Trainings-Memo 06. November 18 in Solothurn über den Mittag

Über den Mittag trainierten wir in Solothurn die schon seit Wochen geübte Messerabwehr. Alles noch einmal langsam, den Stich von unten (Winkel 3) blocken und das Messer via Ellenbogen eindrehen, um danach mit Druck auf seinen Ellenbogen kontrolliert zu entwaffnen. Ebenfalls optimierten wir unsere Schlagtechniken, denn wir wollen uns wie ein richtiger Boxer fühlen, das ist ein cooles Gefühl. Auch wiederholten wir noch einmal eine Bodenkampftechnik. Wiedermal so richtig „Bodenkuscheln“, siehe Clip bei Facebook…

Wichtig bei der Bodenkampftechnik war das sofortige mitdrehen und mit dem Körpergewicht den Druck beizubehalten. Danach sofort mit einem speziellem Druck mit dem Daumen und dem Augenstich mit dem Zeigefinger den Angreifer unter Druck behalten, um danach sein Geschlechtsteil zu bearbeiten.

Ebenfalls wollte ich noch eine Block-Konter-Übung trainieren. Ich wählte dazu eine einfache Attacke und einen Gesichts-Takedown. Siehe hier den Clip bei Instagram…

Oder hier aus einer anderen Perspektive…

Alles ging ruck zuck, wie es ja so üblich ist. Es muss über den Mittag relativ schnell gehen. Ein paar von uns mussten bereits wieder zur Arbeit. Wer noch blieb, der konnte noch ein Handschuh-Sparring mitmachen.

Ein Handschuh-Sparringtraining ist ideal für das Gefühl der Kampfdistanz und verbessert das Reaktionsvermögen. Ganz schnell noch die Entspannungsübung und dann Tschüss.

Hier noch ein paar Impressionen vom Handschuh-Sparring. Wer weiss, vielleicht bekommt noch jemand anders Lust,  mit uns in Solothurn zu trainieren.

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Traings-Memo 05. November 18 in Zürich

An diesem Montagabend war das Level der Teilnehmer/innen sehr unterschiedlich. Aus diesem Grund teilte ich die Gruppe auf. Es ging mehrheitlich um Bodenkampftechniken. Aber zuerst mussten wir gemeinsam unsere Muskulatur aufwärmen. Eine der beliebten Kraftübungen ist das Stemmen an den Beinen und der Trainingspartner macht dabei Liegestützen, siehe Bild. Auch sonst gab es noch so ein paar spezielle Kraftübungen. Es ist etwas ganz anderes, eine Person zu stemmen, wegzustossen, hochzuheben oder zu tragen. Dazu braucht es einen festen Griff und starke Arme.
Auch Liegestützen, dabei die Hände auf den Schlagkissen, stärken nicht nur die Oberarme sondern auch die Stützmuskulatur der Handgelenke. Starke Handgelenke sind im Krav wichtig, braucht es bekanntlich für eine starke Schlagkraft. Eine coole kravmagische Art, um die Muskulatur zu stärken, viel spannender als im Fitnessstudio.

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Bei den Bodenkampftechniken bestand die Aufgabe darin, den Angreifer welcher sich zwischen den Beinen befand und würgte los zu werden. Den Würgegriff schnellstmöglich lösen und den Überraschungsmoment auszunutzen. Die Einsteiger bekamen die Aufgabe Schritt für Schritt vermittelt. Sie durften erst weitermachen, wenn die erste Bewegung der Befreiungstechnik klappte. Es gab wieder ein paar ungeduldige Schüler, die bereits bei den ersten Übungen testen wollten, ob die Technik im Ernstfall funktionieren würde. So musste ich einen Informations-Stopp einbauen und allen klar machen, dass man den Ernstfall nicht trainieren kann. Man weiss ja nicht im voraus wie man reagiert. Wir können uns den Bewegungsablauf einprägen, in dem wir immer und immer wieder denselben üben und zwar so lange, bis man nur noch reagiert und nicht mehr bewusst an die einzelnen Bewegungen denkt. Will der Trainingspartner testen ob es funktioniert, dann sag ihm, dass er aufhören soll. Er hindert dich daran schneller zu werden und du brauchst viel länger, bis du die 1500 Wiederholungen schaffst. Ebenfalls müssen wir uns alle bewusst sein, dass man möglichst schonend mit dem Trainingspartner umgehen sollte! Ansonsten hat man dann niemanden mehr, der mit einem trainieren möchte. Es ist also wichtig den Mittelweg zu finden, damit es für beide stimmt! Sehr wichtig ist immer auch zu bedenken, dass bei den Übungen der Angreifer immer bereits weiss, wie die Kontertechnik aussehen wird. Sollte jemand testen wollen, dann mach einfach eine andere Kontertechnik als diejenige die er erwartet.

Die Gruppe der Fortgeschrittenen durfte bereits einen Ablauf üben und konnte auch bei der Würgegriffbefreiung am Boden variieren. Sie mussten nach der Bodenkampfattacke so schnell wie möglich aufstehen und einen weiteren Angriff abwehren. Dieser Angriff kam dann hinterlistig und er würgte mit seinem Unterarm den Hals und das Genick. Mit einer Drehung nach aussen und anschliessendem grossen Y-Schritt konnte man sich aus dem Unterarmwürger befreien und einen Takedown einleiten. Der andere Gegner stand danach wieder auf und bedrohte dich dann noch einmal mit einer Pistole, Höhe Kreuz. Somit hatten die Fortgeschrittenen eine spannende Aufgabe und ich konnte mich um die Einsteiger kümmern. Komplett waren es bei den Anfängern zwei Bodenkampftechniken über die gesamte Lektion verteilt. Gegen Ende konnte ich die Fortschritte gut erkennen. Das lange Ueben und ständige Wiederholen hat sich gelohnt. Dass das Krav Maga Training körperlich recht anstrengend sein kann, wissen viele nicht und verausgaben sich total. Viel zu schnell gehen diese Lektionen zu Ende. Die kropfische Entspannungsübung hatte aber trotzdem noch Platz. Die anderen Teilnehmer/innen mussten leider ein paar Minuten warten, bis wir mit der zweiten Lektion starten konnten. Danke für das Verständnis!

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Trainings-Memo 02. November 18 in Zürich

An diesem Freitag waren mehr Teilnehmer/innen als üblich am Start. Als Aufwärmübung trainierten wir Schlagkombinationen in einer logischen Abfolge. Jede der Techniken übten wir danach auch noch einzeln. Hier ein kleiner Ausschnitt wo wir den Back-Kick übten. Siehe Instagram…

Auch dabei waren Ellenbogenschläge. Es ist nicht einfach mit einem Ellenbogenschlag zu treffen, dazu braucht es eine starke Hüftrotation. Gerade wegen der Hüftrotation eignen sich die Ellbogenschlagbewegungen bestens für das Aufwärmprogramm. Die Kombinationen trainierten wir dann auch noch in der Laufbewegung. Dabei das hintere Bein nicht stehen lassen!

Das Hauptthema war Bodenkampf. Total vier unterschiedliche Bodenkampf-Techniken.

Wir übten vier unterschiedliche Möglichkeiten, wie man sich am Boden aus einem Würgegriff lösen kann. Details werde ich hier nicht erwähnen, das würde zu lange dauern. Alle die dabei waren wissen, was gemeint ist, wenn ich die wichtigsten Hinweise hier aufliste:
Abdrehen Crevette Position, den Kopf unten lassen,  wichtig, das Knie zwischen dich und den Angreifer schieben. Seine Handgelenke möglichst lange festhalten. Bei der Hebeltechnik nicht vergessen, mit der Hand «Gabel und den Arm zu Brückenpfeiler» aufzustellen. Zum Schluss wiederholten wir die anfangs geübten Schlagkombinationen und verwendeten dabei die grossen Schlagkissen. Eine Minute lang musste durchgehalten werden und diesen Drill wiederholten wir dann dreimal. Die Motivation war wieder einmal super und das an einem Freitagabend! Toll mit euch den Freitagabend zu verbringen!

Bin bereits am Nachmittag angereist und konnte den schönen Herbsttag am Zürisee geniessen. 

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Spezialkurs für die Frau

Den Spezialkurs für die Frau gebe ich schon seit mehr als 10 Jahren. Nach kurzer Zeit sind die Teilnehmerinnen voll motiviert und interessiert. Bei dem Modul in Solothurn waren es besorgte Väter, die ihre Töchter angemeldet haben. Was für ein Zufall, dass gleich zwei Väter dieselbe Idee hatten!
In diesem Kursmodul „Spezialkurs für die Frau“ geht es jeweils um die maximale Gewaltstufe, also, wenn es nicht mehr anders geht und man sich um sein Leben fürchten muss. Mit atypischem Verhalten die Erwartungen des Angreifers zerstören. Mit vollem Körpereinsatz zuschlagen und zwar mit den härtesten Gliedmassen wie Ellenbogen und Knie. Schwachstellen am menschlichem Körper treffen, indem man immer wieder dieselbe Verteidigungshaltung einnimmt, mehr Selbstvertrauen ausstrahlen. Klare Signale senden und zeigen, dass man bereit ist, sich zu wehren. Am Schluss konnte noch freiwillig geprüft werden, was man noch wusste. Ich spielte mit der Schutzausrüstung den Angreifer und die Teilnehmerinnen reagierten unter Stress ganz unterschiedlich. Nicht alle trauten sich, diese Gelegenheit zu testen.
Wie immer war das Feedback sehr motivierend. Wichtig ist aber, dass man sich nun die gezeigten Übungen zuhause aneignet! Einen Termin mit der Freundin abmachen und dann los!

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Trainings-Memo vom 01. November 18 in Solothurn

Im Kanton Solothurn ist der 01. November bekanntlich ein Feiertag. Aber ich will ja möglichst viele Menschen kravmagisch begeistern und habe dieses Training sogar offen für Neuiteressenten gelassen und prompt sind auch welche gekommen. Auch sonst kamen mehr Kravmagafans als erwartet.
Start mit Bodenkampfübung Spyder, Schlagbewegungen im retour laufen. Umfallen nach hinten, Abwehrbewegung auf dem Rücken liegend. Mit diesen Bewegungsabläufen gestaltete ich ein happiges Aufwärmprogramm.

Die Hauptaufgabe für die Einsteiger war:  Würgegriff lösen, am Boden auf dem Rücken liegend, Angreifer befindet sich zwischen den Beinen. Indem man die Beine fest zusammendrückte, konnte man das Nachrutschen des Angreifers kurz verhindern. Diesen Augenblick galt es auszunutzen und sich seitlich zu drehen, um das obere Knie dazuwischen zu schieben. Nun war es nicht mehr all zu schwierig, in dem man sein Knie nach unten stampfte, verlor der Angreifer die Stabilität und es eröffneten sich viele weitere Optionen, um ihn auszuschalten. Sogar mit einem gekonnten Fingerhebel gelang es, ihn zur Aufgabe zwingen.

Aufgabe für die Advanced Gruppe war etwas happiger. Dort ging es um einen Ablauf. Faustangriff beim retour laufen kontern, umfallen, Würgegriff  am Boden lösen und danach Pistolenbedrohung abwehren. Höhe Schulterblatt, von hinten. In Dreiergruppen wurden diese Abläufe intensiv geübt.

Zum Schluss machten wir noch einen kleinen Drill. Das Tragen von Menschen muss geübt sein und macht Spass. Es war wieder einmal mehr eine sehr angenehme Stimmung! Einfach toll zu sehen, wie alle mit grosser Begeisterung trainierten.

Nach dem Training werden mir oftmals von meinen Schülern die unterschiedlichsten Fragen gestellt. Mijo wollte wissen was man bei einem High-Kick allenfalls kontern könnte.
Ich war ganz klar im Vorteil, denn ich wusste was kam und mein Schüler nicht. Der Angriff wurde vorher abgesprochen. Er hatte die Erlaubnis mich zu treffen, aus Respekt war er aber vorsichtig und deshalb auch etwas langsam. Mein Schüler wollte wissen, ob ein High-Kick strassenkampftauglich sei und ich zeigte ihm mit ein paar Beispielen, dass es durchaus möglich wäre, einen hohen Kick zu umlaufen und dabei wurden wir gefilmt. Bei einem Low-Kick wäre es dann etwas schwieriger. Ein Low-Kick würde sich für den Street Fight besser eignen. Selbstverständlich war ich bei der Kontertechnik sehr rücksichtsvoll! Auf keinen Fall wollen wir uns verletzen, der Spass steht bei uns im Vordergrund! Schau dir doch mal den Clip auf Instagram an…

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Trainings-Memo vom 31. Oktober 18 in Herzogenbuchsee

Anders als sonst üblich, haben wir gleich die Handschuhe angezogen und dann ging es los. Aufwärmen mit gezielten Schlagkombinationen, mit vielen Wiederholungen. Weiter mit Block und Konter Übungen. Es ist mir klar, dass ein derartiges Aufwärmprogramm zu Zerrungen führen könnte. Aufmerksam habe ich alle beobachtet, aber auf meine Leute ist verlass, waren alle mit dem notwendigen Respekt und mit Vernunft bei der Sache. Noch einmal wiederholten wir die neuen Übungen, vor allem die Situation, wenn du auf dem Bauch liegst und dich jemand mit dem Unterarm von hinten würgt. Das funktioniert nur mit vielen Wiederholungen und einer guten Koordination. Es ist nämlich nicht ohne, in so einer Situation mit dem Bein und dem Arm gleichzeitig zu reagieren. Auch übten wir noch einmal eine Bodenkampf-Situation, in der wir den Angreifer der auf uns sass, mit einem Würgegriff über uns zogen und dann mit dem ganzen Körper auf dem Bauch rutschend den Winkel veränderten. Die Winkelveränderung bewirkte eine Verstärkung des Würgegriffs. Wie üblich galt es abzuklopfen, wenn er zu stark wurde. Die Messerbedrohung, die Messerspitze direkt an den Hals gehalten, durfte auch nicht fehlen.

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Auch diese übten wir bereits vor einer Woche. Zum Schluss gab es noch einen Drill um zu schauen, was noch vorhanden war. Wenn man so richtig ausser Atem ist, dann zeigt sich, wie gut man trainierte. Denk immer daran, 1500 Wiederholungen braucht es mindestens! Damit du das so oft wiederholen kannst, musst du auf den Trainingspartner Rücksicht nehmen! Ansonsten will mit der Zeit niemand mehr mit dir trainieren.

In der Spätlektion wiederholten wir die Hebeltechniken, welche wir vor einer Woche trainierten. Zusätzlich übten wir eine Auseinandersetzung. Der Angriff erfolgte mit den Fäusten, diese Schläge mussten wir abwehren, ausweichen und blocken und sofort mit der Angriffskombination kontern.  Diese war dann Jap, Cross hoch und Uppercut in den Solarplexus. Nach dem Gegenangriff musste man neben dem Angreifer stehen. Dies funktionierte nur, wenn man die Laufschritte der Basic beherrschte. Mit dieser Übungsaufgabe konnte ich gleich einige Elemente aus dem Grundschulprogramm integrieren. Selbstverständlich hatten wir alle auch unseren Spass dabei.

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Trainings-Memo vom 30. Oktober 18 in Bern am Abend

Wie jeden Dienstagabend fahre ich nach Bern, um dort zu unterrichten. Immer wieder toll, denn auch dort erwartet mich eine motivierte Gruppe, die es kaum erwarten kann, bis es los geht. Untereinander herrscht in Bern ein freundschaftliches Verhältnis und so wird jede/r mitgerissen. Mit den Bernern übte ich wieder einmal die Blocktechniken. Du weisst, das Blocken ist für mich nicht so zentral. Wenn es los geht, dann zählen die Schläge und nicht die Blocks. Aus diesem Grund lernt man bei mir, dass ein Block auch als Schlag wirken sollte. Wenn du blockst, dann solltest du dich damit schützen und nicht öffnen. Ich zeigte, wie man mit einer schnellen Schwerpunktverlagerung einen Block verstärken kann und zwar so, dass er fast wie ein Schlag wirkt. Als Takedown-Übung für den anschliessenden Bodenkampf verwendeten wir eine seitliche Würgeattacke und einem Hebel zur Befreiung. Am Boden trainierten wir dann immer dieselbe Ausgangslage; der Angreifer kam von der Seite und du liegst auf dem Rücken. Er würgte dich und für die Befreiung des Würgegriffs musstest du dich zur Seite drehen, danach wurde es in Bezug auf die Kontertechniken variabel. Konnte der Angreifer nicht mehr würgen, du hast also den Würgegriff gelöst, dann sollte man unterschiedlichste Kontertechniken kennen und beherrschen. Einmal gingen wir davon aus, dass wir seine Handgelenke festhalten und ihn dann mit den Beinen attackieren und wegstossen konnten (Nierenschlag mit dem Fersen). Dann gingen wir davon aus, dass er seine linke Hand lösen konnte. Die dadurch entstandene Distanz eignete sich ideal, um mit dem Bein zu einem starken Armhebel einzudrehen und damit seinen Arm zu brechen (Fuss muss dazu unter seinem Hals sein). Dann gingen wir davon aus, dass er die rechte Hand wegziehen konnte und damit zuschlagen wollte. Den Schlag mit dem Fuss blocken, dazu das Bein strecken und schon konnte man sich auf die andere Seite drehen und einen saftigen Armhebel mit dem Bein erzwingen. Wichtig war bei dieser Technik, dass man erst nachdem der Arm zwischen den Beinen eingeklemmt war, sich nach vorne beugte. Weisst du noch? Kopf unten lassen! Zum Schluss machten wir noch einen Drill mit einer Verfolgungsjagt, der Verfolger wurde mit den Schlagkissen geschützt. Auch unsere so beliebte Entspannungsübung durfte nicht fehlen. Es gab da jemand, der das erste Mal bis zum Schluss durchgehalten hat, super, bin stolz auf dich! Der Betreffende weiss schon wen ich meine. Die Lektion war sehr intensiv und ich hatte keine Zeit um Bilder einzufangen.

Ein paar Fortgeschrittene blieben noch für die zweite Lektion. Dort übten wir wieder einmal die Wurftechnik. Per Videostudie analysierten wir den Ablauf, ein, zwei Szenen konnte ich auch online stellen. Siehe Instagram. Selbstverständlich waren wir sehr vorsichtig, schlussendlich sollte sich niemand verletzen.

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Trainings-Memo vom 30. Oktober 18 in Solothurn über den Mittag

Schlagkombination, links Japp, rechts Cross und rechts Upercap, rechts Roundhous-Kick. Das war die Kombination, die alle in Fahrt brachte.
Danach wiederholten wir die Messerattacke zu kontern, welche wir seit Wochen üben. Stich Nr. 3 mit dem Unterarmblock links und Entwaffnung. Danach ging es zu einer neuen Übung mit einem Takedown und anschliessend trainierten wir eine Bodenkampfsituation. Angreifer oder Verteidiger war bei dieser Übung kein Thema, es ging darum, dass man jederzeit in unterschiedlichen Varianten kämpfen muss. Die Aufgabe war also, dass nach dem Gesichtstakedown man sich auf den Bauch setzte und derjenige der unten war, musste nur schnell reagieren. Mit den Beinen sein Gewicht nach vorne bringen und ihn mit der Brücke abwerfen und gleich mitdrehen, um den Gegenangriff zu starten. Mit der definierten Trainingsmethode machte es grossen Spass. Alle waren voller Begeisterung dabei und ich hatte nicht viel zu tun, nutzte die Gelegenheit, mit dem Handy ein paar Eindrücke einzufangen, siehe Instagram und Facebook.

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Trainings-Memo 29. Oktober 18 in Zürich die zweite Lektion

Das Aufwärmtraining gestaltete ich wie folgt: Jemand verfolgte dich mit dem Schlagkissen und sobald er dich anschubste, musstest du dich umdrehen und auf das Kissen kicken und mit links und mit rechts mit der offenen Hand auf das Kissen schlagen. Für die Stärkung der Rumpfmuskulatur ging es dann auf den Boden. Dein Trainingspartner setzte sich auf deine Schienbeine und nun musstest du Rumpfbeugen machen und jedes Mal beim hochkommen mit der offenen Hand auf das Kissen schlagen.

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Auch übten wir noch unterschiedliche Messerbedrohungen. Einmal hinterlistiger Angriff, das Messer an den Hals gehalten, dann frontal mit links und rechts mit der Klinge an den Hals gehalten. Bei der Messerattacke von hinten ging es um einen schnellen und sicheren Griff an das gegnerische Handgelenk. Weisst du noch 2 zu 1? Die Achselhöhlen fest an den Körper gepresst musstest du dich dann ganzheitlich nach hinten aus der Affäre ziehen, so richtig rausschlingen. Den Überraschungsmoment galt es sofort auszunutzen und sofort hinter ihn zu gehen und ihn dann zu entwaffnen. Eine relativ einfache Technik, die aber Geschicklichkeit und Schnelligkeit abverlangt. Ebenfalls sehr schnell musste man bei den anderen drei Bedrohung sein. Ganz wichtig war die Schnelligkeit bei der ganzheitlichen Bewegung, bei der es darum ging, Distanz zwischen Klinge und Hals zu bringen. Bei der frontalen Messerbedrohung ging es darum, so schnell wie möglich hinter den Ellenbogen des Messerarms zu gelangen und den Angreifer daran zu hindern, dass er weitere Ausholbewegungen machen kann. Relativ einfach war dann die Entwaffnung, aber nur wenn man sich ganzheitlich, also mit gestreckten Armen, bewegte. In allen drei anderen Techniken ging es um denselben Griff, wie man damit verhindern kann, dass der Messerbesitzer allenfalls sein Messer in die andere Hand wechseln konnte. Im Drill musste man während einer Minute pausenlos einen Kniestoss und einen Frontkick auf das Schlagkissen schlagen. So richtig ausgepowert galt es dann, alle geübten Messerbedrohungs-Situationen zu wiederholen. Für mich war spannend zu sehen, dass unter Stress praktisch immer die von mir beanstandeten Korrekturen vergessen gingen. Ganz klar, wir müssen die Übungen noch ein paar Mal wiederholen.

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Advanced Prüfung 27. Oktober 2018

Nach den Privatlektionen organisierte ich am Samstag eine Advanced 1 Prüfung. Für einen verdienten Advanced-Level verlange ich von meinen Schülern mehr als nur die Technik zu können. Ich will sehen, dass verstanden wird, wie man kämpfen sollte, wenn es um das eigene Leben geht. Wir trainierten die höchste Gewaltstufe. Ebenfalls durften alle mitmachen, die sich für die Advanced 2 Prüfung vorbereiten wollten. Die Konstellation passte sehr gut. Alle konnten sich nicht nur bei den Techniken verbessern, sonder auch über das Warum Gedanken machen. Warum man eine Technik so ausführen sollte, welche Schwächen können bei der Ausführung entstehen, was für zusätzliche Schläge für eine wirkungsvolle Ablenkung gut wären.

Wir konzentrierten uns auf die kniffligsten Fähigkeiten, vor allem das Abwehren von einer Bedrohung mit einer Pistole. Die drei Krav-Schüler die sich haben prüfen lassen, schafften alles was ihnen aufgetragen wurde. Es war eine wahre Freude ihnen zuzuschauen. Bin mega stolz auf sie! Es war super toll zu sehen, wie sie das bei mir über all die Jahre Gelernte  umgesetzt haben.

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Nach zwei Stunden waren wir mit dem Programm durch und alle konnten  stolz sein auf ihre Leistung. Ich habe versprochen, dass wir weitere derartige Advanced-Trainings/Prüfungen organisieren werden.

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