Trainings-Memo 04. Oktober 18 in Solothurn

In Solothurn ging es um schnelle Reaktion und Ausweichbewegungen. Den Ausweichschritt 2 übten wir mit einer Befreiung gegen doppelten Reversgriff, mit meinen Unterarmen seine Hände zusammenschlagen. Den Konter starteten wir dann mit dem Schritt 1, mit dem schwachen Arm die gegnerischen Arme blockieren und mit der starken Hand zwei Faustschläge austeilen und mit Kniestoss den Angriff beenden.
Die schnelle Hüftbewegung trainierten wir mit zwei unterschiedlichen Techniken. Wenn du am Boden auf dem Rücken liegst und z.B. dir jemand auf den Kopf treten will, dann solltest du in der Lage sein dich schnell wegzurollen. Die Beschleunigung dafür, holst du dir am besten aus der Hüfte.

IMAG1298-400
Dasselbe gilt bei einer Pistolenbedrohung frontal in Bauchhöhe. Dort musst du die Hüfte ebenfalls schnell aus der Schussrichtung drehen. Da bleibt keine Zeit um einen Schritt zu machen. Gleichzeitig solltest du dann auch noch das gegnerische Handgelenk fassen um die Entwaffnungstechnik einzuleiten. Für den Schlussdrill mussten sie dann das Wegrollen am Boden, schnelles Aufstehen und anschliessender frontalen Pistolenbedrohung in der Gruppe auf Kommando üben. Ich konnte die Fortschritte sofort sehen, bei den meisten klappte es mit der schnellen Hüftrotation super gut.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Trainings-Memo vom 03. Oktober 18 in Herzogenbuchsee

In der ersten Gruppe waren alles Fortgeschrittene dabei, so konnte ich die Lektion technisch anspruchsvoll gestalten. Mit den Pratzen und den Kissen übten wir die verschiedenen Bewegungen welche es in der Verteidigung gegen eine Messerattacke braucht. Schutzblock und gezielter Faustschlag und die Erweiterungs-Kombination war, Schutzblock und Faustschlag zugleich und gezielter Kick mit anschliessendem Lowkick. Pistolenabwehr von der linken Seite. Diese beiden Angriff Szenarien übten wir dann drillmässig. Gestartet wurde am Boden, sich am Boden verteidigen, schnelles aufstehen und danach wurde man entweder mit der Pistole oder mit dem Messer angegriffen.

Zweite Lektion mit seitlich umfallen und Kicken mit aufstehen, die Beine unter den Körper stellen. Die Brücke im Bodenkampf. In einer Situation kombiniert. Starke Hammerschläge aus der Bodensituation. Am Boden ist man nicht verloren, aber es ist anstrengend. Umfallen nach vorne und umdrehen in die Abwehrhaltung. Gesäss anheben. Hammerschläge und den Angreifer an den Ohren und Augen fassen und abwerfen. Hier eine Momentaufnahme mit dem Handy.

IMAG1296-sw

 

IMAG1287-sw

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Trainings-Memo vom 02. Oktober 2018 in Bern

Retourlaufen und sofort mit dem Zurückschlagen beginnen. Erweiterung mit Takedown und mit Armsichelwurf. Wenn es los geht, dann so schnell wie möglich zurückschlagen. Du bist eindeutig besser dran, wenn du dich bereits bei der Ausweichbewegung verteidigen kannst. Um das ging es in dieser Lektion. Wir übten immer wieder denselben Angriff und variierten das Kontern und bauten dann immer weiter aus. Mit diesen Übungen trainierten wir das Reaktionsvermögen, das Distanzgefühl und verbesserten unsere ganzheitliche Koordinationsfähigkeit. Als Angreifer konnte man beim Takedown gleich das Abrollen üben. Im Schlussdrill galt es dann vom Boden aus die geübte Situation zu bewältigen und es warteten  gleich zwei Angreifer, einer aber nur mit Schlagkissen auf dich.

Spätlektion: Abwechslungsweise mit der offenen Hand auf das Kissen schlagen. Zuerst im Vorwärtslaufen, danach im Retourlaufen. Es blieben ein paar Neueinsteiger, damit sie so schnell wie möglich den Anschluss finden wählte ich ein paar grundlegende Bewegungsabläufe. Die schnelle Gewichtsverlagerung um einen sofortigen Gegenangriff mit einem Kniestoss zu starten war die Schlussaufgabe. Relativ schnell wurde der Ablauf verstanden und umgesetzt. An der Schlagbewegung mit den offenen Händen werde ich noch weiter mit ihnen arbeiten müssen. Viel zu oft blieben die Ellbogen hinter dem Körper. Zu gross war die Ausholbewegung. Bei derartigen Grundschullektionen finde ich es immer wieder toll, dass auch Fortgeschrittene geduldig mitmachen. Jeder, kann in jedem Level noch etwas dazulernen.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Trainings-Memo 02. Oktober 2018 Solothurn Mittag

Über den Mittag ging es um das Ausweichen und gleichzeitiges Kontern. Die Beine mussten in Bewegung bleiben und auch die Arme hatten die Aufgabe zu boxen. Boxen in der Laufbewegung und sich orientieren, das Umfeld beobachten. Eine recht anspruchsvolle Aufgabe, die aber von allen super gelöst wurde. Mit der Pistolenbedrohung auf Bauchhöhe und Brusthöhe übten wir auch noch das schraubenartige Abdrehen und das fast gleichzeitige Fassen des gegnerischen Handgelenks/Pistole. Merke dir: Pistolenabwehr Bauchnabelhöhe, Finger zeigen nach unten, Griff auf das Handgelenk. Pistolenbedrohung Brusthöhe, Finger zeigen nach oben, Griff auf den Lauf der Pistole. Zum Schluss gab es noch einen kleinen Krav-Drill bei dem alle mit voller Konzentration dabei waren, vor allem die älteren Teilnehmer gaben Vollgas. Die Entspannungsübung durfte auch nicht fehlen.

IMAG1278-800

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Trainings-Memo vom 01. Oktober 18

Weil momentan in Zürich viele Neulinge am Start sind, ging es wieder um das Thema Ausweichen. Aber zuerst gab es ein paar sinnvolle Schattenboxbewegungen, um damit die Hüfte und die Schultergelenke aufzuwärmen. Die Dehnbarkeit der Beine ist mir auch immer wichtig. Eine Übung gegen verkürzte Muskeln in den Beinen baue ich immer wieder ein, dazu schwingen wir die Beine immer höher über die Schlag-Kissen und kombinieren diese Bewegung mit anschliessenden Lowkicks. Dabei ist es wichtig, dass man das Bein jeweils vorne abstellt. Der Trainingspartner variiert jeweils die Höhe mit dem Schlagkissen. Danach ging es um den Gleitschritt zwei und die Fähigkeit während der Laufbewegung eine gute Kontertechnik zu starten. Zu Beginn wurdest du vom Angreifer einmal mit zwei Händen, dann nur noch mit einer Hand nach hinten gestossen. Die Aufgabe war bei der zweiten Stossbewegung, den Druck des Angreifers zu entschärfen und seine Kraft für einen Konter-Kniestoss zu nutzen. Am schnellsten funktionierte das, wenn man sich strikt an die vermittelte Grundschullaufbewegung hält. Wer beim Retourlaufen es nicht schaffte, schnell genug mit dem starken Bein nach hinten abzustehen, bei dem  funktionierte es weniger bis gar nicht gut, sonst dauerte es viel zu lange,  bis er den Kniestoss anbringen konnte. Nach dem Kniestoss verfolgten wir den Angreifer mit einem satten Handrückenschlag und einem gezielten K.O.-Schlag. Ich blieb absichtlich lange bei dieser Übung, denn ich wollte dass möglichst viele den Ablauf verstehen. Im Ernstfall funktioniert oft nur die Basic. Deshalb ist es wichtig, diese grundlegenden Bewegungen intensiv zu trainieren. Es brauchte seine Zeit, aber gegen Ende der Lektion klappte es immer besser. Derartige Lektionen sind nicht so spannend, das ist mir klar. Glaubt mir, sie sind lehrreicher als viele wilde Kravdrill-Übungen.

Wie üblich, ging es in der zweiten Lektion um Waffenabwehr-Techniken. Mit einer passenden Aufwärmübung habe ich gleich passend zum Hauptthema gestartet. So musste zuerst die störende Pratze geblockt oder weggedrückt werden, damit man einen Faustschlag auf die zweite Pratze platzieren konnte, ähnlich wie bei einer Messerbedrohung. Das Messer ist zwar gefährlich, aber noch gefährlicher ist derjenige, der das Messer führt. Bei den Partnerübungen wurde es klar, warum wir diesen Ablauf mit den Pratzen trainierten. Zuerst musste die Messerhand so gut es ging blockiert werden, zentral war aber der Kopf und der Genitalbereich des Angreifers, welche schnell und so stark wie möglich attackiert werden mussten. Wenn eine Waffe im Spiel ist, braucht es ein schnelles Reaktionsvermögen. Zum Schluss trainierten wir, statt einer Drillübung, unser Reaktionsvermögen. Dazu liess der Trainingspartner das Messer fallen und bevor es am Boden aufschlug, musste es vom Gegenüber gefangen werden. Kann sein, dass jemand am anderen Tag Muskelkater hatte?

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Trainings-Memo Restwoche 39

Ganz kurz hatte ich auch noch die Zeit um die restlichen Lektionen dieser Woche zu beschreiben. Bin gespannt ob diese Infos überhaupt ankommen, von meinen Schülern gewünscht werden?

Trainings-Memo 28. September 2018

In Zürich ging es wieder um die Stabilität, sei es in der Bereitschaftsposition oder nach dem Ausweichen. Mit dem Überspringen von Schlagkissen und der Landung in der Bereitschaftsposition habe ich den Schülern das Gefühl eines festen Standes vermittelt. Mit zwei verschiedenen Kampfszenen übten wir dann in den Zwischenphasen die Stabilität zu bewahren. Nur schon der Übergang aus der «Nullposition» in die Bereitschaftsstellung war für viele eine grosse Herausforderung. Diejenigen, die dabei waren, wissen wovon ich rede. Ein fester Stand, die Ferse auf den Boden gedrückt, verhilft dir die Technik stärker auszuführen. Mit der Schlusskombination konnten danach alle das Gelernte  verinnerlichen, dann wurde es konditionell recht anspruchsvoll.

Trainings-Memo 30. September 2018

Am Sonntagmorgen in Herzogenbuchsee ging es mir um die schnelle Gewichtsverlagerung. Im Kampf ist es sehr oft notwendig, dass man mit dem Bein, welches voll belastet wird, gleich noch einmal einen oder mehrere Schritte machen muss. Ansonsten müsste man überkreuzen, was zum Sturz führen könnte. Diese spezielle Lauftechnik funktioniert nur, wenn man ganz schnell das Gewicht auf das andere Bein verlagern kann, um den nächsten Schritt zu machen. Klingt einfach, aber wer dabei war, weiss wie schwer das ist. Um den Trainingseffekt zu optimieren, habe ich eine Kampfszene mit drei verschiedenen Kontervarianten verwendet. Angreifer schubst und schlägt mit rechts einen Schwinger. Bei der letzten Variante kam mir in den Sinn, dass ich ja diese Übung rasch mit dem Handy aufzeichnen könnte. Den Clip findest du im Instagram.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Trainings-Memo Woche 39

Meine Überlegungen zum Trainingsinhalt der Woche…

Trainings-Memo 24. September 2018 Zürich:
Am Montag übten wir in Zürich die Ausweichbewegung. Es gibt ja viele unterschiedliche Ausweichmöglichkeiten, für diese Lektion wählte ich das Ausweichen mit dem Schritt 3 und dem Schritt 4. Damit es nicht nach langweiliger Basic – Übung rüber kam, habe ich dazu noch eine spannende Zusatzaufgabe mit einer Situation integriert. Meine Schüler hatten sofort mehr Spass und alle konnten den Sinn dahinter verstehen. Nicht nur das, der Trainingseffekt konnte ich damit um einiges verbessern. Nun hiess es, Ausweichschrittbewegung zusammen mit einer Reversbefreiungs-Unterarmtechnik (Blockbewegung) zu kombinieren, sich zu stabilisieren und schnellstmöglich zu kontern. Nach der anspruchsvollen Ausweich-Konterübung belohnte ich alle mit einer kurzen und intensiven Krav-Box-Aufgabe.  Im Instagram zu sehen. Das lieben alle und können kaum genug davon bekommen. Die Schläge auf die Pratzen klangen für mich wie eine Art Musik. Ganz kurz habe ich so eine Szene eingefangen und bei Instagram reingestellt. Hörst du das auch so?

IMG_20180928_145257_259-950

Die Spätlektion ist immer etwas schwächer besucht. Für mich immer etwas frustrierend, aber dafür können die Teilnehmer/innen mehr profitieren. In dieser Lektion trainierten wir das Ausweichen im Stehen und in der Bodenlage. Die Übung wurde sehr schnell verstanden und sehr gut umgesetzt. Ich wollte folgende Situation darstellen: Jemand liegt am Boden und der Angreifer will mit einem Stampftritt den Kopf treffen. Schnell und seitlich wegrollen braucht Übung und wenn man ein paar Tricks kennt, mit denen man das Wegrollen beschleunigen kann, dann wird es interessant. Das Aufstehen nach vorne mit der Annahme, dass der Angreifer von hinten attackieren will, haben wir ebenfalls intensiv geübt. Mit der gezeigten Aufstehtechnik war es möglich, blitzschnell den hinterlistigen Angriff mit einem Back-Kick zu verhindern. Das Aufstehen kann auch einmal schief gehen und man fällt nach vorne. So ist es wichtig, dass man in der Lage ist, sofort auf eine Vorwärtsrolle umzustellen. Jeder konnte selber entscheiden, wie intensiv er das Vorwärtsrollen üben möchte. Ich zeigte drei unterschiedliche Level, wie man sich das Vorwärtsrollen aneignen kann. Jeder konnte seinen passenden Level üben.  Zum Schluss machten wir noch eine Drillübung. Sie mussten sich gegen die Angreifer, mit den Schlagkissen ausgerüstet, verteidigen. Halt nein, der Schluss war unsere bekannte «Entspannungsübung».

Trainings-Memo 25. September 2018 Solothurn:
In Solothurn über den Mittag ging es auch um das Ausweichen. Ebenfalls kombinierte ich die Übungen mit dem Schritt 3 und 4. Weil die Übungsaufgabe nicht alle Teilnehmer/innen verstanden, integrierte ich auch noch die beiden Ausweichbewegungen mit Boxtechniken. Danach war die Ausweichbewegung klar und es konnte weiter gehen. Nun ging es los, Schritt 3 oder 4, je nachdem, und gleichzeitig mit der Führungshand auf die Pratze schlagen. Weiter ging es dann mit dem Ausweichen auf dem Boden. Dazu schlugen wir das Kissen senkrecht auf den Boden und derjenige am Boden musste rechtzeitig und möglichst schnell zur Seite rollen. Die Aufstehtechnik nach vorne hatte zeitlich auch noch Platz. Die geliebte Entspannungsübung konnten wir auch noch machen, aber nicht so lange wie gewohnt. Über den Mittag sind wir jeweils etwas unter Zeitdruck.

Trainings-Memo 25. September 2018 Bern:
Alles bekannte und erfahrene Leute am Start, so nutzte ich die Gelegenheit und gestaltete ein kravmagisches Aufwärmtraining. Gleich zu Beginn hiess es «Handschuhe anziehen» und dann ging es los. Ausweichpendelbewegung mit Schritt 2 und Pendelbewegung mit Schritt 3 und Schritt 4, Konter mit Schritt 5. Ganz langsam sind wir gestartet und es ging immer weiter. Total 50 Min. übten wir diese Angriffs- und Konter – Übung. Es kam super gut an, mit voller Konzentration wurde daran gearbeitet. Es blieb kein Shirt trocken. Die Anstrengung kam schleichend. Bei jeder Wiederholung wollte man es noch besser machen und damit vergisst man leicht die Anstrengung. Das Ausweichen, auf dem Boden liegend, übten wir in Bern ebenfalls, jedoch etwas mehr «Hardcore». Ohne Kissen, da wurde gleich mit dem Fuss zum Kopf gestampft, puh, da konnte nicht lange überlegt werden, da musste das Wegrollen funktionieren! Nach dem Wegrollen musste man sich auch gleich gegen den Angreifer ausrichten und auf dem Rücken liegen bleiben. Vor dem Aufstehen musste man den Angreifer ins Knie kicken und dann die Frontaufstehvariante wählen. Alles in allem ein sehr lehrreiches Training. Einige gute Bewegungsspuren konnten somit gefestigt werden.

Es blieb noch eine kleine Gruppe, mit der ich dann eine Messerabwehr-Technik trainierte. Die Eispickel-Attacke und das Fassen des Handgelenkes muss man mehr als 10’000 mal üben, um eine Chance zu haben. Wie gezeigt sollte das Handgelenk fassen sogar blind funktionieren.

Trainings-Memo 26. September 2018 Herzogenbuchsee

In der ersten Lektion ging es, wie bereits seit vier Wochen, um die Befreiung aus einem Unterarmwürger von hinten. Eine Attacke, die je nachdem unterschiedlich gelöst werden muss. Je nachdem wie schnell man auf so eine Attacke reagieren kann, variiert die Befreiungstechnik. Wieder habe ich darauf hingewiesen, wie gefährlich es ist, wenn man zu lange braucht, man dann das Bein, innendurch nach hinten zieht; wie man dann sofort eine andere Befreiungsvariante wählen muss. Danach gingen wir davon aus, dass der Angreifer noch einmal attackiert und zwar mit einem Stock. So konnten wir die Stockabwehrtechnik (grosse Schere)  auch wieder einmal trainieren.

Die zweite Lektion startete ich mit Grundschulübungen. Alle mussten dem am Boden liegenden Seil entlang auf die Pratzen schlagen und darauf achten, dass sie immer auf zwei Spuren liefen. Nur so gelingt es,  kraftvoll zu schlagen. Rolle vorwärts konnte ich ohne Risiko auch noch einbauen, dazu legte ich ein paar Kissen aufeinander. Nicht nur die Rolle, nein die Sprungkraft haben wir ebenfalls trainiert. Über eine Hürde von 5 Schlagkissen zu springen ist nicht ganz ohne. Vor allem die Landung stand bei mir im Focus, damit wollte ich zeigen, wie standfest man bei einer Technik stehen sollte. Alles wurde super gut umgesetzt, siehe Clip bei Instagram! Kein Wunder bei dieser Truppe, denn alle sind 100 % kravmagisch begeistert. Das Umfallen nach hinten, aufstehen und die Flucht, dieses Thema konnte ich beim Aufwärmen integrieren. Im technischen Teil gingen wir davon aus, dass der Angreifer trotz Abwehraktionen sich auf dich setzen konnte, dann mit den Fäusten ins Gesicht schlug. Bei dieser Situation konnte ich den Vorteil meiner Blocktechnik zeigen, wie man blocken sollte, nämlich ohne aktive Auswärtsbewegung. Mit einem Ablenkungsschlag gelang es dann, seine Handgelenke zu fassen und mit der Brücke nach vorne fallen zu lassen. Die Aufgabe war dann einen Unterarmhebel anzusetzen. Als nächstes hiess es: Auf dem Rücken liegend eine Messerattacke blocken und kontern. Ohne Klatsche ins Gesicht chancenlos, aber mit einer saftigen Ohrfeige klappt es gar nicht einmal so übel. Mit einem satten Ellenbogenhebel gelang es dann den Angreifer stressfrei zu entwaffnen. Wie so oft ermahnte ich alle, dass es sich immer nur um Übungen handelt. Im Ernstfall kommt es komplett anders, als man es sich vorstellen kann. Meine Übungsaufgaben sind aber so durchdacht, dass sie dich sehr gut für den Ernstfall vorbereiten. Mit jedem Training wirst du immer besser für den Nahkampf ausgerüstet.

Trainings-Memo 27. September 2018 Bern:

Nach Bern kamen ein paar Neuinteressenten. Aus diesem Grund musste ich die Lektion mit verschiedenen Levels gestalten.
Ebenfalls ging es um die Grundstellung, die Stabilität und Schlagkombinationen. Mit dem Seil am Boden konnte das Schlagen mit der Laufbewegung intensiv geübt werden. Ein leichter Stressaufbau habe ich bei dieser Aufgabe integriert. Mir war es wichtig, den Interessenten/innen zu zeigen, dass es in meinem Training immer kleine Drillübungen gibt. Gemeinsam übten wir dann, wie man sich von einer frontalen Würgeattacke befreien kann. Du weisst, das funktioniert mit dem Oberarm und deinem Gesamtgewicht. Die Anfänger durften jeweils Schritt für Schritt üben. Bei den Fortgeschrittenen ging es dann gleich mit der kompletten Technik zur Sache, inklusive Takedown. Die Aufgabe wurde immer erweitert mit variablen Zweitangriffen, mit einer Pistolenbedrohung eines anderen Angreifers. Erschwerend kam noch dazu, dass ein Angreifer als Linkshänder mit der Pistole bedrohte. Die Fortgeschrittenen mussten auch noch bei der ersten Attacke variieren, Unterarmwürger von hinten mit Takedown. Bei den Einsteigern ging es jeweils immer eine Bewegung weiter. Am Schluss gab es ein Bauchmuskeltraining mit der Idee, dass man nach der Anstrengung noch einmal alles wiederholen musste. Es klappte allgemein recht gut. Der Schluss bildete die uns allen bekannte «Kropf-Entspannung».  Immer dieselbe Übung, damit du merkst, dass es von Woche zu Woche immer weniger anstrengend wird. Bei der anschliessenden Lektion ging es mir darum die Neueinsteiger einen grossen Schritt weiter zu bringen. Diese Lektion ist meistens schwach besetzt und ich kann mich optimal auf die Anwesenden konzentrieren. Es gab ein kleines Paket an Krav-Box-Aufgaben. Die Fortgeschrittenen durften sich im Grapplling testen und ich kam und half, wenn es nicht mehr weiter ging.

Auch in dieser Woche hast du viel gelernt, davon bin ich überzeugt. Für allfällige Inputs bin ich immer offen und ein Feedback würde mich freuen.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Die Einstellung zum Training

Sich für den Kampf vorzubereiten, kann Spass machen. Es kommt immer darauf an, mit welcher Einstellung du trainierst. Locker bleiben und nicht übertreiben, das ist die Devise! Die polysportiven Bewegungen sind ausserdem gesund für deine Fitness. Deine Kondition wird sich von Training zu Training steigern. Den Unterschied bemerkt man, wenn man ein paar Wochen nicht mehr im Training war. Also, dran bleiben und nicht aufgeben! Es lohnt sich du wirst es sehen!

Veröffentlicht unter Allgemeines, Uncategorized, Wocheninformationen | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Trainings-Motivation Spass besser als Angst

Es muss ja nicht sein, aber es könnte passieren. Damit meine ich, dass niemand von uns weiss, ob er einmal in einen Kampf verwickelt wird oder nicht. Denke mal eher nicht, aber wenn, dann ist es durchaus sinnvoll sich darauf vorzubereiten. Die Angst vor einem Übergriff kann die Motivation für das Krav Maga Training sein, muss es aber nicht! Wir können Krav Maga Self Protect auch ganz einfach aus Spass trainieren. Wir müssen nicht so verbissen sein! Alleine schon zu lernen, wie man seinen Körper immer besser beherrschen kann ist super motivierend! Wöchentlich seinen Körper fit zu halten, gelenkig zu bleiben und die Muskeln zu stärken, das fördert deine Gesundheit bis ins hohe Alter. Der Gedanke daran muss Motivation genug sein! Hast du dir schon einmal einen Muskel im Querschnitt angeschaut, der nicht trainiert wird und einen Muskel, der ein lebenlang trainiert wurde. Du musst das mal googlen und du wirst staunen! In jeder Krav Maga Lektion werden deine Muskeln gestärkt, die Koordination verbessert und die Kondition gesteigert. Alles spannend und sinnvoll verpackt, das macht grossen Spass und bringt die notwendige Motivation um wöchentlich zum Training zu erscheinen.

Hier ein kleiner Clip in ein Training der Krav Maga Schule…

Veröffentlicht unter Allgemeines, Sicherheitstipps, Uncategorized, Wocheninfo | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Trainerkurs der erste in diesem Jahr

Auch im neuen Jahr treffen wir uns zum Training im Krav Maga Hauptcenter in Liestal. Giuseppe stellte die restlichen Advanced-Prüfungs-Techniken aus dem neuen Prüfungsprogramm vor. Instruktor/innen sowie Fortgeschrittene bekamen einen Einblick über verschiedene Details wie auch auf was man alles beim Instruieren achten sollte. Viele der Technik-Formulierungen wurden nun verstanden und korrekt trainiert und umgesetzt. Zum ersten Mal war ich heute als Ausbilder dabei und es machte mir großen Spaß die Teilnehmer/innen mit verschiedenen Tipps zu unterstützen. Wenn man die Techniken mehrmals gezeigt bekommt, gehen diese einem beim Lernen schneller von der Hand. So gab es von mir nicht nur Tipps, sondern ich zeigte die Techniken so oft wie nur möglich vor. Das Vorzeigen mit unterschiedlichen Leuten ist sehr spannend und lehrreich. Der heutige Tag war ganz bestimmt für alle Krav-Fans super kurzweilig. Es macht immer Spaß zusammen mit Gleichgesinnten zu trainieren.

Das obligate Gruppenfoto durfte selbstverständlich nicht fehlen. Gerade nach ein paar Jahren ist es immer schön sich daran zu erinnern.

 

DSC08082-schrift

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar