Am Samstag trainierten wir auch noch Krav-Maga

Eine kleine Truppe, wir können es eben nicht lassen, hat am Samstag intensiv trainiert. Nebst dem standardmässigen Aufwärmen gab es diesmal eine spezielle Boxkombination: speziell daran war, dass der letzte Schlag der Kombination zu 99 % eine K.O.-Wirkung beim Gegner zur Folge hätte. Gerade deshalb, weil dabei der ganze Körper zum Einsatz kommt. Mit Sparringspartner ging es danach weiter. Der Angreifer wurde während seinem Faustangriff mit einer „Ellenbogenbremse“ zu Boden geworfen. Daraufhin folgte eine Fixiertechnik mittels Schulterhebel am Boden. Anfangs hatte ich recht Mühe diesen Hebel zu erklären. Bis jetzt musste ich ihn immer selber ausführen, aber noch selten jemandem erklären oder instruieren. Das liegt daran, dass ich persönlich den Bodenkampf im Ernstfall zur Selbstverteidigung wenn immer möglich zu vermeiden versuchen würde. Am Boden den Gegner zu fixieren könnte durchwegs gefährlich sein, denn er könnte ja noch Freunde haben die ihm zur Hilfe kommen wollen und deshalb ins Geschehen eingreifen. Und in diesem Fall hat man am Boden sehr schlechte Karten… Zwar trainiere ich Bodenkampf sehr gerne, denn es ist auch ein wichtiger Bestandteil des Kravmaga Selfprotect, aber im Ernstfall gilt es, wieder so schnell wie möglich auf die Füsse zu kommen!

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An diesem Donnerstag viele neue Gesichter, die Krav-Maga-Schule wächst und wächst

In der heutigen Einsteigerlektion, hatte ich die Gelegenheit neuen Interessenten Krav-Maga-Selfprotect vorzustellen und sie davon zu überzeugen. Wie üblich gab es für alle die Gelegenheit, die erste Lektion unverbindlich zu besuchen. Ich spürte anfangs die allgemeine Verunsicherung im Raum. Deshalb wollte ich gleich zu Beginn aufzuzeigen, dass bei mir alles ganz normal abläuft und niemand etwas zu befürchten hat. Ich bin der Meinung, dass ein gewisses Misstrauen immer angebracht ist, das ist gut so und auch berechtigt. Leider gibt es in diesem Umfeld grosse Qualitätsunterschiede! Gut tut, wer misstrauisch ist, diese Charakterzüge sind positiv, ich bin mir jetzt schon sicher, dass alle Interessenten sehr gut zu uns passen werden.

Wir sind mit ein paar leichten Lockerungsübungen gestartet. Mit einigen Kniebeugen und Kniestössen trieb ich allen den Puls leicht nach oben. Danach ging es zum elementaren Teil der Selbstverteidigung, zur Laufstabilität. Ich zeigte allen wie man stabil steht und demonstrierte die Verteidigungs– und Kampfstellung. Die Ausweichbewegung, wir nennen es Y-Schritt, vermittelte ich mit kleinen Tricks. So habe ich einfach Kissen und die Pratzen so am Boden als Sperre platzieren lassen, dass man gar nicht in die falsche Richtung ausweichen konnte. Bei der Verteidigungsstellung musste man mehr als Schulterbreit stehen, es ging nicht anders, denn das grosse Kissen lag am Boden zwischen den Beinen
und durfte nicht mit den Beinen in Berührung kommen. Mit dieser Methode verstanden alle sehr schnell wie diese Stellung aussehen sollte.

In der anschliessenden Advanced-Lektion gab es ein anspruchsvolles Aufwärmetraining. Mit den Robbenbewegungen am Boden wurden die unterschiedlichsten Gelenke rasch einmal geschmiert. Es ging darum jeweils auf dem Rücken, danach auf dem Bauch, eine Pratze zu balancieren, die Pratze durfte auf keinen Fall runter fallen. Feingefühl und sehr gute Koordinationsfähigkeit waren gefragt. Die Bauchmuskeln kamen an diesem Abend ebenfalls auf ihre Rechnung. Diese trainierten wir in der Dreiergruppe, einer sass auf den Beinen und hielt das grosse Kissen in der Mitte, zwei standen mit Pratzen links und rechts. Nun galt es auf Kommando, Oberkörper im 30° Winkel, mittig, links oder rechts mit
den Fäusten zuzuschlagen. Trotz körperlicher Anstrengung konzentriertes Zuhören
und Reagieren zu fördern, das war mir zudem wichtig. Derartige Übungen verbessern die unterschiedlichsten Fähigkeiten, alles Komponente, welche im Fall einer Selbstverteidigung wichtig sind. Danach zogen wir die Schütze an und nun galt es im Kampf die gegnerische Angriffe abzuwehren. Einer war der Angreifer, der andere durfte nur blocken, ausweichen und mit der Distanz spielen. Am Schluss habe ich die Angriffstechnik
noch mit einem speziellen KO-Schlag erweitert. Ein ganzheitlicher Rundschlag.
Zufrieden gingen wir danach zu den Lockerungsübungen und das Training war somit
beendet. Alle die dabei waren konnten ihr gesamtes Bewegungsrepertoire
erweitern und verbessern, somit wurde mein Ziel erreicht.

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Der Trainingsmittwoch nach Ostern war spannend

Beim Kinderkarate-Einsteigerkurs gab es heute gleich zwei
Neuzugänge. Das unverbindliche Ersttraining hat beiden gefallen. Wie ich sehe,
es spricht sich herum, so soll es sein. Die heutige Lektion begann mit einer
Gesprächsrunde. Ich wollte einmal wissen was die Kinder über Karate so wussten,
was sie sich darunter vorstellen. Es war sehr interessant und es war gut, dass ich gefragt hatte, denn teilweise bestand ein komplett falsches Bild von Karate. Ich
vermute einmal, zu viel Videospiele oder Actionfilme… Jedenfalls konnte ich einiges richtig
stellen und mit nachvollziehbaren Beispielen verständlich machen, dass
Karate-Do eine Lebenseinstellung ist und vieles beinhaltet was heute leider oft
in der Erziehung vernachlässigt wird. Mit ein paar Tricks, Kinder muss man
manchmal zum Glück zwingen, brachte ich danach alle dazu sich zu bewegen. Alle
kamen ins Schwitzen und das war schon mal sehr gut. Besonders das „Froschhüpfen“
am Schluss war für alle recht happig. Ich freue mich schon auf die kommende
Lektion, dort werde ich Schraube in Bezug auf Disziplin noch etwas stärker
anziehen.

Danach gab es für mich eine kurze Pause, weiter ging es dann
mit Krav-Maga-Selfprotect. Die Lektion war gut besucht und wir konnten intensiv
üben. Für das Hauptthema Belästigung suchte ich mir ein paar Techniken aus dem
Basic-3-Prüfungsprogramm heraus. Fassen des Kragens von hinten, einhändig und
beidhändig. Beide Verteidigungsvarianten waren sehr ähnlich, ganz wichtig war
jedoch zu verstehen, dass man seitlich ausweichen muss, wenn man von
hinten am Kragen vorwärts gestossen wird. Y-Schritt, sollten alle bereits kennen.

Variante Nummer eins, einen Hammerschlag in die gegnerische
Rippe und den Takedown mit der Fixierung am Schluss einzuleiten.  Nummer zwei, das Eindrehen wie eine Schraube und mit der Hand ins Gesicht um den Takedown einzuleiten. Weitere Techniken zur Verteidigung, wenn man an den Haaren gezogen wird, von hinten von vorne. Mit einem passenden Handgelenkhebel war es ein Kinderspiel den Takdown zu
starten und den Angreifer zu Fall zu bringen. Auch die darauffolgende Lektion mit Einsteigercharakter war gut besucht, dort ging es heute, wie schon oft, um Befreiungen.

Die verschiedenen Elemente, Armbefreier, Ausdrehen, habe ich gleich im
Aufwärmprogramm integriert. Reaktion, reflexartiges Reagieren, sich auf die
richtige Seite abzudrehen. Dies übten wir im Gemenge, alle liefen innerhalb
eine Bereiches durcheinander und jederzeit musste man damit rechnen, dass man
am Arm gepackt wird, oder an der Schulter gestossen. Reflexartig musste dann
ganzheitlich reagiert werden. Weiter ging es dann noch mit vorgängiger
Anstrengung, Liegestützen, aufstehen und sofort sich befreien. Später zeigte
ich noch ein paar interessante Hebel welche man optimal zur Befreiung verwenden
kann,  ich kam mir für kurze Zeit vor wie „Angelo“, der „Angelo-Zwei“. Sie sind einfach faszinierend, ich liebe sie, die Hebel, sie wirken brutal und direkt, hinterlassen kaum Spuren. Ich wollte noch zwei weitere interessante Befreiungsvarianten mit Hebeln zeigen, doch die Zeit war zu kurz. Kein Problem, voraussichtlich wird am Samstag auch nochmal trainiert, dann holen wir alles nach.

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Die Trainingspläne für morgen sind fertig

Wie ich schon fast täglich höre, wird mein Blog von vielen gelesen, was mich anspornt. Ich habe ja so viel zu erzählen und sehe es auch als Übung für meine Schwäche bezüglich der Rechtschreibung.

So, die Trainingspläne für die Mittwoch-Trainingseinheiten sind geschrieben, es wird toll!  In der ersten Krav-Maga-Lektion geht es um verschiedene Arten von Belästigungen und um eine verhältnismässige Möglichkeit, sich schadenfrei zurückzuziehen. Speziell habe ich darauf geachtet, dass Techniken aus dem Basic 3-Prüfungsprogramm dabei sind. Ich weiss jetzt schon, dass es eine super Lektion geben wird!

Ganz speziell wird auch das Programm in der Einsteigerlektion. Dort habe ich so einige Varianten auf Lager, falls noch Fortgeschrittene bleiben würden. Es geht um verhältnismässige Befreiungsmöglichkeiten. Ihr kennt mich, Hebel werden sicher nicht fehlen. Nun wünsche ich allerseits eine gute Nacht!

PS. Auf Youtube sind neu zwei „Slowmotion-BOB-Filme“ aufgeschaltet. Viel Spass!

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Die letzten Trainingseinheiten vor Ostern

Naja, Zeit vor Ostern, – wunderbares Wetter. So fragte ich mich, ob überhaupt
jemand ins Training kommt? Das gewählte Thema ist ja nicht so der Reisser, denn Bodenkampf ist wenig beliebt. Dies gehört aber zum Krav-Maga-Selfprotect-Programm und muss unbedingt regelmässig trainiert werden.

Der eiserne Kern kam doch zum Taining, darum allen Anwesenden ein grosses Kompliment für ihre Disziplin! Nach kurzen Dehnungsübungen baute ich gleich ein paar weitere Aufwärmübungen am Boden ein. Seitlich am Boden musste auf das Kissen geschlagen werden, dies in verschiedenen Variationen: links und rechts, eine optimale Vorbereitung für den Bodenkampf. Am Ende dieses Eintrags habe ich Euch einen kleinen Clip eingestellt. Die Hüfte, die Schulter und eine Vielzahl weiterer Muskeln welche es zu diesen Bewegungen braucht wurden somit optimal aufgewärmt. Danach wurden am Boden Befreiungen gegen Würger geübt. Dort wo meine beiden Töchter trainierten war es besonders lustig, ein Gestöhn, Gejammer und Gelächter… Zuletzt zeigte ich noch den so schmerzhaften Schwertgriff, sozusagen als Schlussbouquet. Immer wieder schön zu sehen wie dieser Hebel abgeht!

Zur zweiten Lektion kamen noch einige Teilnehmer dazu, es gab wie angekündigt eine Osterüberraschung: eine Lektion mit dem Small-Stick. Ich zeigte wie man mit einem kleinen „Holzstängeli“ zaubern kann und sich damit der Angreifer fingerleicht steuern lässt. Interessiert und fleissig wurden die Techniken geübt. Allen wurde klar, dass die korrekte Handhabung sehr viel Effizienz verspricht. Wegen dem grossen Interesse werde ich künftig weitere derartige Techniken in den Trainingseinheiten einbauen. Ein weiterer Aufsteller war, dass wir wieder einen Neuzugang verzeichnen dürfen. Sandra hat vor einem Jahr einmal einen Womenprotect – Kurs bei mir besucht und jetzt ist es soweit, jetzt wird regelmässig trainiert, sehr schön! Weiter bleiben auch Sabine, Anita, Ralf und Stefan, was mich zusätzlich sehr freut. Sie werden künftig also auch mit von der Partie sein. Alle vier haben den Einsteigerkurs erfolgreich absolviert und passen charakterlich optimal zu uns. Also noch einmal ein herzliches Willkommen!

Nach dem Training kamen bereits die ersten E-Mails, total schön! Es hagelte Komplimente, so geil! Gebe mir Mühe so, oder noch besser, weiter zu machen, dass euch „Krav-Peter“ nie verleiden wird. Denn schliesslich wollen wir noch in 100 Jahren miteinander trainieren! 🙂

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Krav-Maga diesmal am Dienstagabend

Heute am Dienstag, das Training wurde ja vorverschoben, wurde wieder fleissig trainiert. In der Einsteigerlektion ging es wieder einmal darum, die Angst vor dem Boden zu verlieren. Als Aufwärmübung legten wir uns systematisch nach vorne hin, drehten uns um und standen wieder auf. Diese Übung wiederholen wir mehrmals, erweiterten sie sogar noch mit einem Beinhebel als Partnerübung. Mit der Zeit wurde der Bewegungsablauf allen Teilnehmern klar und die Angst vor dem Vorwärtshinfallen konnte damit reduziert werden. Weiter ging es mit den Pratzen als zusätzliche Aufwärmübung. Hier galt es in der Rückwärtsbewegung zu blocken und anschliessend während der Vorwärtsbewegung gezielt zuzuschlagen. Nach dem Aufwärmprogramm behandelten wir unser heutiges
Hauptthema „Belästigung“. Die Art der Belästigung war jeweils die Gleiche.
Fassen des Kragens von vorne mit der linken Hand und das Zuschlagen mit der
rechten Faust. Als Abwehr zeigte ich drei verschiedene Verteidigungsvarianten
mit abschliessenden Takedowns und Fixierer. Zwar sind es simple Bewegungsabläufe, welche aber doch bereits recht viel Koordinationsgefühl abverlangten. Für das bessere
Verständnis wurden die drei Techniken alle nochmals wiederholt. Der Schluss war
diesmal atypisch; es gab noch Rumpfbeugen, Liegestützen und Ausdauerübungen.
Zum Ausklang machten wir noch ein paar Entspannungsübungen und ich konnte die
Einsteigerlektion somit pünktlich beenden.

Eine kleine Truppe blieb dann noch zum Advanced-Training.  Zum Aufwärmen ging es gleich zu den BOBs, dort ging es heute wieder einmal um die bekannte Schlagkombination: 5 Schläge mit Drehung, wie ihr sie ja schon kennt. Jedenfalls ist diese Schlagkombination eine ideale Art den Körper aufzuwärmen, Ducken, drehen…, fast wie Tanzen 🙂 Als Hauptthema wurde heute der Angriff von hinten behandelt. Der Angreifer fasst den Revers und schubst die andere Person nach vorne. Als Antwort gab es drei unterschiedliche Kontermöglichkeiten. Die Schlüsselbewegung war der Y-Ausweichschritt zur Seite. Wir übten Takedowns mit Gesichts-/Kopf-Hebel, Frontalarmhebel und Ellenbogen-Armhebel.
Interessant war für mich, obwohl wir nur drei Techniken, diese aber mehrmals, ausführten: am Schluss wusste kaum noch jemand, welches die erste Technik war. Je weiter die Trainingseinheit fortgeschritten ist, desto mehr hat man bereits gesehen und geübt. Umso schwieriger wird es damit auch, die vorangegangenen Techniken im Kopf zu behalten. Es ist aber definitiv so, dass man die Bewegungen im Ernstfall nahezu drauf hätte und deshalb besser davon käme als jemand der nie Selbstverteidigung trainiert. Und je erfahrener man ist und je fortgeschrittener das Können ist, desto besser gelingt es wenn es darauf ankommt… also üben und nochmals üben!

Am Ende wiederholten wir alle drei Techniken nochmals und ich bin mir
sicher, dass alle Teilnehmer profitieren konnten und wieder einen Schritt
weitergekommen sind.

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Ja der Donnerstag war toll, Krav-Maga-Selfprotect macht Woche für Woche Spass!

In der ersten Krav-Maga-Lektion ging es um den Block, genauer gesagt um den Selbstschutz bei den unterschiedlichsten Arten von Schlägen. Passend zu den Blocks haben wir uns erst einmal aufgewärmt, die Schultern und Arme gut gelockert.

Ganz kurz wurde auch die Beinmuskulatur aktiviert. Das mit den gemeinsamen Kniebeugen…, na ja, war lustig. Danach ging es zu den unterschiedlichen Blocks: Blocks gegen Ohrfeigen, Rundschläge, Aufwärtshaken und gerade Faustschläge. Allgemein wurde verstanden, dass kaum jemand in der Lage ist reflexartig passend zu blocken und es deshalb sehr wichtig ist, dass jeder Block mit einer ganzheitlichen Körperbewegung verbunden wird! Das Zurück- bzw. Ausweichen und gleichzeitig zu Blocken funktionierte dann bei allen sehr gut.

Im Advanced-Training ging es dann in einem anderen Tempo weiter. Zum Aufwärmen durchliefen wir mehrmals den Bob-Parcours. Dies bis zur Erschöpfung, dann unterbrach ich und verlangte trotz Müdigkeit mehr Präzision bei den Schlägen. Weiter musste jeder vor dem Parcours sich gegen zwei Kollegen, welche ihn am Boden festhielten befreien und durfte erst danach auf den Parcours.

Danach zogen wir die Schutzausrüstung an und testeten unsere Reflexe. Der Angreifer durfte auch reagieren und jetzt kam es darauf an, dass die Abwehrtechnik schnell und korrekt ausgeführt wurde. Ganz klar kam zum Vorschein, dass es wieder einmal mehr nur mit einer ganzheitlichen Bewegung, Armabwehr und Laufbewegung, funktionierte. Als letzte Aufgabe galt es dem Gegner einen geraden Faustschlag auf Brusthöhe zu platzieren. Da dieser wusste was kommt konnte er entsprechend ausweichen. Den selben Angriff führten wir dann gegen den Kopf aus. 

Alles Übungen für die Optimierung des Distanzgefühls. Es hat grossen Spass gemacht, alle haben diszipliniert mitgemacht, super. Danach gingen wir noch gemeinsam einen Salat essen, letztes Mal ist doch schon wieder eine Weile her.

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So, heute waren es insgesamt 3 Lektionen, Kinder-Karate, Basic und Einsteiger Krav-Maga

Mit den Kindern trainierte ich heute wieder die Grundtechniken aus dem Karate-Programm: Faustschlag, Stellung, Laufen und Frontkick. Die Lektion begann bereits beim Empfang, beim Umziehen musste ich den meisten klar machen wie man mit den Kleidern Ordnung halten sollte. Einem der Jungs musste ich sogar zeigen wie man die Hosen an den Kleiderbügel hängt, sagte er mir doch, dass er dies noch nicht erklärt bekommen hätte. Ob dies wahr ist, kann ich nicht beurteilen, jedoch weiss ich jetzt, dass er es kann und werde es das nächste Mal kontrollieren. Auch mussten die Buben die Hände waschen, Sauberkeit muss sein! Toll fand ich, dass zwei Jungs sogar vor dem Training geduscht haben. Auch super, dass die Eltern nur noch Wasser zum Trinken mitgaben und keine Cola.… Zum ersten Mal baute ich in der heutigen Lektion einen Konditionsteil ein. Die Jungs lieben es, wenn Sie den Bob schlagen und kicken können. So mussten Sie zuerst bis zu den Bobs Froschhüpfen und durften danach 30 Sekunden mit aller Kraft auf die Boxfiguren schlagen. Ebenfalls liess ich sie 15 Minuten lang den Mae-Geri (gerader Beinschlag) ausführen. Einerseits konnten Sie die Kicktechnik lernen, andererseits schulte ich damit auch das Durchhaltevermögen. Auf jeden Fall waren am Schluss alle ausgepowert und freuen sich riesig darauf, wenn es nach den Ostern weitergeht.

Nach einer kurzen Pause ging es dann mit Krav-Maga für die Erwachsenen weiter. Schön, wie die Sonne zwischen den Storen durschien, das Lichtspiel war speziell, ein angenehmes Ambiente. Das Hauptthema dieser Lektion war jedoch weniger angenehm. Das Thema lautete „Schlägerei“. Passend dazu habe ich alles Techniken ausgewählt mit denen man sich sehr rasch und effektiv vom Angreifer lösen kann, also Techniken ohne Fixierung mit anschliessendem Takedown, um sich eine Rückzugsmöglichkeit zu schaffen, damit man sich zurückziehen und sich einen Überblick über die ganze Szene verschaffen kann. Sehr praktisch sind auch unsere vielen Boxfiguren, damit können wir solche Situationen, inklusive das Austeilen von gezielten Schlägen, optimal üben. Der ausgedachte Parcours brachte uns alle ins Schwitzen. Anfangs dachten einige zwar, dass sie sich die Reihenfolge der Techniken nicht merken konnten, dem war aber nicht so, denn die Kombinationen habe ich mir so ausgedacht, dass alle Bewegungen koordinativ zusammen passten.

Weiter ging es dann mit Situationen eines möglichen Angriffs innerhalb einer Schlägerei. Die erste Situation war ein Angriff, ein Wegstossen mit beiden Händen gegen die Brust. Als Abwehr führten wir ein starkes nach unten Ziehen des gegnerischen Ellenbogens (Knotenpunkt) und direkt anschliessend eine Kontertechnik aus. Die freie Hand führten wir schnell zum gegnerischen Gesicht (Nase) und warfen diesen nach hinten um. Dies funktionierte bei allen gleich auf Anhieb. Weitere Angriffe gab es danach durch Anbringen eines Schwitzkastens von hinten, Würgerangriffe und Festhalten der Hände. Für alle Situationen gab es eine kurze und intensive „Antwort“.

Extra zum Geburtstag von Georgette zeigte ich noch einen ganz speziellen Schulterhebel, wir nannten ihn „Georgette-Hebel“, als Antwort auf einen doppelhändigen Würger. Am Schluss der Lektion war allen klar, dass man sich in solchen Fällen nicht nur auf seine Technik konzentrieren kann, sondern dass man auch unbedingt immer das Umfeld beobachten muss. Bedenke, bei einem Angriff gibt es immer 3 Dimensionen zu betrachten:  das Vorher (Situation vor dem Angriff), das Unmittelbar (Angriff findet statt) und das Nachher (Situation nach dem Angriff)!

Das anschliessende Einsteigertraining begann mit etwas Verspätung, es waren nur wenige die heute Zeit hatten. Einige weilen zu Zeit in den Ferien, andere sind leider krank.…

Im Einsteigerkurs ging es heute um Hebeltechniken. Deshalb blieben einige von den anderen Schülern die schon länger dabei sind. Genau so soll es auch sein! Wiederholungen können nie schaden, gerade bei den Hebeln ist es besonders wichtig. Doch zum Aufwärmen wiederholten wir ein paar Schlagtechniken mit den Pratzen. Erst danach ging es dann zu den verschiedenen Bedrohungen. Als mögliche Antwort gab es z.B. einfache Befreiungen mit Übergang zu einem Handgelenkhebel oder einem Ellenbogenhebel. Ebenfalls übten wir die Befreiung gegen einen Würgegriff von hinten, wenn man zusätzlich gegen eine Wand gedrückt wird. Als Verteidigung musste man den Arm heben und sich so abdrehen, dass man die Laufbewegung des Angreifers gleich nutzen konnte und dieser folglich mit dem Kopf unvermeidbar an der Wand aufschlagen musste. Die letzte Technik machte allen am meisten Spass. Weniger Spass machte es mir allerdings, dass es in der Einsteigerlektion extrem nach Fussschweiss roch. Woher der Duft ganz genau kam wollte ich nicht eruieren, doch ich denke mal, dass meine direkte Wortwahl ihre Wirkung nicht verfehlte. Ich denke, dass es künftig nicht mehr passieren wird, ansonsten muss ich deutlicher werden. Es ist für alle Trainierenden bedeutend angenehmer, wenn alle frisch geduscht zum Training erscheinen.

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Zweit-Dojo, Mini-Trainingsraum eingerichtet

Heute sind wir einen Schritt weiter, das „Mini-Dojo“ ist eingerichtet. Ab sofort können wir nun Einsteigerlektionen parallel zu den laufenden Kursen in einem separaten Trainingsraum anbieten, so können Soforteinsteiger in aller Ruhe instruiert werden. Auch kann jetzt nebst dem Krav-Maga eine kleine Gruppe gleichzeitig Karate trainieren. Also, starten wir, Kusi hat die Matten in Windeseile verlegt und es kann trainiert werden.

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Hebelkurs Modul 1, das Erinnerungsvideo

Zur Erinnerung an den unvergesslichen Sonntag mit Angelo hat mir Markus ein Geschenk gemacht und seine Aufzeichnungen mit seinem Handy zu einem Kurzfilm zusammengeschnitten. Das ist immer so, wenn man Angelo aufbietet, dann muss jemand zu Demozwecken hinhalten. Ich habe es ja gerne gemacht und es ist auch alles heil geblieben. Die lustigsten Sequenzen möchten wir euch nicht vorenthalten. Es sind ein paar schöne und wirkungsvolle Hebel aus dem Krav-Maga-Selfprotect-Programm zu sehen. Viel Spass und bis zum nächsten Hebel! 😉

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