Advanced 1 Prüfungen in der Krav Maga Schule

Fünf meiner Schüler waren so weit, hatten sich zu Recht an die Advanced 1 Prüfung angemeldet. Heute Abend, rund drei Stunden lang wurden die verlangten Krav Maga -Techniken vorgeführt und von mir bewertet. Zuerst starteten wir mit den verschiedenen Armbefreiungstechniken. Sichtlich waren alle Teilnehmer sehr nervös, was mir zeigte, dass sie die Angelegenheit ernst nahmen. Auch konnte ich erkennen, dass bei den Armbefreiern weitere Lektionen gut täten. Nicht bei allen klappte es auf Anhieb. Nach und nach kamen die Teilnehmer in Fahrt und zeigten ihr Können. Als es dann mit der Schutzausrüstung weiter ging, rumste es, für meinen Geschmack zu hart, da gaben die meisten zu viel Energie rein. Der Trainingspartner musste so einiges einstecken. Ich war vom Kampfgeist überrascht und alle Teilnehmer konnten mich überzeugen. Die Folge davon war, dass alle Prüflinge ein hervorragendes Ergebnis erreichten und mit Bravour bestanden. Weiter so, das macht Spass!

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Der Spezial Workshop 2012in Mürren fand an diesem Wochenende statt, da war für alle das Passende dabei

Dieses Jahr wurde bereits der achte Workshop der Krav Maga Self Protect Association Switzerland durchgeführt. Bereits am Freitagmorgen, bei wunderschönen sommerlichen Verhältnissen, reisten Krav Maga Fans aus der ganzen Schweiz nach Mürren. Wie jedes Jahr traf man sich unten an der Seilbahn, als hätte man sich abgesprochen. Wie üblich bildeten wir Gruppen und lösten Gruppentickets mit Vergünstigung für die Seilbahn. Einmal umsteigen und schon waren wir im schönen Mürren. Dank der guten Organisation konnten innerhalb kurzer Zeit die Zimmerschlüssel abgeholt werden und danach traf man sich beim ersten gemeinsamen Mittagessen. Einige hatten sich vor einem Jahr das letzte Mal gesehen. So gab es viel zu erzählen und alle freuten sich auf das bevorstehende Trainingsprogramm. Gut verpflegt ging es dann nach oben zum obligaten gemeinsamen Gruppenfoto. In zweierlei Hinsicht tat gut daran, wer nicht allzu üppig gegessen hatte. Einerseits wirkte es so auf dem Bild vorteilhafter, andererseits gab es weniger Probleme beim Aufwärmen, denn der Höhenunterschied muss allgemein erst einmal verdaut werden. In der Halle erwarteten uns spannende Themen wie Techniken zur Messerabwehr und Bedrohung gegen eine Schusswaffe. In zwei Gruppen wurden die verschiedensten Techniken mit mehrmaligen Wiederholungen trainiert. Diese erforderten ein hohes Mass an Konzentration, das bei dieser Hitze kein einfaches Unterfangen war. Die Lektionen waren jedoch so spannend, dass die Zeit im nu vorbei ging. Uns erwartete danach eine kühle Dusche und etwas freie Zeit vor dem Nachtessen. Am Abend traf man sich im Restaurant bei der Seilbahn für ein paar Coupes, Kaffee und Billard und um dabei noch etwas miteinander zu plaudern. Etwas später ging es dann gemeinsam in den Blümlichäller. Dort wurde bis früh in den Morgen hinein getanzt, insofern der DJ das passende Stück laufen liess, was leider selten der Fall war. All zulange hielt es niemand aus, so gingen wir entsprechend früh ins Bett. Die meisten von uns hatten sich bereits um 1.30 Uhr schlafen gelegt, was sich positiv auf das bevorstehende „Trainingssoll“ auswirkte. Am Samstag übten wir unterschiedliche Überfallszenen, wobei man mit dem Messer bedroht und angegriffen wurde. Angenehm war das Outdoor-Training auf der Wiese vor dem Sporthotel, dort trainierten wir die Entwaffnung gegen Bedrohung mit einer Schusswaffe. Die Entwaffnungstechnik wurde von den Verantwortlichen vorgegeben und die Szenarien dazu durften frei gewählt werden. Somit konnten die Teilnehmer ihrer Fantasie freien Lauf lassen, was zu amüsanten Szenarien führte. Dieser Block wurde damit recht lustig und kurzweilig. Drinnen im warmen Schulungsraum konnte man den Ausführungen von Giuseppe Puglisi zuhören. Der Vortrag über die Kommunikation im Konfliktfall und das korrekte Verhalten war sehr interessant. Trotz Hitze ist niemand dabei eingeschlafen, was wiederum sicherlich ein Teilverschulden des DJ im Blüemli-Chäller war – Dank ihm waren wir ja zeitig im Bett und somit ausgeruht. Der Samstagabend verbrachte man dann gemeinsam, es bildeten sich verschiedene Gruppen. Spät abends wollten wir es dann nochmals wissen, mehrheitlich machte man sich auf in den Blümlichäler. Leider gab es dort keine Steigerung seitens des DJ und so kam es, dass wir am Sonntagmorgen noch voller Energie steckten. Das bevorstehende Fitness-Workout-Programm packten alle relativ locker weg, zwar blieb kein Shirt trocken, aber schliesslich verfügte man noch über ausreichende Reserven. Auch wie jedes Jahr war das Hebelprogramm von Don Angelo sehr lehrreich. Angelo schaffte es alle Teilnehmer mit schmerzhaften Hebeltechniken zu begeistern. Weil das Abschlussprogramm interessant war verging die Zeit sehr schnell und somit war der Spezial-Workshop 2012 Geschichte. Puglisi bedankte sich bei den Teilnehmern und informierte bereits, dass er fürs kommende Jahr bereits auch wieder Zimmer hätte reservieren lassen. Nach der Verabschiedung ging es ins Wohlverdiente Restwochenende.

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Die Wochen rauschen nur so vorbei und fast täglich gab es Lektionen

Die Zeit vergeht viel zu schnell. Kein Wunder, wenn man tagsüber als Geschäftsführer tätig und abends als Krav Maga Instruktor unterwegs ist. Aber so liebe ich es. Auch in dieser Woche konnte ich vielen netten Menschen lehren, wir man sich verteidigen kann. Letzte Woche konnte ich sogar dem Personal einer bekannten Bankgesellschaft beibringen wie man sich, ohne allzu grosses Training schützen kann. Derartige Aufträge häufen sich und ich freue mich über jeden weiteren Eventkurs den ich geben darf! Das Feedback des Verantwortlichen war überaus zufriedenstellend, allen Teilnehmern hätte es Spass gemacht. In diese Woche gab es in der Krav Maga Schule in Herzogenbuchsee bereits ab Dienstag spannende Trainingseinheiten. Vermehrt werde ich kurzfristige Trainings per Doodle organisieren. Sobald ich sehe, dass ich Zeit habe, werde per Rundmail informieren. Am Dienstag übten wir seltene Bewegungsabläufe, die man auf keinen Fall vernachlässigen darf. Dazu dursuchte ich alte Notizen welche ich mir währen der Ausbildung machte. Denn man neigt dazu die unbequemen Bewegungsabläufe zu vernachlässigen, was ein Instruktor nicht machten sollte! Ein guter Instruktor muss, meiner Meinung nach jederzeit in der Lage sein auch komplexe Bewegungsabläufe vorzuzeigen.
Am Mittwoch kämpften wir dann gegen unsere Boxfiguren. Sobald man gegen zwei oder drei Boxfiguren kämpfen muss kommen die verschiedenen Schwächen zum Vorschein. Faustschläge und Kicks auszuteilen und dabei sich noch taktisch clever zu bewegen muss antrainiert werden! Diese Fähigkeit ist uns nicht angeboren. Mit den verschiedenen Übungen konnte ich eindeutig erkennen, dass die Teilnehmer grosse Fortschritte machten. Schade ist es nur, wenn Sie danach ein paar Wochen nicht mehr ins Training kommen. Damit muss ich leben und es akzeptieren, nicht allen Menschen ist Krav Maga Self Protect so wichtig wie mir. Jedenfalls ist es mein Ziel jede Trainingseinheit so spannend wie möglich zu gestalten. Schliesslich soll es für alle interessant bleiben. Oft ist das Können der Gruppe sehr unterschiedlich, was ich bei der Planung jeweils berücksichtige. Für die Einsteiger gibt es einzelne Techniken und für die Fortgeschrittenen gibt es komplexe Abläufe bis hin zum Fixierer am Boden. In der zweiten Lektion am Mittwoch ging es dann etwas gelassener weiter, schon fast gemütlich. Wir übten die Ausweichbewegung. Die ganzheitliche Bewegung kombinierte ich danach mit Befreiungstechniken und Blockvariationen. Gerade bei den Anfängern ist es wichtig, dass die Lektion über einen sogenannten „roten Faden“ verfügt. Dies ist sehr wichtig, weil sie ansonsten das Gefühl bekommen, dass Krav Maga Self Protect kompliziert sei. Klar, einfach ist das Selbstverteidigungs-System nicht, dies weil man ja lernt situativ zu reagieren, nicht sofort mit den Fäusten draufzuschlagen, sondern verhältnismässig. Der Donnerstagabend war auch wieder sehr spannend. Ich unterrichtete in Bern und es kamen neue Interessenten dazu. Uhh, einer der Neuen hatte ganz viel Glück! Ein Teilnehmer passte nicht auf und befolgte nicht meine Anweisung und so kam es, dass bei einer Entwaffnungstechnik mein „Ernstfallszenario“ kopiert und dem Angreifer dabei fast das Handgelenk gebrochen wurde. Die Akustik in diesem Boxkeller in Bern ist eben nicht so toll, deshalb sollte man voll konzentriert zuhören! Ich war jedenfalls froh, dass nichts passierte und sich das Handgelenk schnell erholte! Am Schluss konnte er sich fürs Weitermachen noch nicht so begeistern. Wen wundert’s? Sonst aber gefiel das Training und die Truppe in Bern wächst weiter. Die Truppe in Zürich bleibt momentan stehen, vermutlich liegt es am sommerlichen Wetter, denn am Freitagabend möchten nicht alle trainieren, in Züri beginnt für die meisten freitags das Wochenende. Doch wer meine Trainings kennt, der nimmt es auf sich und kommt diszipliniert ins Training und geht erst danach völlig entspannt in den Ausgang. Jedenfalls haben wir in Zürich, es waren nur 8 Teilnehmer, mit Vollgas trainiert. Platschnass und ausgepowert, aber sehr zufrieden… Schliesslich übten wir in Zürich auf eine ganz spezielle Weise. Es gab zuerst Muskeltraining nach alter chinesischer Art. Danach Boxtechniken und Takedowns vom Feinsten. Ich staunte jedenfalls ganz schön, denn die gezeigten Techniken wurden allgemein sehr rasch verstanden und umgesetzt und ohne mein Dazutun immer und immer wieder wiederholt. So muss es sein!
Am Samstag hatte ich noch nicht genug, ich wollte meinen Schüler in Buchsi nochmals sehen. Da ich am Donnerstag nicht mehr Zeit habe in Buchsi zu unterrichten, vermisse ich doch einige. Jedenfalls organsierte ich am Samstag noch ein Easy-Training. Passend für alle die locker und langsam Krav Maga Self Protect trainieren möchten. Sei es verletzungsbedingt oder aus Altersgründen. Oder man hat momentan Rückenschmerzen…  Es sind einige Mitglieder gekommen und es war sehr lustig. Selbstverständlich haben wir nicht geblödelt, nein, auch noch seriös trainiert und ich hoffe, die Rückenschmerzen haben sich danach beim einten Teilnehmer auch wirklich gebessert? Jedenfalls gab ich alles, baute extra Bewegungen für den Rücken ein. Danach gingen wir ins wohlverdiente Wochenende. Die nächste Woche wird dann happig, Spezial-Workshop Mürren steht vor der Tür.

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Powertraining am Donnerstag

Letzten Donnerstag führte Markus ein schweisstreibendes Training durch – Basictechniken gespickt mit Stressübungen und Drill. Solche Trainings haben nebst einem hohen Fitnessanteil auch den Vorteil, dass die Schüler sehr realitätsnahe trainieren können, denn wenn „es“ einmal losgeht muss in einem Konflikt sehr schnell umgeschaltet und das ganze Können im Stress umgesetzt werden können. Demzufolge legte Markus grossen Wert auf das Umschalten von Verteidigung auf den Gegenangriff. Zwischendurch mussten sich die Trainierenden einem „Pratzenhagel“ des Gegenübers unterziehen – eine gute Übung, um den eigenen Stresspegel zu steigern und sich in dieser Situation selber beobachten zu können. Danach ging es jeweils direkt mit einer Schlagkombination weiter, um sich dann sogleich wieder in der Position des Abwehrenden wiederzufinden, usw.

Bemerkt wurde jedoch, dass die Konzentration der Einzelnen bei erhöhtem Stress und zunehmender Müdigkeit rapide abnimmt – eigentlich ganz normal – aber gerade in solchen Situationen ist die Konzentration enorm wichtig. Das muss geübt werden… ein Grund mehr, solche Situationen immer und immer wieder zu üben!

Alle Schüler haben sehr gut mitgemacht und die Rückmeldungen zeigen, dass vermehrt am Donnerstag solche Trainings gewünscht werden.

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Die Geburtstagüberraschung ist gelungen!

Voll auf den Leim gegangen! Um 19.00 Uhr ärgerte ich mich, dass niemand, halt, nur zwei Teilnehmer zum Training erschienen. Hatte ich heute doch Geburtstag, erst noch einen Runden, bin heute 50zig geworden und jetzt sowas. Ich vermutete, dass die Fussball-EM Schuld daran war. Obwohl wir ja einen TV haben, hätte ja den Match in stummfilmartig laufen lassen. Egal, dachte ich mir, ziehen wir es durch! 19.15 Uhr begann ich mit der Lektion als auf einmal eine Kolonne die Treppe rauf kam und Happy Birthday sang. Mit brennenden Kerzen auf verschiedenen Kuchen und einem Prosecco haben sie mich alle voll erwischt und verlegen gemacht. Es war toll, einfach super, herzlichen Dank an alle Beteiligten für diese Überraschung! Doch ich dachte nicht daran deswegen die Lektion fallen zu lassen, nein, nach ein paar Minuten verlangte ich volle Aufmerksamkeit und startete voll durch…..schreibe dann noch weiter….

Teil2:

Nach Plan wurde die Lektion durchgezogen. Wir gaben Vollgas, schliesslich wollte ich die verpasste Zeit aufholen. Geübt haben wir Techniken an unseren Boxfiguren, wir übten diverse Bewegungsabläufe welche in der Advanced-1 Prüfung verlangt werden. Wir übten unter anderem auch die kleine Aussensichel, welche allen viel Spass bereitete. Sobald der Angreifer einen Schritt auf den Verteidiger zu machte, wurde er aus dem Gleichgewicht gezogen und mit der kleinen Aussensichel flach gelegt. Diese Wurftechnik übte ich vor 3 Jahren zum letzten Mal. Zum Glück habe ich mir ein Videoarchiv angelegt! Künftig werde ich darin öfters nach derartigen spannenden Techniken suchen. In der darauffolgenden Lektion, welche übrigens ebenfalls gut besucht war, ging es dann um einfache Bewegungsabläufe mit dem Ziel die Koordination des Einzelnen zu verbessern. Sehr unterschiedlich sind die Begabungen der Menschen, das beobachte ich sehr oft. Wer sich nie sportlich betätigte hat besonders Mühe derartige Bewegungsabläufe zu absolvieren. Umso grösser die Herausforderung an mich ihnen die Technik beizubringen. Aber genau so soll es ja sein, denn schliesslich will ich den Schwächeren unter uns beibringen wie sie sich schützen können. Viel zu schnell war die Lektion vorbei und alle gingen zufrieden nach Hause. Toll war, dass sogar eine Delegation aus Zürich heute Abend mittrainierte. Was für eine Ehre, ihnen war der Weg nicht zu weit um bei mir zu trainieren! Ganz am Schluss der Lektion entdeckte ich einen Papiersack, darin befand sich Plastikgeschirr und Servietten. Ups, dachte ich mir, da hat sich jemand den Abend anders vorgestellt!!! Sie wollten also meinen Geburtstag feiern und gar nicht trainieren? Na, peinlich, umgehend habe ich mich bei den Organisatoren dafür entschuldigt. Ja, das bin ich, so bin ich, immer nur Krav Maga Self Protect im Kopf, grins.

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Zeit für Prüfungen

Heute am Montagabend ging es um die Wurst.  Einige wollten es wissen und haben sich für die Prüfung angemeldet. 2 1/2 Stdunden dauerte diese. Am selben Abend wurden in zwei Gruppen gleich Basic 1 und Basic 3 Prüfungen abgenommen. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sie knapp unter der Maximalpunktezahl bestanden. Alle haben sich sehr grosse Mühe gegen und seriös gearbeitet, was ich sehr lobenswert fand! Bin stolz auf euch!

Diesmal habe ich nicht vergessen am Schluss noch ein Gruppenbild zu machen 🙂

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Krav Maga Wochenende in Folge

Auch an diesem Wochenende ging es wieder um Krav Maga Self Protect. Markus und ich besuchten das Modul zwei des Sicherheitskurses in Liestal. Wir lassen uns im Securitybereich ausbilden und es ging um Personenkontrolle und alles was es dazu braucht. Diesmal war es sehr viel Theorie.
Am Sonntag gab ich bei mir in der Krav Maga Schule einen weiteren Schnupperkurs für Interessierte. Mit vier Teilnehmer war es nicht gerade viel Beteiligung, doch Dank dem konnte ich intensiv auf die verschiedenen Fragen eingehen. Am Schluss waren alle begeistert und sie werden demnächst mit Krav Maga Self Protect starten. Leider waren nicht alle aus der Umgebung, so werden sie wohl in einem anderen Krav Maga – Center einsteigen.

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In Krav Maga Mission unterwegs

Diese Woche gestaltete ich die Trainings in Bern und ich Buchsi ähnlich. Es ging mir hauptsächlich darum die Teilnehmer dazu zu bringen, dass sie sich ganzheitlich bewegten. Immer wieder beobachte ich, dass man sich alleine auf die Bewegungen mit den Armen konzentriert und den Rest, die Beine und das Laufen vernachlässigen. Oft auch will man sich korrekt bewegen und hört dann Mittendrin auf. Das kommt davon, dass man dabei zu viel überlegt. Ich rate immer wieder, einfach laufen lassen, denn das Unterbewusstsein hat sich die Bewegung bereits komplett eingeprägt. Damit das aber funktioniert braucht es volle Konzentration welche manchmal etwas zu kurz kommt. Ein kurzes Gespräch mit dem Trainingspartner reicht aus, rasch wegsehen, etwas trinken und schon könnte der wesentliche Teil der Ablaufs verpasst werden.  Will man sich kravmagatechnisch weiterentwickeln sollte man in dem Augenblick wo ich die Technik vorführe mit höchster Konzentration zuschauen. Ihr werdet sehen, es funktioniert! Speziell war der Donnerstag, draussen wurde es innert kürzester Zeit wärmer, auf einmal waren es 26 Grad. Von 12 auf 26 Grad innert drei Stunden. Daraus resultierte, dass einigen nicht mehr so gut ging und sie deswegen nicht zum Training kamen. Besser so, jeder spürt es selber am besten ob er mag. In Bern war die Gruppe sehr klein, dafür gab es aber wieder ein Neuzugang, und das schon wöchentlich. Im grössten Regen fuhr ich so rasch es ging zurück nach Buchsi, dort hätten alle bereits in Schutzausrüstung bereit stehen sollen. Dem war leider nicht so. Wieder wollten alle die Prüfungstechniken üben, dabei können sie diese schon längst. Ich wollte Kampfabläufe und eine neue Art von Sparring üben. Diese Art von Training führt automatisch zur Steigerung der Koordination. Mit der Kampfkombination wurden alle notwendigen Geister geweckt die es zur Steigerung seiner Leistungsfähigkeit benötigte. Leider wurde es nicht von allen Teilnehmern verstanden und umgesetzt. Beim Testsparring konnte ich wichtige Details erkennen. Das Bein zu weit hinten, das Lesen des Angreifers… Da gibt es noch ein paar interessante Aspekte die wir üben können. Es ist mir klar, dass noch nicht alle soweit sind, doch irgendwann müssen wir damit starten. Mit leichten Erschütterungen muss gerechnet werden, leicht, Helm sei Dank! Ich freue mich auf die nächsten Sparring-Trainings.

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Wochenend Workshop Krav Maga Self Protect

Letzten Samstag und Sonntag fand in der Kravmaga-Schule Herzogenbuchsee das erste Wochenend-Seminar statt. Es war ein super Workshop, die Teilnehmer kamen von weit her und waren voll motiviert.

Gestartet haben wir am Samstag um 10.00 Uhr mit der „Laufschule“. Die korrekte Laufbewegung bildet das Fundament und darauf kann weiter aufgebaut werden. Ich habe den ganzen Ablauf wohl überlegt geplant und hatte das Ziel, alle Teilnehmer ein gutes Stück vorwärts zu bringen. Nicht nur die Techniken standen im Mittelpunkt, sondern auch die damit verbundenen Bewegungsabläufe. Bei den Anfängern und auch bei den Fortgeschrittenen konnte ich klar erkennen, dass sich die Bewegung zusehends verbesserte.

Für mich war das Langzeittraining der Beweis, dass die altbekannte These stimmt. Je erschöpfter der Körper, desto besser die Umsetzung des Bewegungsablaufes.

Wiedereinmal mehr, ihr wisst, ich sage immer und immer wieder, dass man die Messer nicht hin und her biegen soll, gilt vorallem für die weiblichen Kursteilnehmerinen. Und wo, bei wem ist es passiert 🙂
Naja, mit Verlusten muss man rechnen, Hauptsache, niemand wurde verletzt! Es waren zwei super Tage, ein tolles Wochenende und ich werde weitere Workshops planen.

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Abwehr gegen Packgriffe und Befreiungen

Am Donnerstag ging es nach ein paar Pratzenkombinationen zum Aufwärmen hauptsächlich darum zu verhindern, dass man mit einer oder beiden Händen am Shirt gepackt wird. Dazu zeigte Markus Befreiungen unter Berücksichtigung der Eskalationsstufen. Zuerst lernten die Schüler zu verhindern, dass man überhaupt gepackt werden kann. Sollte man dennoch überrascht werden, übten wir ein paar nützliche Abwehren wie z.B. einem Daumenhebel zum Lösen eines einhändigen Griffs, Stopp- und Befreiungstechniken wenn man mit beiden Händen gepackt wird und einzelne mögliche Takedowns für solche Situationen. Am Schluss ging es noch kurz auf den Boden, wo die Schüler mögliche Befreiungen gegen Haltegriffe üben konnten, und schon war die Zeit wieder vorbei…

Nächsten Donnerstag werden wir an diesem Programm anknüpfen 🙂

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