Pfefferspraykurse sind beliebt

In der Krav Maga Schule wurde bereits wieder ein Pfefferspraykurs durchgeführt. Mit grossem Engagement der beiden Kursleiter wurde es zu einem super Erlebnis für alle Beteiligten. Als ich in der Theoriestunde in die allgemein müden Gesichter sah, einige wären an diesem Samstagmorgen lieber im Bett geblieben, dachte ich mir: schon toll, dass es immer mehr Menschen gibt die etwas für den Eigenschutz unternehmen und das trotz grosser Müdigkeit. Aber es dauerte nicht lange und Markus konnte alle in seinen Bann ziehen und mit der Ausführung über die Wirkung und Handhabung des Pfeffersprays faszinieren. Bei den Laufübungen und der Spraytechnik gab es keine Möglichkeit mehr müde zu sein. Ganz bestimmt waren dann alle hell wach als es zu dem praktischen Teil, welcher in der Tiefgarage durchgeführt wurde, ging. Spätestens in der realitätsnahen Schlussübung waren alle putzmunter. Es war eine super Truppe, trotz dem ernsthaften Thema lachten wir viel. Wieder einmal mehr konnten wir gemeinsam einen ganz speziellen Samstagmorgen verbringen. Auch diesmal ist es mir gelungen ein paar filmische Eindrücke einzufangen und kann euch diese hier vorstellen. Ich hoffe, dass der Film nicht abschreckt bei mir einen Pfefferspraykurs zu buchen? Wenn doch, bin an eurer Meinung interessiert.

Veröffentlicht unter Allgemeines, Trainingseindrücke, Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Heisssssss, egal wie heiss es ist, bei uns wird fleissig trainiert

Immer wieder bin ich total erstaunt wie viele Teilnehmer zum Training erschienen sind, dies trotz Ferienzeit, immer noch sind die grossen Schulferien . Ein ganz grosses Kompliment, denn genau diese Disziplin ist es die es braucht. Schaffst du es dich aufzuraffen, hilft dir diese konsequente Art auch sonst die Aufgaben im Alltag besser zu meistern. Den inneren Schweinehund trotz drückender Hitze zu überwinden, das ist schon eine ganz besondere Leistung! Entgegen bei vielen anderen Sportarten ist es im Krav Maga-Selfprotect die Quantität und nicht die Qualität die zählt. Je mehr man sich mit Krav Maga und mit dem Gedanken der Selbstverteidigung beschäftigt umso besser wird man im Ernstfall reagieren. Durch die mehrmalige Wiederholung der Bewegung wird sie mit der Zeit zum Reflex. Im Ernstfall reagieren wir alle ausschliesslich reflexartig, da
bleibt keine Zeit um Nachzudenken.  Im ersten Training wärmten wir uns mit ein paar Bodenübungen auf. Der tolle „Schwimmschritt“ uh, nicht gerade geliebt, aber wir kommen nicht drum herum. Es gab noch ein paar Bodenübungen welche auch sonst in den Krav Maga-Techniken in Anwendung kommen. Das Fallen nach vorne brauchte sehr viel Mut. Danach ging es um die Schnelligkeit und Reaktion. Sobald der Gegner zum Schlag ansetzt, sofort mit einem Gegenschlag kontern und dabei noch im Y-Schritt ausweichen. Es folgte eine Verteidigungsvariante gegen eine Faustattacke, das „Fischen“ des Schlagarms um ein Takedown einzuleiten. Weiter ging es dann mit einer Reihe von Befreiungen, mehrere Befreiungen hintereinander. Wir gingen davon aus, dass jemand sich nicht beeindrucken lässt und immer wieder versucht dich festzuhalten, zu klammern. Hier galt es sich mehrfach auf elegante Art zu befreien. Ich konnte erkennen, dass wir künftig noch oft Befreiungen üben werden. Besonders in den Einsteiger/Basic-Lektionen. In der nachfolgenden Advanced-Lektion ging es um einzelne Basic3-Prüfungstechniken. Im Prüfungsprogramm gibt es nun ein paar ganz neue Techniken welche wir noch nie in dieser Variante übten. Wir übten hauptsächlich die neuen Bodentechniken. Es war noch recht lustig, alle hatten die Hände voll zu tun. Meinerseits ärgerte ich mich ein wenig über die fehlende Experimentierfreude meiner Tochter, …doch keine Panik, ist schon vorbei. Bin halt nicht immer nur der liebe Papi. Ganz am Schluss übten wir noch den Y-Schritt mit reflexartigem Bauchschlag. Sofern realitätsnah angegriffen wurde, stand man danach auch wirklich versetzt hinter dem Angreifer, was auch korrekt war. Die Zeit verging im Fluge, nächste Woche treffen wir uns wieder und üben weiter.

Veröffentlicht unter Trainingseindrücke | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Das erste Training im August war etwas Besonderes

Rekrutierung als Filmdarsteller…

Der bekannte Regisseur Rolando Colla wurde erwartet und ich musste entsprechend das Training gestalten. Einerseits galt es den Schülern die gewohnte Lektion zu bieten und andererseits mussten zwischen Rolando und all den Darstellern noch ein paar Sachen besprochen werden. Wegen starkem Verkehr kam es auch noch zu einer Verspätung, so galt es zu improvisieren. Doch es kam ideal, schon fast wie geplant, ich nutzte die Zeit während der BOB-Übungen, kurz und bündig war das Gespräch. Sehr rasch konnten wir Colla überzeugen, dass er mit uns die richtige Wahl getroffen hat. Schon bald geht es los und wir werden in einem Film von Colla als Polizisten mitwirken. Sobald es soweit ist
werde ich darüber berichten, wird bestimmt spannend! Zurück zum Training, heute
trainierten wir hauptsächlich Bewegungsabläufe welche in der Basic 3-Prüfung enthalten
sind. Generell werden nun Basic3-Techniken trainiert, denn die Prüfung ist ja schon
bald. In dem Basic3-Prüfungsprogramm geht es generell um Blocks und Kontertechniken.
Angriffs Techniken gibt es dann erst im Advanced-Level. Bewegungen am Boden
werden auch geprüft und waren heute Abend auch dabei. Morgen wird es dann noch
weitere geben. Am Schluss übten wir noch in der Dreiergruppe, man musste eine
Schlagkombination ausführen und gleichzeitig den Schatten, den Mann mit dem
Kissen im Rücken, beobachten. Mit dieser Übung wurde das Verhalten im Kampf sehr
realitätsnah trainiert.
Zur anschliessenden Lektion gibt es nicht allzu viel zu erzählen, ausser: Es ging wieder einmal mehr um den Y-Schritt. Insgesamt ging es anfangs um drei Bewegungsabläufe, Block links, Block rechts und Kick schwach. Zuerst übten wir den gesamten Ablauf, danach jede Technik einzeln und zum Schluss nochmals alle drei Techniken hintereinander. Zur Auflockerung wechselte ich danach zu einer Befreiungskombination. Hier übten wir zuerst jede Technik einzeln und am Schluss hängten wir alles zusammen. Belästigung, festhalten gleichseitig am Arm, Befreiung, der Typ kam nun nochmals und
klammerte sich am Ärmel fest, auch hier musste man sich mit einer Schneidebewegung befreien. Noch einmal kam der Angreifer, er hatte nicht genug, klammerte sich am Kragen fest, darauf gab es eine satte Daumenschraube womit wir ihn auf die Knie zwangen. Diese Dreierkombination, besonders die Daumenschraube, kam sehr gut an und alle hatten viel Spass daran. Zu sehen wie der Angreifer wie vor Schmerz auf die Knie sinkt ist halt schon besonders. So war der ganze Abend heute… ganz besonders.

Veröffentlicht unter Trainingseindrücke | Hinterlasse einen Kommentar

Krav Maga Schule hatte Ferien

Für eine Woche wurde in der Krav Maga Schule einmal nicht trainiert . Total ungewohnt, denn bis anhin gab es das noch nie. Viele von uns waren aber zurselben Zeit in den Ferien, so war es halb so schlimm.

Es war wunderschön, habe die Zeit mit meinen drei Frauen voll genossen. Es wurde fleissig fotografiert.

Das Wetter war nicht so sommerlich, aber trotzdem, es ging. Man nannte uns „Familia sportivo“ wir gingen gemeinsam täglich um 7.30 Uhr Joggen, war lustig 🙂

Zum Shoppen, ja dafür war es schön genug, was will man mehr. Papi musste warten, warten und konnte dabei die Leute beobachten 🙂

Sogar nachts ging es weiter, dafür sehr romantisch.

Natürlich gab es noch einen Zwischenstopp im Tessin. Dort fanden wir noch ein paar schöne Motive, ein tolles Lichterspiel.

Hier noch ein typisches Bild aus dem Tessin:

Aber nun bin ich wieder da und es gibt weiterhin „Krav-Peter-Techniken“ 🙂

Veröffentlicht unter Allgemeines, Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Krav Maga Training wird immer beliebter

Sehr erfreulich, die Anzahl Schüler nimmt stetig zu! Heute Abend konnten wir wieder einen Neuzugang verbuchen. Krav Maga Selfprotect soll unbedingt bekannter werden! Leider gibt es immer noch sehr viele Menschen die überhaupt nicht wissen was wir in Herzogenbuchsee so machen. Jedenfalls war die heutige Beteiligung, dies trotz Ferienzeit, sehr hoch, finde ich toll. Nach ein paar Lockerungsübungen machten wir unsere „Kampf-Fitnesskombinationen“.  Weiter ging es mit dem 360°-Kreisblock. Hier galt es verschiedenste Schläge von aussen (Schwinger und Haken) abzuwehren. Schon beim ersten Block zeigte sich, dass es eine gute Entscheidung war die Blocks wieder einmal aufzufrischen. Erfolgreiches Abblocken muss gelernt sein! Damit einem Schlag auch erfolgreich begegnet werden kann braucht es den korrekten „Blockwinkel“. Das bedeutet, dass die Gelenke so ausgerichtet werden, dass Sie schon aus der Konstellation heraus blockend wirken. Durch die korrekte ganzkörperliche Konterbewegung wird der Block dann im maximalen Kraftmoment abgestoppt. Beim vollendeten Block muss alles gleichzeitig fertig sein, die kurze Anspannung muss auf den Punkt gebracht werden. Die Wirkung bei der „Schneideabwehr“ wird somit schockartig ausfallen und den Angreifer mit grosser Wahrscheinlichkeit von weiteren Angriffen abhalten. Es stand noch mehr auf dem Trainingsplan, jedoch reichte es zeitlich nicht mehr. Das nächste Mal machen wir dort weiter und üben mögliche anschliessende Techniken nach dem Block.
Danach gab es viel Platz, denn zur Advanced-Lektion blieben nur wenige. So konnten wir in dieser Lektion noch einmal das Abrollen, nach vorne, rückwärts und das Abklopfen üben. Damit verbunden übten wir auch zwei Würfe. Das ganze Training war locker und trotzdem wurde von allen Schülern mit der notwendigen Sorgfalt geübt. Punkt 21.30 Uhr war Schluss und Sarah und ich eilten nach Hause um die restlichen Utensilien für die bevorstehenden Ferien einzupacken. Die ganze Familie Kropf ist nun für eine Woche weg, und Tschüss.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar

Heute ein war ein ganz besonderer Mittwochabend in der Krav Maga Schule

Ein sommerlicher Abend war es ja überhaupt nicht, vielleicht gerade deshalb waren die Trainings heute extrem gut besucht. Für heute Abend hatte sich auch hoher Besuch angekündigt. Den ganzen Tag schon war ich deswegen etwas aufgeregt. Giuseppe Puglisi gab uns heute Abend die Ehre, er schaute einmal rein und wir zeigten ihm was wir im Oberaargau so können. Wie es mit viel beschäftigten Menschen so ist weiss man oft nicht, ob sie es einrichten können. Und so wettete Markus mit mir und hat die Wette prompt verloren, Peppi kam eben doch, zwar etwas später, kurz vor Ende der ersten Lektion und blieb dann bis zum Schluss. Die erste Lektion eröffnete ich heute mit Handgelenkdehn- übungen. Wir dehnten uns gemeinsam mit einem schönen satten Hebel die Handgelenke. Die Beinmuskulatur kam auch nicht all zu kurz, gleichzeitig verbesserten wir damit auch unsere Standfestigkeit. Etwas stressig wurde es dann bei den Bauchmuskeln, dort wurde mit den Pratzen auf einen eingehämmert und man musste trotzdem Rumpfbeugen machen. Anstrengung unter Stress, dabei wird die Anstrengung automatisch unterdrückt.  Ohrfeigen austeilen muss auch geübt werden, was wir heute auch noch zu genüge tun konnten. Weiter übten wir noch den Y-Schritt bei einem herannahenden Gegner: ausweichen und einen seitlichen Fussstoss austeilen und die unmittelbar danach herunterprasselnden Pratzenhiebe zu blocken – dies war ebenfalls eine stressige Übung, die es in sich hatte. Die Kampfübersicht zu bewahren, wenn mehr als nur ein Angreifer vor einem steht wurde heute Abend intensiv geübt. Danach begaben wir uns auf die „Spielwiese“, genauer gesagt begaben wir uns zu den Hebeltechniken, alles Befreiungen gegen Angriffe von hinten. Dort machen wir das nächste Mal weiter, es wird dieselben Techniken nochmals geben, jedoch mit Stressfaktor.
Während der Einsteigerlektion, die übrigens nahtlos von Markus übernommen wurde, habe ich mich unserem Gast angenommen und ihm die Räumlichkeiten der Krav Maga Schule vorgestellt. Er war sichtlich begeistert. Gemeinsam beobachteten Pepi und ich das Treiben auf den Matten, bis jemand Probleme mit dem Kreislauf bekam. Aber keine Panik, Markus kennt sich aus, hat den Fall kurz übernommen und so griff ich wieder in den Trainingsablauf ein. Ich fand es übrigens genial wie alles abgelaufen ist, die Zusammenarbeit mit Markus macht mir echt Spass. Er liest sich vor dem Training kurz ein und weiss danach was läuft. Zwischenzeitlich war seine Behandlung erfolgreich und alle waren wieder wohlauf. Danach gingen wir gemeinsam „Pizzaessen“ , trafen die Karatekas, Reto und Richi mit denen Sarah am Mittwoch jeweils trainiert. Es gab interessante Gespräche und wer weiss, eventuell entsteht etwas daraus? Ganz schön fand ich, dass die Runde mit zwei unserer Schülerinnen, welche zum ersten Mal nach dem Training mit dabei waren, erweitert wurde. Die Pizzas waren hervorragend, ihr wisst, für mich gab es selbstverständlich nur einen Salat.

Veröffentlicht unter Trainingseindrücke, Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Heute gab es ein variables Training

Bei der Trainingsvorbereitung überlegte ich mir welche Prüfungstechniken bei der Basic 3 Prüfung vorkommen und welche koordinativen Fähigkeiten es dafür braucht. Entsprechend habe ich zwei-drei Abläufe rausgepickt und passend eingebaut. Die Fitnesskombination durfte heute auch nicht fehlen, diese muss für alle geläufig werden. Von Mal zu Mal sieht es besser aus. Heute Abend übten wir auch wieder Bewegungen am Boden. Auf die Beweglichkeit am Boden lege ich besonders viel Wert. Geht man einmal zu Boden, gilt es sich schnellstmöglich mit Geschick aus der Situation zu befreien. Mit
den Pratzen übten wir danach den Handrückenschlag, Hammerschlag, Uppercut und
Hakenschlag. Passend zu den Boxtechniken gab es die entsprechenden Ausführungen
von Kusi und von mir. Es folgten noch Befreiungstechniken wenn man an den
Haaren gerissen wird. Eine Variante wenn man von vorne angegriffen wird und
eine Variante, wenn man von hinten an den Haaren gerissen wird. Logisch, dass
hier wieder ein paar Handgelenkhebel die Lösung waren. Zum Abschluss
wiederholten wir die universelle Abwehrtechnik, wenn man mit Faustschlägen
angegriffen wird. Bei dieser Technik spielt es keine Rolle mit welcher Faust
der Angreifer den Angriff startet, diese Technik funktioniert beidseitig. Der
Grund dafür liegt in der Überlegenheit der Schlagfrequenz. Indem man denselben
Arm gleich doppelt einsetzt wird die Geschwindigkeit der Frequenz unweigerlich
erhöht. Die Zeit verging im Fluge, wir haben die Lektion sogar etwas überzogen.

Zum zweiten Training blieben nur ganz wenige. Wir nutzten die Zeit und den Mehrplatz um die Rolle vorwärts und rückwärts zu üben.  Um die Schultern zu schonen bauten wir mit den Schlagkissen eine weiche Plattform, dort konnte geübt werden bis einem schwindlig wurde. Das hat gut getan, wir sind alle wieder einen Schritt weiter.

Veröffentlicht unter Trainingseindrücke | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Wenn es im Sommer so richtig regnet, dann sollte man Krav Maga trainieren

Genau das haben wir heute auch intensiv gemacht. Beide Lektionen waren gut besucht und es wurde mit grossem Engagement trainiert. In der ersten Lektion ging es heute um die ganzheitliche Koordination. Wie schon bekannt übten wir heute wieder die drei verschiedenen „Fitnesskombinationen“. Das war bestimmt nicht das letzte Mal, kommt immer wieder vor. Für die Fitness machten wir noch eine neuartige sechsstufige Schlagvariation. Es galt in unterschiedlichen Höhen und Positionen das Kissen zu treffen. Danach folgten ein paar Bodenbewegungen, die Flucht vor dem stehenden Angreifer. Weiter galt es in liegender Position dem geraden Schlag von oben mit dem Kissen mit einer Rollbewegung auszuweichen. Dazu brauchte es die richtige Bewegungstechnik und etwas Mut, ansonsten traf das Kissen einen mit voller Wucht. Noch kurz die Brücke am Boden geübt und dann folgte eine Verteidigungstechnik gegen einen Würgeangriff. Obwohl die Befreiung und Kontertechnik allgemein bekannt war und wir diese schon öfters übten, zeigte es sich, dass es ein Unterschied ist, wenn man auf einmal schneller übt und mit mehr
Stressfaktoren arbeitet. Ich sah, dass es allgemein mehr Zeit zum Üben dieser Technik benötigte und so blieb ich absichtlich dort stehen und verzichtete auf die zwei weiteren geplanten Techniken und auf das „BOB-Training“. Im zweiten Training ging es dann mit Einsteigertechniken weiter. Gleich zu Beginn übten wie man sich in der Menge am besten verhält, elegant ausweicht ohne das Gleichgewicht zu verlieren. Diese Übung steigerte ich mit Schupsen und Stossen. So wie ich sah funktionierte es bei allen sehr gut, geschickt wurde ausgewichen, die Übersicht bewahrt und das Gleichgewicht gehalten. Als Technikblock begannen wir mit einer typischen Angfiffszene, das halten am Kragen. Hier baute ich die Technik Stück für Stück auf. Sehr gut fand ich das heute Abend eine sehr gut gemischte Truppe von erfahrenen Leuten geblieben sind und den Neueinsteiger stark unter die Arme greifen konnten! Vielen Dank für eure Geduld! Es ist ganz klar, wenn man mit jemandem trainieren kann welcher schon über längere Zeit Krav Maga betreibt,
profitiert man extrem viel. Als zweite Technikreihenfolge ging es um das Anstossen von hinten, am Revers gestossen. Hier galt es korrekt, stabil und elastisch auszuweichen und sofort mit Faustschlägen zu reagieren. Bei dieser Technik wurde jeweils weiter ausgebaut, Konter mit Uppercut, Ellenbogenschlag und Kicks. Diese Techniken wurden von allen sehr intensiv geübt, es freut mich eben immer wieder wenn ich sehe, mit welchem grossen Interesse jeder mitmacht. Das ist sehr schön so!

Veröffentlicht unter Trainingseindrücke | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Am 07. Juli wird wieder Krav trainiert

Heute Abend konnten wir trotz Wasserschaden schon wieder trainieren. Zum Glück wurde die Ursache endlich gefunden. Nach zwei Tagen fand der Sanitär heraus, dass ein durchgerostetes Ventil schuld daran war. Das Wasser rinnte im UG zwei Tage lang die Wände hinunter und einen Stock tiefer in der Garage dann von der Decke. Niemand fand zuerst heraus woher das Wasser kam.


Heute Morgen dann wurde die Ursache gefunden. Doch nun galt es alles zu trocknen… Dank meiner Frau war aber heute Abend alles wieder trocken, herzlichen Dank! So konnten wir heute wieder super Krav trainieren. Nebst den Aufwärmübungen gab es auch wieder ein paar Fallübungen. Es ist halt so, niemand fällt gerne um und trotzdem, oder gerade deshalb, muss dies geübt werden. Umfallen ohne sich ernsthaft zu verletzen muss immer wieder trainiert werden. Ich habe vor, diese Übungen bei jedem Training zu integrieren. Heute Abend erwartete die Teilnehmer ein abwechslungsreiches und buntes Trainingsprogramm. Wir gingen an die Bobs, dort übten wir Box- und Kickkombinationen. Weiter ging es dann mit einer Abwehrtechnik gegen aggressives Stossen, am Kragen packen und rückwärtsstossen. Als Konter übten wir das Abdrehen und Einklemmen beider Arme und schon ging es mit dem Angreifer abwärts zu Boden. Und jetzt war auf einmal der Angreifer das Opfer, denn dieser wurde von der Seite her, am Boden liegend, gewürgt und hier galt es eine bekannte Bodentechnik zur Verteidigung einzusetzen. Ebenfalls auf dem Programm standen heute Armbefreiungstechniken der unterschiedlichsten Art. Darauf beharre ich und deshalb wiederholen wir diese Befreiungstechniken so oft es nur möglich ist. Denn immer wieder beobachte ich, dass sogar bei den Fortgeschrittenen die Befreiungstechniken immer wieder mangelhaft ausgeführt werden. Dies soll bei meinen Schülern eben nicht so sein und deswegen… Aufgefallen ist einigen Schülern, dass innerhalb der geübten Befreiungstechniken eine Technik dabei war die ich noch nie zeigte, heute war es das erste Mal. Sehr gut, wow, ich staunte nicht schlecht, dass dies sofort erkannt wurde. Wie aufmerksam! Im Advanced-Training ging es gleich am Anfang, kurz nach dem Aufwärmprogramm und bevor wir alle total verschwitzt waren, mit ein paar Bodentechniken zur Sache. Gleich wie bei der vorgängigen Lektion wurde die Verteidigung gegen das seitliche Würgen geübt. Als Alternative zeigte ich noch ein Technik, wenn man gekonnt, also schwitzkastenmässig, am Boden fixiert wurde, wie man sich locker daraus befreien konnte. Diese Technik kam sehr gut an und wurde intensiv geübt. Danach ging es mit den Schützen weiter. Wir kämpften, und wer zuerst fünf Treffer landete, hatte gewonnen und kam eine Runde weiter. Ich sah deutlich, dass sich jeder nur auf die Treffermöglichkeit konzentrierte und die Lauftechnik vergass. Auch wurde vergessen mit Ablenkungsmanöver zu arbeiten. So gingen wir wieder über zu vorgegebenen Abläufen, Kampfabläufe wo der Verteidiger zum Y-Schritt gezwungen wurde. Diese Kampfkombination erweiterte ich nach und nach und sie endete am Schluss mit einer Fussfeger-Technik. Richtig ausgeführt flog der Angreifer durch den Raum. Pascal bitte entschuldige, hoffe, dass Du dir nicht all zu fest wehgetan hast!? Glaube nicht, denn Pascal hat sich heute Abend lächelnd verabschiedet. Aber so ein Fussfeger ist etwas geniales, doch der Faustschlag und der Feger mussten gleichzeitig ausgeführt werden, ansonsten kam man ins Stocken und der Feger funktionierte nicht. Als die Zeit um war blieben Sarah und ich noch ein bisschen. Sie will ja das Kämpfen speziell üben und verbessern, finde ich super! So blieben wir noch ein paar Minuten und Sarah konnte gegen mich kämpfen. 🙂

Veröffentlicht unter Trainingseindrücke | Verschlagwortet mit , | Hinterlasse einen Kommentar

Der Mittwoch in der Krav Maga – Schule…

Heute war es draussen sommerlich heiss, doch wir konnten locker bei kühlen 20° trainieren. Klimaanlage sei Dank. Im Karate-Training ging es heute um die saubere Ausführung der Grundtechniken. Wir übten, passend zum letzten Training, alle Techniken welche in der ersten Kata vorkommen. Danach wiederholen wir mehrmals die Kata Heian Shodan. Auch für die Träger der höheren Gürtelgrade war es eine Herausforderung. Stabiles Stehen nach der fertigen Technik muss geübt sein. Das kommt davon, wenn man über Jahre hinweg falsch geschult wurde, doch nun kommt es ja gut.

Mit Krav Maga konnten wir heute mit etwas Verspätung starten, die neuen Mitglieder mussten zuerst ausgerüstet werden, Hosen, Shirt, Pass…, was es eben alles so braucht. Wir begannen also etwas verspätet, gaben dafür aber Gas. Mit der Fitnesskombination mussten gleich alle den Kopf einschalten, nach einer Weile klappte es dann auch bei allen. Weiter ging es dann mit Stabilitätsübungen, Reaktionsübungen und Distanzübungen. Danach übten wir gleich eine Kombination mit einem Takedown und einem Konter mit Beinhebel. Beide, der Angreifer sowie der Verteidiger, hatten zu tun und mussten entsprechend reagieren. Weiter ging es dann mit der Abwehr gegen die Guillotine. Immer wieder interessant, dass man mit dem richtigen Dreh sich aus dieser Art von Schwitzkasten befreien kann. Auch übten wir auf zwei Arten die Abwehr eines von seitlich hinten angsetzten Schwitzkastens. Kurz vor Schluss folgten noch schnelle und gezielte Faustschlagkombinationen auf die Pratzen. Alle schwitzten und schnauften wie die Wilden, so muss es sein. Am Schluss gab es noch eine kleine Massage am Boden und mit dem Fuss auf dem Rücken, tat sehr gut. Die zweite Lektion war heute auch sehr gut besucht. Es ging im Aufwärmen auch mit Stabilitätsübungen los. Im Dreier – Team machten wir so einige Geschicklichkeitsübungen. Lustig fand ich noch die Kraftübung wo man von zwei Personen mit dem Kissen am Boden fixiert wurde und man versuchen musste innerhalb 10 Sek. Aufzustehen und eine Schlagkombination abzusetzen. Wie geplant ging es danach mit Hebel- und Wurftechniken weiter, danach folgten Befreiungstechniken, wenn man mit zwei Händen an einem Arm gezogen wird. Es galt einmal den Ellenbogenschlag als Verteidigungsmassnahme einzusetzen. Für die routinierteren Teilnehmer zeigte ich dann noch einen Wurf mit Fixierung. Es folgte ein Hand-Z-Hebel mit Fingerhebelerweiterung à la Don Angelo. Danach übten wir noch eine grobmotorische Befreiungsmassnahme gegen eine Umklammerung über den Armen von hinten. Diese Art der Befreiung war nicht ganz einfach, wir werden sie nächste Woche nochmals anschauen. Als ich auf die Uhr sah war es genau 21.30 Uhr und auch diese Lektion somit vorbei. Ich schaute so in die Runde und alle T-Shirts waren nass. Der Beweis, dass es allen Spass machte. Jedenfalls staune ich immer wieder mit welcher Energie und Interesse bei mir trainiert wird. Ich finde das sensationell, dass alle sich so mitreissen lassen. Gemeinsam gingen wir danach noch rasch eine Pizza verdrücken. …ich selbstverständlich nur einen Salat. 🙂

Veröffentlicht unter Trainingseindrücke | Verschlagwortet mit , , , , | Hinterlasse einen Kommentar