Profi-Krav Maga Trainer

Auch diese Woche kam ich mir wieder vor wie ein Profi. Kein Abend verging wo ich nicht auf den Matten stand um Krav Maga Self Protect zu unterrichten. Für Bern und Buchsi habe ich drei unterschiedliche Trainingseinheiten vorbereitet, für Zürich ein Trainingsprogramm. Dazu kam noch das Programm für den Wochenend-Workshop. Bei den Teilnehmern in Bern achte ich darauf, dass Techniken aus dem Basic 3 Prüfungsprogramm instruiert werden. Da es in Bern momentan wenig Teilnehmer sind kommen wir dort recht gut voran. In Buchsi sind die Leute bereits reif für die Prüfungen, die Termine sind nun ebenfalls definiert, es kann schon bald losgehen. In Zürich kommen laufend neue Teilnehmer dazu, dort muss ich speziell darauf achten, dass das Trainingsprogramm allen gerecht wird. Samstag und Sonntag folgte dann der Workshop, worauf ich mich bereits seit langem freute! Krav Maga Self Protect bedeutet mein Leben!

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Dojoleiter-Karate-Training in Thun mit Richard Amos

In einem wunderschönen Dojo vom Kenseikan Karate-Do in Thun ging es von Donnerstag bis Sonntag um die Weiterbildung in Bezug Shotokan-Karate. Vom Morgen bis am Abend wurden die Karatetrainer auf den neusten Wissensstand gebracht. Es war sehr interessant und forderte allen Teilnehmern einiges an Substanz.

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Trotz Feiertag gibt es keine Pause

Die Woche zwanzig war für mich sehr abwechslungsreich, mehrmals täglich war ich auf den Matten. In dieser Woche brachte ein Feiertag unser Programm etwas durcheinander. Die Auffahrt fiel in diesem Jahr auf einen Donnerstag, was zur Folge hatte, dass zwei Trainingseinheiten in Buchsi ausvielen. Damit die Mitglieder der Krav Maga Schule keine Entzugserscheinungen bekamen, fragte ich Markus ob er am Dienstag Zeit hätte ein Training durchzuführen. Dieses Angebot wurde umgehend genutzt und es wurde fleissig trainiert. Selber musste ich nach Liestal, dort erwarteten mich Krav Maga und Karate -Trainings. Für den Mittwoch hatte ich ein spezielles Training vorbereitet. Ich ging davon aus, dass wegen dem Feiertag einige die Gelegenheit nutzten um ein paar Tage frei zu nehmen. Deshalb vermutete ich, dass die Trainingsbeteiligung mager ausfallen würde. Aus diesem Grund entschied ich mich, dass am Mittwochabend nur ein Training anzubieten. Weit gefehlt, ich stellte fest, dass weit mehr kamen als erwartet. Logisch, schliesslich habe ich ein interessantes Trainingsprogramm vorbereitet. Es ging verschiedene Stufen einer Eskalation zu durchlaufen und zu üben, wie man massgerecht reagieren kann. Das entspricht dem Gedanken von Krav Maga Self Protect und unterscheidet sich somit von anderen Krav Maga Stilrichtungen. Angangs übten wir die einzelnen Techniken, welche danach in einen gesamten Ablauf zusammengehängt wurden. Der Angreifer wurde erst einmal relativ sanft, abgewiesen. Als der Angreifer nach der Aktion nicht reagierte, wurde die nächste Abwehrtechnik etwas härter und steigerte sich, nach und nach. Die letzte Abwehr endete in einem Taekedown und Fixierung am Boden. Auf dem Bauch liegend wurde der Angreifer mit einem Doppelhebel, Ellenbogen und Handgelenk, kontrolliert festgehalten und somit die Auseinandersetzung beendet. Es war recht spassig und schweisstreibend. Etwas später als sonst machten wir Feierabend und gingen einen Salat essen. Lange konnte ich nicht bleiben, denn ich musste am nächsten Tag früh raus: Dojoleiterkurs in Thun mit Richard Amos.

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„Auffahrt-Ausweichtraining“ am Dienstag

Da am Donnerstag Auffahrt war und das Training dementsprechend ausfallen musste, wurde zur Kompensation diesen Dienstag eine Trainingseinheit durchgeführt. Eine kleine, aber motivierte Truppe fand sich in Buchsi ein 🙂

Distanzgefühl, Laufschule und Basic-Techniken standen auf dem Programm. Nachdem wir ein paar Gleichgewichts- und Distanzübungen in der Bereitschaftsposition ausgeführt hatten, ging es darum, wie man einen Lowkick des Angreifers blocken und sogleich einen Konterangriff auslosen kann. Danach galt es, einen Angreifer mit verschiedenen Schlägen und Tritten zu stoppen, um dann sogleich per Faustschlag oder Kniestoss zu kontern. Als nächstes wurde der Y-Schritt geübt. Dazu liefen wir in dieser Form immer wieder am Partner vorbei, das Ganze pfefferten wir anschliessend noch mit einem Tiefschlag beim Vorbeilaufen. Am Schluss folgte dann noch eine Fitnesskombination in 20-Sekunden-Intervallen, ergänzt mit Liegestützen und Rumpfbeugen… und schon war die Zeit auch schon wieder vorbei…

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Heute am Muttertag fand das zweite Schnuppertraining in Zürich statt

Selbstverteidigungstraining am Muttertag in Zürich. Gemütlich fuhr ich heute Morgen in die grosse Stadt. Dort angekommen fand ich gleich neben der Turnhalle einen Parkplatz, was in diesem Quartier nicht selbstverständlich ist. Kurz vor 13.00 Uhr liefen sie dann ein, die „Krav-Interessenten“ aus Züri. Es waren mehrheitlich Frauen, was mich ein wenig erstaunte. „Selbst ist die Frau“ dachte ich. Wir konnten gleich von Anfang durchstarten. Alle Teilnehmer waren topfit und das Aufwärmtraining steckten alle locker weg. Danach ging es los, es waren insgesamt 5 Instruktoren vor Ort und die Teilnehmer wurden bestens betreut. Wir wählten einfache Techniken, zeigten wie man sich selber schützen kann und mit verschiedenen Übungen konnten alle ihre Erfahrungen sammeln. Zwischendurch gab es schweisstreibende Übungen, welche sichtlich Freude machten. Nach drei Stunden waren alle froh, dass der Kurs zu Ende war und die meisten gingen danach nach Hause. Leider habe ich am Schluss verpasst ein Gesamtgruppenbild zu machen und so machte ich ein Bild von denjenigen die noch nicht gegangen waren. Besser das als keins, dachte ich. Allen vielen Dank für die aktive Teilnahme und die aufgebrachte Disziplin! Niemand hat sich verletzt und das ist für mich immer die Hauptsache! Ich freue mich schon auf den nächsten Krav Maga Self Protect Kurs im September in Zürich!

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Am Donnerstag standen in Buchsi Befreiungen gegen Umklammerungen auf dem Programm

Während Peter den neuen Standort in Bern weiter ausbaut haben wir uns in Herzogenbuchsee dem Thema „Befreiungen gegen Umklammerungen“ gewidmet. Das Thermometer zeigte schon vor dem Aufwärmen 25 Grad Celsius, aus diesem Grund beschränkte sich Markus auf ein eher technisches Training – nichtsdestotrotz schwitzten alle bereits schon nach dem Aufwärmen 😉 Im Technikteil spielten wir diverse Befreiungsvarianten gegen Umklammerungen verschiedenster Art durch: von hinten, von vorne oder von der Seite, über oder unter den Armen… es wurden jeweils mehrere Varianten zur Befreiung durchgespielt. Diverse Befreiungen wurden noch mit einem Armstreck- oder Handgelenkshebel ergänzt, um den Angreifer zu Boden zu bringen. Und schon war die Lektion wieder vorüber, die Zeit verging wieder einmal wie im Flug…

Nächsten Donnerstag, 17.05.12, ist Auffahrt, deshalb fällt das Training aus! Eventuell bieten wir aus diesem Grund am Dienstag ein zusätzliches Training an… also Ausschreibung und Doodle-Umfrage beachten!

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Krav Maga Self Protect cleverer als Zumba…

Montag und Dienstag war ich in Liestal. Wie ihr wisst, trainiere ich immer montags Karate, möchte ich auf keinen Fall missen und am Dienstag, wenn immer möglich, besuche ich in Liestal das Krav Maga Training. So bleibe ich fit und halte mich auf dem neusten Stand. Am Mittwoch starteten wir dann mit der Kinderkaratelektion. Disziplin und Ausdauer war gefragt, denn wir übten alles bereits bekannte Techniken. Ohne zu reklamieren liessen die Kinder es über sich ergehen. Genau so muss es sein! Denn nur wer bereit ist immer wieder dieselben Techniken zu wiederholen, wird einmal ein guter Karate-Ka. Im darauffolgendem Krav Maga Training ging es um aktiven Nahkampf. Die erste Situation startete aus einer Distanz unter 60 cm und so zeigte ich eine Verteidigungskombination mit den Ellenbogen und abschliessend einen Wurf mit der kleinen Innensichel. Über 30 Minuten übten wir diesen Ablauf, teils mit Schutzausrüstung. Die Basic-Schüler bekamen eine ähnliche, weniger gefährliche, Verteidigungsvariante zum üben. Als zweite Kampfszene galt es sich gegen einen hinterhältigen Angriff zu verteidigen. Diesen Ablauf wurde nicht all zulange geübt. Es ging schnell und alle hatten es drauf. Schlussendlich ging es dann zur Hauptaufgabe. Die beiden Situationen mussten in Folge ausgeführt werden. Dank der Schutzkleidung ging bei den meisten blitzschnell. Der Schweiss tropfte aus den Helmen auf die Matten, ich wette, dass auch einige Kalorien dabei waren. Ich behaupte nach wie vor, dass Krav Maga Self Protect die schlauere Art ist fit zu bleiben als Zumba. In der zweiten Lektion ging es darum die Kraft des Angreifers zum eigenen Vorteil auszunutzen. Passend dazu zeigte ich ein paar typische Verteidigungstechniken womit man den Engreifer auf dem falschen Bein erwischen konnte. Wie so oft, der Ablauf sieht einfacher aus als es dann in der Ausführung ist. Deshalb mussten alle konzentriert üben. Die Zeit ging sehr schnell vorbei und niemand merkte, dass die Zeit bereits abgelaufen ist. Etwas später als sonst machten wir Schluss und ich freute mich auf eine erfrischende Dusche.

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Krav Maga Center Bern ein weiterer Standort getestet / in Herzogenbuchsee geht das Training normal weiter

Am Donnerstag trainierten wir zum ersten Mal am Falkehöheweg 1 in Bern. Wir konnten uns bei Andy Schütz im Bärenboxkeller einmieten und nun können wir Vollgas geben! Ab heute ist es nun möglich, zwei Mal pro Woche Krav Maga Self Protect in der Stadt Bern zu trainieren. Mein Ziel ist es nun, den Bernern ein paar Würfe aus dem Krav Maga Self Protect – Programm beizubringen. Dank den Matten wird es nun weniger problematisch sein.

In Herzogenbuchsee trainierten die Schüler unter der Leitung von Markus die Standsicherheit, wenn man von hinten gestossen wird. Nach einem für die Beine eher anspruchsvollen Aufwärmen und ein paar Übungen zur Laufschule in Bereitschaftsposition ging es sofort an das Thema. Es galt, trotz einem heftigem Schupser in den Rücken die Balance nicht zu verlieren. Dazu war wichtig, den Schwerpunkt nach unten zu verlagern und sein Körpergewicht mit dem vorderen Bein aufzufangen. Dies wurde in verschiedenen Szenen mehrmals wiederholt. Auch das korrekte Abdrehen, um sofort aus der Angriffslinie zu gelangen, wurde trainiert. Hier war es, wie schon bei den meisten Krav Maga Techniken, wichtig, dass die Drehung aus der Hüfte eingeleitet wurde. So konnte man sich auch bei Packgriffen von Hinten erfolgreich befreien um sofort eine Kontertechnik einzuleiten. Dabei war es einerlei, wie man von hinten gepackt wurde. Das Abdrehen funktionierte jeweils auch, wenn man hinterrücks gegen eine Wand gedrückt wurde und mit der Kontertechnik den Angreifer sogleich in die selbe Situation brachte, in der man selber vorher war. Alle trainierten sehr fleissig mit und schafften es mit der richtigen Technik jeweils auch, sich zu befreien. Ich denke, es hat allen Teilnehmern Spass gemacht 🙂

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Messerabwehr bis ins Detail geübt

Die Karate-Lektion war heute sehr kurzweilig, viel zu schnell ging sie vorbei. Ich geniesse es immer wieder zu sehen wie sich die Kinder grösste Mühe geben und die Kampfkunst lernen wollen. Mit der Gymnastik der Einzelnen bin ich noch nicht so zufrieden. Alle werden immer wieder von mir dazu ermahnt zu Hause diszipliniert Dehnungsübungen zu trainieren. Im Krav Maga Training ging es bei den Fortgeschrittenen heute um die Messerabwehr. Wir gingen einmal davon aus, dass der Angreifer mit dem Messer von unten nach oben zustechen würde. In vorbereiteter Position musste der Messerstich stark geblockt werden. Gleichzeit mit der Abwehr schlug man bei dieser Technik dem Angreifer die Faust ins Gesicht, erst danach entschied sich ob man flüchten konnte oder es mit der Entwaffnung weiter ging. Bei der zweiten Technik gingen wir davon aus, dass der Messerangriff seitlich erfolgte. Der Schneideblock musste nun etwas anders ausgeführt werden und gleichzeitig schlug man dem Angreifer eine satte Ohrfeige. Mit einem gezielten Kick in die Genitalien konnte man sich aus der Gefahrenzone entfernen. Diese zwei Techniken füllten heute die komplette Basic/Advanced-Lektion. In der anschliessenden Einsteigerlektion, übrigens kamen heute mehr Teilnehmer in die zweite Lektion, ging es mit dem Thema Belästigung weiter. Es ging nicht um die direkte Eskalation, sondern wir übten Techniken welche sich für lästige Zeitgenossen eigneten. Doch die Fitness wollte ich auf keinen Fall vernachlässigen, so gab es zu Beginn ein happiges Aufwärmprogramm, welches ich zwar leicht entschärfte als ich sah, wie einige schon bereits am Anschlag waren. In Anbetracht der krassen Wetterumstellung war das nicht verwunderlich, wir alle müssen uns zuerst wieder an das warme Wetter gewöhnen. Die verschiedenen Verteidigungstechniken gegen Betrunkene oder aufdringliche Leute machten allen Teilnehmern Spass. Oh, wie haben wir gelacht! Es waren ein paar bekannte Hebel dabei, welche sehr beliebt sind. Einer der Neulinge wollte es wissen, hinterfragte jeden Hebel. Ich liess ihm nicht lange Zeit sich Gedanken darüber zu machen, als er mich fragte zeigte ich ihm, dass die Techniken allesamt zu 100 % funktionieren. Ansonsten müssten wir diese ja gar nicht üben, stimmt doch oder? Ein paar blaue Flecken mehr, leichte Gelenkschmerzen, macht nichts, es gingen alle rundum zufrieden nach Hause.

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Bewegungsabläufe verinnerlicht, Dienstag bis Sonntag Trainings

Die Woche 17 war wieder intensiv, kein Tag verging ohne dass wir Krav Maga trainierten. Für mich war diese Woche das Hauptthema „fliessender Bewegungsablauf“. In Bern übten wir das Abdrehen,  ganz genau die Laufbewegung, wenn man von hinten am Kragen gestossen wird. Im Bewegungsablauf zeigte ich zwei Varianten wie man sich während der Ausweichbewegung wehren kann. In der anschliessenden Lektion erhöhte ich den Schwierigkeitsgrad mit einem Kampfablauf. Die dabei auszuführenden Grundtechniken stammten aus dem Basic 3 Prüfungsprogramm. Die Teilnehmer mussten zwei Faustangriffe so gut wie möglich blocken und danach sofort mit einem Wurf den Angreifer zu Boden werfen und fixieren. Insgesamt waren es zwei unterschiedliche Techniken welche über längere Zeit geübt wurden.

Am Mittwochabend ging es in Herzogenbuchsee ebenfalls im selben Rahmen weiter. Es waren etwas mehr Techniken dabei, diese wurden wiederum über einen längeren Zeitraum geübt. In der ersten Lektion baute ich so einige Krav Maga – Bodentechniken ein welche in der Wochenbeschreibung nicht erwähnt wurden. Schliesslich habe ich dazugelernt und weiss, dass ich nicht mehr ankündigen sollte, wenn wir Bodentechniken üben. Denn genau die Personen die Bodenkampf üben sollten kommen dann nicht ins Training. Wir übten danach den schnellen Konter nach einem Block. Dazu erwähnte ich wieder einmal wie wichtig es ist, dass man sich korrekt ausrüsten muss. Tiefschutz, Schienbeinschoner, Armschoner….alles Hilfsmittel mit denen man die Krav Maga Techniken viel schneller üben kann ohne sich einer Verletzungsgefahr auszusetzen. In der Einsteigerlektion gab es die beliebte „Kutschenübung“, diese gehört zur Laufschule und man lernt schnell das Gewicht nach unten zu verlagern, ansonsten kann man die Stabilität nicht aufrechterhalten. Kicks nach vorne, Kick nach hinten und das Umfallen ohne sich dabei zu verletzen übten wir ebenfalls. Am Donnerstag hiess es dann Messerabwehr. In der ersten Lektion schulten wir die Motorik der linken Hand welche bei der Messerabwehr eine wesentliche Rolle spielt. Ebenfalls übten wir den Schneideblock mit den Pratzen. Dort konnten alle mal so richtig Gas geben. Wie ich sah gab es hie und da auch blaue Flecken, was jedoch ein gutes Zeichen ist. Denn so weiss man am nächsten Tag, dass man Krav Maga Self Protect trainiert und nicht Fussball spielte, grins. In der darauffolgenden Lektion ging es wieder gruppenweise an die Prüfungstechniken. Alle übten mit voller Konzentration, wir bemerkten nicht einmal, dass wir über der Zeit waren. Etwas später als sonst machten wir dann Schluss.

Am Freitagabend in Zürich kam nur eine kleine Truppe ins Training. So konnte ich auf jeden einzeln gut eingehen. Es war ein heisser Abend, überraschend wurde es Sommer. Wir mussten uns deshalb nicht lange aufwärmen und konnten schnell zu den Selbstverteidigungs-Techniken übergehen. Anfangs übten wir wie man sich gegen eine Umklammerung befreien kann und danach zeigte ich, wie man zuschlagen muss ohne die Deckung zu vernachlässigen. Schnell war die Zeit vorbei und ich machte mich auf den Weg nach Hause. Ich geniesse es jeweils den Tag auf diese Weise ausklingen zu lassen. Eine Stunde gemütliches Autofahren und dabei mich über mein tolles Auto freuen.

Am Samstag wollte ich es dann wissen, alle Teilnehmer mussten da durch. Alle mussten das Abrollen lernen und danach übten wir Techniken wobei mit Schlüsselbeindruck und Hakenstellen der Taekdown eingeleitet wurde. Knapp vor der Erschöpfung beendeten wir die Lektion. Wie schon erwähnt, es war sommerlich heiss, am 28. April 26°, das gab es noch nie. Demzufolge war das Training mit Weste für alle Teilnehmer recht happig. Dafür ging es dann am Sonntagmorgen gemütlich weiter. Wieder einmal gab ich einen speziellen Kurs für Frauen. Es meldeten sich nette Frauen an, eine Teilnehmerin kam sogar aus Kloten, was auch nicht selbstverständlich ist. Den Frauen zeigte ich alles Techniken welche ohne grossen Kraftaufwand sehr wirkungsvoll sind. Auch zeigte ich auf, dass eine Frau, sollte sie am Boden liegen, keinesfalls chancenlos ist. Gewusst wie, kann man den Angreifer sogar heftig verletzen.  Es ging mir darum aufzuzeigen, dass eine Frau mit Mut reelle Chancen hat, einen Übergriff unbeschadet zu überstehen. Auf Grund des am Schluss eingeforderten Feedbacks habe ich das Ziel erreicht und bekam die Zusicherung, dass sie weitere Kurse bei mir besuchen werden. Diese Woche ist nun überstanden, die nächste kann kommen.

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