Zeit für Prüfungen

Heute, fast den ganzen Nachmittag, wurden in der Krav Maga Schule Herzogenbuchsee Prüfungen durchgeführt. Geprüft wurden die Stufen, Basic 1, Basic 2 und Advanced 1. Angetreten sind Krav Maga Fans aus Bern, Zürich und Herzogenbuchsee. Anders als sonst, mit speziellen Prüfungsblätter, wurde der Ablauf rationalisiert.  Insgesamt benötigten wir, inklusive der Schlussbesprechung, vier Stunden. Den Teilnehmer/innen wurde also einiges an Konzentrationsvermögen und Kondition abverlangt. Schlussendlich waren es aber genau die zwei Hauptkomponenten die zum erfolgreichen Bestehen der Prüfung führten. Heute lief es so, dass ich die einzelnen Teilnehmer vorbereitete und zwei Instruktoren Alex und Markus für die Bewertung zuständig waren. Zu zweit mussten die gezeigten Blocks an Techniken vorgeführt werden, was eine sehr genaue Beurteilung ermöglichte. Alle können entsprechend Stolz sein, diese Prüfung geschafft zu haben. Tut gut zu wissen wo man steht, dies ist motivierend und man kann sich jetzt auf die nächste Stufe vorbereiten und gezielt an seinen Schwächen arbeiten. Ich stelle immer wieder fest, dass nur wer sich den Prüfungen stellt, auch über lange Zeit Krav Maga Self Protect betreibt. Ohne Ziel zerfällt das Interesse und man findet schnell einen bequemeren Sport. Ich bin jedoch nach wie vor überzeugt, dass es keine sinnvollere Art gibt sich fit zu halten als Krav Maga Self Protect, speziell bei uns zu trainieren.

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Kurz hatte ich Zeit und mit der Kamera ein paar Momente eingefangen. Viel Spass!

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Die starken Schläge haben einigen BOB’s (BoxBoys) das Rücgkrad gebrochen. Jetzt müssen sie repariert werden. Zum Glück habe ich Aendu und Aedu, die beiden kümmern sich darum! Einer unseren Bobs ist nun unterwegs ins „Spital“, schon jetzt weiss ich, dass es eine erfolgreiche Operation geben wird, denn zwei Genies kümmern sich drum. Vielen Dank im Voraus!

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Prüfung für den 2. Dan bestanden, es wurde auch Zeit

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Zwei der Experten und ich…

Wie die meisten wissen absolvierte ich meine Prüfung für den 1. Dan (Shotokan Karate) bereits schon im Jahr 1979. Im selben Jahr bestand ich auch die Prüfung, den Mastergrad (All-Style-Karate) bei der WAKO. Danach verliess ich die Kampfsportarten und widmete mich vermehrt dem Thema Eigenschutz. Vor ca. 10 Jahren, ausschlaggebend war meine Tochter, kam ich wieder zurück zum Shotokan-Karate. Ich entdeckte das Karate für mich neu. Zur Verbesserung der koordinativen Fähigkeiten,  brachte mir Karate sehr viel. Damals dachte ich nicht im Traum daran wieder einmal eine weitere Prüfung abzulegen, denn Krav Maga stand immer im Vordergrund. Mit der Zeit lernte ich Krav Maga und Karate für meine Lektionen zu nutzen und zu verbinden und begann gezielter Karate zu trainieren.  Vor einem Jahr begann  ich zusätzlich eine kleine Gruppe Kinder in Karate-Do zu  unterrichten und hielt mich immer auf dem neusten Ausbildungsstand. Ich trainierte dort wo die Elite trainiert. Es packte mich auf einmal. Vor ein paar Monaten beschloss ich, dass ich eine weitere Dan-Prüfung machen möchte. So begann ich regelmässig, fast täglich, Prüfungstechniken zu üben. Heute war es soweit und ich durfte in Thun zur Dan-Prüfung antreten. Mann ich war schon etwas nervös, es war zwar grundlos, denn ich wusste, dass ich mich sehr seriös für den Test vorbereitet habe. Als es dann so weit war lief alles ab wie in einem Film, kein einziges Mal waren mir die Bewegungsabläufe bewusst. Es blieb einfach keine Zeit um zu überlegen welcher Arm zuerst bewegt werden muss, jede Bewegung kam einfach so. Jedenfalls kam es mir so vor.  Alles lief ab wie in einem Traum und dies verdanke ich meinen vielen, vielen Morgenstunden an denen ich mich abplagte und mir die verlangten Bewegungen aneignete. Ganz zum Schluss musste ich kämpfen, das klingt nun stark nach Eigenlob, doch ich staunte selbst über mich. Was für eine Kampfübersicht, dem Gegner gelang keine einzige Technik, kein Punkt konnte er platzieren und jede meiner Techniken gingen hingegen direkt ins Ziel. Am Schluss tat er mir Leid und ich hielt mich etwas zurück. Wir waren am Schluss, unverzüglich standen die Experten auf,  da gab es keine Zweifel, es war alles klar, und informierten mich, dass ich eine hervorragende Prüfung absolvierte und bald für den nächsten höheren Dan antreten dürfe. Ja warum nicht? Momentan passt es durchaus in meinen Tagesablauf, also werde ich mich auf den 3. Dan vorbereiten. Ihr wisst, Karate ist mein Hobby, Krav Maga Self Protect ist aber nach wie vor meine Leidenschaft. Also, keine Angst, ich werde nichts vernachlässigen!

Heute war ein guter Tag, nach 34 Jahren wollte ich es noch einmal wissen. Ich bestand die Prüfung zum 2. Dan ( Shotokan-Karate). Es hat mega Spass gemacht!

Künftig werde ich weitere Karate-Lektionen in meiner Krav Maga Schule organisieren. Da ich bereits stark ausgelastet bin werde ich mir einen netten Ersatz-Karate-Trainer suchen.

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Trainingsraum zum Ausstellungsraum

Heute wird unser Trainingsraum in Herzogenbuchsee  für die morgige Ausstellung umfunktioniert. Aus der Krav Maga Schule wird nun, aber nur für einen Tag, Kropf-Multimedia. Wir erwarten, trotz Pfingstwochenende, einige Besucher. Jedenfalls gingen bereits ein paar Anmeldungen ein. Irgendwie cool, aber irgendwie auch traurig, ihr wisst ja wie gern ich trainiere und bis das alles wieder so ist wie es war. Aber Markus hat ja geholfen, er weiss bestimmt wieder wo welche Matte hin muss.

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Auch an Auffahrt wurde geschwitzt

Ja, selbst an Auffahrt ruht der Trainingsbetrieb der Kravmaga Schule Herzogenbuchsee nicht! Auf mehrfachen Wunsch führten wir letzten Donnerstag ein verlängertes Power-Training von 19:00 bis 20:30 durch, welches wiederum sehr gut besucht wurde. Solche Einheiten erfreuen sich grosser Beliebtheit und werden deshalb alle 2-3 Wochen immer wieder Donnerstags durchgeführt.

Nach dem gründlichen Aufwärmen wurde die Trainingsintensität immer stetig gesteigert, natürlich immer kurz unterbrochen von kurzen Trink- und Erholungspausen. Nachdem verschiedene Schlag-, Block- und Tritttechniken im unterschiedlichen Kombinationen mehrfach geübt worden waren ging es in der Schlussübung darum, noch einmal während ein paar Intervallen von ca. 45 so richtig Gas zu geben! Unterstützt wurde die Übung durch Musik, welche die Teilnehmer so richtig zu motivieren vermochte und auch ihre letzten Energiereserven aktivieren konnte.

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Die ersten Instruktoren/innen aus der Krav Maga Schule

Natürlich wollte ich mir das nicht entgehen lassen, denn heute wurden in Liestal die Instruktoren-Prüfung durchgeführt. Vier von meinen Schülern nahmen ebenfalls daran teil. Zwei Frauen und zwei Männer: Karin, Gerogette, Alex und Stefan waren bereits aufgewärmt als ich eintraf. Es gab noch eine kurze Einführung, die schriftliche Prüfung hatten sie übrigens auch schon hinter sich, wo man nochmals die geprüften Techniken durchmachen konnte. Nach der Mittagspause ging es dann los, 3 Stunden Vollgas. Die verlangten Techniken wurden nicht mehr vorgezeigt, mussten jeweils fünfmal in Folge gemacht werden. Dabei machte sich das Prüfungskomitee seine Notizen und Bewertungen. Es war happig, der Boden nass vor Schweiss und bald kamen die ersten Ermüdungserscheinungen zum Vorschein. Es machte mich aber megastolz, wie meine Leute durchhielten. Kein Gejammer, gar nichts, volle Konzentration auf die Sache. Dieses Konzept war erfolgreich und alle vier haben bestanden und sind nun offizielle Krav Maga Self Protect – Instruktoren. Und es sind die ersten die von mir auf diesem Weg begleitet wurden, so cool!
Ganz herzlich gratuliere ich Georgette, Karin, Stefan und Alex zu ihrer hervorragenden Leistung! Ihr seid die Besten!

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BLS = Basic Life Support, alle zwei Jahre

Alle zwei Jahre müssen sich die Schulleiter und alle unterrichtenden Instruktoren neu im Basic Life Support (u.a. Grundlagen einer erfolgreichen Wiederbelebung) zertifizieren lassen. Wir arbeiten mit Menschen und sollte es einmal vorkommen, dass jemand ohmächtig wird, einen Schwächeanfall oder noch schlimmer – einen Herzanfall erleidet, ja dann sollte schnell gehandelt werden können! Denn sofern man keine lebensrettenden Massnahmen einleitet, sinkt die Überlebenschance des Betroffenen bei einem Herzstillstand mit jeder verstreichenden Minute im zweistelligen Prozentbereich.

Die richtige Reaktion und korrekte Massnahmen können Leben retten. Nur schon eine korrekte Seitenlage und das korrekte Alarmieren sollte geübt und verinnerlicht werden, denn unter Stress reagiert man eben einfach anders und macht Fehler. Aber da es im Ernstfall um jede Minute geht und man das Rad der Zeit nicht zurückdrehen kann, wird von uns verlangt, dass wir uns alle zwei Jahre auf den neusten Wissenstand bringen und den Ernstfall trainieren.

Ganz früh am Morgen stand Markus, übrigens wie immer sehr pünktlich, auf dem Parkplatz und wir fuhren Richtung Liestal. Dort erwarte uns ein Team von Profis mit viel Praxiserfahrung und instruierte uns vier Stunden in der Anwendung der Lebensrettungsmassnahmen wie z.B. der Herz-Lungen-Wiederbelebung. Bei mir stellte ich fest, dass es heute um einiges besser ging als noch vor zwei Jahren. Der Rhythmus und die Technik der Thoraxkompression war korrekt, auch klappte die Beatmung ebenfalls auf Anhieb. Auch bei Markus funktionierte alles super gut. Er beschäftige sich ja bereits schon länger und intensiver als ich mit diesem Thema. So führten wir gegen den Schluss während knapp 20 Minuten das Zweihelfersystem an den Phantompuppen für Erwachsene sowie Kinder aus und wurden in der Ausführung von den Experten überprüft.

Nun hoffe ich stark, dass ich nie in die Lage komme, dass ich BLS anwenden muss! Künftig werden wir das Thema Erste Hilfe regelmässig auch in unseren Trainingseinheiten einfliessen lassen.

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Tagtäglich Krav Maga Trainings

Wieder durfte ich eine spannende Woche mit meinen Schülern verbringen. Es war nicht nur spannend, wer mich kennt, weiss, es war auch lustig. In Bern und in Zürich machen alle Schüler sehr grosse Fortschritte. Die Bewegungsabläufe werden den Schülern klarer und sehr gut umgesetzt. Besonders in Bern hatten wir einen riesen Spass, waren wir doch in dieser Woche auffallen wenig Teilnehmer, dadurch blieb uns mehr Zeit zum Blödeln. In Herzogenbuchsee sind die Besten zu Hause, dort konnte ich bereits das zweite interaktive Training durchführen. Die Einsteigerlektion am Mittwochabend war bestückt mit ein paar überraschenden Techniken. Die Neulinge waren voll begeistert. Verständlich hatten sie mit der Umsetzung noch etwas Mühe, doch das kommt schon noch. Auch die Dienstagslektionen werden immer beliebter und es nehmen an den Einsteiger- und Easy-Lektionen auch immer wieder „alteingesessene“ Schüler teil, was ich sehr gut finde. Man kann die Grundbewegungen nie genug trainieren, damit sie wirklich verinnerlicht werden. Insgesamt waren am Dienstag 22 Teilnehmer am Start. Auch das Donnerstagstraining war jetzt nach Ferienende wieder gut besucht. In der zweiten Lektion legt Markus jetzt je länger je mehr den Fokus auf das leichte Sparring mit der Schutzausrüstung. Interessant, wenn der Angreifer plötzlich irgendwie angreift und sich nicht an ein bestimmtes Schema halten muss. So kann absolut realitätsnah trainiert werden. Am Freitag, in Zürich, wollte es ein grosser Typ, so 195 cm hoch, wissen, er zweifelte an einer Technik und verlangte von mir, dass ich sie einmal an ihm testen sollte. Er würde sich wehren und ich solle versuchen ob ich ihn mit dieser Technik schlussendlich zu Fall bringen könnte und ob die darauffolgende Fixierung am Boden auch klappte. Für mich sind solche Sachen immer eine Herausforderung die mir Spass machen. Selbstverständlich bleibe ich mit der Ausführung so sanft wie möglich. Da er aber wusste was kam, war es für mich doppelt interessant, ich hätte ja einen ganz anderen Taekedown machen können, dann wäre es einfach gewesen. So kam es, er griff an, es ging abwärts, er verlor das Gleichgewicht, da er wusste was kam fing er sich in der Mitte auf, instinktiv wechselte ich rasch meine Position und nutzte seinen Druck, seine Kraft, stehen zu bleiben und zack, er war am Boden. Die Technik war die gleiche, der Arm befand sich eingeklemmt zwischen meinen Beinen und seine Gegenwehr brachte ihm nur unnötige Schmerzen. Somit waren alle Unklarheiten beseitigt und auch gleich für die anderen Teilnehmer war es jetzt noch klarer, dass die gelernten Techniken auch wirklich funktionieren. Das Beste daran, ohne die Faust dem anderen ins Gesicht zu schlagen. In Herzogenbuchsee liess ich dann die Woche mit einem Samstagstraining ausklingen. Gleich zu Beginn gab es Kampfbewegungsabläufe, diese wurden ganz langsam ausgeführt und dienten zum Aufwärmen der Muskulatur. Ohne Vorbereitung, ich nahm einfach Abläufe die mir spontan in den Sinn kamen, die speziell die Bewegung der Hüfte forderten. Gegen den Schluss holten wir noch die Schutzwesten raus und gaben Vollgas, hier ein kleines Video, hatte nur kurz Zeit, denn ich wollte ja auch noch mitmachen. Remo musste hinhalten, er hat es sehr gut ertragen.

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Messerabwehrtechniken, heute wurde das erste Seminar durchgeführt

In der Krav Maga Schule legen wir grossen Wert darauf, dass die Mitlieder über ein sehr breites Spektrum an Techniken verfügen. Einer der Schwerpunkte ist die Messerabwehr. Um eine allfällige Messerattacke einigermassen heil zu überstehen müssten wir täglich mehrere Stunden trainieren. In den wöchentlichen Lektionen ist es selten möglich, solange und dermassen ausführlich zu instruieren. Deshalb habe ich mich entschlossen ein spezielles Seminar zu organisieren, welches Markus leitete, da er das Thema Messerabwehr speziell bevorzugt und viel darüber weiss. Wie es sich zeigte, war das eine gute Idee und Markus hat die Aufgabe sehr gut gelöst und das Seminar spannend und lehrreich gestaltet. Über drei Stunden konnten die Teilnehmer üben und von unserem Erfahrungsschatz einiges lernen. Schon jetzt ist klar, das wird wiederholt!

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Wir könnten uns der Karateschule in Zürich anschliessen und zu denselben Konditionen eine Woche nach Mallorca fahren um zu trainieren?

Soll ich dieses Projekt weiter verfolgen, besteht das Interesse dafür?
Euer Peter

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