geschwächt. Zum Glück konnte ich morgens länger liegen bleiben und musste jeweils erst am Abend die Trainings leiten. Dank meinem guten Team ging das zeitlich auf. So konnte ich mich tagsüber etwas erholen. In allen Krav Maga –Trainingseinheiten, Bern, Zürich und Herzogenbuchsee ging es diese Woche um Grundtechniken, nichts Verrücktes. Es war mir bewusst, dass diese Art von Trainingseinheiten für die Beteiligten nicht so spannend sind. In Anbetracht meiner eingeschränkten Fitness und den bevorstehenden Prüfungen passte es jedoch wunderbar. Ausserdem tut es allen Schülern sehr gut, wieder einmal Basic-Techniken zu trainieren. Zur Krönung der Woche gab es am Sonntag noch einen Pferfferspraykurs-Spezial. Spezial, weil unsere Art des Kurses sehr abwechslungsreich ist. In der Krav Maga Schule Herzogenbuchsee verfügen wir über die idealen Räumlichkeiten. Der Theorieraum, die Tiefgarage und der Trainingsraum für die Laufschule befindet sich in ein und demselben Gebäude. Somit können wir den Teilnehmern einen überdurchschnittlich abwechslungsreichen Kurs anbieten. Wie bereits gewohnt, habe ich einen kleinen Film zur Erinnerung zusammengeschnitten. Schon bald werden wir den nächsten Termin für einen weiteren Pfefferspraykurs festlegen, denn schliesslich sollen möglichst viele Menschen den Umgang mit diesem Verteidigungsspray lernen, damit sie sich im Ernstfall schützen können!

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Krav Maga Self Protect Lektion in St. Moritz die Erste

Da mein Göttikind Kommunion feiert fuhr ich nach St. Moritz. Als „KravMagasüchtiger“ kam ich auf die Idee, terminlich passend, in dem Fitnesscenter in St. Moritz einen Krav Maga Self Protect-Promotionskurs anzubieten. Auf den Kurs freute ich mich speziell, denn es haben sich interessante Personen angemeldet. Voll motiviert ging ich am Morgen los, wollte alles perfekt vorbereiten. Auf dem Weg dorthin kam die Sonne immer mehr zum Vorschein, was nicht gerade förderlich war. Scheint die Sonne in St. Moritz, so ist das Angebot an Outtooraktivitäten meist vorrangig. Positiv denken, sagte ich zu mir und zog mich um. Als es dann Zeit wurde, fiel die Motivation in den Keller. Egal, ich zog den Kurs mit absolut minimaler Teilnehmerzahl durch. Es sei hier in St. Moritz halt alles ein wenig anders, wenn das Wetter gut ist, dann ändert man das Tagesprogramm spontan und man kümmere sich nichts anderes mehr. Jedenfalls habe ich das Kursprogramm ungeachtet durchgezogen. Zum Trost konnte ich die wenigen Teilnehmer für Krav Maga Self Protect begeistern. Der nächste Kurs wird früher geplant und das Kursgeld gleich bei der Anmeldung eingezogen, das wird die bessere Lösung sein.

 

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Sich schnell zu befreien, dass sollte man können…

Es macht Spass, wenn der Angreifer dich nicht festhalten kann! Doch braucht es dazu viel Übung, denn die Befreiungstechniken sehen in der Ausführung oft einfacher aus als sie sind. Sich erfolgreich gegen das Festhalten der Hände am Handgelenk zu befreien gelingt meistens nur, wenn man ganzheitlich handelt. Nur den Arm wegzuziehen reicht nicht aus. Meistens dauert es im Ernstfall viel zu lange, in der Regel staunt man erst einmal bis man endlich reagiert. Heute Abend übten wir die verschiedensten Befreiungstechniken aus unterschiedlichsten Situationen. Mir war klar, dass es konditionell nicht gerade anspruchsvoll werden wird. Als Kompensation gestaltete ich das Aufwärmprogramm recht intensiv. Die Kondition ist eine sehr wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Verteidigung  und deshalb werde ich immer vermehrt darauf achten und solche Übungen wie heute Abend in der Lektion einbauen.
Im Drilltraining sah ich auf einmal Blut auf den Gesichtern unserer Boxfiguren. Teils wurde so stark geschlagen bis die Fäuste bluteten. Übertrieben, bräuchte es nicht, schnelle Schläge sind wichtiger und effizienter. Nach einer Weile hatten alle genügend Schläge ausgeteilt. Kurz vor Schluss übten wir noch eine Takedowntechnik, wenn man am Revers gehalten wird. Es war eindrucksvoll zu sehen, wie auch die Kleineren der Teilnehmer starke Leute auf die Knie zwangen.
In der zweiten Lektion übten wir, wie schon gewohnt, die unterschiedlichsten Prüfungstechniken. Ich fand, dass es nun langsam an der Zeit war die Prüfungstechniken mit Schutzausrüstung zu üben. Somit konnte das Tempo der massiv erhöht werden. In der Realität muss es auch schnell gehen. Eigentlich locker und doch mit der notwendigen Konzentration wurde geübt und die vorgegebenen Aufgaben so gut wie möglich interpretiert. Mir selber sind die Prüfungsbeschriebe auch immer wieder unklar, so war ich froh, dass Markus dabei war. Er kennt die einzelnen Techniken sehr gut. Ich selber habe zwischenzeitlich dermassen viele Abläufe im Kopf, dass die Zuordnung immer schwieriger wird. Oder könnte das mit meinem Jahrgang einen Zusammenhang haben? Grins!!!

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Ostern 2012 vorbei, Osterhasen gegessen, nun ab ins Krav Maga-Training!

Gespannt wartete ich auf die heutigen Teilnehmer. Trotz Ferienzeit war die „Bude“ voll, was mich immer wieder total motiviert. Das geplante Programm war happig, also konditionell recht anstrengend. Dummerweise bekam ich gleich zu Beginn extreme Bauchkrämpfe, konnte es aber einigermassen überdecken, so wurde dies kaum bemerkt, hoffe es jedenfalls? Keine Ahnung was da los war, fast wäre ich zusammengeklappt. So überraschend wie die Bauchkrämpfe kamen, gingen sie zum Glück auch vorbei! Wir konnten also Vollgas geben und die zu viel gegessenen Osterhasen rausschwitzen. Weiter ging es mit ein paar Basic 3 Prüfungstechniken. Ein Schüler der Basic 3 Stufe sollte in der Lage sein zwei drei Boxtechniken sauber auszuführen. Schläge austeilen und dazu vorwärts oder rückwärts zu laufen, klingt einfach, doch wer es nicht übt, der kann es nicht. Ebenfalls muss ein Basic 3 Schüler zwei drei Varianten für die Befreiung gegen das Würgen von vorne und von hinten kennen und beherrschen. Dazu übten wir erst einmal die Würger-Befreiung und danach hiss es Boxen, Boxen und nochmals Boxen. Ich verlangte volle Konzentration, das Schlagen auf Kommando verhindert, dass geredet wird… Als Schlussübung übten wir noch den Wechsel zwischen Block und Konter, der Ausklang machten wir dann noch mit einer lustigen Konditionsübung, dazu konnte man bequem die Hände hinter dem Kopf halten, grins.

Die Einsteigerlektion war ebenfalls gut besucht. Wir übten den stabilen Stand. Ich zeigte was Stabilität bedeutet. Dazu durfte mich Thomas, ihr wisst, er ist unser Bär, mit voller Kraft anspringen. Aufgebaut auf dieser Standtechnik übten wir danach weiter. Gezeigt habe ich einfache aber sehr wirkungsvolle Stopptechniken. Mit einer Stopptechnik kann ein weiterer Angriff zu 90 Prozent verhindert werden. Sollte es zu einem weiterem Übergriff kommen, es könnte ja sein, dass der Angreifer noch nicht genug hat, zeigte ich eine List, dabei wurde der Angreifer nicht mehr gestoppt, sondern einfach weitergeleitet und zu Fall gebracht. Jetzt hiess es noch kurz den Puls nach oben jagen und danach gingen wir duschen. Freue mich jetzt schon auf das morgige Training!

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Krav Maga jeden Abend, von Basic-Techniken bis Kampfszenen

Diese Woche lief es wieder wie geschmiert. Gestartet sind wir am Dienstag in Bern mit zwei Krav Maga Lektionen, dort gab es Grundtechniken für die Neueinsteiger. Alles fundamentale Bewegungsabläufe für die Selbstverteidigung. In der zweiten Lektion lautete das Thema „Verteidigung aus der Bodenlage“. Die Teilnehmer übten sehr diszipliniert und hatten Spass. Im ähnlichen Rahmen ging es dann am Mittwoch in Herzogenbuchsee in der Krav Maga Schule weiter. Wie üblich leitete ich zu Beginn das Kinderkarate. Sämtliche Techniken kennen die Kinder zwischenzeitlich mit dem japanischen Namen. Es wird allgemein auch zu Hause fleissig geübt, das konnte ich klar erkennen. Grosses Kompliment, das ist nicht selbstverständlich! Im anschliessenden Krav Maga, in der ersten Lektion, gab es Kampfszenen. Wir übten den Ablauf zuerst mit den Pratzen und ich verlangte eine sehr schnelle Ausführung und präzise Treffsicherheit. Danach zogen wir uns die Handschuhe und Schutzwesten an. Es galt nun, wie im Kampf zu reagieren. Die Einhaltung der Schrittbewegung war primär, sekundär der Block. Es brauchte etwas Mut um daran zu glauben, denn allzu schnell möchte man zuerst mit dem Arm blocken womit man den Angriff jedoch nicht abwehren kann. Speziell war, dass man gleich drei Sachen mit demselben Arm ausführen musste, was überhaupt kein Problem war. Der Y-Schritt machte es möglich. In der Einsteigerlektion ging es dann nicht nach Plan weiter. Erstaunlicherweise erschien niemand von den Neulingen. In der Osterwoche sei es ungewohnt, dass Trainings angeboten würden. Dies erfuhr ich jedenfalls am Tag danach als ich die E-Mails abfragte. Bei uns ist es halt anders, hier wird wenn immer möglich trainiert. Problemlos konnte ich das Programm passend für die Anwesenden abändern und wir übten Blocks und die Einleitung von schnellen Schulterhebeln. Die vielen Wiederholungen machten uns immer wie sicherer, festigten den Bewegungsablauf. Teils schon fast blindlings schafften wir es diese Techniken auszuführen. Zum Schluss gab es noch eine gegenseitige Nackenmassage, das tat gut. Leider ging es nicht auf, so ging ich leer aus. Am Donnerstag gab es nur eine Lektion. Wir übten einzelne Befreiungstechniken. wenn man wirklich fest umklammert wird. Mit dem korrekten Körpereinsatz und der vorhergehenden Ablenkung klappte die Befreiung einwandfrei. Zum Schluss machten wir noch eine kleine Drillübung und der Schweiss schoss nur so aus den Poren. Puh, es wurde warm! Allgemein fiel auf, dass es heute im Trainingsraum sehr heiss war im. Was machen wir im Sommer? Nur gut, dass bei uns drei Klimaanlagen installiert sind! So, nun war es Zeit zum Duschen und dann auf zur Pizzeria! Immer eine gute Gelegenheit sich besser kennenzulernen. Bei uns trainieren sehr interessante Leute und immer wieder lerne ich dazu. Für mich ist es jedenfalls immer wieder sehr spannend zuzuhören.

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Krav Maga Self Protect Schnupperkurs der zweite in Zürich

Schnupperkurs in Zürich! Baldschon ist es wieder soweit! Organisator: Krav Maga Self Protect Association  Datum: Sonntag am 13. Mai 2012, die Turnhalle ist reserviert und man kann sich bereits anmelden. Peter Kropf ist auch dabei und wird euch ein paar Geheimnisse verraten. Alle Infos findet ihr unter diesem Link…

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Hebel und Bodenkampf Kurs mit Angelo

Am 1. April 12, das war übrigens kein Aprilscherz, wurde der zweite Hebelkurs mit Angelo in der Krav Maga Schule in Herzogenbuchsee durchgeführt. Angelo kam pünktlich mit seinem Strassenflitzer, zog sich um und zeigte uns ein paar sehr interessante Details aus dem grossen „Technik-Koffer“ zum Thema Bodenkampf. Obwohl mir alle Techniken bekannt waren, konnte ich auch heute wieder dazulernen. Es wäre falsch zu glauben, dass man alles was man kennt auch wirklich beherrscht. Mir geht es immer wieder so, dass ich auch nach mehrmaligen Kurswiederholungen immer wieder etwas aufschnappe was mir bis anhin nicht geläufig war. Somit sind die Kurse mit Angelo immer wieder sehr lehrreich und es lohnt sich, ihm ganz genau zuzuhören. Oft sind es die kleinen Hinweise die es dann ausmachen. Wir waren an diesem Sonntagmorgen eine sehr tolle Truppe, niemand hatte sich verletzt und pausenlos wurde mitgemacht und geübt. Ich freue mich jedenfalls jetzt schon auf den nächsten Kurs mit Angelo, ihr auch?

Für alle die nicht dabei waren hat Markus, wenn kurz Zeig blieb, die Kamera geholt und ein paar Szenen eingefangen. Hier das Ergebnis, viel Spass beim schauen 🙂

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Krav Maga in St. Moritz

Das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden, das war mein Gedanke. Da ich Verwandte und viele Bekannte in St. Moritz habe, kam ich auf die Idee in St. Moritz Krav Maga Self Protect vorzustellen. Beim Fitnesscenter „Gut Training“ wurde ich herzlich aufgenommen und dort für im April einen Schnupperkurs ausgeschrieben. Es dauerte nicht lange und schon bekam ich Anmeldungen. Selbstverständlich freue ich mich sehr auf diesen Kurs an so einem bekannten Ort! 🙂

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Krav Maga in Zürich

Am Dienstag unterrichtete ich bereits zum zweiten Mal Krav Maga Self Protect in Zürich an der Birmensdorferstrasse 94 und es war toll. Ich wurde im M.K.C. Fitness-Center sehr herzlich aufgenommen, komme mir vor als wäre ich schon ewig dort. Es ist sehr angenehm bei Armin zu arbeiten und ganz besonders gefällt mir wie sauber immer alles ist! Auf Sauberkeit lege ich selber sehr grossen Wert und deshalb weiss ich das zu schätzen. Die Gruppe welche ich in Zürich unterrichte ist momentan noch klein, doch gibt es von Woche zu Woche Zuwachs, was sehr motivierend wirkt. Auch weiss ich, dass fleissig für mich Werbung gemacht wird und wir bestimmt schon bald mit weiteren Teilnehmern rechnen dürfen. So unterrichtete ich heute Grundtechniken, die Laufbewegung, das Ausweichen und einen Block mit zwei unterschiedlichen Befreiungen. Ja, aller Anfang ist schwer und es braucht Geduld, denn nicht alle können die vorgezeigten Techniken gleichschnell umsetzen. Anderseits ist es für mich auch immer gleich eine gute Gelegenheit die Teilnehmer kennen zu lernen. Wirkt jemand ungeduldig und will schnellstmöglich die finalen oder brachialen Techniken lernen, zeigt das mir, dass derjenige nicht in meinen Kurs passt. Denn bei mir läuft es anders, zuerst wird die Grundschule gelernt, das hat schon seinen Grund, da muss man durch! 🙂

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Planmässig Krav Trainiert

In den Krav Maga Trainings vom Donnerstag lief alles nach Plan. Im ersten Training ging es um die Verteidigung gegen zwei Angreifer. Der Lerncharakter war heute anders als die meisten gewohnt waren. Heute übten wir vier verschiedene Abläufe. Alles realistische Situationen wie es so passieren könnte. Für die Teilnehmer war es schon recht stressig, kaum schaffte man es den ersten Angriff zu überstehen, kam hinterrücks der zweite Angreifer. Mit der Zeit klappte es dann recht gut und alle hatten ihren Spass. Zum Schluss gab es noch eine gegenseitige Massage und für die meisten war es Zeit den nach Hauseweg anzutreten. Ein paar blieben jedoch für das Prüfungsvorbereitungstraining. In vier Gruppen wurde die unterschiedlichen Prüfungsstufen geübt. Für Markus und mich war es eine rechte Herausforderung, denn wir mussten die verlangten Techniken, von Basic 1 bis Advanced 2, gemischt korrekt interpretieren. Ich liebe es, denn es fordert mich und das ist super so!

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